Sterblichkeit von Online-Investment-Projekten
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Warum jedes Online-Investment-Projekt überraschend stirbt

Sicher stimmst du zu: Kein Unternehmen lebt ewig. Das ist auch die Antwort einiger, wenn sie hören, dass jedes Online-Investment vergänglich ist. Doch mit Vergänglichkeit ist vielmehr eine plötzliche Schließung des Projekts gemeint, während ein Unternehmen ohne des Angebots eines Investments hätte weiterbestehen können! Die Gründe dafür sind in jedem Online-Investment angelegt. Es wird mit dieser Veranlagung geboren.

Ein Online-Investment-Projekt muss sich weder als Ponzi-Schema, noch als HYIP und auch nicht als Programm definieren, um schneller seine Lebensphasen als ein normales Unternehmen zu durchlaufen. Es gibt simple Faktoren, die ein Online-Investment-Projekt zu dem machen was es ist und von einem normalen Unternehmen unterscheiden. Ein wesentlicher Faktor dafür ist die Möglichkeit der Teilnahme durch ein Investment. Durch das Versprechen, dass dieses Investment ausschließlich im Wert steigt, wächst die Teilnehmerzahl, da dieses das höchste Bedürfnis eines jeden Investors zu stillen scheint.

Wann immer diese Teilnahme zusätzlich noch durch ein Affiliate-System beworben wird, entsteht ein exponentielles Wachstum. Dieses Wachstum überstrapaziert ab einem bestimmten Punkt das Potential eines jeden Online-Investment-Projekts. Spätestens jetzt entwickelt es sich zu einem Ponzi-Schema, wenn es noch keins war, weil ihm mehr abverlangt wird als einem normalem Unternehmen, das seinem natürlichen Wachstum gerecht werden kann.

Kein Betrug und trotzdem Ponzi: Wichtig ist, dass ein Online-Investment-Projekt kein Betrug sein muss, um sich wie eben beschrieben zu einem Ponzi zu entwickeln. Es kann als aufrichtige Unternehmen mit dem Angebot eines Investments gegründet worden sein, doch entwickelt sich trotzdem zu einem Ponzi, sobald es die oben genannten Faktoren, wie ein Affiliate-System, erfüllt. Mit dieser Entwicklung ist nicht mehr gemeint, als der Ponzi-Effekt der greift. Eine Gründung eines Ponzi ist für diesen nicht notwendig. Dieser Effekt besteht aus dem “Tauziehen” zwischen dem maximal verfügbaren Potenzial (Mangel) und der Belastung durch das exponentielle Wachstum (Überstrapazierung).

Eine Bedingung für exponentielles Wachstum ist, dass es nicht begrenzt wird – ein weiterer Faktor:

Ist das Wachstum begrenzt, dann kann das Potenzial des Online-Investment-Projekts nicht überstrapaziert werden. Dies geht zum Beispiel, indem nur eine bestimmte Anzahl von “Shares” bereitgestellt wird. So kann kein Mangel entstehen, da die Shares an das maximal verfügbare Potenzial des Unternehmens angepasst werden. Ist das nicht der Fall, dann entsteht ab einem gewissen Punkt oben beschriebenes “Tauziehen”, bei dem das exponentielle Wachstum dem maximal verfügbaren Potenzial zu viel abverlangt. Es entsteht ein Mangel, da kein Unternehmen unendlich exponentiell wachsende Ressourcen zur Verfügung stellen kann.

Fertig, das war’s: Doch so einfach es auf den Punkt gebracht ist, kann die Ursache des theoretischen Umfangs nur schwer in der Praxis verstanden werden, denn wie sich diese auswirkt ist sehr vielseitig. Das ist auch der Grund dafür, wieso diese Wahrheit für viele so schwer zu akzeptieren ist, selbst wenn sie hier logisch nachvollziehbar ist. Meist tritt das bedingungslose Verstehen erst nach Jahren ein, nachdem viele Beobachtungen und Erfahrungen am Werdegang etlicher Online-Investment-Projekte gemacht wurden. Zuletzt wird verstanden, dass innere Eigenschaften austauschbar sind, da sich ein Ponzi unabhängig von diesen entwickelt, sobald die oben genannte Faktoren existieren.

Um das Verständnis zu fördern, werden diese Ursache und Wirkung nachfolgend genauer erklärt.

Wirkung: Vielseitige Auswirkung des Ponzi-Effekts bei Projektarten

Zwischen Ursache und Wirkung liegen oben erklärte Faktoren. Die Ursache kann nur bei diesen zum Greifen kommen und sie machen die Auswirkung der Ursache so vielseitig. Die Ursache ist ein Naturgesetz, welches nachvollziehbar wird, sobald man sich die verschiedenen Auswirkungen ansieht – auch bei realen Online-Investment-Projekten.

Direkte Ponzi-Schemen: Beginnen wir beim Einfachsten. Normale Ponzi-Schemen, die sich als HYIP tarnen können, haben einen in sich geschlossenen Cashflow. Alle Auszahlungen des Systems stammen von den Einzahlungen, die ins System kommen. Jede Einzahlung wird für sich bis zum Break-Even-Point als Auszahlung ausgeschüttet. Ab einem Gewinnverhältnis von mehr als 100% muss das Geld von anderen Einzahlungen stammen.

Beispiel: Du zahlst 100$ in ein Programm ein, das dir täglich 1% Rendite verspricht, womit täglich 1$ ausgeschüttet wird. Für 100 Tage stammt jeder Dollar rechnerisch von deiner eigenen Einzahlung ab. Hier wird kein Geld erwirtschaftet. Nach 100 Tagen erhältst du mehr als 100$. Zu diesem Zeitpunkt kommt jeder weitere Dollar rechnerisch von der Einzahlung eines anderen Investoren. Die Einzahlung eines weiteren Investors wird benötigt, um das auszugleichen usw.

Das ist das typische Ponzi-Prinzip. Die Schlange verschlingt ihren eigenen Schwanz und frisst sich bis zu ihrem eigenen Kopf hoch, bis es nicht mehr weiter geht. Würde solch ein Ponzi-Schema weiterlaufen, ohne geschlossen zu werden, würde alles Geld umverteilt werden, bis der Cashflow auf 0$ gesunken ist, weil keine Einzahlungen mehr nachkommen. Da es sich um einen bewusst geschaffenen Ponzi handelt, kommt es nicht so weit. Der Admin zahlt während des Betriebs bereits selber Geld aus dem Ponzi aus, womit der Cashflow weniger Reserven hat. Zudem schließt er das Programm an dem Punkt, an dem die Auszahlungen die Einzahlungen beginnen zu überwiegen.

Ponzi-Schemen mit Stütze: Bei Ponzi-Schemen mit einem zusätzlichen externen Cashflow wird der innere Cashflow von diesem gestützt. Ein Beispiel dafür sind HYIPs, die Werbeplätze auf ihrer Webseite anbieten oder Adshare-Programme, die neben Werbeplätzen, die rückvergütet werden, auch Werbeplätze anbieten, bei denen das nicht oder nur teilweise der Fall ist. Ein zweiter Cashflow kann die Erschöpfung des internen Cashflows nur verzögern, da seine Einnahmen begrenzt sind, derweil der interne Cashflow eines Online-Investment-Projekts immer weiter steigt. Jeder steigende Cashflow produziert hier auch eine steigende Nachfrage an Auszahlungen, die größer wird als ein zweiter Cashflow stützen kann.

Beispiel: Karl kauft eine Werbeanzeige für 100$, die ihm zu 150% rückvergütet wird. Paul kauft eine günstigere Werbeanzeige für 50$, die dafür nicht rückvergütet wird. 100% der Einnahmen durch Paul können an Karl ausgeschüttet werden. Reinvestiert Karl seine 150$ um 225$ zu erhalten, genügt ein Kauf einer weiteren Werbeanzeige ohne Rückvergütung durch Paul nicht mehr. 25$ müssen aus dem internen Cashflow stammen, der die Ausschüttungen verzögert bis neue Einzahlungen nachkommen.

Dieser Ponzi greift, sobald die Auszahlungen die Einzahlungen und zusätzlichen Einnahmen überwiegen. Keine Einnahmen durch einen begrenzten Cashflow können einem wachsenden Cashflow standhalten. Bei jedem Online-Investment-Projekt sammeln sich mit der Zeit mehr Investoren als Käufer/Kunden an. Dann ist das Verhältnis viel extremer als in obigem Beispiel und der Ausgleich nur minimal. Selbst 10 Rotator-Werbeplätze mit 10 Slots, die anfangs einen Ausgleich bringen, verzögern die Erschöpfung des internen Cashflows nur leicht. Ab einer kleinen Größe des Programms beansprucht die Teilnehmerzahl mehr Rendite als Werbeanzeigen, eine Dienstleistung oder ein Service erwirtschaften können.

Indirekte Ponzi-Schemen: Projekte mit einer Handelsaktivität besitzen 3 Cashflows, einen internen, einen externen und einen der diese 2 verbindet. Diese Verbindung bringt eine Verzögerung mit sich, weshalb die Trennung nur bedingt aufgehoben wird. Betreibt das Projekt Trading, um Gewinne für den inneren Cashflow zu erwirtschaften, müssen sie dorthin transferiert werden. Da das externe Kapital für das Trading benötigt wird, kann der innere Cashflow nie über das gesamte Kapital verfügen. Der Transfer wird umgangen, indem Auszahlungen aus dem inneren Cashflow erfüllt werden, wo sie von anderen Einzahlungen stammen. Umgekehrt wird  nicht jede Einzahlung zum Trading transferiert. Nur ein Teil davon wird durch größere Schritte zum externen Kapital transferiert, weil ein Teil als Rücklagen für Auszahlungen im inneren Cashflow herhalten muss.

Beispiel: Du investierst 100$ und erhältst am nächsten Tag 1% Rendite. Dazu müsste mit deinem Geld sofort getradet werden. Das ist nicht der Fall. Jemand anderes hat eine Woche vor dir 100$ eingezahlt. Mit diesem Geld wird bereits getradet. Deine ersten Gewinne stammen von dieser Einzahlung, die somit 2% tägliche Rendite im Trading generieren muss, bis dein Geld dorthin transferiert wurde. Ein Teil des Geldes muss beim inneren Kapital bleiben, wenn du und er den täglichen Gewinn auszahlst. In der ersten Woche kann nur mit 86$ getradet werden. In der zweiten kommen deine 86$ Kapital hinzu. 14$ wurden ausgeschüttet und weitere 14$ werden in der zweiten Wochen an euch ausgezahlt. Getradet wird mit 172$ statt mit 200$, womit die tägliche Rendite bei 1,163% liegen müsste, um das auszugleichen. In der dritten Woche müsste die tägliche Rendite bei 1,266% liegen usw.

Das Ponzi-Prinzip greift hier seit Start des Projekts, wird aber mehr verzögert als bei anderen Modellen. Das System kippt, sobald das Trading nicht mehr mit den Auszahlungen mithält und die Rücklagen des inneren Cashflows sich aufbrauchen. Der innere Cashflow fungiert seit Anfang an als Ponzi, der durch das Trading gefüttert wird. Statt einer Schlange, die ihren eigenen Schwanz verschlingt, ist es wie eine Welle, die immer höher wird und unter ihrem eigenen Gewicht zusammenbricht. Das System kollabiert, sobald das Trading einbricht, weil der innere Cashflow kein Kapital mehr zur Verfügung stellt, da er sich in den Auszahlungen auflöst. Die typische Reaktion ist die Verzögerung der Auszahlungen. Das Projekt versucht sie mit dem Restkapital im Trading aufzuholen. Währenddessen nimmt die Beanspruchung des inneren Cashflows durch Auszahlungen zu. Der verwirklichte Ponzi ist nicht mehr einzuholen.

Offene Ponzi-Schemen: Online-Investment-Projekte mit einer eigenen Erwirtschaftung bestehen aus zwei Cashflows. Im Gegensatz zu “Ponzi mit einer Stütze” gibt es keine systematische Regelung des inneren Cashflows und er fungiert noch nicht als Ponzi, sondern als Cashflow für den Transfer zu und von den Investoren. Der externe Cashflow kommt durch den Verkauf von Waren oder der Vermittlung von Dienstleistungen zustande. Die Teilnehmer investieren in die Produktion oder Realisierung dessen. Ist weder die Teilnehmerzahl, noch die Anzahl der Beteiligungen begrenzt, bricht auch dieses System unter seinem eigenen Wachstum zusammen. Keine Nachfrage nach Waren oder nach Dienstleistungen kann einer unendlich steigenden Nachfrage nach Renditen standhalten.

Beispiel: Du investierst 100$ in die Produktion von Waren von einem Wert von 150$. Die Ware wird eine Woche produziert, von der du 25% Gewinn erhältst und das Projekt 25%. Reinvestierst du den Gewinn, müssen Waren im Wert von 187,50$ produziert werden. Kommen in der zweiten Woche zwei weitere Investoren dazu, müssen Waren im Wert von 434,38$ herhalten. Reinvestieren alle drei ihren Gewinn, muss in der dritten Woche ein Warenwert von 542,98$ geschaffen werden. Die Produktion der Waren kann dem steigenden inneren Cashflow nicht dauerhaft standhalten.

Das Ponzi-Prinzip greift, sobald die Produktion von Waren die steigende Nachfrage nach Renditen nicht mehr erfüllen kann. Es entsteht ein Ungleichgewicht zwischen den Renditen, die fortwährend vergeben werden und der tatsächlichen Erwirtschaftung. Kommt die Produktion der Waren nicht mehr mit dem exponentiellen Wachstum des Projekts mit, werden Gewinne gutgeschrieben, die gar nicht existieren. Ohne Wachstumsbegrenzung erlaubt das System stetige Buchungen. Dann muss sich der innere Transfer-Cashflow zu einem Ponzi wandeln, aus dem ein- und ausgezahlt wird. Sobald bemerkt wird, dass die Produktion im Rückstand ist, da Buchungen geschehen, die nicht mehr realisiert werden, ist es bereits zu spät. Die Reaktion ist, die Gewinn-Rücklagen zum Füttern des inneren Cashflows zu nutzen. Sind die Rücklagen erschöpft, hat das Projekt keine Mittel für die Erwirtschaftung mehr. Dies ist die langsamste Entwicklung eines Ponzis, jedoch jene die am plötzlichsten in einen umschlägt.

Zwischenfazit: Das exponentielle Wachstum von Online-Investment-Projekten führt stets zur Wandlung des inneren Cashflows in ein Ponzi-Schema, das ggf. jeden angekoppelten externen Cashflow aussaugt. So wird jedes Projekt empfindlich für äußere Einflüsse. Kommt es zum Einbruch im externen Cashflow, so kann der innere Cashflow das nicht mehr ausgleichen. Das geschieht, indem das Trading einbricht oder wenn ein Zwischenfall bei der Produktion entsteht. Diese Zwischenfälle müssen kein Fake sein. Probleme sind normal und entstehen. Ein Beispiel ist “Recyclix”, wo die Mülldeponie nachweislich zu brennen begann oder etliche Projekte bei denen die Konten durch höhere Instanzen gesperrt wurden, Untersuchungen wegen fehlender Lizenzen geschahen oder Hacker-Angriffe zu einem Verlust führten.

Ursache: Das Naturgesetz hinter der Auswirkung der Ponzi-Faktoren

Es gibt 2 Aspekte der Ursache: Zum einen kann kein System eine immer wachsende Wirtschaft kontinuierlich realisieren. Nichts im Universum kann unbegrenzt wachsen, sondern Geburt und Tod wechseln sich stetig ab. Teile des Wirtschaftssystems dehnen sich aus, derweil andere wieder zusammenfallen. Zum anderen strebt der Mensch stets nach mehr, womit alles eine Geldumverteilung bleibt. Wandel ist die einzige Konstante.

Es ist einfach: Ponzi-Schemen sind in sich geschlossene Geldumverteilungen. Das ganze Geldsystem ist bereits eine Umverteilung. Die einzigen Instanzen, die wirklich Geld generieren können, sind Banken. Deren Reserven bestehen nur zu 10% bei der Zentralbank hinterlegtes Bargeld. Der Rest ist Schuldgeld, das für Kredite aus dem Nichts erschaffen werden darf. Diese Kredite werden als Scheck ausgestellt, womit sie wieder als Einlage in einer Bank landen und die Bank wieder in der 9-fachen Menge Kredite ausstellen kann. Es ist ein Ponzi-Schema, aber das einzige der Welt, das den Drawdown eines Ponzis aufhalten kann, indem es Geld aus dem Nichts erschafft.

Kein Online-Investment-Projekt generiert Geld aus dem Nichts: Jeder Geldstrom ist erschöpflich, selbst wenn die Quelle einen unerschöpflichen Vorrat zur Verfügung stellen würde. Jeder Strom, der Geld aus einem anderen System in sein eigenes zieht, generiert eine Sog. Geldumverteilung bedeutet, dass alles Geld stetig neu verteilt wird, entweder bis die Quelle sich erschöpft oder der Sog zu einem Ungleichgewicht führt. Das Ungleichgewicht wird durch die Geldumverteilung selbst ausgeglichen, entweder von Außen oder von Innen. Äußere Einflüsse führen zu einem Abreißen des Geldstroms. Innere Einflüsse führen zu einem Rückstrom des Geldes.

Was das Ungleichgewicht antreibt, ist die Gier jedes Menschen, jedes Unternehmens und jeder Instanz sich daran beteiligen zu wollen. Daher bleibt jede Geldumverteilung im Wandel bis sie sich erschöpft oder neu formt. Doch kein Online-Investment-Projekt ist auf Anpassung ausgelegt, sondern immer nur auf Geldvermehrung, womit die Geldumverteilung aus dem Gleichgewicht geraten muss. Geld treibt die Menschen automatisch an nach mehr zu streben. Daher kann keine Geldumverteilung ein natürliches Gleichgewicht generieren. Währungen oder Crypto-Währungen passen sich daran an und zeichnen dies in einem Kursverlauf ab. Ein Online-Investment-Projekt besitzt diese Fähigkeit wegen seiner Ausrichtung auf Geldvermehrung nicht.

Online-Investment-Projekte bestehen aus vielen Inhalten und Eigenschaften. Doch diese haben nichts mit der eigentlichen Funktion zu tun. Die Funktion ist die zweifelhafte Geldvermehrung auf Basis einer Geldumverteilung mit wachsender Nachfrage. Die am schnellsten wachsenden Unternehmen schaffen hingegen nur die Rahmenbedingungen und überlassen den Nutzern die Inhalte. Amazon, Google, Ebay, Netflix, Spotify oder Facebook sind in diesem Sinne erfolgreiche Plattformen. Wahrer Wachstum ist keine Frage des Geldstroms in ein Unternehmen, sondern eine Frage der Bereitstellung eines Nutzens. Das Unternehmen gibt etwas, statt dem Verlangen vieler ausgeliefert zu sein, die etwas kriegen wollen.

Die Formel ist einfach: Geldumverteilung + Angebot der Geldvermehrung = Gier = Wachstum = Ponzi

Fazit: Die Idee eines Online-Investment-Projekts ist eine schöne Idee, doch leider ist sie stets zu schön um wahr zu sein. Das ist keine Schwarzmalerei, sondern die Möglichkeit deiner Akzeptanz der Wahrheit. In dieser steckt das Positivste überhaupt. Du kannst aus dem Spiel aufwachen und sehen wie sich alle Formen in ihm stetig wandeln. So gewinnst du deine Unabhängigkeit zurück. Du siehst durch den Schleier der temporären Erscheinungen und siehst was darunter ist. Der Kern des Wandels bringt alles in Bewegung. Alles wiederholt sich in immer neuer Verkleidung. Die oberflächlichen Erscheinungen finden immer neue Wege dem Spiel Ausdruck zu verleihen, doch sie sind nur temporär.

Online-Investment-Projekte sind sterblich, weil keines die unbegrenzt wachsende Nachfrage nach Geld befriedigen kann. Es muss nicht einmal in der Absicht eines Gründers liegen jemanden zu betrügen. Viele Gründer selbst glauben natürlich an ein unbegrenztes Wachstum ihres Projekts. Was wären sie sonst für Gründer? Diesen Glauben kann man einigen von ihnen anmerken. Weil sie selber an diesen Irrtum glauben, sind sie so überzeugend für viele. Wer im Glauben lebt, sieht nur das was ihn bestätigt.

Nach über 10 Jahren Beobachtung von Online-Investment-Projekten, kann ich dir nur einen Tipp geben: Falle nicht auf diesen Irrglauben hinein. Genieße seine Ausprägung, solange sie da ist und bleibe wach. Das spart nicht nur Geld, sondern deine Einstellung bringt dir im besten Fall Geld, weil du mit einem wachsamen Auge dazu in der Lage bist, Markt-Bewegungen leichter zu erkennen und zu verstehen.

Ich wünsche dir alles Gute und viel Erfolg mit deinem Portfolio aus Online-Investment-Projekten!

Wünscht du Beratung für den Aufbau eines Portfolios, eröffne ein Ticket.

Hast du Fragen, dann schreibe einen Kommentar.

Liebe Grüße, Peter

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