Lesezeit: 175 MinutenFinale Stellungnahme zu meinem Rücktritt: Eine Gemeinschaft die zusammenarbeitet?

Lieber Leser, hast du für irgendwas das ich jemals tat, nur einen Hauch Respekt empfunden, würde ich mich freuen, wenn du dir Zeit nimmst, meine Sichtweise für die Gründe meines Austritts aus dem Forum zu lesen:

Dies ist mein längster Text, den ich je schrieb. Erfahrungen von drei Jahren Arbeit als Foren-Admin sind in diesem Text untergebracht – dementsprechend lang ist er. Der Text ist strukturiert und du kannst jederzeit pausieren. Ich kann nicht verlangen, dass du es alles ließt, aber es würde mich freuen wenn du mir diese letzte Ehre erweist…

Bitte lasse dich dabei von einigen Textstellen nicht aus der Ruhe bringen, die Schlagfertigkeit, Emotionalität oder Sarkasmus enthalten, sondern versuche vor allen Dingen letzteres auch als humoristische Ironie und Selbst-Parodie auf die Natur des Menschen zu sehen.

Man möge diese Stellen bitte nicht zu ernst nehmen, aber dennoch den Sinn dahinter erkennen.

Ebenso bitte ich darum, sich vom Anfang des Textes nicht abzuschrecken zu lassen, da ich 3 Wochen lang an diesem Text geschrieben habe und währenddessen eine Entwicklung durchgemacht habe. Letztendlich habe ich ein positives Fazit gezogen und wünsche der Community viel Glück, alles Gute und viel Erfolg für ihre weitere Zukunft. Zudem geht es nur am Anfang viel um einzelne Nutzer, aber später geht es in diesem Text immer mehr um die Gemeinschaft allgemein.

Die Antwort auf die Frage, ob dieser Text wichtig ist, beantwortet sich durch die Gegenfrage: Möchte die Gemeinschaft sich weiterentwickeln, um eben zu einer solchen werden zu können?

Wenn nicht und man im Forum alles klasse findet, dann ist dieser Text unwichtig. Möchte man eine wirkliche Zusammenarbeit erschaffen, dann gibt es vermutlich keine wichtigeren Gedanken, als hier – nicht weil ich allwissend bin, sondern weil ich aus 3 Jahren Erfahrungen mit den Mitgliedern berichte.

Zuletzt möchte ich darauf hinweisen, dass auch wenn es an einigen Textstellen anders rüberkommt, ich Flex als Menschen respektiere und dass wenn er den Text sogar selbst lesen sollte, er vielleicht auch eine Art Gefühl für „das Spiel sarkastischer und schlagfertiger Debatten“ mitbringt. Ich habe die Einladung zumindest so verstanden und hiermit angenommen, weshalb meine letzte Stellungnahme und Richtigstellung eine indirekte Antwort an seinen Foren-Beitrag ist. In diesem hat er nämlich sehr viele Kritiken, die all die Jahre über mich ergingen sehr gut zusammengefasst, weshalb sein Post als fast lückenlose Vorlage dienen konnte – nur die „meine Texte sind zu lang“-Kritik habe ich vermisst, aber mit Enttäuschungen muss man leben. 😀

Mit diesem sarkastischen Abschlusssatz, möchte ich schon einmal die richtige Stimmung einleiten, denn jetzt geht es los und Achtung: Ich werde kein Blatt vor den Mund nehmen.


Letzte Stellungnahme und Richtigstellung zum Rücktritt als Admin aus dem Forum – In Form einer Tacheles-Antwort auf Flex’s Theatralische Ode an das Recht als Mensch

Gleich ein Tipp: Wenn du im Forum schnell mal Likes willst, dann schreibe einen Vortrag – ach was sage ich – eine Hymne, in der du dich für „den kleinen Mann“ oder besser noch „kleine Frau“ einsetzt – am Besten gegen das nun entlarvte Foren-Team gerichtet.

Kaum was bekommt so schnell Likes wie Posts im Ansage-Stil: „Ich, der Unscheinbare im Hintergrund, der alles penibel beobachtet hat, tritt nun plötzlich aus dem Dunkel ins Licht und habe euch allen etwas HÖCHST Wichtiges zu verkünden.“ – Ja, das zieht.

Wenig lieben Leute mehr, als das Gefühl jemand würde sich für Sie und ihr RECHT ALS MENSCH oder eben Humanität und Moral ins Feuer werfen – quasi so, als müsste man als Mensch nicht für sich selbst grade stehen und sich etwa in einer halben Stunde per Video erklären. Nein, es gibt noch Helden, Beschützer und… Nutzer wie „Flex“ – die das vollkommen uneigennützig tun.

Spaß beiseite: Klar ist es gut sich für andere einzusetzen. Dient es als Vorwand, um seine Meinung über die „Gegenseite“ äußern zu dürfen, verliert das Ganze an Authentizität. Es bleibt ein Unterschied, ob man eine Meinung hat oder sie übertreibt, um eine dahinter versteckte zu stützen.

Dieser fetzige Text täuscht darüber hinweg, denn er ist ja nicht an mich oder die Community gerichtet, sondern an InvestyCat – angeblich.

Man könnte denken, diese Kritik sei unberechtigt und hinter dem Feuerwerk an Worten steckt mehr als die emotionale Spannung über das kunstvoll geweckte Mitleid einer Frau, die es mit Texten wie diesen nun auf sich zieht. Könnte sein, aber etwas was man sofort durchschauen kann ist: Der Text ist nur zum Teil an „InvestyCat“ gerichtet und überwiegend an den ehemaligen Admin, der nun nicht mehr antworten kann (musste man natürlich gleich nutzen)…

Überraschung: Gerne antworte ich, wenn ich auch mir nun mein „RECHT“ der Redefreiheit erlaube und auf die indirekte Kritik zu mir antworte. Denn zum Glück gibt es ja Meinungsfreiheit und wer immer etwas zu sagen hat, kann über jeden all das sagen was er nur will – vor allen Dingen im Internet.

Packen wir uns an die Brust und lauschen den Worten eines Freiheitskämpfers der sich einsetzt. 😉


01. Flex: „Dann schreibe ich auch mal wieder etwas,
weil es dann vlt auch mal länger dasteht und nicht mehr mit hineininterpretierten Inhalten verzerrt wird, wovon du ja nun leider auch ein Lied singen kannst.“

Rhetorik ist wichtig: Sie dient bei richtiger Verwendung dem Verständnis, und bei falscher um das eigene Gesagte größer erscheinen zu lassen, indem man von Kontext-Lücken ablenkt (damit sich bloß keiner traut es in Frage zu stellen). Also packt man lieber noch zwei andere Argumente dazu um das erste zu sichern. Keiner würde auf die Idee kommen den ersten Satzteil in Frage zu stellen, wenn er noch mit einem weiteren Argument fortgesetzt wird – selbst wenn dieses zusammenhanglos ist.

Gerne stelle ich die Zusammenhänge wieder her – das ist nun mein letzter und mindester Dienst:

Zum ersten Argument, welches eine Anspielung auf die vermeintliche „Zensur“ in unserem Forum ist, sagt die Tatsache, dass sein Text immer noch da ist mehr als 32.000 Worte. Ich selber habe diesen erst im neuen Jahr entdeckt, was man an der von mir beauftragten Archivierung von „InvestyCats“ Portfolio durch „Smart“ sieht [hier]. Irgendwann wurde allerdings durch verärgerte Foren-Nutzer das Gerücht verbreitet, dass es im Forum so etwas wie MEINUNGS-Zensur gäbe.

Das wäre mir wahrhaftig zu viel Arbeit bei so vielen dilettantischen Meinungen, wie man sie im Forum vorfinden kann. Aber dazu später mehr, denn das Argument taucht natürlich nochmal auf, weil das besonders schockierende Aussagen müssen, um der Gesamtausführung mehr Halt zu verleihen, sofern im Detail einfach kaum Halt existiert:

Daher nun zum zweiten und wichtigen Argument: Von verzerrten Inhalten kann man ein Lied singen, wenn Inhalte dadurch verzerrt werden, indem man behauptet sie seien verzerrt. So paradox das klingt, kann ich darüber ein Lied singen: Hätte ich weiterhin die Foren-Leitung, würde ich im Shop von X-Invest wohl ein neues T-Shirt mit dem Zitat bedrucken lassen: „Es ging nicht um Bitclub“, denn dieser Slogan entwickelt sich langsam zum Running-Gag. – Mit „verzerrten Inhalten“ ist das gemeint: In meiner Abschieds-Diskussion hätte ich Inhalte hineininterpretiert die es gar nicht gab und…

…ES GING NATÜRLICH GAR NICHT UM BITCLUB!

Davon abgesehen, dass diese Behauptung bereits im Video mit diesem Screenshot außer Kraft gesetzt wurde, fehlt ein wichtiges Puzzleteil, das bislang nur „InvestyCat“ und ich kennen – aber:

Trotzdem erhalte ich unter meinem Youtube-Video einen Kommentar von einer „Solace“ (früherer Username von „InvestyCat“) mit der selben Äußerung („Es ging niemals um Bitclub“), welcher jedoch aus mysteriösen Gründen gelöscht wurde. Vielleicht deswegen, weil für sie innerlich genauso gewiss ist, dass es absolut unausweichlich darum ging. Wieso bin ich sicher? Hier das fehlende Puzzleteil:

Was der Community nicht bekannt ist, ist ein 4-stündiges mündliches Gespräch in Skype, welches ich mit „InvestyCat“ persönlich geführt hatte. In diesem Telefongespräch ging es eine wesentliche Menge der Zeit um das Thema „Bitclub“. In diesem Zusammenhang stellte sie mir schon damals ihre „Prüffragen“ vor. Eine davon war: „Sind die Betreiber Willens zu teilen?“

Es mag daher so erscheinen, als ob der Foren-Admin kurz vor seinem Ausstieg noch schnell einen unschuldigen Nutzer ohne jeglichen Bezug fertig machen wollte. Die Wahrheit ist jedoch, dass User „InvestyCat“ genau wusste, worauf ich im Chat einging (auf unser Telefongespräch). Das ist das was viele nicht wissen können, da InvestyCat bislang auch nicht gezwungen war es zuzugeben.

Wenn es also so scheint, als wurden Inhalte verzerrt, dann nur deshalb, weil man nicht den gesamten Kontext kennt. Ich möchte jedoch ungerne etwas stehen lassen, was nur halb wahr ist. Man müsste einiges an Skrupel ablegen, um von sich überzeugt zu sein, dass man ehrlich und authentisch wäre, weil man ja nicht lügt, aber dafür die Hälfte für sich behält.

Nochmal ganz genau: Es gab vor der Diskussion im Chat mit InvestyCat ein TELEFONGESPRÄCH. Dort erklärte sie mir ihre „Prüffragen“ (inklusive „Sind die Betreiber Willens zu teilen?“) und erklärte ihre Meinung, dass diese Frage bei Bitclub mit „Ja“ beantwortet werden könnte. Ich erklärte ihr meine Sicht, aber es änderte nichts. Wir führten das Gespräch im Guten weiter und beendeten es auch so.

Einige Wochen später tauchte die Prüffrage im Chat der Foren-Startseite auf. Der Vergleich den man auch oben auf dem Screenshot sieht ist folgender: Die Prüffrage sei auf Questra nicht anwendbar, aber auf Bitclub. Ich verstand sofort, dass sie dies DEFINITIV so meinte. Jeder kann das nachvollziehen. Hier ist kein Raum für „Abers“. Es ist ein unwiderlegbarer Fakt, dass es um Bitclub ging. Es steht nicht nur Schwarz auf Weiß auf dem Screenshot, sondern die Vorgeschichte belegt es zu 100%.

Irre ich mich, möge man mich lebendig auf einem Scheiterhaufen verbrennen. Ich stehe zum Gesagten – immer. Verzerrte Inhalte? JA! Und das obwohl man noch 3 mal beweist, dass es um Bitclub ging.

Trotzdem wird sich mit einem bereits widerlegten Argument verteidigt, aber hier soll es nicht mehr darum gehen, da sich die Welt um mehr dreht, als um sich selbst: Es geht doch vielmehr ums Forum und die Zukunft der gesamten Community, auch wenn der Vorfall mit InvestyCat ein gutes Beispiel für die wahren Probleme im Forum ist.

Also lasst uns über Kommunikation, Zusammenarbeit, Wahrheit und Menschen sprechen. Das sind die wirklich wichtigen Themen die hier entscheiden, ob eine Gemeinschaft als Ganzes funktionieren kann.

Also gehen wir alles durch, denn Flex hat die Kritik gegen uns kompakt zusammengetragen – danke!


02. Flex: „Du bist nicht die Einzige, die nackt ums Dorf getrieben wurde. Ich glaube, viele hier haben mal etwas abbekommen.“

Ich sah mal einen Mann nackt durch den U-Bahnhof rennen. Die Polizei nahm ihn mit. Sich öffentlich entblößen ist wie eine Einwilligung dafür mitgenommen zu werden – wenn nötig durchs ganze Dorf, sofern sich die Irrenanstalt, bzw. geistige Genesung erst am anderen Ende davon befindet und man soweit von der Realität entfernt ist, dass man seine Kleider aus Verfolgungswahn abgeworfen hat.

Das Täter-Opfer-Denkmodell beherrschen viele auf sich und andere umzumünzen. Für einige ist in diesem Beispiel die Polizei der Täter, für andere der nackte Mann der andere öffentlich belästigt.

Hier geht es aber nicht um Mord und Totschlag, sondern um Argumente. Sind sie ausgegangen, reagieren viele als ein scheinbares Opfer von Intoleranz (à la „Darf ich nicht meine Meinung haben?“). Das ist das letzte Argument das man hat, wenn man keines mehr hat. Hier gibt es nicht selten erst dann einen Täter, sobald jemand in die Opferrolle fällt – und der Retter darf auch nicht fehlen.

Verliert ein Kind mit seinem Vater eine Argumentation sagt es oftmals: „Ich hasse dich, Papa.“ oder alternativ: „Du bist doof.“, „Nie darf ich was“ und viele weitere Beispiele könnten hier Platz nehmen.

Die „vielen die mal etwas abbekommen haben“ – korrigiere – die wenigen, sind vor Allem deshalb in diese Opferrolle gefallen, weil sie stur an ihrem Glauben festhalten wollten, statt endlich einzusehen, dass sie die Diskussion bereits verloren haben. Wenn es nach etlichen Argumenten immer noch heißt: „Neeeeheeeein, das stiiiimmt nicht…“, verbirgt sich dahinter: „Ich habe trotzdem Recht, auch wenn ich keine Argumente mehr habe.“ – Und sofern man es wagt darauf hinzuweisen, dass die Argumente erloschen sind, ist der Aufruhe groß, da der böse Übeltäter einen persönlichen Angriff unternahm.

Nicht zuletzt sollte ein Argument aus mehr als nur einer Behauptung, wie „Die Betreiber wollen teilen“ bestehen, sondern auch eine Begründung enthalten, sowie am Besten belegt und ohne Ausweiche erklärt werden können (z.B. aus Erfahrung oder mit Beispielen). Kann man das nicht, hat man seine eigene Behauptung noch nicht genug verstanden um sie zu teilen.

Ausnahme: Man stellt seine Gedanken als These vor. Die meisten Nutzer im Forum tun das nicht.

Zwar ist jedes Forum ein Marktplatz der Meinungen, aber nur wenn sich die Nutzer nicht gegenseitig in die Irre führen, indem sie ihre Argumente über ihrem wahren Wert verkaufen, ist es auch ein guter. Verkauft man seine Behauptung über Wert und wird dabei entlarvt, bleiben nur drei generelle Auswege: Es zugeben, ein anderes Niveau aufsuchen oder schnell über was anderes sprechen und ablenken, sowie nun auch Nr 4: Sich in der Ecke zusammenkauern und so tun, als ob man gehauen wurde.

Letzteres ist nicht clever, aber es erregt Mitleid und vielleicht glauben einem die Leute… 😛


03. Flex: „Letztlich reicht es nicht, über etwas bescheid zu wissen – es ist vielmehr wichtig, wie man Wissen transportiert und mit welchem Grund.“

Zum Transport von etwas benötigt man zuerst eine Strecke, auf der etwas transportiert werden kann.

Besteht keinerlei Verbindung, weil diese durch den eigenen fanatischen Glauben gekappt wurde, ist ein Durchdringen nur sehr unwahrscheinlich bis unmöglich. Zumindest ist man dann schon dazu gezwungen Umwege zu gehen oder versuchen neue Wege zu schaffen.

Erkennt man das als jemand „der über etwas Bescheid weiß“, gibt es zwei Wege: Der eine ist unschön, aber manchmal hilfreich um jemanden wach zu rütteln: Man spielt mit seinen Gedanken. Hilft auch das nicht, gibt es nur noch einen Weg: Präventiv verhindern, dass die Verbindung anderer Zuhörer ebenfalls gekappt werden.

Den meisten fällt es eben leichter etwas zu glauben was sich schön anhört, aber lügenhaft ist, als etwas zu verstehen was sich schlecht anhört, aber wahr ist.

Bis hierhin sollte schon allein dieser Text und vielmehr viele meiner Foren-Beiträge bewiesen haben, dass die Transport-Art des Wissens nie ein Problem war. Es bringt nur nichts die Motivation zu haben, über etwas aufzuklären, wenn der Leser für dieses Wissen nicht offen ist.

Man tut oft so, als sei es in diesem Markt so schwer „über etwas Bescheid zu wissen“. Das einzige was dem im Wege steht ist man immer nur selbst. Es gibt nichts anderes was der Wahrheit im Wege steht als die Lüge. Glaubt man eine Lüge, dann belügt man sich automatisch selbst. Selbst die Unwissenheit bildet hier keine Ausnahme, denn es liegt in der eigenen Verantwortung sie zu beseitigen. Dazu müsste man aber erst einmal die Offenheit besitzen um in Betracht zu ziehen, dass man unwissend ist. In den meisten Fällen hingegen belügt man sich selbst und will das nicht einmal in Erwägung ziehen.

Und dann ist selbst der Transport der Wahrheit auf einem silbernen Tablett mit flauschigen Servietten und einer motorisierten Gabel nicht genug Anreiz, um als Wahrheit verspeist zu werden.

Der wahre Grund: Der Grund Wissen auf X-Invest zu transportieren ist DER Grund wieso X-Invest überhaupt existiert. Es war die Erkenntnis besser Bescheid zu wissen als die meisten. Dies führte zur Motivation, Wissen über eine eigene Plattform zu transportieren. Eine Plattform die ich nun verlassen habe, denn sehr viele Nutzer melden sich nicht mit offenen Transport-Wegen an, sondern lediglich einer großen Ladefläche auf der sie viel Müll deponiert haben, den sie bei uns abladen wollen.

Trotzdem ist Flex wohl der Meinung, dass man an ein paar verschärften Diskussionen eine falsche Art Wissen zu transportieren feststellen könnte. Sollte dies seine uneingeschränkte Meinung umfassen, übersieht er definitiv die vollen Ladeflächen der neuen Gäste, die gar nicht über den Platz verfügen irgendwelche transportierten Wissens-Pakete bei sich abzustellen – sowie das Einschweißen von bunten Paketen, die gläserne Überzeugungen beinhalten, die aus Übermut verstaut wurden.

Auf gut Deutsch: Die meisten wissen schon viel zu früh zu viel besser und das ist das wahre Problem.


04. Flex: „Jeder Elternteil kann ein Lied davon singen, dass es nicht reicht,
wenn man sagt, dass eine Herdplatte heiß ist- das Kind muß es
selbst lernen, wenn es sich verbrennt…“

Ich liebe Vergleiche. Noch mehr liebe ich gute Vergleiche. Gerne steige ich trotzdem mit drauf ein. 😉

Ein Kind fasst einmal auf eine Herdplatte und weiß schon Bescheid? Ist das wirklich so? Kennt es die Beschaffenheit der Herdplatte? Weiß es warum die Platte heiß war und warum sie später kalt ist?

Weiß und versteht das Kind warum es sich verbrannt hat? Und reicht dieser Lern-Effekt wirklich?

Lernt es durch das Verbrennen etwas oder wird nur das Interesse dafür geweckt? Für das Lernen muss das Kind immer noch seinem Vater zuhören können. Das Problem im Markt ist, auch wenn ein Kind die Offenheit nach dem Verbrennen mitbringt, verschließt sich das Kind schnell wieder, weil es einfacher scheint nur noch auf Sparflamme zu kochen.

Ist es auch, aber es führt nicht zum Erfolg. Und später wenn das Kind erwachsen ist, muss es mehr wissen als sich nur verbrannt zu haben, um auf die Verbrennungen seines Kindes gefasst zu sein.

Es stimmt, dass es nicht reicht zu sagen, dass die Platte heiß ist und sie das Kind erst anfassen muss. Ebenso wenig genügt aber auch das nicht! Mit dem Alter muss es lernen, dass es am Lämpchen sieht, ob die Herdplatte an oder aus ist. Spätestens wenn man erwachsen ist, muss man auch wissen, wie man den Herd ausstellt bevor man das Haus verlässt. Nur durch das Verbrennen lernt das Kind das alles nicht automatisch. Ihm muss ERKLÄRT werden WARUM es sich verbrannt hat!

Das Beispiel stellt diesen Markt gar so hin, als müsste man nichts machen und jeder könnte durchs reine Verbrennen später zu den Gewinnern gehören. Dass jeder durch seine Verbrennungen eine Lektion mitnimmt steht außer Frage, doch um mit etwas Positivem aus dieser hervor zu gehen benötigt man Hilfe. Ansonsten nimmt das Kind nur Folgeschäden, Traumata und Paranoia mit.

Dieses pauschale Beispiel genügt eben einfach nicht – was man merkt, wenn man ins Detail geht.

Okay, ich versprach, dass ich darauf einsteige, aber es ist mit einem absolut stumpfen Sinn befangen, sofern man versucht es auf diesen Markt anzuwenden. NIEMAND – ja wirklich NIEMAND – fasst in diesem Markt nur einmal auf eine Herdplatte!

Ich verstehe den Standpunkt und meine Antwort lautet eben: Ich habe NIE jemanden verboten auf die Herdplatte zu fassen und sich einmal zu verbrennen. Ein zweites Mal sollte aber nachdenklich machen, ob man die Herdplatte nicht doch erklärt bekommen mag: Wann sollte man sein Geld raus ziehen, weil sie heiß ist? Wann kann man eine Investition in Erwägung ziehen, weil sie kalt ist?

Hat man sich einmal verbrannt gibt es zwei Einstellungen die KEINE Problemlösung sind:

  1. „Ich komme nun nie wieder auch nur in die Nähe einer Herdplatte.“
  2. „Ich fasse nur noch mit äußerster Angst auf eine Herdplatte und hoffe, ich verbrenne mich nicht. (Glücksspiel/ Lotto)“

Was hier also deutlich übersehen wird ist, die Leute WOLLEN auf die Herdplatte fassen und wenn sie Geld verdienen wollen MÜSSEN sie das auch tun. Die Frage ob sie dabei heiß oder kalt ist, hängt vom Wissensstand darüber ab, woran man das erkennt.

Demnach sollte ein guter Vater seinem Kind das kleine Lämpchen unter der Herdplatte erklären.

Wenn es trotz Verbrennungen 3. Grades diese Erklärungen nicht hören möchte, aber noch dazu ein verantwortungsloses Kind ist, welches seine neugierigen Spielkameraden der Gefahr ähnlicher Verbrennungen aussetzt, würde der beste Vater seine Stimme heben.

Und hier werde ich das Beispiel abbrechen, da es nur schwer den gesamten Kontext umfassen kann.


05. Flex: „Diese Erkenntniss des Lebens findet man zwar nicht im Internet,
aber es ist kein Geheimnis, für sozial aufgeschlossene Menschen.“

Themawechsel – obgleich dies der direkt nachfolgende Satz von Flex seinem Post ist: Egal, reden wir über was anderes. Darüber ob die Unterstellung, ob ich als angeblich sozial verschlossener Mensch, nicht in der Lage war das obige Beispiel zu verstehen oder gar eher um ein paar weitere Erkenntnisse zu bereichern. Um die Antwort darauf zu finden, genügt es denke ich, dem Leser eigenständig ein Urteil anhand der obigen Ergänzung zu überlassen.

Ist die Antwort positiv, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder ich bin sozial aufgeschlossen oder es ist nicht wichtig sozial aufgeschlossen zu sein, um eine Erkenntnis bereits ohne Beispiel gehabt zu haben, sie zuvor bereits tausend Mal alleine durchgekaut zu haben und die ein oder andere Lücke des Beispiels bereits mit weiteren Erkenntnissen geschlossen zu haben – oder beides.

Zugeben hoffe ich dabei, dass der Leser folgendes verstanden hat: Ich würde meinem Kind erklären, warum es sich verbrannt hat, damit es als Erwachsener trotz meiner Sorgen eigenverantwortlich in der Nähe einer Herplatte sein kann, ohne sich ein zweites Mal zu verbrennen.

Da ich die Spitzfindigkeit des Beispiels und die Begründung, dass es nur „sozialen Menschen“ ein Privileg sei, dies nachzuvollziehen, nicht als persönlichen Angriff interpretiere, sollte dies an dieser Stelle genügen. Somit werde ich mich nicht für das Selbstbild rechtfertigen, was andere über mich im Internet vertreten, denn sich auf diese Weise ein Bild über einen Menschen zu machen und es zwischen den Zeilen zu vertreten, halte ich für ziemlich asozial.

Stattdessen ein Selbst-Zitat: Ich bin aufgeschlossen, wenn man mir aufgeschlossen begegnet.


06. Flex: „Zwingt man das Kind nun, die Herdplatte nicht anzufassen, handelt es sich um Bevormundung und man verliert den Bezug zu dem Kind, weil man verhindert, dass es sich frei entwickelt.“

Wie ich sehe ist es mit dem törichten Beispiel noch nicht vorbei. Schade, aber na gut.

Da es mir hier wenig Spaß macht weiter auf der Oberflächlichkeit dieses Beispiels herumzureiten, fasse ich mich zunächst kurz – also eine Kurzfassung / Zusammenfassung:

  1. Kind will auf Herd Platte fassen.
  2. Es wird ihm verboten (Bevormundung).
  3. Kind verliert den Bezug zu den Eltern (Phase 1).
  4. Kind hört immer weniger auf seine Eltern (Phase 2).
  5. Kind fasst auf die Herdplatte und entwickelt sich frei.

Ups – Hoppla… Irgendwie hat sich das Kind bei meiner Zusammenfassung trotzdem frei entwickelt. 😀

Ich habe mir erlaubt lediglich 2 weitere Punkte zu ergänzen. Entweder man betrachtet das Beispiel nun erneut als gescheitert oder erkennt die Falle, die der Beispiel-Geber sich mit seinem eigenen Argument gestellt hat: Egal wie es hier von statten geht, es würde immer aufs selbe hinauslaufen.

Vielleicht habe ich Unrecht, denn ich bin kein Vater. Dann fiel mir ein, dass es gar nicht um Kinder geht. Vielleicht hat Flex Unrecht, denn er ist kein Admin. Ihm sollte auffallen, dass es um was anderes geht.

Worum es geht: Es geht um den Markt und um Geld verdienen! Wir sind alle keine Kinder mehr, sondern sollten erwachsen genug sein, um Lernmaterial zum Geld verdienen ohne Bezugsperson aufnehmen zu können. Schließlich wollen wir ebenso selbstständig Geld verdienen. Empfindet jemand die Aufklärung über „Geld verdienen mit HYIPs“, bei einer Plattform bei der er sich freien Willens angemeldet hat, als Bevormundung, fehlt es ihm womöglich an einer reifen Einstellung.

Es gibt Unmengen an Material im Internet zum Thema „Geld verdienen“. Ist dieses gut und lehrreich, interessiert es mich in Wirklichkeit herzlichst wenig, ob der Autor auf Umarmungen steht, einen guten Charakter hat oder einen sozialen Bezug zu seinen Lesern aufgebaut hat. Man sieht das Geschriebene oder hört das Gesagte und sollte es als Mensch, mit einer nach Erfolg strebenden Einstellung, nach dem Inhalt beurteilen und nicht danach von wem er kommt.

Mich interessieren Fakten, Tatsachen und Wahrheit und will ich Geld verdienen, will ich welche hören. Kommt jemand zu mir, der nach Alkohol stinkt, dreckige Klamotten an hat und sich auch noch total asozial verhält, aber mir sagt, er hätte eine Idee wie man Geld verdienen könne, dann packe ich alle meine Vorurteile beiseite und sage ihm, dass ich skeptisch bin, aber er mal hören lassen soll.

Das ist der Unterschied zwischen erfolgreich denkenden Menschen und denen die das nicht verstehen.

Das Problem das hier Vereinzelte haben ist, dass sie sich mehr auf ein Internet-Portal einbilden, als ein geschäftliches Portal zum Geld verdienen. Nicht einmal sogenannte „soziale Netzwerke“ bieten einen echten sozialen Wert. Wem das immer noch nicht klar ist, sollte mal wieder an die frische Luft gehen. Sicherlich kann man Freunde gewinnen, natürlich kann man sich gut verstehen und selbstverständlich eine Menge Spaß zusammen haben. Letztendlich geht es aber ums Geld verdienen und so sollte man alles bewerten. Alles andere lässt einen das Ziel in diesem Markt aus den Augen verlieren, für das man sich eigentlich mal angemeldet hat: Informationen zum Geld verdienen sammeln.

Für ein soziales Miteinander sollte man also vom Gegenüber nicht mehr erwarten, als es der hauptsächliche Sinn eines Internet-Portals erfüllen kann. Sonst lebt man in einer Traumwelt.

Knüpfen wir ein letztes Mal an dem Beispiel an, so durchläuft ein solcher Mensch 2 unnötige Phasen, bevor er sich weiter frei entwickelt: In der ersten Phase empfindet er das ANGEBOT einer Webseite als „Bevormundung“ und verliert einen vermeintlichen Bezug, der bei wirklicher Existenz auch gut auf eine Störung zurückführbar sein könnte (oder Einsamkeit etc.). In der zweiten Phase distanziert er sich von dem Angebot, da ihm ein solcher Bezug fehlt…? 🙄

Man möge meine freche Art entschuldigen, aber bin ich vielleicht von irgendwem der Papa? Bin ich verantwortlich für Streicheleinheiten und einen sanften Transport der Wahrheit. Muss ich jemanden erst Honig um den Mund schmieren, um ihn darauf hinweisen zu dürfen, was er beim Geld verdienen falsch macht? Sollte man dies von mir erwarten, fände ich die ganzen Angelegenheit sehr lächerlich.

Die obigen 2 Phasen sind daher auf eine Einbildung zurückführbar, die nicht meine Verantwortung sind. Es kann nicht meine Aufgabe sein, einen erdachten Bezugsverlust wiederherzustellen, weil jemand die Weitergabe von Wissen mit der Bevormundung seines Vaters gleichsetzt. Stattdessen könnte man sich diese Phasen gleich sparen, gemeinsam am Erfolg arbeiten und den direktesten Weg zu seiner freien Entwicklung einschlagen – jeden hier in dieser zu unterstützen war immer mein Anliegen.

Was man also tun könnte, ist den Lernprozess beschleunigen, indem man sich Umwege erspart und sich aufs Ziel konzentriert. Da wir uns aber entgegen des oberflächlichen Beispiels von Flex in keiner Vater-Kind-Beziehung befinden, bestehen diese Umwege nicht aus Bevormundung und Bezugsverlust, sondern aus Gier, Verblendung und Verschlossenheit gegenüber neuen Ansichten und Wahrheiten. Je nach dem wie lange jemand daran hängen bleibt, empfindet er die Hilfestellung eines Admins eben als die Belehrung oder Bevormundung seines Vaters.

Ich hoffe, ich habe den unsinnigen Vergleich mit dem Markt dieses Beispiels endgültig aufgedeckt.


07. Flex: „Ich habe diese Plattform doch größtenteils als ein Spielball von Emotionen wahrgenommen, wenngleich anderes kommuniziert wird.“

Verblüffend wie man der selben Meinung sein kann, obwohl jemand einen anderen Standpunkt hat. 😀

Die verzerrten Inhalte schlagen wieder zu: Würde man den Nebensatz nach dem Komma weglassen, würde ich uneingeschränkt zustimmen. Aber halt stop: Das ist eine FLEXible Falle, denn zugestimmt habe ich die letzten 3 Jahre mehr als nur einmal. Es wurde eben nicht anders kommuniziert.

Die Aufzeichnungen davon sind in 1000 Foren-Beiträgen des Nutzers „AdminPeter“ im Forum verstreut. In diesen habe ich den Sinn dieses Zitat von Flex bis zum Komma selber vertreten – noch bevor Flex ihn in seiner Theatralik um den Nebensatz ergänzt hat.

Trotzdem stellt er die Behauptung auf, dass es anders kommuniziert wurde. Fragt sich nur: Von wem? Da erlaube ich mir auf meinem Blog für so geschickte Rhetorik das erste Mal etwas Sprachlosigkeit…

*Sprachlosigkeit hier vorstellen* – Okay, 3 Sekunden sind genug.

Bleiben also nur zwei Möglichkeiten: Entweder Flex meint mit dieser andersartigen Kommunikation gar nicht das Team oder mich, was ich auf Grund der Formulierung ausschließe oder er hält mich für den Verursacher oder zumindest Förderer dieses emotionalen Spielballs (dazu später mehr).

Betrachten wir zunächst Mal die Ursache für die Emotionen der Foren-Nutzer: Neulinge melden sich bei X-Invest an um Geld zu verdienen. Die meisten von ihnen möchten raus aus dem Hamsterrad und rein in die finanzielle Unabhängigkeit. Anfangs glauben viele, sie hätten dafür den richtigen Geld-Markt, sowie die richtige Plattform gefunden. Der Initiator dieser Plattform erklärt jedoch, dass man zwar Geld verdienen kann, aber eine finanzielle Unabhängigkeit, durch das reine Investieren in Programme nicht möglich ist. Die Reaktion ist hier bei vielen bereits eine starke Emotion.

Das Ergebnis: Man fühlt sich in seinem Vorhaben behindert. Die Empfindung ist, dass einem jemand das Erreichen des Erfolgs missgönnen würde. In Hörbüchern und bei Motivations-Reden lernen wir, dass wer auch immer einem den Erfolg ausreden will, einem nur im Wege stehen möchte. Viele Leute die schon früher mit dem Geld-Verdienen-Markt zu tun hatten, sind so programmiert darauf. So scheint ein Admin der einem sagen will, dass man vorsichtig sein soll, ein Gegner zu sein der bekämpft gehört.

Jemand sagt dir, dass du auf falsche Art versuchst den Erfolg zu erreichen und missverstehst es als, dass du es egal wie, nicht schaffen kannst. Dabei lautet die Botschaft lediglich: „So klappt es nicht.“ und statt zu fragen, „Wie dann?“ kappt der Zuhörer bereits die Verbindung und geht in Abwehrhaltung.

Das Gefühl jemand möchte einem im Wege stehen, ist bei vielen für die starke Abwehr verantwortlich.

Hinzu kommen noch etliche andere Dinge: Mit der Zeit sind kaum Leute noch daran interessiert, sich erstrangig auf das Geld verdienen zu konzentrieren. Manche Nutzer möchten einfach nur Spaß haben oder sich die Langeweile vertreiben. Und andere möchten sich in einer virtuellen Welt ausdrücken, um dem Alltag zu entfliehen. Man braucht nicht zu erklären, dass hier emotionale Wechselwirkungen und Schmerzkörper-Reaktionen à la Eckart Tolle zum Alltag gehören. Lässt man das emotionale Thema der Programm einmal außen vor, liegt es mitunter an der Natur des Menschen.

Flex braucht es daher nicht anzunehmen oder gar so hinzustellen, dass X-Invest in dieser Ausstrahlung so abnormal wäre. Man könnte im gesamten Internet im Sekundentakt ähnliche Verhaltensmuster auf großen Webportalen, wie z.B. Youtube und Facebook beobachten. Der Mensch gibt sich im Internet anders als er ist. Es ist die Krankheit von fast jedem Menschen, sich selbst nicht zu gefallen, die dafür verantwortlich ist. So missbrauchen wir unsere Persönlichkeit als ein zweites Schein-Ich mit dem wir uns endlich glücklich fühlen könnten.

Steht dem Aufbau dieser Illusion irgendwas im Wege, macht uns das teilweise sehr wütend.

Ich glaube niemand hat öfters als ich kommuniziert, dass es ein Mitsinn des Forums sein soll, dass wir das gemeinsame objektive und emotionslose Investieren üben. Ich wage mir einmal die Eigenschaft zuzuschreiben, dass ich dies hinsichtlich der Thematik um die „Online Investment Programme“, in den meisten Fällen besser erbringen konnte als beinahe alle Foren-Nutzer.

Mit Sicherheit kann ich hinsichtlich der emotionalen Kontrolle noch mindestens genauso viel lernen was andere Lebensbereiche anbelangt, aber was eben dieses Thema anbelangt kommuniziere ich auch jetzt das selbe wie immer: Ja, fast alle Nutzer im Forum entscheiden ihre Anlagen überwiegend emotional und ich würde mich freuen, wenn man sich für den ersten und wichtigsten Schritt beim Investieren interessieren würde – emotionale Kontrolle BEIM INVESTIEREN.

Und nur darum ging es all die Jahre, weshalb ich weiterhin kommuniziere, dass ich DAS beherrsche.

Wie man aber sieht geht es manchen um etliche andere Dinge: Es geht um ihre Empfindungen über diese Plattform, es geht um die Bewertung des Teams oder Personifizierung des ehemaligen Admins. Es geht um viele emotionale Themen, die man als eigenen Ball mit ins Spielfeld hinein wirft.

Und dann behauptet auch noch, man würde nun über eben diese Eigenart aufklären. – Wie ironisch.

Jedoch kann man nie sicher sein, worum es jemanden dabei wirklich geht, denn auf Facebook laden die Menschen Fotos von sich hoch, um ebenfalls ein falsches Selbstbild von ihnen zu verkaufen.

Ein Indiz für den Verkauf eines falsches Selbstbild ist, wenn man das was man bemängelt, selber nicht vorweisen kann. Über Kommunikation, Emotionalität und fehlendes Sozialverhalten zu klagen, derweil man schlechte Kommunikation, Emotionalität und unsoziales Verhalten aufzeigt, fördert die Lösung der seiner Ansicht nach bestehenden Probleme nicht – mal schauen, ob sie das wirklich sind.

Wenn ja, bliebe zu hoffen, Flex kennt den Spruch, dass man der Wandel sein soll, den man sehen will.


08. Flex: „Und ein Treffpunkt für Unwahrheit, Naivität oder gar Verblendung, wenn man vorgibt Moral, Tugendhaftigkeit und Spiritualität mit dem Investmentthema vereinen zu können.“

Was ich an dieser Rhetorik so bewundere ist, dass man sich am Satzanfang nie sicher sein kann auf welchen ganz anderen Punkt das Satzende eigentlich hinaus will. Daher bleibt mir nichts anderes übrig, als das Kauderwelsch wieder einmal in Feinarbeit auseinander zu pfriemeln. 😀

Dass das Forum ein Treffpunkt für Unwahrheit, Naivität und gar Verblendung ist, erhält daher meine uneingeschränkte Zustimmung, wenn es in der Form stehen bleiben würde. Tun wir mal kurz so, dann ist das Wort „Treffpunkt“ eine perfekte Beschreibung für das, was trotz meiner hartnäckigen Versuche dem entgegenzuwirken, aus dem Forum geworden ist.

Da der Markt nun mal genau diese von Flex aufgezählten Eigenschaften aufzeigt, sollte es keine Überraschung sein, dass es das Forum mit der Zeit auch tut, sobald der Markt in ihm Platz nimmt.

Beim Zusatz ist zunächst einmal die Frage wer wieder mit „man“ gemeint ist, aber ich hoffe es klingt nicht zu ichbezogen, wenn ich diesen Teil wiederum erneut auf mich, statt auf die Community beziehe. Normal bietet sich beim Schreiben an, einen Gedanken in jeden Satz zu packen und mit dem nächsten Gedanken einen neuen Satz anzufangen. Flex macht das anders: Er denkt den einen Gedanken noch nicht mal zu ende und schreibt den Satz schon weiter. Ich möchte mich nicht über seinen Schreibstil lustig machen und verstehe, dass er bestimmt so aufgeregt war, wie ich bei meinem Erklärungs-Video, aber es sollte offensichtlich sein, dass man zwei Argumente nicht so irrelevant vermischen kann.

Trotzdem nehme ich Stellung: Zunächst einmal war es nie meine Motivation, dass Investoren „Moral“ mit Investment-Themen vereinen sollten. Wer meinen Texten etwas gefolgt ist, sollte in mindestens 3 meiner langen Foren-Beiträge festgestellt haben, dass ich von der Vorstellung einer durch die heutige Gesellschaft vorgeschriebenen Moral nicht viel halte. Somit zielt gerade dieses Wort, bei der Definition meiner Ausrichtung als Foren-Admin, in eine falsche Richtung. Ich möchte hierbei noch ergänzen, dass für mich Ethik nicht das selbe ist wie Moral, um Missverständnissen vorzubeugen.

Eben diese Denkweise von Flex zeigt, was tatsächlich all die Jahre meine Ausrichtung als Admin war. Ich wünschte, dass die Menschen aufhören sich zu fragen, was neben unserem heutigen Geldsystem moralisch wäre, denn gerade in diesem sind Dinge die moralisch okay seien oftmals ethisch unkorrekt (z.B. Zeitarbeitsfirmen, Versicherungen und legales Glücksspiel). Nach dem Motto: Wenn es staatlich kontrolliert ist, dann ist es in einem moralischen Rahmen und ansonsten nicht? – Leute die so denken spiegeln gut wieder, wie tief die Angst davor schon sitzt, eine „gottlose Sünde“ zu begehen, weil etwas beim Staat nicht als legal anerkannt ist.

Die Frage ist so nicht, wie diese Fake-Moral zu vereinen wäre, sondern aus den Köpfen zu entfernen ist.

Das Wort „Tugendhaftigkeit“ wiederum, welches meiner Vorstellung nach Bemühtheit und Tüchtigkeit, sowie vorbildliches und richtiges Handeln beinhaltet, kann ich hinsichtlich dem Investieren BEINAHE so stehen lassen. Sofern das Wort von Flex demnach auf die Community bezogen ist, klingt es mir jedoch viel zu übertrieben. Bringt man die von mir aufgezählten Eigenschaften mit, so betrachtet man das Investieren im Markt eher als eine Art Sport. Dem sollte aber nicht im Wege stehen, mit Tüchtigkeit bemüht zu sein, gut in seinem Sport zu sein, um so bei Erfolg sein richtiges Handeln als Vorbild den anderen demonstrieren zu können.

Wenn das mit Tugendhaftigkeit gemeint ist, dann habe ich sie in der Community vertreten wollen bzw. den Nutzern ans Herz legen wollen, ja – und sehe sie auch noch heute bei vereinzelten Mitgliedern.

Sollte sich das Wort zu erwartender Weise wieder auf mich beziehen, dann darf man es von mir aus als Tugend an mir betrachten, dass dies all die Jahre mein Versuch war. Es war meine Absicht und Vision, dass all die verirrten Seelen einen verrückten Geld-Markt nicht mehr zu ernst nehmen, sondern spielerisch und zugleich herausfordernd – mit Lernbereitschaft und dem Drang sich zu verbessern, damit wir uns gegenseitig Tipps geben und voneinander lernen – gemeinsam.

Wie cool wäre das: Ähnlich wie die Computerspiel-Szene den „E-Sport“ hervorgebracht hat, war es mein Traum, eine Art neue Sportart zu etablieren, in der sich keiner mehr fragt, ob es unmoralisch ist „Pixel-Menschen im Bildschirm abzuschießen“, sondern motiviert ist zu den Gewinnern zu gehören.

Aber dann kommt schon das durch die Verlierer eingeredete schlechte Gewissen: „Nein, es war falsch, dass du auf Basis meines fehlenden Skills gewonnen hast. In Real-Life wäre das nicht passiert.“ Doch!

Und man könnte dem Verlierer noch das Angebot machen, sich zu verbessern, doch je nach dem wie viel Bock er darauf hat, sich im Spiel seines Lebens zu verbessern, lautet seine Antwort: „Der Markt ist unmoralisch…“, „…unfair“ oder „…dreckig“. Und meine Antwort wäre; „Das stimmt! – Und gerade das macht es wieder so normal, fair und wunderschön.“ – Der Unterschied ist: Dieser Markt bräuchte dafür keine Maske, sofern mehr Leute bereit wären ohne aus zu kommen. Doch sie brauchen die Maske für die Weitergabe der Verantwortung. Ansonsten wäre es zu authentisch, zu real und zu offensichtlich, dass man im Leben etwas leisten muss, um zu den Gewinnern zu gehören.

Das alles zu verstehen ist ein Teil der eigenen Spiritualität die man in seinem Leben entdecken kann.


09. Flex: Es ist schwer, bzw vielleicht unschaffbar, Moral und Geldfragen
zu vereinen, weil der Sinn des Geldes an sich bereits unmoralisch ist, oder nicht?

Die Antwort lautet: Oder nicht. – Ich begrüße das Fragezeichen, das endlich einer Aussage anhängt.

Nicht Geld ist unmoralisch bzw. unethisch, sondern was manche Menschen mit Geld machen: Bezogen auf diesen Markt sind das z.B. Manipulation, Erpressung und Diebstahl. Doch es können ebenso gute Dinge mit Geld gemacht werden: Spenden, Tiere retten, Bäume pflanzen, Wissenschaft, den Mars besiedeln, Schulen und Unterkünfte bauen, Menschen unterhalten und zum Lachen bringen oder eben einfach Dinge machen können die Spaß machen.

Und hier herrscht vermutlich bei einigen gleich der erste Innere Konflikt: Warum kosten Dinge die Spaß machen Geld? Und man kann dann sehen, wie unterschiedlich die Menschen eine solch positive Liste über Geld empfinden. Die einen sehen, was man mit Geld aus der Welt bekommt und andere sehen, was Menschen der Welt Wunderschönes für Geld geben.

Da soll nochmal wer sagen, ich sei pessimistisch/negativ, wenn man eben NICHT weiß wie ich ticke.

Geld ist nicht unmoralisch: Geld als Tauschmittel ist eine gute Erfindung. Das Problem ist nicht das Geld, sondern der Umgang der Menschen mit Geld. Die Einstellung der Menschen teilt sich hier in zwei hauptsächliche Gruppen, die Geld als mehr als ein Tauschmittel betrachten und denken: „Geld ist gut“ oder „Geld ist schlecht“. Und ich wiederhole mich und sage, Geld ist nichts davon. Was Menschen mit Geld MACHEN kann entweder gut sein oder schlecht.

Wer anders denkt hat die Neutralität von Geld immer noch nicht verstanden. Empfindet man Geld, für sich allein genommenen, als ausnahmslos gut, ist er gierig, besitzergreifend und strebt zu sehr danach. Wer aber Geld als ausnahmslos schlecht erklärt, verbietet sich selbst jemals welches zu haben.

Letzteres ist nicht gerade die Einstellung von Menschen mit einem wachsenden Einkommen und die gegenteilige Einstellung kann zwar für schnellen finanziellen Erfolg sorgen, aber keine nachhaltige Erfülltheit, Selbstverwirklichung und Unabhängigkeit erbringen.

Wenn Menschen denken, Moral und Geldfragen sind unvereinbar, dann bleibt der Erfolg lange fern.


10. Flex: „Wieso sollte dann der Admin auch noch damit glänzen müssen, spirituell und ausgeglichen zu sein. Ich denke, das ist einfach zu viel gewollt, wenn auch gut gemeint.“

Machen wir mit einer glanzlosen Unterstellung zweier Worte weiter, deren Erwähnung während meiner Admin-Zeit bestimmt vorkam. Bleibt nur offen, ob oder wann ich diese in Bezug auf mich erwähnt habe und wann in allgemeiner Hinsicht. Da sie aber erwähnt wurden, ist natürlich sofort davon auszugehen, dass ich damit glänzen wollte. Also Obacht: Wer immer etwas erwähnt, könnte vorgeben zu glänzen.

Da ist es eher fraglich, ob sich manche nicht viel mehr daran stören, dass teils andere Nutzer mir diese Eigenschaften zugeschrieben haben. Zum Beispiel erinnere ich mich an einen Nutzer, der mich unter einem Newsletter für meine ausgeglichene Art lobte. Es ist für Menschen immer schwer anzusehen, wenn eine dritte Person gelobt wird, an deren Förderung sie vermutlich nicht interessiert sind.

Eifersucht ist eines der weiteren verantwortlichen Übel für die starken Emotionen die sich gegen einen anderen Menschen richten. Die Rede ist hier nicht von Neid, sondern viel mehr eine Form von Angst, weniger wert zu sein als die von anderen Menschen gelobte Person.

Einige Menschen hassen es gerade zu, wenn sie dabei zusehen müssen, wie jemand seinen eigenen Weg geht und auch noch Erfolg damit hat, währenddessen man selbst auf der Stelle tritt.

Vieles von dem was man hier sieht ist nicht der Widerstand gegen jemanden, der sich für besser hält oder mit etwas glänzt, sondern der Widerstand gegen das eigene minderwertige Gefühl – denn wenn das auftritt, muss es daran liegen, dass andere scheinbar überbewertet oder arrogant sind.

Zum Glück erkennt Flex aber, dass dieses „Glänzen“ meinerseits gut gemeint war. 😀

Auf Grund der merkwürdigen Formulierung frage ich mich: Wie könnte es auch nur irgendwie von jemanden gut gemeint sein, tatsächlich mit etwas glänzen zu wollen? Wenn er also erkennt, dass – was auch immer er meint – gut gemeint war, weiß er vermutlich auch, dass es nie meine Absicht war mit etwas glänzen zu wollen. Stattdessen wollte ich einfach stets immer nur einen guten Job machen. Ich denke, das weiß selbst mein größter Kritiker.

Also muss etwas anderes hinter all dem stecken und meist ist es, dass Menschen versuchen einen solange einzureden, dass man weniger wert sei, bis man das einsehen und sich auf ihr Level ihrer Minderwertigkeitskomplexe begeben würde. – Lieber gemeinsam erfolglos, als eifersüchtig.

Ob jemand überheblich oder bodenständig scheint, hängt eben auch von der Selbstwahrnehmung ab.

Kennt Flex mich? Nein, tut er nicht. Er hat nie mit mir gesprochen, war nie bei mir in der Beratung und hatte nicht einmal ein persönliches Gespräch im Chat mit mir. Woher will dann aber jemand wissen, wie ich wirklich wäre, nur weil ich auf IHN so scheine. Kann er nicht: Das Bild welches wir von anderen und der Welt haben wird hauptsächlich durch unsere EIGENE Einstellung bestimmt.

Wer mich näher kennen lernt und selber ein gutes Selbstbewusstsein hat, erkennt womöglich, dass ich eher Bescheiden mit dem Erfolg von X-Invest umgehe und sehr viel davon meinem Team zuschreibe, ohne deren Mithilfe ich den Aufbau des Forums nicht geschafft hätte. Das steht genauso außer Frage, wie dass ich auch ohne die Unterstützung einiger sehr aktiver Mitglieder, als ebenso aktiver Admin nicht solange durchgehalten hätte.

Davon unabhängig sehe ich den Erfolg von X-Invest noch nicht einmal erfüllt, sondern als eine Sache die noch einen weiten Weg vor sich hat. Man kann auch daran erkennen, dass ich niemand bin der mit irgendwas glänzen will, dass ich die Fortschritte des Portals zwar honoriere, aber gleichzeitig dessen Probleme erkenne und nicht verstecke, sondern öffentlich benenne und selber kritisiere. Wäre ich arrogant und würde glänzen wollen, wäre das bestimmt anders. Trotzdem freue ich mich über persönliche und geschäftliche Fortschritte. – Schande über mein Haupt.

Das Problem ist, einige Menschen verwechseln ein heranreifendes Selbstbewusstsein und eine wachsende Persönlichkeit sehr gerne mit Arroganz. Ist jemand von seinen Ansichten, seinen Zielen und seinem Handeln überzeugt, um motiviert zu bleiben einen guten Job zu machen, interpretieren es Menschen, die womöglich ohne all das auskommen oft sehr schnell als Überheblichkeit.

Hebt jemand wirklich ab, sieht man ihm das auch an, dass er stetig nur danach trachtet zu prahlen. Freut sich jemand einfach nur über Lob, Anerkennung und Respekt für seine Mühe, macht sich jemand anderes der sich daran stört schon in die Hosen, wenn er sieht wie diese Person in seiner Entwicklung an ihm vorbeizieht.

Wagt es nun tatsächlich jemand auch noch stolz darauf zu sein und zwar auf keine überhebliche Art, sondern einfach nur indem er froh über sein Erreichtes ist, neigen wir dazu von dem Menschen richtig angepisst zu sein. Was würde sich der Mensch auf sich einbilden? Tatsächlich ist es aber gut FROH über das zu sein was man erreicht hat. Und auch wenn ich meine Vision noch nicht erfüllt habe, bin ich froh über die Menschen denen ich geholfen habe – denn ich weiß, es gibt welche.

Story in Kurz: Mensch wächst, aber man selbst nicht. Man macht ihn klein, um hinterher groß zu sein.

So viel innere Spiritualität schreibe ich mir dann tatsächlich doch zu, dies alles verstehen zu können, weil das nämlich das Wissen über sich Selbst mit einschließt, sich auf seinem Weg nicht von anderen Menschen stören zu lassen, die sich an einem stören, sondern mit sich selbst im Reinen zu sein.

Und ich weiß, dass jetzt erst recht einige denken: „Man ist der arrogant.“ – Und das ist der letzte Beweis, dass hier keine Arroganz drin steckt, denn ein arroganter Mensch könnte das nicht mal erkennen, dass eine Aussage arrogant wirkt. Es geht aber nicht um eingebildetes Verhalten, Abgehobenheit oder falschen Stolz, sondern um einen gesunden Respekt, Selbstachtung und Wertschätzung seines eigenen Daseins.

Lange Zeit habe ich die Ausgeglichenheit mitgebracht, diese Eigenschaften die mir Kraft geben in mir zu halten. Ich kann nicht leugnen, dass mir diese mit zunehmenden Hass, Schuldzuweisungen und Troll-Versuchen abhanden gekommen sind. Und das ist genau das, was sie erreichen wollten.

Man provoziert jemanden solange und verteufelt ihn dazu etwas zu sein was er nicht ist, bis er so verletzt und gekränkt ist, dass er beginnt es zu glauben. Dann verliert sich dieser jemand selber, verändert sich und wird letztlich zu dem, was man heraufbeschwören wollte, damit man mit dem Finger auf ihn zeigen kann und sagen kann: „Seht ihr, wir hatten Recht.“

Und warum? Es geht nur darum jemanden zu erziehen, damit er sich an einen anpasst. Man möchte das Schlechte im Menschen hervor holen, damit man sich mit sich selbst besser fühlen kann, indem man hinterher Recht behält, dass dies Schlechte im anderen an allem Schuld sei was einem an sich selbst nicht gefällt. Doch bevor das ausartet, habe ich mich von dieser Qual und dem Forum befreit.

Und auf einmal schießen alle Hater wie Pilze aus dem Boden und ergreifen das Wort – merkwürdig.^^


11. Flex: „Mir ist letztlich egal was mit mir in diesem Forum passiert und ich freue mich, eine weitere Person kennenzulernen, der ich es wirklich abnehme, dass sie all das nicht nötig hat und sich aus Sympathie rechtfertigt und einbringt- nicht um etwas zu verkaufen.“

Jemand lernt eine WEITERE Person kennen, auf die sie all das bezieht, was sie auch auf sich bezieht. Es gibt nur einen Grund wieso: Die Illusion dieser Selbstdarstellung teilen. Hat man das nicht nötig, scheint es aber widersprüchlich wieso man immer noch da ist. Es geht nicht einmal ums Geld…

Menschen wollen in diesem Markt nicht nur Dinge verkaufen, sondern auch sich selbst. Es ist eine Begleiterscheinung des Internets. Oben erwähnte ich bereits das Schein-Ich welches wir uns über die virtuellen Welten aufbauen. Man kann diese strömenden Narzismen überall beobachten. Fast jedem Menschen mangelt es an einem wahren Selbstwertgefühl.

Misserfolg im Real-Life? Kein Problem, es gibt immer noch das Internet, wo sich ein 12 Jähriger, der dazu fähig ist Google zu benutzen als Doktor verkaufen kann oder wahlweise auch ein Mann als Frau.

Alternativ kann sich ein nur spärlich aktiver Foren-Nutzer verkaufen, eine messerscharfe Logik und lückenlose Beobachtungsgabe zu den Entwicklungen im Forum zu haben, wobei er jedoch nicht nur pauschalisiert, stichelt und besserwisserisch tut, während er vorgibt sich für jemanden einzusetzen, Gerechtigkeit zu vertreten und konstruktive Kritik zu üben, aber letztlich kaum Bezug zur Wirklichkeit des Markts hat, keine persönlichen Erfahrungen als Leiter von X-Invest hat oder die Neutralität zeigt, alle Seiten gleichermaßen objektiv bewerten zu können, sondern die Fähigkeiten eines großartigen Opportunist unter Beweis stellt, der die Situation zu seinen Gunsten ausnutzt, um endlich frei über jemanden, wenn auch zwischen den Zeilen, urteilen zu können.

Dabei fällt vor allen Dingen auf, wie fast 3 Jahre Arbeit eines Admins auf die eingeschränkte Thematik seiner letzten Minuten im Forum reduziert wird, wobei Verbindungen zu Einzelfällen erbracht werden, die nicht einmal im Entferntesten den gesamten Kontext der ganzen Umstände objektiv darlegen. Hauptsache die 5% Ecken und Kanten eines Admins werden hervorgehoben, damit die 95% guten Seiten, die einem aus anderen Gründen nicht zusagen übertüncht werden – ein gelungener Post.

Da wäre es doch vorzuziehen in einer virtuellen Welt, voller verstellter Persönlichkeiten, seine Ecken und Kanten zu zeigen und zu sagen; „Ja, so bin ich – manchmal bin ich schroff, aber ich meine es gut“, aber dafür authentisch zu bleiben. Zeigt sich jemand als gar durchweg liebe und nette Person ohne Ecken und Kanten, da sie zu keinem Zeitpunkt irgendwem auch nur ein Haar krümmen würde, dann hat sie was zu verstecken. – Vorsicht vor solch gefährlichen Menschen!

Jemand kann ein gute Seele sein, doch der Markt wirkt wie Alkohol und holt auf lange Sicht jeden schlechten Charakter hervor. Man sieht wie der Markt Menschen verändert. Neulinge können sich Anfangs wunderbar authentisch entwickeln, bis sie durch die Fallen des Markts wieder den roten Faden und sich selbst verlieren. Dann kann man Menschen wunderbar dabei beobachten, wie sie ihrem alten Selbst hinterherrennen, das sie selber vermissen. Solange sie aber weiter in die Tiefe auf Abwegen sind, können sie es nicht mehr einholen und versuchen stattdessen durch Manipulation ihrer Mitmenschen zu beweisen, dass man immer noch lieb und nett ist, damit sie dies bestätigen würden.

So bräuchte man keine Angst mehr davor haben, sich durch den Markt tatsächlich zum Schlechten verändert zu haben. Unterbewusst spürt man das, aber andere könnten einem diese Sorgen ausreden, wenn man sie nur genug davon überzeugt. Also bleibt man dran und neigt beispielsweise dazu in 75% seiner Foren-Beiträge sein bereits vergangenes Selbstbild als Image wiederherzustellen.

Die einzige Möglichkeit, dass einem das nicht (mehr) passiert ist, diesen Prozess entweder bereits durchgemacht zu haben oder sich gleich von Anfang an vom Drama und Chaos des Markts zu distanzieren und überwiegend für sich eigenständig als Investor zu arbeiten.

Tut man das nicht, hat man überwiegend Kontakt mit Menschen, die der wahre Grund für die Existenz dieses grauen Markts sind. Es sind nicht die Admins, die nur auf die Nachfrage reagieren, die dafür verantwortlich sind. Die Menschen sind verantwortlich. In Wahrheit wollen sie einen Markt, der ihnen all das verspricht, was man hier vorfindet. In Wahrheit wollen die Menschen auch an der Umverteilung von Geld teilnehmen, aber es zugleich nicht zugeben und brauchen daher eine gute Entschuldigung: Eine dezentrale Währung, ein Werbeportal mit Packs oder klassisches MLM mit Nonsens-Produkten.

Der Markt steckt von Grund auf so voller Falschheit, dass wenn sich mehrere Menschen versammeln, sie die Illusionen des Markts teilen. Und um sich nicht schlecht damit zu fühlen, redet man sich gegenseitig ein, man wäre ein Charakterkopf oder bräuchte das alles nicht.

Wie ich aber bereits sagte: Wenn man das alles nicht braucht, was macht man dann noch hier?

Entweder man baut sich ein Schein-Ich auf, weil es einem direkt darum geht oder man baut sich ein Schein-Ich auf, weil man sein schlechtes Gewissen über die Teilnahme in dem Markt beruhigen will.

Das Internet steckt voller Möglichkeiten, aber sie führen alle meist zum selben Verhalten.


12. Flex: „Ich finde es mies, wie mit dir umgegangen wurde, und ich finde es noch mieser, wie mancher danach über dich im Chat geurteilt hat.“

Sagte er und urteilt ausführlich über den Ex-Admin des Portals – wenn auch auf gekonnt indirekte Art.

Hier findet jedoch zunächst einmal eine Übertreibung statt. Ich erinnere mich an zwei Mitglieder, die dem Nutzer „InvestyCat“ nach meinem Austritt aus der Community direktes Kontra gegeben haben. Die Botschaft war hierbei lediglich so etwas wie, dass das Verständnis des gesamten Kontextes fehlt, was ich auf Grund der Reaktion auf mein Video bestätigen kann.

Was den vermeintlich schlimmen Umgang zuvor anbelangt, fehlt einigen Menschen eben selbiges Verständnis um die Gesamtsituation angemessen beurteilen zu können. Gerne erkläre ich diese.

Was man oft verwechselt: Urteilt jemand über einen Menschen oder beispielsweise nur über sein Wissen über den Markt? Ist ein Mensch gar außer sich und behauptet nachträglich man hätte seine „Objektivität“ (hinsichtlich der Bewertung seiner Person?) verloren, versteht diese nicht, dass es darum niemals ging. Es ist aber durchaus ein guter Abwehrmechanismus und eine Chance, offen zu lassen, dass die Objektivität hinsichtlich des Markts verloren gegangen wäre.

Menschen nehmen dann etwas persönlich, wenn sie nicht verstehen, dass nicht sie, sondern eine Sache beurteilt wird, mit der sie sich auf Grund ihres Schein-Ichs zu stark identifizieren. Es muss also noch einmal betont werden, dass kein Mensch, sondern lediglich sein Markt-Wissen beurteilt wurde.

Dass dieses Beurteilungsvermögen einiger hier fehlerhaft sein könnte, muss demnach nicht zutreffen. Vor allen Dingen gibt es bestimmte Nutzer die den Markt besser verstehen, als die angeblich beurteilte Person, sofern man den Zahlen und Auszügen ihrer Portfolios glauben schenken darf.

Ob das Urteilsvermögen hinsichtlich einer Person getrübt ist, erkennt man vor allen Dingen daran, ob jemand relevante, belegbare und nachvollziehbare Kritik hinsichtlich seiner Markt-Sicht erbringen kann.

Jemanden als „Psycho“ oder „arrogant“ zu bezeichnen entspricht beispielsweise keinem Argument, unabhängig davon ob es um seine Markt-Meinung ober Ausführung seines Jobs als Admin geht. Demnach stimme ich zu, dass kindisches Mobbing ein schlechtes Urteilsvermögen wiederspiegelt.

Gibt es jedoch Leute, die jemanden erklären möchten, dass er auf Grund seiner kurzfristigen Erfahrung im Markt etwas übersieht, so ist eine häufige Gegenwehr, dass seine Meinung oder er gar als Mensch unterdrückt werden würde. Vielen geht es dabei um den Status-Verlust als guter Supporter/ Promoter und anderen nur um den Status als gutes Foren-Mitglied.

Es ist sehr wahrscheinlich, wenn nicht sogar garantiert, dass ein Foren-Mitglied den Status als solch ein gutes verliert, weil ihm abhanden gekommen ist, was für diesen Status einmal verantwortlich war. Dies kann entweder passieren, wenn sich das Foren-Mitglied mehrere Fehler erlaubt und z.B. mehrfach versprochenes RCB nicht zahlt und seine eigene Objektivität hinsichtlich seines vorgestellten und meist geliebten Programms eingebüßt oder wie in diesem Fall, so ausgezeichnet fortschrittlich lernt (kein Sarkasmus), dass er sich auf Grund dessen zu schnell zu viel auf sein Wissen einbildet.

Nachfolgende Versuche eines Admins dieses abgehobene Verhalten auf den Boden der Tatsachen zurück zu holen, bleiben gescheitert, da sie als ein abgehobenes Verhalten fehlinterpretiert werden.

Um so ironischer ist es, welchen Umgang hiermit das nachhallende Echo darüber hervorgebracht hat.

Die Meisten, die länger im Forum aktiv sind, wissen jedoch was wirklich vor sich geht. Neulinge melden sich auf der Plattform eines Markts an, in dem Betrugs-Systeme als echt verkauft werden. Sie erleben ihre ersten Enttäuschungen, doch möchten den Traum nicht aufgeben, dass es Ausnahmen gäbe.

Einer der größten Fehler liegt auch dort, dass fortgeschrittene Nutzer den HYIP Markt als Ponzi Markt realisieren und folglich der Meinung sind, sie würden nun Abstand von diesem nehmen, weil sie etwas in diesem Markt gefunden hätten, was kein „High Yield Investment Programm“ wäre. Nimmt man sich aber alle 4 Worte dieses Begriffes zu Herzen, erübrigt sich jegliche Argumentation an dieser Stelle.

Erbringt ein fortgeschrittener aber somit noch naiver Nutzer diese Meinung in einem Ponzi-Forum, kann es passieren, dass über sein offensichtlich mangelndes Markt-Wissen schon mal geurteilt wird. Fühlt sich der Nutzer, aus welchem Grund auch immer, in seinem Status dadurch bedroht, ist dies daran zu erkennen, dass er sich verschließt, ausweicht und abwehrt – nicht mit Argumenten, sondern mit einer kreativen Abwehr gegen die für ihn unangenehme Situation.

Da ist es gerade zu wahnwitzig, dass mit Schlagwörtern wie „Respekt“ und „Meinungsfreiheit“ um sich geworfen wird, da man nicht realisiert was all die Jahre wirklich gelaufen ist. Die wahren Unterdrücker der freien Meinung sind jene Nutzer im Forum, die mit falschen Parolen den zunehmenden Widerstand gegen die Meinungsfreiheit erfahrener Teilnehmer wecken, damit die weniger erfahrenen in ihrem Status ungestört bleiben können. Dies entspricht der wahrhaftigen Respektlosigkeit.

Und Gott gnade einem Admin, der versucht dieses falsche Spiel eines Forums und angeblich freien Markts der Meinungen aufzudecken, welcher überwiegend von Meinungen beherrscht wird, die andere Absichten verfolgen als tatsächliche Meinungsfreiheit.

Ob mein Urteilsvermögen nach über 10 Jahren Markt-Erfahrung getrübt ist bleibt anzuzweifeln.


13. Flex: „Aber wie du weißt, ist das Fingerzeigen auf andere immer eine gute Methode, um von seiner eigenen Kleingeistigkeit abzulenken.“

Eben! – Er muss es wissen, denn es ist geradezu bewundernswert wie biegsam und wendig der Finger von Flex ist, damit bloß nicht auffällt, auf wen dieser überwiegend gerichtet ist. Dies solle man ihm doch aber nicht nachrufen können, denn er wollte sich lediglich für das unterdrückte Volk einsetzen, welches sich durch die helfenden Hand eines Plattform-Gründers nicht unterbuttern lassen soll.

Die Geschicklichkeit sich auf Basis dieses Vorwands das Recht einzuräumen, den Finger auf die von ihm ins Leben gerufene Gegenseite zu richten, ist beachtlich. Kaum jemand würde drauf kommen, dass dies unrecht ist. Das obgleich von ihm verfasste Drehbuch spricht dagegen – also ist es okay.

Die Doppelmoral fällt kaum auf: Flex kritisiert so lautstark, dass man gar nicht drauf kommen könnte, dass all dies einer Kritik bei ihm selbst würdig wäre. Spätestens hier wird das deutlich, weil sein Finger lang ausgestreckt ist. Somit fliegt das Argument der Kleingeistigkeit wie ein Boomerang auf ihn zurück. Flex erlischt genau deshalb jeglicher argumentative Spielraum. Er wirft Kritik für Dinge auf die ihm in dieser selber als gegeben missfallen. Den Schein zu erwecken, er sei besser, lenkt davon ab. Sich über andere stellen, hat er ebenfalls kritisiert. Er schießt sich zahlreiche Eigentore.

Was man an anderen als Gegeben hervorhebt, könne ja niemals an einem selber falsch sein. Der Fokus wird dafür zu stark auf die erschaffene Gegenseite geschoben. Ich glaube das nennt man, „mit dem Finger auf andere zeigen“ – den Ball zuschießen, ohne Raum für einen Rückschuss zu erwarten.

Den sieben Leuten, die den Aufschrei von Flex geliket haben, ist das womöglich nicht aufgefallen.

Hier beginnt aber auch leider allmählich mir das thematische Material auszugehen, da sich immer auf den selben Standpunkt bezogen wird: Armer kleiner Nutzer wurde persönliche angegriffen, wofür nicht mal ein einziges Mal in Flex seiner gesamten Darlegung eine Begründung erbracht werden kann, wieso das eigentlich so gewesen sein soll. Es müsste dann nämlich persönliche Gründe gegeben haben, wie z.B. fehlende Sympathie oder beispielsweise Wut auf… – mir fällt nicht einmal etwas ein.

Die Frage ob ein angebliches „Fingerzeigen auf andere“ nur das oben erklärte Urteilsvermögen auf Grund ihrer Markt-Kenntnis ist, habe ich bereits dargelegt. Ich bezweifel nach wie vor, dass jemand überhaupt einen argumentativen Spielraum hätte, wenn es ihm nur darum ginge, von seiner eigenen Kleingeistigkeit abzulenken. Man kann einem Menschen sehr deutlich ansehen, wann er sich auf ein niedriges Niveau begibt oder womöglich doch über eine größere Spannweite seines Geistes verfügt.

Das ist der Unterschied: Wird Kritik erbracht, die einen echten argumentativen Spielraum mitbringt, dann deshalb, weil man einen relevanten Standpunkt für diese vorweisen kann, da man die Erfahrung hat es anders zu machen. Flex kann diese nicht vorweisen. Es fehlt ihm an Integrität.

An dieser Stelle muss einmal aufrichtig erwähnt werden, dass ich Flex aber nicht für kleingeistig halte, aber für einen gerissenen Opportunisten der nur auf den richtigen Moment gewartet hat, um das von einem anderen Nutzer erschaffene Scheinwerferlicht, nun aus seiner Richtung auf einen Buhmann strahlen zu lassen: Ein spektakuläres Dreiecks, welches gerade einige ausnutzen.

Um so etwas derartig zu kaschieren, bedarf es einiges an Intelligenz. Was ich jedoch ausschließe sind: Weitsicht, Verständnis und ein gesundes Urteilsvermögen – nicht aus Respektlosigkeit, wie man am Satzanfang erkennen kann, sondern wegen gesundem Urteilsvermögens.

Ich respektiere Flex seine Ausführung auf Grund der Geschicklichkeit seiner Erbringung, aber nicht wegen des Inhalts, weshalb auch diesem Teil nun so langsam der Sprit ausgeht. Auf den ersten Blick mag alles auf Grund seiner Schlagfertigkeit nachvollziehbar klingen, aber im Detail steckt der Teufel, welche nicht nur Eckpunkte, sondern einen ganzen übergreifenden Kontext aufdecken, den Flex nicht im Stande ist zu sehen. Ich denke, das konnte ich an einigen Stellen sehr gut darlegen und begründen.

Seinen laut verkündeten Worten fehlt eben jeglicher Rückhalt, was man auch am nächsten Zitat sieht:


14. Flex: „Gerade wenn man sich so traut wie du, seine Meinung zu sagen. Gibt es immer Arschkriecher, die die Gelegenheit nutzen müssen, der Obrigkeit Zucker in den Arsch zu blasen.“

Es ist verständlich, dass wenn jemand sauer ist, sein Niveau absinkt und der Anstand nachlässt.

Wut verzerrt die eigene Wahrnehmung: Oftmals ist zuerst die Wut da und dann die Wahrnehmung. Selbst wenn in diesem Fall zuerst diese Wahrnehmung vorhanden war und die Wut erst darauf folgte, bleibt es so, dass jeder seine eigene Wahrnehmung hat.

Für manche mag der Zusammenhalt von Menschen die sich auf der selben Wellenlänge befinden wie ineinander kriechen scheinen. Hat man eine solche Wahrnehmung und wird auf Grund dieser wütend, verzerrt sich diese noch mehr.

Jeder kann froh sein, wenn es Menschen in seinem Leben gibt, die ihn verstehen und zu ihm halten. Ich gönne InvestyCat auch seinen Flex, der das für sie tut. Ich vermute dahinter keine Schleimerei, wenn auch ein Ausnutzen der Situation zu seinen Gunsten.

Nun herrscht hier aber noch der Zusatz, dass die vermeintliche Schleimerei zustande gekommen wäre, um sich bei den Verwaltern des Hauses einzuschleimen. Ich befürchte jedoch, dass wenn ich mich bei meinem Vermieter unentwegt einschleime, er mir keinen Erlass der Miete zusagen würde. Auch wenn ich 1000kg Zucker für den Bahn-Schaffner aufwende, zahle ich hinterher Strafe für das Schwarzfahren. Selbst ein korrupter Polizist würde wohl in der Realität den Komplimenten einer Frau nicht erliegen, da er bei Offenheit gegenüber Bestechung eher an Geld interessiert ist.

Unabhängig davon wurden bei uns weibliche Reize leider niemals auf die Foren-Leitung übertragen. Was Flex nur meinen kann ist, dass auf das Team oder den Leiter Zustimmung, Lob und Anerkennung übertragen wurden. Hätte es hier eine andere Motivation gegeben, als dies lediglich authentisch erbringen zu wollen, so hätte der ein oder andere sicherlich einmal kostenlos Premium als Gegenleistung für sein angebliches Geblase erhalten.

Dass jemand kostenlos Premium erhalten hat kam vor, aber nur dann, wenn wir einen Fehler machten (als Entschuldigung). Und dies hat jeder erhalten, unabhängig davon wie er zu X-Invest, mir oder dem Team stand. Gerade unsere Kritiker sollten dadurch spüren, dass wir bemüht sind kunden-orientiert und fair zu handeln. So trifft eher das Gegenteil zu, denn unter meiner Leitung wurde den Kritikern oftmals mehr Aufmerksamkeit geschenkt, als den Leuten die uns gut gesinnt waren. Es war mein naiver und vergeblicher Versuch sie umstimmen zu können – Zeitverschwendung.

Daher ist dieser Text meine letzte Stellungnahme und Richtigstellung und daher entsprechend lang.

Mir ist auch bewusst, dass egal ist was ich hier schreibe. Leute die sich einmal ihre Meinung über jemanden gebildet haben, sind nicht umzustimmen. Ich brauchte 3 Jahre um das zu verstehen und habe ein schlechtes Gewissen, wie ich andere Menschen und mich dadurch vernachlässigt habe.

Ziele und Pläne sind in den Hintergrund gerückt und das ist ein Mitgrund, wieso ich mich nun von den Verschwörungstheorien, verzerrten Wahrnehmungen und dem geteilten Misstrauen entfernt habe.

Bei dem Vertrauen, das manchen HYIP Admins zugute kommt, sollte das zu denken geben. Doch das sind die scheinbaren Wohltäter, die auf Grund ihres Willens zu teilen, nur das Beste für einen wollen. Kommt nun jemand und spricht dagegen, dann wird dieser als misstrauischer Mensch betrachtet.

Man zieht die Illusion und Abhängigkeit gegenüber einer scheinbaren Geldquelle, der Offenheit einer Vertrauensperson, die bemüht war immer authentisch und transparent zu handeln vor. Das Ergebnis ist, dass ein Feindbild erschaffen werden muss, wenn man den wahren Feind als Freund sehen will. – Denkweise: Wer gegen meine Freunde spricht, muss ein Feind sein.

Ich distanziere mich nun endgültig von der Einstellung „Community vs. X-Invest“, weil zuviele denken „X-Invest vs. Admins“ würde eben bedeuten „X-Invest vs. Community“. Doch selbst das ist zu pauschal und oberflächlich ausgedrückt und würde zu erneuten Missverständnissen führen, denn es ist nur ein Blick in die Fantasie der Nutzer. Tatsächlich habe ich mit dem Forum immer die Einstellung vertreten, dass wir GEGEN niemanden sind – aber auch FÜR niemanden.

Wenn Nutzer auf Grund dessen FÜR uns sind, erscheint es für manche als GEGEN SIE und das ist die vermeintliche Schleimerei die hier im Forum immer empfunden wurde – und ansonsten gar nichts.

Wenn das Schleimerei ist, bin ich froh, dass sie noch auf Grund übrig gebliebener Realisten existiert.


15. Flex: „Wir brauchen mehr Menschen, die sich gegen die Obrigkeitshörigkeit in Deutschland wehren und ich will nicht darauf hinaus, dass hier ein Kingsturz geschieht.“

Hört, hört! – Hier wird die anfängliche Headline sich selbst gerecht: Es ist eine theatralische Ode an das Recht als Mensch, wobei wir versuchen das Recht in einem ungerechten Markt herzustellen.

Flex ruft zu einem Aufstand auf, da ihm die „Obrigkeitshörigkeit“ bei Polizei, Security, Staat, Lehrern, Unternehmen, Ämtern, Busfahrern, Türstehern, dem Typen der deine Kinokarte anreißt und vielleicht sogar gegenüber seinen Eltern zuwider ist und überträgt dies auf die Leitung eines Forums.

Unabhängig davon, welcher Bewertung unseres deutschen Staats-Systems man sich an dieser Stelle annehmen könnte, muss es aber Leute geben, die in bestimmten Situationen eine Autorität ausüben, um ein gesellschaftliches Miteinander zu sichern, weil wir Menschen sonst dazu neigen, uns durch Übergriffe und Ausnutzung von Schwächen anderer, ohne Einhalt oder Hemmungen über andere hinwegzusetzen, die keine solche Autorität besitzen.

Wie wäre es wenn nicht? Gedrängel an der Kinokasse? Kein Problem! Tritt eine Autorität dafür ein das Gleichgewicht in der Schlange wiederherzustellen, dann lasse dir das besser nicht gefallen und setze dich gefälligst dagegen zur wehr, wenn du dich vordrängeln möchtest! =)

Nein, das wäre keine schöne Welt. Ich stimme zu, dass es Menschen gibt die ihre Autorität ausnutzen, um sich eben so über andere hinwegzusetzen. Ebenso ist es aber ein großes Problem auf der Welt, dass wir nur noch Uniformen, Positionen und Ränge sehen, statt den Menschen dahinter, der für jene und die Ausübung seines Jobs auch Respekt verdient haben könnte. Stattdessen sind wir Menschen durch unsere eigene Paranoia vor einer bösen Übermacht, die im Hintergrund die Fäden ziehen würde, immer mehr darauf programmiert unseren Geist mit Feindbildern zu verdrecken, gegen die wir uns gemeinsam als Volk erheben müssten – unabhängig schlechter Politik und kritischer Wirtschaft.

Feinde die überwiegend nur in unseren Köpfen existieren: Mit Sicherheit gibt es schlechte Menschen, doch wir haben uns angewöhnt, hinter jeder Autorität einen solchen zu vermuten. In jedem zweiten Kopf schwirrt regelrechte Paranoia umher, wenn wir auch nur einen Polizisten auf der Straße sehen. Und ich zähle mich hier selbst dazu und das obwohl mir zwei gute Polizisten in meinem Leben auf menschliche und einfühlsame Weise sehr geholfen haben.

Dass viel schlechtes auf der Welt passiert, steht ebenso außer Frage, wie die Verantwortung einiger Autoritäten diesbezüglich nicht mit der Einsicht für die wahren Welt-Probleme angenommen wird. Zugleich ist sich der größte Teil des heutigen Volks aber nur selten seiner Verantwortung bewusst, dass es letztlich nichts bringt gegen etwas anzugehen, was einen stört, sondern nur für etwas zu sein, was man fördern möchte. So bringt es nur wenig auf eine Anti-Kriegs-Demo zu gehen, statt sich für den Frieden einzusetzen. Denn der wahre Feind lauert nirgendwo dort draußen, sondern in uns, wenn wir beispielsweise nicht darüber informiert sind, welche vielen Banken dein Geld in Kriegsmaschinerie investieren oder wie dein Fleisch im Supermarkt produziert wird. Es bringt nichts dagegen anzugehen, aber es bringt etwas die Bank zu wechseln oder sein Fleisch beim Bauern zu kaufen.

Alles andere ist ein Kampf gegen Windmühlen, denn solange ein Problem mit der selben Denkweise Aufmerksamkeit erhält, durch die es zustande gekommen ist, löst es dieses nicht. Das ist das Problem, dem wir widerstehen sollten, doch sich dieser Eigenverantwortung anzunehmen trauen sich viele nicht.

Es wäre also nebenbei gesagt einfacher, wenn einem das Forum nicht gefällt, ein eigenes zu gründen, aber das ist nicht der Punkt. Der Punkt ist: Wenn man nicht die Einstellung zur Kooperation mitbringt, um die Dinge zu verbessern, sondern die Autorität der Foren-Leitung als ein Feindbild interpretiert und es für richtig hält gegen diese imaginäre Unterdrückung anzugehen, so verbessert das GAR NICHTS.

Verbessern kann man nur dann etwas wenn man zusammenarbeitet. Niemand muss dabei jemanden Zucker irgendwo hin blasen und es muss auch keine untertänige Hörigkeit erbracht werden, doch ein Anfang wäre es einfach mal ZUHÖREN und LESEN zu wollen. Dann versteht man sich auch besser und weiß z.B. wieso man verwarnt wurde, womit man nicht mehr das Gefühl der Unterdrückung hat, sondern versteht, dass die Foren-Leitung einfach nur versucht ihren Job zu machen.

Und wenn man dann etwas für die Autorität bzw. Foren-Leiter zur Verbesserung vorzuschlagen hat, haben wir sogar einen eigenen Foren-Bereich dafür eingerichtet. Feedback wird aber sehr oft gerne im Affekt an Ort und Stelle gepostet, weil es eben einfacher ist, seinen Frust sofort abzuladen, um so den Widerstand gegen die „Obrigkeit“ deutlich zu machen, anstatt eine überlegte Kritik zu schreiben.

Ob das etwas verbessert, wage ich zu bezweifeln, denn eben dieses Verhalten wie von Flex, hat bereits zur Verschärfung der Regel geführt, dass Kritik nur noch im Feedback-Bereich gepostet werden darf.

Diese Realität schaffen wir gemeinsam: Mehr Widerstand = Weniger Zusammenarbeit = Mehr Regeln.

Und hätte man als Foren-Leitung auch noch gewagt ihn für diesen Text wegen Offtopic zu verwarnen, ohne ihn zu löschen, sondern in den Feedback-Bereich zu verschieben, wie wir es in gut der Hälfte der Fälle tun, dann wäre seine gesamte Darlegung und Einstellung somit für ihn bestätigt gewesen, da dies als Unterdrückung durch die „Obrigkeit“ gegolten hätte, als einfach nur jener simple und sachliche Fakt, dass es im falschen Bereich war. Daher wurde er nicht verschoben.

Gratulation! Flex hat diesen Widerstand gewonnen, aber ob das wirklich für alle etwas verbessert?


16. Flex: „Ich bin nur der Meinung, dass die alten traditionellen Geschäftsmodelle, zu denen XInvest nunmal NOCH zählt, mit Ihrer von oben herab Politik ausgedient haben.“

Flex weiß zu welcher Form von Geschäftsmodell wir zählen, obwohl er dieses nie von Innen erlebt hat.

Was hier wohl fälschlicherweise als traditionelles Geschäftsmodell heruntergebrochen wird, ist die Hierarchie von Admin, Team und Community die bei uns existiert, so als ob man an nur dieser Formel ein veraltetes Modell ausmachen könnte. Hier wird allerdings erneut stark pauschalisiert, indem das Geschäftsmodell von X-Invest zu oberflächlich betrachtet wird.

Das Wort „Geschäftmodell“ sagt bereits aus, dass es eine Hierarchie gibt. Das Wort „Hierarchie“ löst in uns allerdings ein schlechtes Gefühl aus. Es erinnert uns an Herrschaft, Diktatur oder gar Versklavung. Dass eine Hierarchie aber zum Guten eingesetzt werden kann und gerade in komplexen Gesellschaften notwendig ist, um Entscheidungen zu fällen oder Diskussionen, in die unterschiedliche Ideen einfließen, schließlich produktiv beenden zu können, spricht gegen ihren schlechten Ruf. Letztlich ist nämlich eine Hierarchie und eine Demokratie kein Widerspruch.

Ob Flex trotz seiner Ansicht der „Von-oben-herab-Politik“ weiß, dass es einen Community-Chat für ausgewählte Mitglieder gibt? Dort sind Mitglieder dabei, die schon seit längerer Zeit sehr aktiv im Forum sind und ihre Bereitschaft zeigen, X-Invest durch Zusammenarbeit mit uns zu verbessern. Dieser Chat dient auch dafür, dass Ideen direkt vorgestellt werden können und per Abstimmung demokratisch entschieden werden.

Selbst wichtige Entscheidungen die den Fortbestand von X-Invest sichern sollen, werden nach einer demokratischen Entscheidung im Team für Feedback dort vorgestellt. Ist dieses Feedback negativ, so werden auch diese Ideen überdacht. So kam zum Beispiel meine Idee, die Mitglieder-Vorstellungen komplett abzuschaffen, um die Objektivität in den Programm-Themen wiederherzustellen und zu sichern nie zustande. Wäre ich „Von-Oben-Herab“, hätte ich meine Entscheidungen durchgesetzt.

So traditionell ist das Geschäftsmodell vielleicht ja doch nicht, obgleich es eine Hierarchie gibt, weil selbst demokratisch entschiedene Ideen nicht von alleine aufkommen. Die meisten Ideen die X-Invest verändert haben, kamen ganz automatisch von mir, weil ich als Geschäftsführer nun mal besonders an der Weiterentwicklung von X-Invest interessiert bin, um den Fortbestand zu sichern. Zuletzt war das zum Beispiel die Idee, die Premium-Mitgliedschaft abzuschaffen. Doch Ideen können auch vom Team, dem Community-Chat und den Mitgliedern an mich herangeführt werden. Meine Aufgabe ist dann, den Überblick zu behalten und zu schauen, wie eine Umsetzung am Besten in das Konzept passen könnte. Und ich hoffe das bleibt so, aber ob Flex das versteht?

Ob Flex berücksichtigt, dass nicht zuletzt auch viele Entscheidungen zusammen mit der Community im Feedback-Bereich entschieden werden? Dort können User wann immer sie wollen Ideen vorstellen, die dort nicht nur einfach abgelegt sind, sondern beachtet, einbezogen und besprochen werden. In den häufigsten Fällen hat sich ein Team-Mitglied oder der Admin der Idee persönlich angenommen, um seine Gedanken öffentlich preis zu geben. So können sich andere Mitglieder ebenfalls an diesem Brainstorming beteiligen und weitere Ideen einbringen. – In wie vielen Unternehmen ist das so?

Ist es ein gutes Brainstorming, bei dem viele Ideen und Meinungen im vernünftigen Ton und ohne Unterstellungen erbracht werden, werden sie gesammelt und im Team besprochen. Oftmals finden zu einer Idee mehrere Besprechungen über längere Zeit statt, bis deren Umsetzung wieder erneut dem Community-Chat vorgestellt wird. Ist das Feedback dort positiv, wird die Umsetzung im betreffenden Feedback-Thema der Community vorgeschlagen bzw. bekanntgegeben, wo ebenfalls erneut Einwände und alternative Ideen erbracht werden können oder eben seine Zustimmung geäußert werden kann.

Und so geht das dann immer weiter: Probleme kommen von unten nach oben und Lösungen werden von OBEN nach UNTEN vorgeschlagen – solange bis klar ist, dass der Großteil der Community damit einverstanden ist. Das ist unsere „Von-Oben-Herab-Politik“ und ein Teil unseres Geschäftsmodells, ja.

Alles wird in diesem Stufen-System besprochen: Admin-> Team-> Community-Chat-> Community. Nichts kann von „oben“ nach „unten“ eindringen, wenn die letztendliche Reaktion der Community zur Mehrheit dagegen spricht. Wie könnte es auch anders sein, denn sonst verlieren wir die Community. Wenn man also einmal die Negativität des pauschalen Runterbrechens unseres Geschäftsmodell für einen Moment beiseite lassen würde, könnte man wohl die positive Symbiose hier drin erkennen.

Auf Grund der allgemein herrschenden Negativität haben wir Menschen es uns allerdings angewöhnt, jedes Unternehmen mit dem Vorurteil eines großen Blutsaugers zu belegen, ohne die Verantwortung zu erkennen, die von den weiter oben positionierten Mitarbeitern erfüllt werden müssen. Es hat nicht nur Vorteile eine solche Position einzunehmen und es hat wiederum andere Vorteile unter solch einer Position als Mitarbeiter oder eben Community-Mitglied eingeteilt zu sein, wie zum Beispiel, sich keinen Aufgaben für die Gemeinschaft eines Webportals annehmen zu müssen.

Dieser Verantwortung muss sich eine Instanz annehmen. Je weiter oben, desto mehr Arbeit hat man.

Das ist der Grund, wieso die meisten Ideen vom Team, statt von Mitgliedern entwickelt werden und Kritik, Anstöße und Ideen häufig vom Foren-Leiter persönlich im Feedback-Bereich eingestellt wurden. Denn er hat durch seine Position in der Hierarchie die Aufgabe sich am meisten Gedanken zu machen.

Und trotzdem beteiligen wir unsere Community an diesen Gedanken, waren unter meiner Leitung immer bemüht alles transparent zu halten und unsere „Kunden“ in Entscheidungen einzubeziehen, welche ich auf Grund meiner Vision, gemeinsam etwas Gutes aufzubauen, mehr als Kollegen sah. Nur beruhte das selten auf Gegenseitigkeit, da der Leiter nicht als Leiter, sondern als zu mächtige Person und somit als Gegner betrachtet wird.

Meine Denkweise habe ich aus dem Network-Marketing, was an sich eine Gute Sache für mich ist und eben keinem traditionellen Geschäftsmodell entspricht. Aber ich bin erschüttert über die Einstellung einiger Mitglieder, was sie unter Zusammenarbeit verstehen. Einer versteht darunter etwa, sich mit einer Von-Oben-Herab-Tonart über seinen Frust eines Portals in einem Beitrag auszulassen, der bislang keinen einzigen wirklich umsetzbare Idee mitbringt, sondern überwiegend nur Vorwürfe, Unterstellungen und getarnte Angriffe.

Diese Mentalität war ein weiterer Grund für meine aufgestaute Entscheidung, das Forum zu verlassen.

Und falls ich scheinbar das Thema verpasst haben sollte und sich der Begriff „Von-Oben-Herab-Politik“ tatsächlich immer noch auf Einzelfälle im Forum oder gar den letzten zurückliegenden Vorfall bezieht, in denen ich die Contenance verloren haben, während ich in 99% diplomatisch, zurückhalten und hilfsbereit war, fände ich die Sichtweise von Flex mehr als begrenzt.

Da es ihm aber um das „Geschäftsmodell“ ging, schließe ich das aus und bin darauf eingegangen.


17. Flex: „Es gibt mehr Möglichkeiten, als ein straffes Regelwerk und Zensur, um ein Ziel mit Gewalt zu erreichen. Aber dafür muß man sich eben auch produktiv mit der Zielgruppe auseinandersetzen, anstatt nur zu sagen, dass man die Weißheit mit Löffeln gefressen hat.“

Interessanter Gegensatz: „ein Regelwerk“ vs. „Sich mit der Zielgruppe produktiv auseinandersetzen“.

Die Regeln dienten nie dazu ein Ziel im Forum durchzudrücken, sondern vielmehr dazu, dass dem Ziel keine unnötigen Steine in den Weg gelegt werden und vor allen Dingen dafür, damit das Chaos und Drama des Markts außerhalb unserer Plattform bleibt oder zumindest gemindert wird.

Das ist so offensichtlich, dass die Formulierung wieder einem verdrehten Mischmasch entspricht.

Die Regeln stehen also nicht im Gegensatz dazu, sich produktiv mit seiner Zielgruppe zu beschäftigen, aber die Frage ist eben auch: Wie produktiv möchte sich die Zielgruppe mit dem „Lehrer“ beschäftigen?

Die meisten möchten das gar nicht, was man auch daran erkennt, dass sich kaum ein Mitglied für eine Beratung/ Ausbildung treffen wollte, obwohl diese für erträgliche 15€ monatlich erhältlich war, um vier mal ein 2-stündiges Gespräch führen zu können. Insgesamt hatte ich in 2 Jahren ungefähr maximal 30 Beratungs-Gespräche mit Mitgliedern, unabhängig davon wie viel Geld ich für diese verlangt habe oder sie zum Test sogar mal komplett kostenlos angeboten habe, was nichts verändert hatte.

Mehr als seine Produktivität anbieten kann man nicht, denn aufzwingen kann man sie niemanden.

Und einige nehmen diese Produktivität zwar vorerst an, aber lehnen sie ab, sobald sie sich für fertig „ausgebildet“ halten, weil sie nun z.B. ein neues Unternehmen für eine Ausnahme halten wollen, welches den meisten Teilnehmern zum Schluss kein Geld kosten würde.

Ich weise den Vorwurf von mir, dass ich mich nicht produktiv mit meiner Zielgruppe beschäftigt hätte. Ich nehme mir sogar das Recht einer Selbst-Beurteilung heraus, dass sich niemand im Forum ohne Pause so produktiv mit der Zielgruppe des Markts beschäftigt hat wie ich. Das Ergebnis sieht man in etlichen Beiträgen im Forum, in denen ich insgesamt mehr Worte als jedes Mitglied geschrieben habe – nicht weil ich mich nicht kurz halten kann, sondern weil ich mich nicht kurz halten mochte, wenn Herzblut, Hingabe und Mühe etwas sind, was ich aus Motivation zur Aufklärung gerne investierte.

Diese Produktivität meinerseits wurde aber aus den verschiedensten Gründen abgelehnt: Keine Zeit oder Lust zum Lesen, Träumerei über eine gegenteilige Wahrheit oder einfach nur fehlende Sympathie für meine Person – womöglich aus Unverständnis für die Absicht meiner GUT GEMEINTEN Versuche, da man lieber erstmal das Schlechte im Menschen vermutet: Egoismus, Rechthaberei und Abzockerei, wobei letzteres mal wieder einer großen Ironie entspricht, über eben diese aufklären gewollt zu haben.

Die angebliche Zensur ist das nun erneut hergeholte Argument, das ich ebenfalls als nichtig ansehe.

Die Ursache, dass beim Löschen oder dem teilweisen Entfernen von Wortlauten, durch die Moderation, in 100% der Fälle gegen die Richtlinien von X-Invest verstoßen wurde, wird von diversen Nutzern sehr ungerne realisiert, da ihr Fundament zur Beschwerde sonst erloschen wäre. Es waren Verstöße wie Beleidigungen, das Posten von Spam (z.B. Werbung für Konkurrenz-Programme) und ganz simpel sogenannter „Offtopic“, der einfach nur im falschen Thema gepostet wurde.

Eines der besten Beispiele hierfür ist, dass sich nach Programm-Schließungen nur zu gerne über den Vorsteller beklagt wird, statt beim Thema des Programms zu bleiben. Es ist Kritik gegen einen Nutzer, die Existenz des Forums und das bewusste Investieren in Ponzis, die oftmals im Programm-Thema Platz nimmt und wirklich konstruktive Gespräche zur Verbesserung der eigenen Strategie verdrängt. Auch Gäste und Leser von außerhalb, die nicht im Forum angemeldet sind, werden sogar verstehen: Das Thema eines Programm-Threads ist das Programm und nicht der Vorsteller.

Daher war Flex seine anfängliche Angst berechtigt, denn auch seine Beschwerde an X-Invest befindet sich im falschen Bereich. Kein Gast öffnet ein HYIP Portfolio und freut sich über derartig viel Offtopic. Simpel! Daher hätte auch dieser Text theoretisch gelöscht werden können, aber lange Texte die etwas aussagen verschieben wir. Hätte ich noch die Foren-Leitung, hätte ich Flex seinen Beitrag eigenständig in den Feedback-Bereich verschoben und fast genauso ausführlich geantwortet, aber nichts gelöscht, sondern Stirn geboten. Leute die mich kennen wissen dass das wahr ist.

Nun ist das Portfolio ohnehin archiviert und der Beitrag darf gerne dort stehen bleiben, da der Offtopic durch InvestyCat eingeleitet wurde. Es ist trotzdem schade, wie viel Bullshit zum Abschluss in einem Portfolio Platz nimmt, das vorher mit überwiegend produktiven Gedanken zum Markt bereichert war. Es ist schade für die Leser, die ein Portfolio-Thema zu HYIPs erwarten, aber enttäuscht wegklicken. Diese können nur alles mögliche über das Forum, den Admin und InvestyCat lesen, die darüber erzählt, dass sie jemand als Mensch subjektiv bewertet hätte, weil man ihr die Provisionen missgönnen oder das Verlangen danach vorwerfen würde, was sich ihrer objektiven Beobachtung aufgeschlossen hätte, und wie sie gefühlsmäßig dazu steht, aber dennoch so gütig ist, die angebliche Tatsache zu vergeben und wie bescheiden sie zudem wäre, obwohl sie die Hälfte der Beiträge über sich selbst spricht.

Das

ist

Offtopic

Und dann leitete man seine Beiträge als Gegner dieser Foren-Pflege auch noch damit ein, dass man nicht wüsste, ob sie stehen bleiben oder der Chef anders entscheiden würde, so als ob dies einer falschen Handlungsweise in einem Forum entsprechen würde – absurd!

Wir löschen keine Meinungen, sondern verschieben sie. Was wir löschen sind etwa inhaltslose Texte mit verbalen Entgleisungen. Was soll die Community jemanden antworten, der nach unzähligen Bier einen Admin beschimpft (ist tatsächlich so vorgekommen). Der betreffende Nutzer hatte sich sogar entschuldigt und zum Segen des Forums und seiner Ordnung löschen wir sowas.

Die meisten Nutzer reagieren aber nicht so einsichtig und fühlen sich sofort unfair behandelt, wenn wir so etwas löschen. Darauf folgt ihrerseits die selbe Ungehaltenheit mit der sie vorher gepostet haben.

Und nur um das klar zu stellen: Diese Ungehaltenheit hat sich nicht nur gegen uns, sondern oftmals gegen andere Nutzer gerichtet. Mitglieder wurden selbst von einem Ehren-Mitglied schon mal als „Kackbratzen“ beschimpft. Sollte uns tatsächlich vorgeworfen werden, dass wir unrecht darin täten sowas zu löschen, dann bestätigt dies meine Entscheidung in einem solchen Forum nicht mehr die Leitung übernehmen zu wollen.

Und die Vorwürfe existieren: Sie sind ausschließlich der Ursprung jener Leute, die für die Löschung solcher Regelbrüche verantwortlich waren. Doch sie wurden geteilt, haben sich rumgesprochen und wurde von Leuten gelaubt, die durch etwas Ähnliches oder auch ganz anderes verärgert sind.

Diese haben es dann ebenfalls herumerzählt und spätestens als mancher Nutzer damit begonnen hat, im übertragenen Sinne Foren-Beiträge zu posten wie; „Wir leisten euch Widerstand, ihr Betrügersäcke.“, welche wir wegen des Tonfalls wieder gelöscht haben, war für den Widerstand gegen die scheinbare Diktatur des Forums endgültige bewiesen, dass die Meinungs-Zensur tatsächlich existiert.

Spiegelt die öffentliche Verkündung des Widerstands nichts weiter wieder als ein sinkendes Niveau, darf man raten, wieso wir uns das Recht nahmen sowas zu löschen. Es war immer unsere Sorge, dass andere Nutzer dadurch zur Denkweise „X-Invest-Team vs. Community“ angestachelt werden, was wie weiter oben beschrieben die Zusammenarbeit erschwert. Und genau so ist es auch passiert.

„Betrügersäcke“ ist übrigens ein Beispielwort. Es gab viel härtere Beleidigungen, die gegen das Team, aber auch andere Mitglieder, aber hauptsächlich gegen mich gerichtet waren – das leugne ich nicht.

Zusammenfassend kann man nur sagen, dass wir Offtopic gelöscht haben, sofern dieser aus kurzen inhaltlosen Beiträgen bestand, die nicht zu keinem Thema oder anderen Bereichen gepasst haben, weil sie gegen die Verhaltensregeln verstoßen haben. Die meisten Betroffenen waren über die Löschung ihres Beitrags so erzürnt, dass dies eine Kettenreaktion ausgelöst hat, die bis heute anhält.

Es ist eine Kettenreaktion die sich selbst antreibt, denn durch die Mentalität des Zensur-Widerstands, gewinnen kritische Beiträge gegen die Foren-Leitung nicht an Sachlichkeit, sondern an Emotionen.

Ich hätte alleine hier genug Material und Erfahrungen um ein ganzes eBook zu füllen. Ja, wir löschen Unsinn, Quatsch und Spam, aber es gab nie eine Meinungs-Zensur. Meinungen sind in unserem Forum immer willkommen. Postet sie jemand betrunken, unter Drogen oder im Wut-Rausch, dann verändert das die Art mit der die Meinung überbracht wird. Wird dabei eine gefühlte Sinn-Grenze überschritten, entfernen wir die betroffenen Stellen aus dem Beitrag oder löschen den Post komplett, sofern dieser gänzlich davon betroffen ist. Wird eine Meinung im anständigen Ton erbracht, dann bleibt sie stehen.

Das ist alles und die einfache und simple Tatsache über unsere vermeintliche Zensur im Forum.

Und zum letzten beiläufigen Argument: Ich habe nie gesagt, dass ich alles weiß. Es genügt wenn der Lehrer immer eine Lektion weiter ist, als seine Schüler. Ich nehme aber auch nicht an, dass niemand in bestimmten Details bezüglich Programme mehr weiß als ich. Das erwarte ich aber eher von Leuten, die ähnlich lange wie ich dabei sind. Es ist einfach schwer, eine Lektion weiter zu sein, als jemand der sich schon länger mit dem Markt beschäftigt.

Das ist keine Arroganz, was man auch daran erkennen kann, dass ich in anderen Themen wie z.B. Forex-Trading eher zurückhaltend bin, wenn ich im Forum mit Mitgliedern darüber diskutiere, da ich mich mit diesem eher wenig beschäftigt habe. Mit dem HYIP Markt beschäftige ich mich jedoch seit 10 Jahren täglich mehrere Stunden, indem ich Beobachtungen und Überlegungen mache, derweil die meisten Nutzer schon im Bett oder wieder im Real-Life sind.

Wenn man mich aber etwas kennen würde, wüsste man vielleicht, dass ich mir, wie im Video erwähnt, letztendlich nichts darauf einbilde. Ich finde es gibt viel wichtigere Themen auf der Welt als HYIPs und das ist meine ehrliche Meinung. Wenn man meinen Willen zur Überzeugung als etwas fehlinterpretiert, wo ich so rüberkommen wollte, dass ich die Weisheit mit Löffeln gefressen hätte, übersieht man, dass ich innerlich eher bescheiden zu meiner Ansammlung des Markt-Wissen eingestellt bin.

Letztlich bringt mir dieses im Leben nämlich gar nichts und nach dem Tod mitnehmen geht auch nicht.


18. Flex: „Ich für meinen Teil habe nicht wahrgenommen dass man aufgeschlossen ist und bin bis heute skeptisch, hier ein Projekt mit meinem Kumpel vorzustellen, der mich usprünglich in das Forum brachte.“

Wenn er uns gegenüber skeptisch ist, scheint er nicht gerade aufgeschlossen zu sein, es zu versuchen.

Offenheit beruht eben auf Gegenseitigkeit. Man kann die Offenheit des anderen nur spüren, wenn man sich selber öffnet. So ist alles ein Spiegel unserer Realität. Ich hoffe, das klingt nicht zu „esoterisch“? Dann könne man es auch gerne einfach zusammenfassen: Du nix wolle von mir, ich auch nix von dir.

Wenn ich es richtig verstehe, interpretiert Flex die Grundeinstellung des Forums als Verschlossenheit, durch die er sich nicht traut ein Projekt mit seinem Freund vorzustellen – vermutlich eine reale Firma.

Sofern dort nicht moralisch Geld verschenkt werden sollte, gilt eben auf unserer Plattform die selben Regeln für alle Programme. Die Gründe dafür sind bekannt, denn sonst würde jedes zweite Programm als eines angeboten werden, für das man aufgeschlossen sein solle, was anderes zu sein als ein Ponzi.

Ich kann verstehen, dass die Ausrichtung unseres Portals für einige als Verschlossenheit rüberkommt. Ich kann sogar verstehen, wenn die Leute unseren Drang zur Aufklärung als Pessimismus empfinden. Ich kann aber nicht verstehen, dass jemand skeptisch ist, sein Projekt vorzustellen, so als ob hier Flex irgendwas Schlimmes passieren könnte – entweder das Projekt kommt an oder nicht.

Man muss das aber natürlich wieder besonders theatralische überbringen, so als ob wir einen weiteren guten Kunden verloren hätten, um uns zum Nachdenken anzuregen. Ich muss aber zugeben, da haben mich andere Textstellen von Flex schon mehr angeregt.

Es ist nämlich letztendlich ganz einfach: Entweder der Markt öffnet sich für ein gutes Projekt und springt drauf an oder eben nicht. Man könnte an dieser Stelle viel über die Markt-Beeinflussung durch X-Invest philosophieren und kaum ein Thema ist interessanter für mich, aber das Fundament auf dem diese stattfinden kann ist letztlich einfach immer nur das Projekt.

Ob dieses ankommt, hängt zunächst einmal davon ab, ob es bestimmte Grundvoraussetzungen erfüllt und dessen Eigenschaften im Trend liegen. Ist dem so, dann öffnet sich der Markt ganz von alleine für das Projekt und spielt das einige Zeit später sicherlich auch mit dem Gedanken wieder, ein Programm vor der Nase zu haben, das im Verhältnis zu seiner Rendite viel länger halten würde als alle anderen.

Es kann auch sein, dass Flex Projekte im allgemeinen meint, doch auch hier gilt letztlich das selbe.

Flex bräuchte sich also keine Gedanken zu machen, denn wenn es ein so gutes Projekt ist, kann er es auch erfolgreich vorstellen. Wenn er dies nicht möchte, hat er womöglich nur selber Angst, dass es die obigen Kriterien nicht erfüllt, damit sich der MARKT für dieses öffnet. An der Stelle können wir jedoch leider nichts für ihn tun. Entweder man versucht eine Sache zum Erfolg zu führen oder probiert es erst nicht einmal. Trifft letzteres zu, hat man ganz sicher schon den Erfolg verloren. Dann aber auch noch zu behaupten, wir wären dran Schuld, ist die Erfolgs-Einstellung des allgemeinen Schnitts.

Tut mir Leid, hier kann ich wirklich nicht helfen oder irgendetwas aufschlüsseln. Das ist sein Problem. Unabhängig davon wie aufgeschlossen wir seinem Projekt gegenüber wären, könnten wir den Markt nicht zwingen in sein vorgestelltes Projekt einzusteigen. Selbst wenn, dann möchten wir das nicht.

Wenn ich zu viele Inhalte hinein interpretieren sollte, bitte ich darum sich mal genauer auszudrücken.

Ich kann nur noch vermuten, dass Flex die Grundeinstellung des Forums zum Thema Ponzis – ähm, Entschuldigung; Programme – oh, sorry; Unternehmen – nein; Projekten – einfach nicht gefällt.

Wie gut das wir Menschen einen freien Willen besitzen und jederzeit dazu in der Lage sind, ein Projekt auf anderen Plattformen vorzustellen. Es gibt genügend kurzfristig aufkeimende Portale im Markt, die eine andere Grundeinstellung vertreten und einen für die Vorstellung des nächsten geheimen „Projekts“ mit offenen Armen empfangen. Da diese Plattformen leider wieder schnell vom Markt verschwinden, da sie die Illusion des Markts vertreten, wäre das wohl aber ebenfalls keine Hilfe für Flex seinen Erfolg – und das, obwohl sie doch so „aufgeschlossen“ sind.

Ich hoffe, ich konnte immerhin helfen, die Leser-Neugier zu wecken, was denn nun dieses Projekt ist.


19. Flex: „Ich möchte etwas betonen – Es gibt viele Mathematiker und viele, die Probleme haben, die Mathematik zu verstehen. Wenn man nun bereits in der Logik der Mathematik „gefangen“ (klingt negativ) ist, ist es schwer sich in jemanden hineinzuversetzen, der „anders“ denkt.“

Diesen Standpunkt verstehe ich wiederum, aber er trifft nicht zu, weil es im Markt nicht um Logik geht.

Jeder kann sich gut an sein erstes Mal erinnern, als er einfach nur total blauäugig, naiv und emotional entschieden hat, sein Geld in einen unglaublichen Fund aus dem Internet zu stecken. Das flaue Gefühl im Untergrund hat man einfach verdrängt. Man hat einfach gehofft, es ist wahr was die Augen sehen. Also hat man es gewagt und die Spannung ist gestiegen. Dann kamen die ersten Auszahlungen und die Hoffnung hat sich als erfüllt angefühlt. Schon lässt die Spannung nach und man zahlt regelmäßig mit einem Lächeln aus. Alles ist gut, alles ist wunderbar, LA LA LA – ein Traum.

Plötzlich bekommt das „Unternehmen“ Probleme: Zum Glück trifft gleich ein klärender Newsletter ein und von den Uplinern hört man auch nur, dass tatkräftig an dem Problem gearbeitet wird. ECHT GEIL! Was für eine Firma: So professionell und bemüht für seine Kunden schnell die beste Lösung zu finden.

2 Wochen später: Das Unternehmen arbeitet noch dran. Die altbekannte Spannung steigt wieder auf. Das mittlerweile tief verbuddelte und von positiven Emotionen überlagerte mulmige Gefühl ebenfalls.

Hallo, mulmiges Gefühl – nein ich will dich nicht. Linke Gehirnhälfte an rechte Hälfte: Wir brauchen mehr POSITIVE Emotionen, um das Bauchweh wegzukriegen, denn das fühlt sich ungut an – OVER. Kein Problem linke Gehirnhälfte, aber erkläre mir bitte warum – OVER: Äh, also, naja, die Firma ist echt bemüht mit meinem Geld zu arbeiten und die können ja nichts für den DDoS- / Hacker-Angriff – OVER. Ja, hört sich gut an und hier sind ein paar alte positive Gefühle aus der Zeit, als noch alles gut war, an die wir uns täglich erinnern können, um sie hoch zu pushen – OVER.

Also, ich muss euch wirklich sagen liebe Gehirnhälften, das fühlt sich gut an. Habe mich schon gefragt, wo das Lächeln hin ist, das wir früher beim Auszahlen hatten. Gut, dass wir es wieder zurück haben.

Weitere 2 Wochen später: Nein, nein, nein, nein, nein – Habe Angst, mich wieder schlecht zu fühlen.

Die sarkastische Natur dieser Geschichte kommt nicht deshalb auf, weil ich mich über bestimmte Menschen lustig mache, sondern weil ich mich über meine persönlichen Erfahrungen lustig mache, welche man übrigens in der „Über-Mich“-Sektion meines toten Profils nachlesen kann. Dort und auch an anderen Stellen im Forum, habe ich die Geschichte über die „2 verlorenen Monatsmieten“ erzählt, um sehr wohl Bezug herzustellen, was auch auf Einfühlungsvermögen zurückführbar sein könnte.

Und gerade weil man sich so gut an sein erstes Mal erinnern kann, ist es ganz und gar nicht schwer, sich in jemanden hineinzuversetzen, der noch anders denkt. Im Gegenteil, es ist sehr leicht sich in Anfänger hineinzuversetzen und gerade weil es so leicht ist, ist es so schwer damit umzugehen, wie jemand noch in seiner eigenen Traumwelt lebt.

Ich behaupte sogar, dass umso mehr Empathie ein Mensch mitbringt, desto schwerer ist das für ihn!

Flex würde das vielleicht besser verstehen können, wenn er länger aktiv wäre, aber ist womöglich in einer eigenen Logik-Falle gefangen. So könnte man nämlich davon ausgehen, dass das Lern-Ziel in diesem Markt beinhalten würde, mit der Zeit MEHR an Logik zu gewinnen. Tatsächlich ist es aber so, dass Neulinge besonders in der Anfangszeit nicht MEHR Inhalte in ihren Geist hinzufügen müssen, sondern es diesen erstmal zu bereinigen gilt, indem man vielmehr all das vergisst, was man dachte erfahren zu haben. Sonst knüpft man an der sich früher eingeredeten Logik an.

Man könnte also sagen, die fortgeschrittenen Teilnehmer oder gar Profis des Markts, haben nicht mehr von etwas, sondern weniger: Weniger Illusionen, Emotionen und Logik durch die sie diese rechtfertigen.

Somit dreht sich das Bild um: Kein wirklich erfahrener Investor in diesem Markt, ist noch in einer alten Logik gefangen, sondern es sind die Anfänger die in ihrer emotional angefeuerten Logik gefangen sind. Diese muss wegfallen und erst danach beginnt das eigentliche Lernen durch Erkenntnisse und/ oder eigene Erfahrungen. Das erkennt man daran, dass jeder erfahrene Investor Rückschlüsse aus seinen vergangenen AHA-Momenten und Erlebnissen zieht, statt zuviel über logische Abläufe nachzudenken.

Um Logik-Fallen zu vermeiden, sollte man den Markt eben nicht nur mit der linken Gehirnhälfte verstehen wollen, denn die rechte Hälfte wartet nur auf Futter für die Bildung weiterer Emotionen.

Falls das zu fachlich klingt und so als wäre ich in einer angeblichen Mathematik gefangen, drücke ich es oberflächlich aus: Das Problem ist nicht, dass jemand nicht verstehen KANN, weil der Mathematiker in einer Logik gefangen ist, sondern dass jemand nicht WILL, weil er in seinen Emotionen gefangen ist.

Es ist nicht schwer sich in jemand anders denkenden hineinzuversetzen. Das Problem ist, dass man nach dem Hineinversetzen merkt, wie sehr sich jemand dagegen sträubt, sich in das hineinzuversetzen was er gesagt bekommt. Es ist eben umgekehrt wie bei der Mathematik, wo sich die Sicht auf einen Fachbereich verengt. Hier im Markt ist es so, dass die Neulinge die verengte Sicht mitbringen und sich, auf Grund der Illusion des Markts, in der sie noch gefangen sind, ein Fachwissen zu etwas einbilden. Dieses steht dann oftmals einfach nur im Gegensatz zu den scheinbar unlogischen Erkenntnisse und Erfahrungen eines Erfahrenen. Dabei müssten die Anfänger sich also in den Zuhörer hineinversetzen und sich für eine neue Sichtweise öffnen.

Ein Neuling sieht generell weniger und wenn man versucht seine Sicht zu erweitern, dieser aber in seiner Logik feststeckt, bringt es auch nichts wenn viele versuchen ihn daraus zu befreien, denn er möchte seine Logik nicht loslassen, weil sie an Emotionen wie Hoffnung und Gier geknüpft ist.

Flex sollte verstehen, was die wahre Krux daran ist, überhaupt in diesem Markt aufklären zu wollen.

Man müsste schon eine Therapie einleiten, um dieses Problem zu lösen, aber wie das bei Suchtmitteln wie Geld so ist: Selbst dann müsste die zu behandelnde Person auch bereit für die Therapie sein.

Ich glaube meine Texte haben auch zeigen können, dass ich mich immer noch sehr gut in die Anfänger hineinversetzen kann, sie sehr gut verstehe und daher vieles so ausführlich wie hier erklären kann.

Das alles hat nichts mit Logik zu tun, sondern nach wie vor mit Emotionen und Illusionen.


20. Flex: „1+1 ergibt zwei ist nunmal keine Erklärung.
Und wenn der Schüler darauf gefrustet reagiert, hilft es noch weniger, wenn der Lehrer die Geduld verliert.

Die Lösung für seine eigenen Probleme zu kommunizieren heißt nunmal nicht, Probleme anderer damit zu lösen!“

Ähm, doch? – Wenn die Probleme der anderen, die gleichen sind, die man selber hatte, auf jeden Fall!

Aber stimmt: Man muss die Lösungen auch annehmen und anwenden wollen. Ich stimme weiter zu: Richtig, 1+1 ist keine Erklärung, ebenso wenig wie dieses Beispiel eine Erklärung meiner Taten ist.

Sonst müsste man zunächst einmal noch die Aufschlüsselung des Lösungswegs hinzufügen, denn diese habe ich immer sehr ausführlich erbracht, indem ich zuerst die Beschaffenheit der linken 1 und dann der rechten 1 genau erklärt habe. Ich habe auf die Positionen der Zahlen hingewiesen und erklärt, warum sie nebeneinander und nicht untereinander stehen. Ich bin in gar romanartigen Beispielen und Erklärungen ausgeschweift, die scheinbar erst einmal nichts mit der Rechenaufgabe zu tun haben, um später wieder zum Ergebnis zurückzukehren und zu erklären, warum „1+1“ die direkteste Lösung ist.

Hatte ich das Gefühl, der Leser hat den Lösungsweg immer noch nicht ganz verstanden, habe ich den Lösungsweg und noch einmal das Ergebnis mit anderen Worten erklärt (Eins Plus Eins ist Zwei, weil…).

Doch nicht nur das, denn danach habe ich mich in nicht enden wollenden Ausführungen wieder auf das Ergebnis konzentriert, damit meine Leser das Ziel verstehen. Dafür bin ich dann wiederum zum Lösungsweg zurückgekehrt und habe alternative Lösungen, wie z.B. 2+0 = 2 oder 1+2-1 = 2 erklärt.

Hat das ebenso nicht gereicht, habe ich noch Lösungswege erklärt, die NICHT zum Ergebnis führen. Ich habe erklärt, wieso sie nicht zum Ziel führen, um häufig gemachte Fehler für die Leser aufzuzeigen.

Im Fazit habe ich das Ergebnis und die meiner Erfahrung nach direkteste Lösung nochmal erklärt.

Ich lasse mir vieles vorwerfen, aber das nicht: Jeder kann im Forum für sich selbst nachlesen, ob ich nur 1+1 als Erklärung erbracht habe oder ob ich sehr wohl mit einem enormen Durchhaltevermögen und Geduld an die Sache gegangen war. Ich glaube den meisten ist das auch klar.

Meine Geduld ging niemals verloren. Was man meint ist, dass mir meine Contenance abhanden kam.

Es wäre ein Traum gewesen, wenn viele Schüler auf meine Erklärung jemals frustriert reagiert hätte, weil sie die Antwort nicht verstehen. Es wäre eine wahre Freude für mich gewesen, wenn ein Schüler deswegen dann immer bei mir nachgehakt hätte. Sehr oft habe ich das in vielen meiner Beiträge als Fußzeile angeboten, was aber leider trotzdem nur selten umgesetzt wurde.

In diesen wenigen Malen habe ich mir sehr viel Zeit für einen einzelnen Fragenden genommen, um noch einmal genauer zu erklären. Das ist tatsächlich das gewesen, was mir immer am meisten Spaß gemacht hat. Das sieht man auch im Forum, dass das so war, sofern jemand ab und zu wirklich mal nachgehakt hat (z.B. in den Markt-News) und wie geduldig ich darauf eingegangen bin. Nichts war schöner für mich, wenn mir jemand mit einem OFFENEM Gehör begegnet ist.

Meine Contenance ging nicht verloren, weil Leute nicht verstanden haben, sondern weil sie es nicht verstehen wollten. Ihr Frust kam auf, weil sie es nicht hören wollten. Die „Geduld“ ging nicht verloren, nachdem der Lösungsweg erzählt wurde, sondern bevor dies überhaupt zustande kam. Die meisten waren nicht einmal dafür bereit, das Problem zu erkennen, weswegen sie der Lösung auch nicht offen gegenüber getreten sind. Ihre ablehnende Haltung setzte meine Contenance auf Dauer außer Kraft.

Es war nicht Frust der mich störte, weil der Schüler immer noch nicht das Ergebnis verstehen würde, sondern Verschlossenheit, Abwehr und Negativität gegenüber meinem Hilfsangebot. Es ist die selbe Negativität die man auch hier im Text von Flex sieht.

Falls sich die Welt wieder um InvestyCat dreht: Ich weiß, dass sie es besser weiß. Ihr alle alternativen Lösungswege zu erklären war nicht nötig, weil sie diese bereits kannte und bereits dabei war, besser zu verstehen als die meisten Nutzer. Doch wenn mehr eine Rolle spielt, als ein simples Nachrechnen und man erst einmal überlegen muss, ob einem die Schriftfarbe des Rechenbeispiels gefällt oder man die Zahlen nicht bunt anmalen kann, damit es schöner aussieht, um sich später wieder etwas auf das Rechenbeispiel einbilden zu können, dann hilft auch das nicht mehr.

Es ist doch einfach mal Fakt, dass viele eine Erklärung sogar verstehen, aber nur für einen Teil von Programmen als gerechtfertigt ansehen und für bestimmte nicht. Unabhängig davon, wodurch man das rechtfertigt (sei es „reale Firma“ oder „Betreiber die teilen“), findet man also Gründe für Ausnahmen.

Auf gut Deutsch: Viele Menschen suchen Ausreden, warum das Rechenbeispiel nicht ausreicht, weil es nicht alle Aspekte ihrer Schein-Welt umfasst. Ehrlich gesagt, war das überhaupt der Grund, wieso ich die Bezeichnung „indirekter Ponzi“ eingeführt habe. Ich habe mich selber in diese Welt der Ausreden hineinziehen lassen, um innerhalb dieser argumentieren zu können.

Es hat nichts geholfen, weil bereits neue Gründe wie hier für die Ausnahmen am aufkeimen sind.

Ich habe keine Geduld beim Unterrichten von Schülern verloren. Ich war viel mehr von ihrer Blindheit und damit verbundenen Einstellung erschüttert, nicht lernen zu wollen, obwohl sie zur Schule kamen.

Ich gebe zu, dass ich wegen dieser Verrücktheit immer häufiger am Ende meine innere Ruhe verlor.


21. Flex: „Ich denke es ist produktiver für alle Parteien, wenn viele Lehrer mit „weniger“ fachlicher Kompetenz und dafür mehr Einfühlungsvermögen und sozialer Kompetenz denjenigen etwas beibringen, an denen sie nahe dran sind- überwacht von einem Allwissenden, dessen Kompetenz und Weisheit allerdings die Schüler abschrecken würde.“

Vielleicht möchte Flex sich mit seinem Einfühlungsvermögen, das er hier zeigt als Lehrer anbieten.

Tatsächlich war aber der Aufbau einer Akademie, wie in diesem Newsletter erwähnt, bereits seit einem Jahr in Planung. Für diese hatte ich schon an ersten Entwürfen gearbeitet, einen unsichtbaren Bereich mit Kategorien, sowie 3 Benutzergruppen erstellt: Akademie-Schüler, -Student und -Lehrer.

Jedoch wäre die hauptsächliche Motivation bei diesem Projekt eine ganz andere, als aus Flex seinen genannten Vorwürfen hervorgehen könnte. Flex übersieht nämlich nach wie vor das wahre Problem, das auch viele andere übersehen und ich auch in meinem Youtube-Video versucht habe zu erklären. Ein Forum kann nicht als Lern-Plattform dienen, da ich viel zu viel dazu gezwungen wäre weiter auf Leute zugehen, ohne zu Wissen, ob sie überhaupt dafür aufgeschlossen sind etwas zu lernen.

Und es gibt die verschiedensten Gründe dafür, die ich im Rest des Textes bereits aufgeschlüsselt habe.

Den unterschwelligen Vorwürfen, Einfühlungsvermögen oder soziale Kompetenz nicht zu besitzen, sowie dass ich mich für allwissend halten würde, nehme ich mich gleich an, aber verweise zunächst auf etwas, wo sich jeder selbst ein Bild machen kann: Beratungs-Gespräch mit Mitglied vom 03.04.17

Ich weiß nicht, wie viele sich aus der Community einmal Zeit genommen haben, sich diese Aufnahme der Beratung zu Gemüte zu führen, aber immerhin hat diese zum aktuellen Zeitpunkt fast 200 Klicks.

Die Themen der Aufnahme mögen teilweise langweilig erscheinen und das Gespräch verläuft eher auf einem relativ einfachen Niveau, was daran liegt, dass mein Gast den Markt zu dem Zeitpunkt erst seit wenigen Tagen kannte, aber trotzdem ist gerne jeder dazu eingeladen, der schlecht über mich denkt, die Aufnahme vielleicht einmal durchzuhören, um mich besser einschätzen zu können.

Jemand der die Aufnahme nicht kennt und denkt, ich wäre arrogant, hätte kein Einfühlungsvermögen oder fehlende soziale Kompetenz, sollte vielleicht nicht wegen vereinzelter Situationen schlecht über mich urteilen. Wann haben wir Menschen uns angewöhnt, von jemanden mit einer „höheren Position“ zu erwarten, dass er sich immer perfekt verhält?

So kann man in der Aufnahme erkennen, dass ich zum Schluss den Faden verloren habe und zu sehr in meinen Gedanken rum gesprungen bin, was ich aber wieder schnell gestoppt habe, indem ich meinen Zuhörer auf meinen Artikel verwiesen habe, wo diese Gedanken in geordneter Form auffindbar sind. Niemand ist also perfekt und jeder ist nur Mensch, aber was solle er hier anderes sein?

Ich denke, ich bin in der oben verlinkten Beratung sehr gut auf meinen Fragesteller eingegangen und dies habe ich eben auch der Tatsache zu verdanken, dass ich dort mit einem sehr aufgeschlossenen und offenen Zuhörer zu tun hatte. Trotzdem oder gerade deswegen, habe ich mich glaube ich auch bodenständig verhalten und habe mich der Fragen meines Gast ebenso aufgeschlossen und auch mit Einfühlungsvermögen angenommen.

Ich empfinde es als sehr unfair, dass mir durch einzelnen Mitglieder lediglich das Ziel nachgesagt wird, meine Rechthaberei oder Überheblichkeit auszuleben, weil selbst wenn diese Charakter-Schwächen an mir wirklich existieren sollten, die ich im Gegensatz zu anderen nicht sehe, sich hinter diesen immer noch eine gute Absichten befinden können.

Keine Ahnung wie oft ich in der verlinkten Aufnahme sage: „Ich weiß nicht.“. Bin ich der Überzeugung, etwas wirklich zu wissen, dann drücke ich die Dinge eben so aus. Ebenso gebe ich zu wenn ich nicht sicher bin oder etwas nicht weiß, was man in der Aufnahme überprüfen kann.

Ich denke arroganten Menschen tun sowas eher nicht und ich halte mich auch nicht für allwissend.

Hinzufügen sollte man an dieser Stelle noch, dass Einfühlungsvermögen und soziales Verhalten nicht im Gegensatz zu fachlicher Kompetenz stehen. Die Ausstrahlung einer „Allwissenheit“, die Flex daraus schlussfolgert, kann niemanden abschrecken, der wirklich daran interessiert ist von dieser fachlichen Kompetenz zu profitieren, sofern dies sein bevorzugtes Bedürfnis ist.

Es ist aber immer interessant, wie Flex aus solchen Dingen, die mit einander harmonieren können, immer wieder Gegensätze macht, um seine Vorwürfe zu rechtfertigen. Ich glaube aber nicht, dass er der allgemeinen Meinung sein kann, das fachliche Kompetenz automatisch auf jemanden asozial und abschreckend wirken, wenn es ihm nicht darum ginge, etwas zu unterstellen.

Mir ist bewusst, dass er sich bei diesen Unterstellungen auf 1% der Momente bezieht, in denen ich etwa ungehalten oder frech reagierte. Bei seiner Ausführung schränkt er seine Sicht aber auf diese Momente ein und vergisst die 99%, in denen ich Hilfestellungen bot und auch erfüllte, sowie dabei oftmals mit einer einfühlsamen Art jemanden an die Hand nahm, um ihm den Markt zu erklären.

Ich leugne nicht, dass ich ein sensibler und emotionaler Mensch bin und auch in meinem letzten Youtube-Video kann man mir ansehen, wie sehr mich die Verrücktheit des Markts mitnimmt, die vom Forum nicht fern gehalten werden konnte. Ich leugne auch nicht, dass ich nach etlichen Provokationen zu meiner Person das ein oder andere mal die Contenance verloren habe: Abzocker, Arrogant, Psycho, werde ich genannt, wenn man meinen guten Willen übersieht, Menschen zu helfen, damit sie keine wiederholenden Enttäuschungen mehr erleben. Ich leugne nicht, dass ich ein Mensch bin.

Ich möchte auch mal was betonen: Man provoziert jemanden solange, weil man will, dass er die Beherrschung verliert, um danach mit dem Finger auf ihn zeigen zu können und zu behaupten, dass das sein wahres Gesicht sei. Die Wahrheit ist jedoch, dass sich die Menschen mit unkontrollierten Emotionen selbst verlieren. Und ich möchte behaupten, dass mir das im Gegensatz zu den meisten Foren-Nutzern viel seltener passiert ist. Doch wenn es dem Admin seines eigenen Forums passiert, dann starren 100 Leute auf ihn und verurteilen ihn.

Was man dabei vergisst ist, dass auch wenn manche meiner Reaktionen besser sein hätten können, Aktionen wie die oben erwähnten Beleidigungen meist vorausgingen, als ich versucht habe Menschen vollkommen ohne jegliche böse Absichten oder negative Emotionen, sondern mit einem guten Willen aufzuklären und zu helfen. Was man auch vergisst, ist dass ich viele Beleidigungen über mich ergehen habe lassen und dabei auch noch ausgeglichen blieb, während ich verhindern wollte, dass ein Nutzer, der gerade mal ein paar Wochen im Markt aktiv war, seine naive Sichtweise auf andere überträgt, deren finanzielle Grundsicherung er somit gefährdet hat.

Und das Thema ist nicht InvestyCat: Ich spreche über viele Erfahrungen und Gründe für den Ausstieg. In Bezug zu diesem komplett überdramatisierten Erlebnis, missachtet man vollkommen, wie nüchtern und bodenständig diese Diskussion noch im Gegensatz zu vielen anderen war. Man könnte auch hier noch nicht einmal davon sprechen, dass ich eine Contenance verloren hätte. Das nachträgliche Echo ihrerseits lässt es aber so erscheinen, weil sie es so empfunden hat.

Manche Menschen reagieren eben empfindlich wenn fachliche Kompetenz gegen ihre Welt spricht.


22. Flex: „Und dem es selbst schadet, wenn er seine Schäfchen direkt unterrichtet, weil ihm der Antagonist fehlt, derjenige, mit dem er sich messen kann.“

Keine Sorge, die fehlen mir nie, weil die automatisch immer zu mir kommen, so wie der gute Flex hier.

Der Vorwurf klingt nämlich so, als würde es mir Spaß machen „mich zu messen“. Von verzerrten oder verdrehten Inhalten kann Flex ein Lied singen und er singt es auf beachtlich geschickte Art und Weise.

Krempeln wir es ins rechte Licht um: Es wäre zu schön gewesen, wenn mich all die Jahre nicht alle gefühlte 1-2 Wochen jemand attackiert hätte, weil er der Meinung ist, dass ich überheblich sei und man mich auf den Boden zurückholen müsste, indem man sich mit mir misst.

Das Feindbild das einige in mir erschaffen haben, belebt in anderen das Verlangen ihren Antagonisten in mir zu sehen: Nicht nur für sich alleine, sondern als Gegenspieler der gesamten Teilnehmerschaft eines Programms oder gar Community – sei es nur deshalb, weil ihnen meine Texte zu lang sind.

Ich habe es nicht einmal erleben dürfen, dass diese Kritik auf anständige Weise vorgetragen wurde.

Das Forum weist hunderte an Beiträgen auf, in denen Leute sich beispielsweise direkt unter meinen Artikeln über so etwas beklagt haben und zwar nicht auf angenehme Art, sondern oft sehr provokativ.

Jeder der mich ein Bisschen kennt weiß, dass ich ungerne etwas ohne Stellungnahme stehen lasse. Nachdem diese erbracht war, haben das andere Antagonist-Bedürftige als Chance genutzt, ebenfalls ihren Senf hinzugeben zu dürfen. Setze ich mich also zur wehr, sehen die Leute in mir jemanden der einen Gegenspieler bräuchte und verkennen, dass sie mich selbst als ihren sehen.

Das ist ein weiterer Grund, wieso ich mich aus dem Forum zurückgezogen habe. Es ist eben das selbe Verhalten wie von Flex hier, dass mir aufstößt, weshalb ich nun endgültig nicht mehr für eine direkte Zusammenarbeit mit der Community motiviert bin.

Mir verlangt es ebenso wenig nach Gegenspielern, wie danach im Mittelpunkt stehen. Ich verabscheue es sogar und habe es als störend empfunden, dass man in manchen Threads meinen Namen erwähnt, während ich wieder einmal falsch zitiert wurde, obwohl ich mich gar nicht persönlich zum Thema dort geäußert hatte. Tat ich das dann, um meinen von anderen pauschalisierten Standpunkt zu korrigieren, sah man wohl wieder jemanden der einen Gegenspieler bräuchte.

Ein aktuelles Beispiel dafür ist, das Thema Der HYIP-Markt ist ein einziger Betrug, wo man mir Worte in den Mund legt und dann sagt: „Das ist falsch was du sagst.“ – Wobei ich niemals sagte, dass man sich über Programme „informieren“ solle, sondern im Gegenteil sagte, dass alle Informationen immer nur oberflächlich sind und man sich auch überinformieren kann. Weiterhin erklärte ich schon oft, dass oberflächliche Informationen nur dazu dienen, um einzuschätzen wie sie auf den Markt wirken und somit das dadurch angetriebene Publikations-Wachstum analysieren zu können.

Doch es ist die Eigenart vieler, etwas nur halb zu verstehen, falsch auszuüben und dann zu sagen: „Wenn es mit meiner Vorgehensweise nicht funktioniert hat, dann funktioniert es bei niemanden.“

Und im Ärger über sich selbst, spielt man in seiner Einleitung an, man wäre für eine Meinung viele male verwarnt worden, anstatt für einen persönlichen Angriff einmal. So sät man Misstrauen, damit andere den Ärger teilen. So etwas aufzuklären, hat nichts damit zu tun, dass ich einen Gegenspieler bräuchte. Es geht darum, andere keine Lügen und Negativität verbreiten zu lassen, sondern es richtigzustellen.

Nochmal: Der Nutzer wurde einmal für einen persönlichen Angriff verwarnt – nicht für seine Meinung! Er stellt es so hin, um den Widerstand gegen die scheinbare Unterdrückung der Wahrheit zu vertreten. Umso ironischer ist es wieder einmal, dass es unsere Ausrichtung ist, über die Wahrheit aufzuklären. Doch der User denkt, wir würden etwas verheimlichen oder Falsches verbreiten wollen und hält seine Erfahrung für die einzige Wahrheit. Wie kann das aber jemand behaupten, der mit einer Lüge beginnt?

Ich kann sehr gerne auf all das verzichten und hätte es schon immer gekonnt. Ich hätte einfach nur gerne in Ruhe und Frieden meinen Job gemacht und das Gefühl begrüßt, dass die Leute mit mir zusammenarbeiten möchten, anstatt in mir einen Antagonisten zu sehen.

Falls diese Umkehrung unglaubwürdig klingt, kann man sich ein Bild von Flex seinem Post machen.

Es ist eben die Eigenart von Menschen jemanden als für machtvoll zu halten und gegen ihn angehen zu müssen. Einer Zusammenarbeit und wirklich konstruktiver Kritik, kommt mir Flex seine Ausführung nicht gleich. Noch einmal erwähnt werden muss an dieser Stellen, dass dies kein Einzelfall ist bzw. war, sondern die gewöhnliche Einstellung vieler Mitglieder – unabhängig davon ob sie sichtbar wurde oder nur im Hintergrund schlummerte, um bei der richtigen Gelegenheit so wie hier ausgelebt zu werden.

Konstruktive Kritik wurde selten erbracht und noch viel seltener welche in einem anständigen Ton. Dennoch entspricht Antagonist Flex einer kleinen Herausforderung (sympathisch gemeinter Troll). 😀

Wie ich Anfangs sarkastisch betonte: Die Gegenspieler gehen mir nie aus – sie kommen zu mir.

Sie können es sonst gar nicht ertragen, dass von einer scheinbar machtvollen Person eine Stellung bezogen wird, die auf seiner eigenen Plattform auch noch unangefochten stehen bleiben KÖNNTE. Man versteht vielleicht langsam, welche Wahrnehmung der Menschen hier mitspielte. Es ist hier in Wirklichkeit gar nicht so, dass jemand wahrhaftig arrogant sein muss, um Gegenspieler anzuziehen, die sich somit selber zu einem machen. Es genügt, wenn derjenige als zu „groß“ und zu bedrohlich empfunden wird. Der Versuch diese Person dann kleinzumachen, geschieht eben innerhalb dieser eingebildeten Wahrnehmung. Aus der eigenen Perspektive erscheint es als gerechtfertigt, wenn die eingebildete Angst vor seiner Macht größer ist.

Zur Vorsichtig eine präventive Richtigstellung: Der beschriebene Standpunkt entspricht nicht meiner Wahrnehmung, sondern meiner Meinung über die Wahrnehmung anderer. Ich halte mich nicht für machtvoll oder denke nicht, dass meine Meinung unangefochten stehen bleiben sollte, solange Einwände in einem anständigen Ton erbracht werden. Ich habe nur die Ängste beschreiben wollen, welche im Unterbewusstsein der meisten Menschen wandeln.

Der Fehler an diesem ganzen Konstrukt liegt dort begraben, dass der Geschäftsführer innerhalb der Community mitwirkte. Das ist alles und daher ist die Entscheidung des Rücktritts als Admin richtig.

Als solcher war es nämlich nicht so, dass ich meine Schäfchen direkt unterrichten konnte, sondern nur indirekt oder indem ich auf sie zuging. Wurde aus diesem Versuch zu unterrichten eine Diskussion, schien es eben für einige so, dass ich mir einen Gegenspieler gesucht hätte. Tatsächlich machte der Schüler mich zu einem Gegenspieler, sobald er es ablehnte unterrichtet zu werden.

Einige beobachten das, ohne den Kontext darüber zu kennen, wie diese Diskussion überhaupt aufkam und urteilen dann so wie Flex. Dann kommen diese auf mich zu und diskutieren mit mir, womit sie sich wiederum „als Gegenspieler anbieten“, weil sie eine Reaktion provozieren. Beobachtet jemand diese Reaktion und urteilt wieder, dass ich mir einen Gegenspieler gesucht hätte, geht das immer so weiter.

Das bringt die ganzen Akteure als Gegenspieler hervor, die sich selber dazu machen. Ich reagiere nur.

Nichts hat geholfen: Egal welche Schreibstimme der Admin benutzt hat, so wurde er auf Grund seiner Position immer als bedrohlicher wahrgenommen, als er überhaupt in irgendeiner Weise gemocht hätte. Diverse Floskeln wie: „Entschuldigung, dass ich mir jetzt einmal erlaube, hier reinzuplatzen und das Wort ergreife, aber ich habe das Gefühl, dass ich das tun muss und möchte so nochmal meine Sichtweise anbieten…“ haben User nie gebraucht und nichts entschärft. – Im Gegenteil:

Umso besser ich mich eingemischt habe, desto schlimmer habe ich es gemacht. Hat der Foren-Admin im eigenen Programm-Thema gepostet, war die Angst groß Referrals zu verlieren. Ein Mitglied hätte man übersehen können, aber nichts ist bedrohlicher als die kompetente Meinung des Admins.

Viele übersehen einfach, dass indem ich selbsternannte Lehrer darauf hinwies, dass ihre Lehre aus meiner Sicht Fehler und Lücken aufweist, ich meine Mitleser als Admin indirekt unterrichten musste. Mir blieb keine andere Wahl in einem öffentlichen Forum, als die Dinge richtigzustellen, wenn man gegen meine Lehre gesprochen hat – nicht auf fachmännische Art, sondern ähnlich wie Flex hier.

Künftig wird das hoffentlich alles anders werden, indem Schüler auf mich zukommen, statt ich auf sie, denn ich konnte nie wissen, wer für meine Lehre offen ist, aber konnte immerhin stille Mitleser lehren.

Ich hätte von Anfang an einen Blog erstellen müssen. Die stillen Mitleser, die meine Lehre annahmen, waren eben nur im Hintergrund und kamen nicht auf mich zu. Ich konnte sie nur indirekt unterrichten, indem ich auf aktive Mitglied zugehen und mich dort einmische. Das war aber ein großer Fehler, denn gerade diese haben meine Lehre ungerne angenommen – aus den unterschiedlichsten Gründen.

Ergo: Man störte sich erst recht an mir, wenn ich versucht habe jemanden direkt zu unterrichten und wollte mir schaden, indem man mich als Gegenspieler davon abhält, weil man Angst hatte, dass es einem selbst schadet: Dem Ruf als Promoter, dem Status als Mitglied oder den Referral-Einnahmen.

Und wenn man befürchtet, dass man sich nicht mit mir messen kann, versucht man andere Wege.


23. Flex: „Denn so wird der Mathematiker als Konsequenz überheblich und verliert sich in sich selbst – wobei er übersieht, dass er der Sehende unter den Blinden ist und ein Schutzversprechen gegeben hat, dass er unfreiwillig selbst bricht. Und dass er die Früchte der Weisheit, die er transportieren wollte, durch seine Emotionen selbst zunichte macht und lernen, wie er es usprünglich wollte, somit im Keim erstickt.“

Watt? – Sorry, muss ich überspringen. Ich habe es 10 mal gelesen und konnte es nicht entschlüsseln.

Was immer aber gemeint war, so denke ich, dass ich meinen Standpunkt bereits klar gestellt habe und seinen in seiner Nichtigkeit somit entlarvt habe. Dieser besteht nämlich nur aus sich wiederholenden Argumenten einer viel zu einseitigen und verengten Sichtweise.

Ich kann aber verstehen, dass viele geneigt sind diese Sichtweise zu teilen, weil sie sich erstens nicht vorstellen können in meiner Haut zu stecken und zweitens, ebenso den gesamten Kontext verfehlen.

Das ist auch der Grund, wieso ich mir soviel Zeit für eine so ausführliche Antwort nehme. Flex spiegelt in seinem Text die Einstellung meiner Gegner und auch die Gefühlslage in der sie sich oft befinden, wenn sie das Wort ergreifen perfekt wieder. Die Basis dieser Einstellung ist deutlich erkennbar.

Die Einstellung kommt zustande, weil mein Umgang mit der Community als Ursache, anstatt als Reaktion betrachtet wird. Es war der schlechte Umgang anderer Nutzer mit dem Portal, dem Markt, anderen Mitgliedern, dem Team und mir, mit dem ich versuchte umzugehen.

Man übersieht den Versuch mit diesem Umgang umgehen gewollt zu haben. Einige Zeit hat das funktioniert, aber meine Kräfte sind simpel am Ende. Das ist auch der Grund für meinen plötzlichen Austritt aus dem Forum. Man sollte sich selbst als Mensch zu wertvoll sein, um sich, für die Motivation helfen zu wollen, nicht ständig niedermachen zu lassen.

Jetzt habe ich Flex’s Aussage 15 mal gelesen und endlich verstanden, aber meine Antwort lautet: Man fehlinterpretiert es, dass jemand versucht bei Kräften zu bleiben, sich seine Stärke zu bewahren und seinen Standpunkt tapfer zu halten als Überheblichkeit. Ich habe meine Verantwortung oder das „Schutz-Versprechen“ wie er sagt nie übersehen. Es ist nach wie vor die Frage, ob man realisiert, wie ernst ich sogar meine Verantwortung nahm oder ob man mich dafür verurteilt.

Ich habe nie versucht mich über Leute zu erheben, sondern sie hochzuziehen, um auf Augenhöhe mit mir diskutieren zu können. Ich weiß, auch das klingt für einige wieder arrogant, wenn man übersieht, dass ich 10 Jahre mit dem Thema beschäftigt bin. Die Lebensspanne eines Volljährigen bis zur Rente von 21% habe ich hierfür eingesetzt. Das ist eine Menge Zeit.

Der Versuch Wissen zu transportieren wurde zunichte gemacht, bevor meine Emotionen zu dieser Enttäuschung überhaupt erst aufsteigen konnten. Ein Forum ist einfach der falsche Platz dafür und keine Lern-Plattform. Das ist das was ich verstanden und gelernt habe.

Flex beurteilt nur das Ergebnis subjektiv, aber versteht nicht den ganzen Weg objektiv zu beurteilen.

Ich habe hier von Anfang an einen großen Fehler gemacht: Ich habe das Forum ohne vorbereitetes Konzept gegründet. Ich entwickelte eine Plattform für „User Generated Content“, in den ich mit der Vorstellung einmischte, dass der Admin seinen Content als Lehre ebenfalls frei einbringen könnte.

Dies ist aber nicht möglich, weil Beiträge vom Admin auf Grund seines Status automatisch anders aufgefasst werden. Nutzer mit einem Status wie „Mod“ oder „Ehren-Mitglied“, wissen was ich meine.

Das Forum war gestartet, da meldeten sich schon in der ersten Woche die ersten 100 Leute an, ohne überhaupt so genau zu wissen, was der Weg der Plattform ist. Ich wusste es auch noch nicht, denn ich ging davon aus, dass es sich bei den Nutzern um aufgeklärte Markt-Teilnehmer oder wenigstens um solche handeln würde, die sich aufklären lassen wollen. Denn das war schon immer die Ausrichtung von X-Invest seit 2009, noch bevor das Forum 2015 gegründet wurde.

Beim Start des Forums schickte ich einen Newsletter an die alte E-Mail-Liste von X-Invest (2009-2015). Die Werbung dort, dass man im Forum kostenlos Programme vorstellen kann, zog mehr Neulinge an, als erfahrene oder lernwillige Teilnehmer. Es war unglaublich naiv von mir, das nicht zu sehen.

Ich war unvorbereitet und so war der Samen des Chaos bereits gepflanzt. Es war als ob 100 Leute in einem Raum stehen und keiner weiß, was es dort eigentlich gibt. Viele begannen Fragen zu stellen: „Was passiert wenn ich dort aus dem Fenster springe?“, „Kann ich mich bitte auf einen Stuhl stellen, damit mich alle sehen?“ oder „Hier drin ist zu wenig Licht, wer hat hier das Sagen?“

Meine Reaktion darauf war, einerseits um Geduld zu bitten, weil noch alle Erklärungen folgen würden, worauf ich mich dann spontan einstellen musste. Andererseits war ich damit beschäftigt die Fragen schon einmal provisorisch zu beantworten. Kaum war das erledigt, folgte die nächste und nebenbei musste ich davor warnen, dass es nicht erlaubt ist, sich auf einen Stuhl zu stellen oder gefährlich ist, aus dem Fenster zu springen. Hatte ich grade jemanden davor gerettet, kam die nächste Beschwerde über die schlechte Raum-Beleuchtung.

So war die gefühlte Anfangszeit und ich hatte auf einmal zwei Jobs, den eines Admins und Trainers. Ohne die Hilfe meines Teams, hätte ich nicht mal 1 Jahr durchgehalten. Ich war einfach überfordert. Ich war so viel damit beschäftigt provisorisch Fragen zu beantworten, dass ich nicht zur Ausarbeitung eines Konzepts kam, welches alle wiederkehrenden Fragen für mich beantwortet. Die Notwendigkeit eines solchen Konzepts begriff ich jedoch erst, als es schon zu spät war.

Ich hoffe man versteht das: Ich war nur damit beschäftigt von einem Ort zum anderen zu rennen, um Schadensbegrenzung einzuleiten. Sah es einmal so aus, dass ich nun alles im Griff hätte und sogar die meisten aufgeklärt sind, wurde das Forum wieder voller. Die nächste Anmelde-Welle kam und ich habe niemals erahnen können, dass das Ganze so groß wird und wir sogar 10.000 Mitglieder sein werden.

Also rückte das Aufschreiben des Lern-Konzepts wieder in den Vordergrund, doch zugleich wurde der verwaltungstechnische Aufwand beim Admin-Job immer mehr. Es war ein Teufelskreislauf, der sich mit zunehmender Zeit immer extremer antrieb. Indem ich versuchte mir Freiraum zu schaffen, wurde alles nur noch schlimmer. Weil ich nicht dazu kam mein Lern-Konzept so anständig aufzuschreiben, dass allen bewusst ist, dass die Thematik des Investieren im Vordergrund stehen soll, entwickelte sich immer mehr Chaos. Weil immer mehr Chaos entstand, kam ich nicht dazu dieses aufzuschreiben. Also versuchte ich mich anzupassen und „nebenbei“ zu lehren, in der Hoffnung es würde etwas verbessern – um das Chaos zu mindern, damit ich Zeit finde, das Lern-Konzept aufzuschreiben.

Das war der Grund wieso ich Mitglieder wie InvestyCat oder Nitra um Zurückhaltung gebeten habe. Beide waren Mitglieder die gleich in ihrer Anfangszeit sehr viel gepostet haben. Anfangs habe ich das in einem freundlichen Ton getan und später in einem fordernden, ja. Es war aber mein Versuch meine Autorität nicht zum Schlechten einzusetzen, sondern für die gesamte Community zum Guten.

Daher habe ich später mehr Regeln eingeführt, Mitglieder verwarnt und aus dem Forum verbannt, doch das Chaos war bereits unaufhaltsam ausgebrochen. Und auch wenn aktuell einigen alles friedlich und schön im Forum erscheinen möge, wird es so weiter gehen, weil der Markt gerade nur ruhig ist.

Der Versuch überhaupt ein Lern-Portal aus dem Forum machen zu wollen, war meine provisorische Reaktion auf die Erkenntnis, wie wenig die Mitglieder des Forums überhaupt darüber wissen, für was und wo sie sich da eigentlich angemeldet haben. Diese Vision ist gescheitert und bleibt es. Es gibt viele Gründe dafür, aber sie beginnen schon ganz vorne, wo sich wirklich jeder dafür entscheiden kann, sich kostenlos in einem „Lern-Portal“ anzumelden.

Würde ich noch einmal ein Forum starten, würde ich die Regeln, Beschreibungen und das Konzept im Voraus besser planen und vor dem Start umsetzen. Ein Nutzer der sich dann anmeldet, muss gleich sofort lesen, worum es geht, welche Zielgruppe wir ansprechen und was von der Zusammenarbeit erwartet wird. Nur so hätte es funktionieren können.

Doch wie ich sagte, wusste ich selber nicht einmal so richtig, was das Ganze wird und das überhaupt so ein Konzept gebraucht werden würde. Das hat sich erst im Laufe der Zeit ergeben. Also hätte es womöglich doch nicht anders laufen können. Nun ist es aber passiert und man verurteilt mich für Fehler die ich nicht begangen habe, statt für die wirklichen Fehler die ich durchaus zugebe.

Ich denke mein Verhalten war entsprechend der Umstände nicht fehlerhaft, sondern allgemein richtig. Ich habe mein Bestes gegeben, in dem Chaos das ich geschaffen habe und welches von anderen vergrößert wurde, noch so viel wie möglich retten zu können.

Und nun kommt mir jemand mit so einer blöden theatralischen Ode eines Widerstands gegen die Unterdrückung daher. Mir wäre das peinlich, wenn man nicht mal ansatzweise den Kontext versteht.

Aber dafür bin ich hier: Um es ein letztes Mal zu erklären und richtigzustellen – macht das Beste draus.


24. Flex: „Ich persönlich lerne lieber langsamer und mit Bedacht, aber dafür respektvoll und in einem aufgehobenen Umfeld, als von Befehlen und Erwartungen überrannt zu werden und somit das Bedürfnis entwickle, lieber gleich die Flinte ins Korn zu werfen.“

Ich habe Flex immer in meiner Beratung vermisst, wo wir hätten in Ruhe miteinander lernen können.

Befehle gab es nie, sondern lediglich Schadensbegrenzung. Die Flinte werfen Leute ins Korn, wenn sie merken was der Markt für ihren Erfolg fordert. Wollen sie das nicht einsehen, interpretieren sie Tipps, Weckrufe und Warnungen als Erwartungen. Ignorieren sie diese weiterhin und sind auch noch in der Laune ihre Naivität mit anderen zu teilen, gefährden sie nicht nur sich selbst, sondern auch andere – vor allen Dingen Neulinge auf unserer Plattform.

Möchte man diesen Schaden begrenzen, weswegen weitere Warnungen über die Hebelwirkung der Regeln angebracht sind, scheint das den Beigeschmack von Befehlen, statt Warnungen zu haben. Diese trafen immer dann ein, wenn jemand bewusst oder unbewusst Versprechungen abgibt.

Erwartungen werden nicht gesetzt: Sie werden geweckt, weil jemand Versprechungen trifft, die er nicht halten kann. Wie oft gab es bereits neue Nutzer, die gleich in ihrer Vorstellung behauptet haben, dass sie sich super mit dem Markt auskennen? Wie oft hat sich jemand nicht darum gekümmert, ein versehentliches Bild über ihn als Markt-Kenner zu korrigieren? Wie oft haben sich Menschen im Forum als Spezialisten und Firmen-Analysten für mehr Provisionen verkauft?

Erwartungen kommen ganz automatisch auf, aber früher oder später folgt immer die Enttäuschung. Groß beworbene Versprechen können nicht gehalten werden und ich war eben immer einer der ersten die erkannten, dass das der Fall sein wird. Das war bei den Algor-Programmen so und das war auch bei Marvin-Trade, Betshare und Questra so, sowie es ebenso bei Bitclub und eVision wieder sein wird.

Viele Nutzer verstehen das nicht: Sie selbst geben unbewusst ein indirektes Schutz-Versprechen ab, wie Flex es nennt. Manche tun das aber auch für Referral-Provisionen ganz bewusst oder eben aus Unwissenheit über die Realität. Man vergisst, dass die Menschen letztendlich egoistisch sind und ihnen im Grunde egal ist, wie sich die Gemeinschaft entwickelt. Andere wiederum übersehen es einfach nur, wie ihr indirekter Einfluss auf andere ist, selbst wenn dieser ungewollt ist.

Bewusst oder unbewusst, werden von vereinzelten Nutzern immer wieder Versprechungen getroffen, die in diesem Markt nicht eingehalten werden können. Die meisten Leute interessiert das nicht einmal, bei sowas einzuschreiten. Wird ein Goldfisch von einem Hai gefressen, ist man als Seebarsch nur froh weiter schwimmen zu können. In meinem U-Boot musste ich das öfters ansehen als jeder andere und habe daher meine Netze ausgeworfen.

Ich habe an niemanden Erwartungen gesetzt. Ich wollte, dass man aufhört sie bei anderen zu wecken!

Dabei muss es nicht mal um bösartige Haie gehen, sondern es kann sein das ein lieber Walfisch die Goldfische versehentlich verschluckt, weil sie so klein sind und es der Wal nicht einmal merken kann. Selbst wenn der Wal sehr doll Acht gibt, dass das nicht passiert, kann es sein, dass der Wal sie gerade dadurch zu einer unachtsamen Schwimmart bringt, wodurch sie vom nächsten Hai gefressen werden.

Man kann mir den Fehler vorwerfen, dass ich mich mehr auf die Goldfische hätte konzentrieren sollen. Stattdessen versuchte ich dem Walfisch klarzumachen, dass er versehentlich Goldfische töten könnte. Das Problem ist aber, dass die Goldfische so klein und schnell sind, dass sie unsichtbar und verstreut im Hintergrund schwimmen, womit sie nur schwer direkt ansprechbar sind.

Man versteht vielleicht langsam, warum ich so vernarrt darauf war, dass vor allen Dingen die aktiven Mitglieder etwas lernen: Damit sie andere nicht mehr gefährden. Es genügt eben nicht, dass auch fortgeschrittene und erfahrene Nutzer eine Stimme auf der Plattform haben, denn Anfänger können genauso frei ihre Stimme nutzen, selbst wenn sie die ganze Zeit nur sagen: „La La La, Schwimmen toll, Wasser nass.“ – Es muss jemanden geben, der ihnen sagt: „Bitte rufe das hier nicht so laut, da du deine Mitschwimmer sonst die Piranhas vergessen lässt.“

Meint sich jemand darauf einzustellen, indem er ab sofort sagt: „Schwimmen toll, Wasser nass – aber Piranhas habe ich bis jetzt noch keine gesehen.“, löst es das eigentliche Problem auch nicht.

Tauche ich dann meinen Pfeil in Schlafmittel, um den Walfisch kurzzeitig zur Ruhe zu setzen, damit er von seiner Freude über das tolle Wasser wieder runterkommt, worauf hin er wohl aus Schreck tierisch rum heulen und eine riesige Szene vorführen muss, dann geschieht das nicht aus Respektlosigkeit, sondern genau im Gegenteil: Wegen dem Respekt und dem Mitgefühl für 1000 kleiner Goldfische, welche sich so wie ich damals in diesen Gewässern verirrt haben.

Der Wal ist weiter der Meinung, dass er die Goldfische nie gefährden wollte und ihnen immer nur hilft, sieht aber nur jene die er behutsam in seinem Maul umher trägt, während er das Meer ausblendet. Walfische die aber besonders laut rufen und sich mit anderen Walen über Kilometer entfernt unterhalten können, sollte wenigstens im Hafen aufpassen, wie sie ihre Rufe ausstoßen.

Das hat nichts mit einer Erwartungshaltung zu tun, sondern wenn sich andere Menschen ihrer Verantwortung nicht bewusst sind, ist es richtig sie daran zu erinnern. Außerhalb im Meer kann ich ihnen diese Verantwortung nicht auflegen, aber in dem Hafen den ich gebaut habe, erlaube ich mir das.

Ein guter Hafen und eine gute Gemeinschaft aus Anglern, Schwimmern und Bootsfahrern kommt nur dann zustande, wenn sich jeder seiner Mitverantwortung für die anderen im Foren-Hafen bewusst ist.

Vielleicht versteht man die gesamte Angelegenheit in Kindersprache ja nun endlich einmal besser.


25. Flex: „Ich würde dir auf jeden Fall gerne folgen, bei deinen Fehlern und deinen richtign Entshciedungen, weil ich das Gefühl habe du bist ein Charakterkopf. Und ich verliere lieber Geld in einen Charakterkopf, als einer Weißheit hinterherzurennen, die mir aufdiktiert wird.“

Jemanden zu folgen, heißt hier im Markt immer, jemanden oder seiner Weisheit hinterher zu rennen.

Nach diesem grandiosen Widerspruch seiner selbst, könnte er darüber nachdenken ob es vielleicht richtig wäre, niemanden mehr hinterher zu rennen und stattdessen einfach eigenständig zu arbeiten, um einer der Ersten zu sein. Ich will aber bloß niemanden etwas aufdiktieren – nur ein Denkanstoß.

Letztendlich zeigt das aber, dass die meisten Mitglieder viel zu sehr die Denkweise entwickelt haben, sie bräuchten so etwas wie einen dauerhaften Upliner, dem sie immer in jedes seiner HYIPs folgen. Das ist nach wie vor die falsche Denkweise: Guter Vorsteller = Gute Programme.

Es gibt lediglich neutrale Programm-Vorsteller oder solche die den Markt gut manipulieren können.

Ich weiß, Flex möchte auch InvestyCats Fehlern folgen und es wäre richtig auch aus diesen zu lernen, anstatt sie nachzumachen. Damit haben aber viele ein Problem, weil sie nochmal sicher gehen wollen, ob es nicht vielleicht doch richtig war. Sogar wenn man ihnen die Garantie gibt, dass man es selber schon etliche Male probiert hat, möchten einige den Fehler nicht glauben, weil er aufdiktiert scheint.

Selbst wenn es so etwas wie gute Vorsteller in dem Sinne geben könnte, dass sie immer richtig liegen, würden diesem zu viele Leute folgen. Das Ergebnis ist, dass seine Programme später gerusht werden und dies einen JoJo-Effekt nach sich zieht, der den Markt wieder in den Normalzustand einpendelt. – Der Grund dafür ist, dass die Programme beim Rushen (also wenn sie überrannt werden) früher in die Sättigung kommen. Am Anfang zahlen einfach sehr viele ein und später dafür weniger. Das Programm hat somit automatisch eine kürzere Lebenszeit und statt wenige, erreichen keine Investoren den BEP.

Da ich aber keine Weisheit aufdiktieren möchte, führe ich das gerne in meinem eBook ausführlich fort. Wenn man möchte, kann man dieses dann lesen, um zu lernen, wie man gar nicht mehr Geld verliert – nicht mal an einen Charakterkopf – bzw. wie man einfach mehr Geld gewinnt, als man Verluste macht. Das beginnt dort, sich aus keinen emotionalen Gründen mehr, an eine einzelne Person anzuvertrauen und ihr blind zu folgen. Möchte man wirklich Geld verdienen, dann sollte einem das wichtiger sein.

Ich kann verstehen, wenn so ein kurzer Ausschnitt meiner Lehre gefühlskalt klingt, da so eine Wahrheit nun einmal nicht immer schön klingt. Ich kann auch verstehen, wenn man sie nicht annehmen möchte, aber gerade deswegen kann sie niemanden aufdiktiert werden. Man kann es annehmen oder halt nicht. Will man das nicht, ist das okay, aber man sollte dies nicht als Einladung sehen, mit seinen blumigeren Weisheiten am selben Platz auf Promotion zu gehen, wo jemand versucht die Wahrheit zu vertreten.

Aufdiktiert wird nichts; sondern lediglich daran erinnert, erinnert und nochmal erinnert, in welchem Markt wir uns befinden. Hat jemand seine eigene Weisheit entwickelt, mit der er sich selbst täuscht, kann man den Versuch wagen ihm das zu erklären, bevor er andere damit (unabsichtlich) täuscht. Möchte die Person das nicht hören, muss der Trainer der das versucht hat, den Schalter wieder auf Admin umlegen, um die Promotion seiner Charakterkopf-Idee zu stoppen.

Dies geht nicht mit dem Aufdiktieren einer Weisheit einher, sondern mit der Erklärung einer Wahrheit, um begründen zu können, warum sich der Admin gerade dazu verpflichtet fühlt derartig zu handeln: Wegen der Gefahr, dass einige ihr Diktiergerät holen, da sie von einer falschen Idee inspiriert werden.

Und falls sich die Welt erneut um InvestyCat dreht, bringe ich es einmal deutlich auf den Punkt: Jemand hat sich hier viel zu früh für einen Lehrer gehalten und sich auch deutlich so benommen.

Wenn ich mich nicht irre, nennt man sowas Überheblichkeit oder passender: Selbstüberschätzung

Da ist es noch halb so wild, wenn jemand einfach nur neu im Markt und noch naiv ist. Da wissen die Leute, dass sie womöglich weghören müssen. Viel schlimmer sind die Pseudo-Gurus, die meinen weil sie 1 Jahr am Markt sind, hätten sie den kompletten Durchblick. Geht man damit auch noch hausieren, da man der Überzeugung ist anderen schon etwas beibringen zu können, ist das Selbstüberschätzung.

Diese Mitverantwortung nicht mehr tragen zu wollen, ist ein weiterer Grund für meinen Rücktritt.


26. Flex: „Falls es nicht deutlich genug rüberkam: Ich finde es nicht hinnehmbar, wie in diesem Forum TEILWEISE mit Leuten umgegangen wurde und da ich für Gerechtigkeit bin, sind mir unfaire Verhaltensweisen mit keinem finanziellen Angbot der Welt vereinbar (was sich an meinem Lebenslauf leider nachvollziehen läßt).“

Der weise Ritter ist für Gerechtigkeit, aber hat keinen Blick für alle Seiten übrig, sondern ergreift Partei.

Das einzige was also deutlich rüber kam war, dass Flex den Umgang mit InvestyCat für unfair hält, wofür er die alleinige Schuld dem Ex-Admin zuschreibt, dessen Namen er kein einziges Mal erwähnt, aber trotzdem aus dem Satzende seiner Aussagen meist hervorgeht.

Ansonsten hätte er vielleicht mal Beispiele von Leuten aufzählen sollen, wo vermutlich aus seiner Sicht ebenso unfaire Verhaltensweisen identifiziert worden sind. – Na ja, dann mache ich das, kein Problem.

Es waren Nutzer wie Sensation, Stephan, Sekebi, Knippert83, Anonym99 und Nitra, die mir gerade so spontan einfallen. Man kann sich gerne noch einmal den Chat-Verlauf von Nitra als Beispiel angucken. Zugegeben ein hartes Beispiel, aber man kann dort für sich beurteilen, ob ich unfair gehandelt habe.

Entschuldigung wenn ich folgendes gleich noch sage, denn Nitra dürfte mittlerweile seine überreizte Sichtweise eingesehen haben und ich habe nichts gegen ihn. Ich halte ihn an und für sich für einen netten Kerl. Emotionale Bindungen an ein Programm lassen die Menschen eben mal verrückt spielen. Aber Nitra war einfach komplett in einer anderen Welt und es war nicht einmal mehr möglich mit ihm in irgendeiner Art zu kommunizieren oder eben zusammenzuarbeiten.

Doch es gab nicht nur User, die komplett von einem Programm verstrahlt waren, sondern solche, die das Forum manipuliert haben, um sich als Persönlichkeit oder Promoter besser verkaufen zu können. Ein weiteres Beispiel aus nicht all zu vergangener Zeit hat hierfür im Thema Sapphire7 stattgefunden. Ich nenne an dieser Stelle nicht den Namen des Nutzers, aber er steht oben in der Liste.

Ich möchte hier auch noch kurz hinweisen, dass ich für den Nutzer im Laufe des Themas Respekt gewonnen habe, aber eben auffällig war, dass er seinen Status als Markt-Kenner versucht hat zu vertreten, obwohl er nur eingeschränktes Wissen vorweisen konnte. Der Grund dafür, wieso er das versucht hat, kennen einige: Er hat viele Kontakte, die ihm zuschauen, vor denen er sich als Promoter quasi nicht blamieren will – wohinter ich eine bewusste Handlungsweise vermute.

Der einzige Unterschied zu InvestyCat ist, dass sie eine „arme kleine verletzliche“ Frau ist und sich über ihre Handlungsweise womöglich nicht bewusst ist. Ist sie es doch, so ist sie einfach nur besser darin, eine für viele undurchschaubare Maske zu tragen und auf enorm manipulative Weise Leute auf ihre Seite zu holen, die dann wie Flex ihre Objektivität verlieren. Das möchte ich aber lieber nicht glauben – eventuell weil ich selber noch ein Bisschen manipuliert bin.

Ja, das passiert auch mir und ist mir zuletzt z.B. bei MBLcapital passiert, dem ich zum Schluss sogar noch helfen wollte, die Leute zu beruhigen. Ebenso war ich auch bei Pokeram emotional beeinflusst.

Da fehlte mir der Blick für die Realität meiner eigenen Taten und das kann jedem Menschen so gehen. Das Überzeugende an einem Menschen ist in so einer Situation, dass er bei angebrachter Kritik selber davon überzeugt ist, unfair behandelt worden zu sein und spätestens wenn er dann wild umher schreit: „Neeein, so bin ich nicht – so war das nicht!“, ist ziemlich offensichtlich, dass der Mensch versucht ein Trugbild zu verteidigen. Glaubt man es ihm nicht, so beginnt dann die Manipulation.

Jemanden über Emotionen bewusst oder unbewusst zu manipulieren damit er die Realität von jemand anderem teilt, geht z.B. indem man zur Schau stellt, dass man gerade geweint hat. Das rührt in einem Mann etwa den Beschützerinstinkt und motiviert ihn dazu den dafür Verantwortlichen zu schlagen.

Unfaires Handeln sieht man hier nur, wenn einem die Wachsamkeit fehlt, die Realität wahrzunehmen.

Um solche Schläge nicht mehr aushalten zu müssen, habe ich das Forum verlassen, denn sie sind mit keinem finanziellem Angebot der Welt mehr vereinbar. Dafür bin ich mir als Mensch selbst zu wertvoll.

Abzocker, Arrogant, Überheblich, Eingebildet, Psycho, Paranoid, Präpotent, Lügner, Geisteskranker, Arschloch, Idiot und vieles mehr hat man mich schon genannt – Ja, sowas bleibt nun mal hängen. – Und es kam nicht von Außenstehenden, sondern längeren Mitgliedern aus der eigenen Community.

Flex redet von Gerechtigkeit, aber ist es gerecht, dass er sich für einen Nutzer der einmal vom Admin auf seinen Platz gewiesen wurde, lauter eingesetzt wird, als für jemanden der seit 3 Jahren regulär von einem Teil der Community niedergedrückt, herabgewürdigt, sowie beschimpft und misshandelt wurde?

Was ist mit der Würde des Admins? Muss erst jemand anfangen ebenfalls zur Schau zu stellen, dass er geweint hat oder gar mit Selbstmord drohen, bis er für seine Hingabe ans Forum respektiert wird?

Ich wette um all meine Bitcoins, dass ich mehr unfaires Verhalten über mich ergehen habe lassen, als die gesamte Community durch andere Nutzer oder durch meine angebliche unfaire Verhaltensweise. Aber ein Admin hat es hingegen zu ertragen, denn dafür kriegt er ja das ganze Schmerzensgeld quasi. – Geld hat er genug, daher kann man mit ihm umgehen wie man will.

Flex und andere sollten sich an ihre eigene Nase fassen: Wo ist der Respekt für all das was ich aufgebaut habe? Ich möchte mir durch die Wut und den Hass anderer nicht mehr meinen Frieden zerstören lassen. Ich will keine Provokationen mehr über mich ergehen lassen, die mich nur aus der Reserve locken sollen, um zu prüfen ob sich hinter meinem guten Willen etwas anderes verbirgt.

Ich will all dieses Misstrauen und die Unmenschlichkeit zu mir als Mensch nicht mehr erleben.

Genug von allem: Ich mag keine Nächte mehr durchmachen, ungesund leben, im Stress versinken und eine Zigarette nach der anderen rauchen, derweil meine Wohnung verdreckt, während ich mich mit der Depression quäle, dass Leute, denen ich helfen will, an jeder Oberfläche meiner Persönlichkeit etwas Böses vermuten. Ich bin es Leid. Ich lasse das nicht mehr über mich ergehen. Dafür bin ich mir als Mensch wertvoller als mein eigenes Geschäft.

2014 hatte ich bereits 1 Jahr Pause gemacht, weil mich die unsagbare Negativität der Menschen dieses Markts ausgesaugt hatte. Ich dachte mit der Community würde sich das ändern, aber es ist schlimmer geworden. Die aufgesetzten Gesichter und geheuchelten Gefühle für andere Mitglieder, solange man einen Vorteil voneinander hat, sei es wenigstens gemeinsam gegen den Admin angehen zu können, widern mich regelrecht an.

Dann könnten Menschen wie Flex wenigstens den Mut haben, in den Voice-Chat zu kommen, wenn sie mir schon nicht in die Augen sehen können oder wenigstens ihre Augen in einem Video zeigen, um all die Gemeinheiten zu sagen. 99% aller Mitglieder die schlecht über mich reden haben es vorgezogen das im Forum öffentlich zu tun, statt den Mut zu haben mit mir persönlich zu reden und das obwohl ich fast jeden Tag im Voice-Chat bin.

Und dann behaupten manche noch mich zu kennen und mich als Menschen einschätzen zu können, obwohl sie nicht mal ein einziges persönliches Gespräch mit mir geführt haben (ich mit InvestyCat 3). Viele erlauben sich nach ein paar kurzen Blicken auf mein Video, einen meiner Texte oder gar nur durch die Existenz des Forums ein Urteil, wer ich sei, obwohl ich nach kurzer Zeit zum Auftauen ein offener Mensch bin, mit dem man sich gerne unterhalten kann. Doch kaum jemand hat dieses Angebot in Anspruch genommen. Stattdessen hält man sich davon fern, mich wirklich kennen zu lernen.

Ich finde es enorm unfair wie Menschen über mich urteilen und ein angebliches Urteil, dass ich über bestimmte Nutzer VOR diesem Text hier gefällt hätte als Steigbügel nutzen, um all ihren Frust an der größten Zielscheibe des Forums auszulassen. Ich will diese Zielscheibe nicht mehr auf mir haben und habe sie daher an Homer weitergegeben, der nun einen anderen Stil fährt und sich eher raus hält – aber hoffentlich nicht zu diplomatisch sein wird, da man sonst auch mal verfehlt das Richtige zu tun.

Und ich bin mir bewusst, dass ich Ecken und Kanten habe und die hat jeder Mensch, aber könnte man vielleicht aufhören auf diesen einzuhämmern, wenn einem etwas am Markt oder Portal nicht gefällt, sondern stattdessen einmal konstruktive Vorschläge machen oder den Markt einfach verlassen, aber dafür den Admin so akzeptieren wie er ist?

Ich distanziere mich daher von der Masse an Menschen. Die meisten Menschen zeigen im Internet keine Menschlichkeit, weil sie verkannt haben, dass es keine perfekten Menschen gibt, aber eine Beziehung zu Menschen vorziehen, die eine perfekte Maske tragen. Wagt nur jemand sie abzulegen wird er als Außenseiter behandelt. Ich möchte daher nichts mehr mit vielen Menschen zu tun haben, die sich an einem Fleck versammeln und kollektive Vorurteile teilen.

Sie schnappen irgendwas irgendwann irgendwo auf und verwenden es dann gegen mich. Früher am Anfang der Community habe ich noch viele private Sachen über sich preisgegeben. Zuletzt hat das jemand unter meinem letzten Video gegen mich verwendet, als er meinte, ich solle mich wieder auf das Blumen verkaufen konzentrieren – was ich 2001-2004 tat.

Was ist das für eine Frechheit, derartig auf einem Menschen herumzutrampeln? Versucht man schon mich negativ zu bewerten, sollte man versuchen die wahren Ecken und Kanten an mir zu sehen, wie: Sturheit, Übermut, Neigung zur Übertreibung und sarkastischer Humor (mag nicht jeder). Das können aber nur Leute über mich sagen, die mich wirklich kennen, wie z.B. meine Eltern oder Freunde.

Und ich habe auch keine Lust mehr mich aus meiner Mitte reißen zu lassen, denn auch das ist was viele Menschen provozieren wollen, damit sie danach mit dem Finger auf mich zeigen können und sagen können, seht wie er wirklich ist. – Ja, das muss drei mal erwähnt sein.

Und nur fürs Protokoll: Bei InvestyCat war ich noch lange nicht aus meiner Mitte, sondern habe mich noch gut zusammengerissen, da ihrerseits auch keine Provokationen an mich kamen. Wenn man es immer noch nicht versteht, dass sie lediglich in die Opferrolle gefallen ist, um es aussehen zu lassen, als hätte ich sie niedergemacht, lässt man sich durch ihr Gerede darüber, dass ich ihr Idol war und sie mir vergibt vielleicht manipulieren. Vielleicht sieht sie das selber nicht, weil sie es als viel zu emotional genommen hat, dass eben nach etlichen Bestätigungen ihrerseits einmal Kritik folgte.

Ich habe keine Lust mehr auf diese Dramen. Ich bin nicht so, wie Menschen mich sehen und womit sie mich provozieren, bis ich mich selbst verliere und sie dann all das auf mich übertragen können, was sie vorher erfunden haben. Ich bin ein guter Mensch und es genügt mir, wenn ich das weiß, um mich vom Schlechten was über mich erging endgültig zu befreien.

Und dass sich die Gäste des Hauses auch noch über den Austritt des Gastgebers freuen, der das Haus errichtet hat ist undankbar, ja. Wirklich schlechte Menschen erfreuen sich am Scheitern eines anderen – wenn sie es endlich erreicht haben, dass er nachgibt und aufgibt.

Es ist einfach nur all der Hass, für den die Menschen eine Zielscheibe finden müssen und wer bietet sich da besser an als der Admin, der auf Grund seines Jobs automatisch immer im Mittelpunkt steht, obwohl er das gar nicht möchte. Aber deswegen wird ihm nachgesagt, dass er das immer wollen täte. Und weil die Wahrheit ist, dass ich es immer gehasst habe im Mittelpunkt zu stehen, wenn Leute in einem mir total fremden Thread über mich reden, fällt es mir nicht schwer nie mehr Admin zu sein.

Und ich finde es auch schlimm wie manche Menschen auf mein Video reagiert haben, indem ich mich einfach einmal erklären wollte und mir von der Seele reden wollte, was für eine große Belastung das all die Jahre alles für mich war. Und das InvestyCat der letztendliche I-Punkt war, um zu verstehen, dass meine Hingabe und Energie aus gutem Willen vergebliche Mühe war.

Ein Überbringer schlechter Wahrheit war noch nie im Forum willkommen. Und so wird es jedem gehen, weil das nichts mit sozialer Kompetenz zu tun hat. Niemand hat je so viel Energie und Arbeit in dieses Portal gesteckt und so oft schlechte Nachrichten überbracht wie ich. Es ist wohl normal dafür gehasst zu werden, aber ich möchte diese Normalität nicht mehr ertragen müssen.

Es sind Vorwürfe die mich fertig machen, wie dass ich in meinen Beiträgen nur emotional wäre, obwohl 95% dieses Artikels sachlich sind und ich mir mal an dieser einen Stelle etwas Emotionalität erlaube. Davon abgesehen ist es keine Schwäche seine Gefühle zu zeigen.

Ich erwarte keinen Dank und erwarte kein Lob, sondern genau das wovon alle immer reden: RESPEKT!

Und ich glaube ich hätte ihn verdient. Aber man denkt, mir ginge es nur ums Geld, wobei man jedoch die Wahrheit verachtet, dass ich all die Jahre nicht einen einzigen Text hätte schreiben müssen, um Geld zu verdienen. Genau dafür hatte ich damals das Forum gegründet, weil ich 2014 schon Abstand vom Markt nehmen wollte. Doch dann lief das Forum so gut an und ich hatte das Gefühl die Nutzer würden mich brauchen. Also begann ich immer mehr das Bedürfnis zu entwickeln, helfen zu wollen.

Und was all die Jahre dafür auf mich niedergeregnet ist, ist schlicht unfassbar und unmenschlich!

Wie kann man es wagen, einen Menschen so zu missbrauchen und immer wieder auf ihm einhacken? Wie kann man es wagen zu glauben, dass das ein Mensch auf Dauer aushalten könnte, nur weil er damit quasi Geld verdient? Und nur um das hier klarzustellen: Auch wenn ich sensibel bin, denke ich dass es kaum ein Mensch länger ausgehalten hätte als ich, weil es unglaublich viel Stärke braucht, die ich lange Zeit erbringen konnte, denn sobald jemand Schwäche wie hier zeigt, bedeutet das nicht, dass er schwach ist, sondern einfach nur für eine zu lange Zeit stark war.

Vielleicht ist es Schmerz darüber, der als vermeintliche Arroganz im Video interpretiert wird, sich seine letzten Kräfte und seinen übrige Würde als Mensch bewahren zu wollen. Doch Menschen sind so und sehen immer nur das was sie sehen wollen: Ein gesichtsloses Webportal, ohne den Menschen dahinter der Nächte und 7-Tage-Wochen ohne Pause in eine Plattform investiert, die er für andere Menschen gemacht hat, um ihnen zu helfen, indem er sie aufklärt.

Ein letztes Mal nehme ich dazu Stellung und werde mich künftig zurückhalten. Ich werde ab und zu ein Video posten, aber nur wenn ich wirklich Lust habe und nicht wegen dem Gefühl, dass die Mitglieder Hilfe bräuchten. Ich werde auf meinem Blog schreiben, aber nur über die Themen auf die ich Lust habe und nicht darüber, wo ich das Gefühl habe, dass sich viele einen Artikel wünschen. Weiterhin werde ich Hass-Kommentare umgehend löschen und nur Anmeldungen von Lesern auf meinem Blog zulassen, die mir positiv oder wenigstens offen und respektvoll gegenüber gesinnt sind.

Ich ziehe es ab jetzt vor mit ein paar anonymen Lesern zu tun zu haben und einzelnen Menschen, die von selbst zu mir kommen: Problem gelöst, Depression vorbei und die Würde wiederhergestellt.

Und ich weiß, manche Menschen die sich nicht einmal vorstellen können in meiner Haut zu stecken, malen mich als jemanden aus, der es doch so gut hat, weil er Unmengen Geld verdient, weshalb er mit seinem falschen Gejammer aufhören sollte. Jene Menschen die mich wirklich kennen, verstehen mich und würde es die nicht geben, wäre X-Invest schon längst offline.

Ja, ich bin sensibel und vielleicht zu sensibel für die Leitung des Forums. Ich habe all den Schmerz und all den Groll, der all die Jahre über mich kam, in mir angesammelt und mir zu Herzen genommen, denn das ist es doch was man wollte? Und nun hat man mich endgültig gebrochen und alle die das wollten können zufrieden sein, dass ich mit meinen Kräften nun endgültig am Ende bin.

Und als Disclaimer: Ich möchte kein Mitleid erregen. Ich brauche kein Mitleid. Das dient ebenso der Richtigstellung und in einigen Wochen oder spätestens Monaten habe ich all das losgelassen und hoffentlich verarbeitet. Zudem ist ja jetzt schon alles gut, da ich mich von dem Leid befreit habe.

Ich mache weiter, aber auf meine Art und ich werde mich nie wieder für andere kaputt machen.


27. Flex: „Ich finde aber den Grund der Gründung dieses Forums toll und glaube an seinen Fortbestand – dieser ist aber vermutlich nur gewährleistet, wenn eine gewisse Fairness und Kommunikationskultur herrscht und man sich nicht nur damit brüstet, etwas besseres zu sein, als ein Monitor oder Abzockerseiten. “

Jemand redet von Kommunikationskultur und beginnt einen Satz positiv, aber schließt ihn negativ ab.

Es zeugt auch nicht von Fairness, in seiner Rede vorzugeben sich für die Gemeinschaft einzusetzen, derweil sich im Endeffekt alles um eine verletzte Person dreht, der man einen verteufelten Admin gegenüber stellt. So verliert man seine Objektivität und den Blick für das großflächig Wichtige.

Und ja, es war immer meine Absicht keine Abzocker-Seite und mehr als nur einen Monitor zu schaffen. Wäre das nicht meine Absicht gewesen, wiederhole ich die Tatsache, dass ich für mein Geld, schon seit längerer Zeit nicht einen einzigen Text mehr im Forum hätte posten müssen. Das war ein freier Extra-Service meinerseits und ich hatte es immer als fair angesehen, dass ich für das Geld, dass ich mittlerweile zu 100% passiv verdiene einen Dienst erweise! – Hätte mich nur das Geld interessiert, dann hätte ich das gleich sein lassen.

Wie ich bereits erklärte, glaube ich nur an einen Fortbestand des Forums, wenn die Zusammenarbeit gewährleistet ist und man sich nicht damit brüstet, etwas besseres sein zu können als der Admin.

Und das beziehe ich auf das allgemeine Verhalten im Forum – nicht nur in Hinsicht zu meiner Person. So gibt es auch ohne meine Anwesenheit aktuelle Beispiele im Forum, die sich jeder ansehen kann.

Spätestens wenn sich der Vorsteller eines Programms mal wieder per Offtopic darüber beklagt, dass das Team das rote Schild eingefügt hat, weil ein Nutzer dieser Community Auszahlungs-Probleme hat, aber dies ja nicht richtig sei, weil man dem Nutzer nicht trauen könne, kann man den wahren Grund dafür erahnen: Es geht um den Verlust von Referrals.

Dies ist ein sehr gutes Beispiel, wo wieder damit begonnen wird in mehrere Richtungen gegeneinander zu arbeiten. Der Vorsteller arbeitet gegen die Moderation und ein Foren-Mitglied, dem ER misstraut. Das sähen von Misstrauen hat aber noch nie etwas Gutes gebracht. Später wird es dazu führen, dass das Foren-Mitglied dem, wegen seinem Bericht der Auszahlungs-Probleme, misstraut wurde, ebenfalls Misstrauen gegen andere empfindet – nicht zuletzt oftmals ebenso gegen das Team, da dieses die Aufgabe hat, Beschwerden wie diese abzuarbeiten.

Wo kommen wir aber hin, wenn wir bei Auszahlungs-Problemen nicht einmal unseren eigenen Community-Mitgliedern Vertrauensvorschuss schenken? Das Forum wurde dafür gegründet, dass einzelne Nutzer ihre Probleme vortragen können und wegen dieser der Status umgestellt werden kann.

Das Motto zum X-Invest Community-Portal war einmal „Echt. Präsent. Vereint.“ – wer erinnert sich?

Es ist richtig dafür nach Nachweisen zu fragen oder sie sogar per Regel zu verlangen und Homer hat das als neuer Admin sehr gut verwaltet. Meinetwegen kann man auch misstrauisch sein, aber sobald kritisiert wird, dass sich Homer nur halbherzig um die Angelegenheit gekümmert hätte, sind wir wieder bei der fehlenden Zusammenarbeit.

Diese Kritik wird nämlich nur aus einem Grund erbracht: Der Vorsteller will wieder den grünen Daumen!

Er ist solange mit jeder Lösung unzufrieden und wird sie alle kritisieren, bis dies nicht geschehen ist, weil es ihm erstrangig darum geht, dass er sich unfair behandelt fühlt, da sein „Erfolg“ bedroht ist.

Also ist es halt das Ziel solange zu manipulieren, zu kritisieren und gegen das Team zu arbeiten, bis ein einzelner Nutzer seinen Willen erfüllt bekommt. Wenn wir schon von Fairness reden, sollten wir sie bei der Wurzel des Problems anpacken. Warmherzig vorgeheuchelte Kommunikation löst hier gar nichts. Im Gegenteil, die Mitglieder sollten in klaren und direkten Worten erfahren, dass sie egoistisch handeln! Und ich bin hier, um es ihnen in klaren und direkten Worten zu sagen.

Ein anderer jüngster Vorfall war: Ein User musste beim „Content-Creator-Contest“ tatsächlich fragen, wieso seine Stimme beim Voting für seinen eigenen Artikel nicht zählen würde. Könnte man dem Team diese selbstverständliche Antwort vielleicht ersparen, statt einfach nochmal mit einer solchen Frage auf den Zahn zu fühlen, um zu testen, ob es nicht doch anders geht?

Denn darum geht es bei sowas doch letztendlich nur: Um Einen selber, statt um Zusammenarbeit! Ist es zuviel verlangt, dass die Leute in einer Gemeinschaft aufhören, immer nur an sich zu denken?

Ich möchte dem Thema demnach hinzufügen: Der Fortbestand der Community ist nur gewährleistet, wenn allesamt aufhören egoistisch zu sein und lernen als Gemeinschaft zu denken und zu handeln!

Wie kann man nur von Fairness und Gerechtigkeit sprechen, wenn man die wirkliche Relevanz für den Fortbestand verkennt? Es geht nicht um eine aufgelegte oder gar geheuchelte Kommunikationskultur. Diese würde sich nur in einer weiteren Schicht um das eigentliche Problem manteln. Es geht nicht um gute Kommunikation, weil sie erst das Ergebnis einer offenen Haltung für eine Zusammenarbeit ist. Hier geht es nicht um das Verstehen, sondern um Verständnis. Es geht nicht um Kommunikation, sondern um Verständigung – um „Einverständigung“ – um Einverständnis.

Ist das gemeinschaftliche Denken gegeben, so kommt eine angenehme Kommunikation von alleine!

Viele Dinge sind selbstverständlich und könnten ohne Worte verstanden werden. Eigentlich bräuchte niemand die Dinge zu erklären – Gott weiß, wie oft ich es versucht habe. Vieles ist selbstverständlich, wenn man nicht nur sich selbst sieht. Man muss die Gemeinschaft sehen und erkennen, dass manche Entscheidungen des Teams für einen schlecht sein können, aber für die gesamte Community gut.

Erst wenn die Menschen wirklich bereit sind so zu denken, muss es keine Hierarchie oder Autorität mehr geben, die solche Entscheidungen ausübt. Erst wenn die Menschen bereit sind, sich für eine Gemeinschaft selbst zurückzunehmen, sowie die Mitverantwortung für alle anderen zu tragen, kann sie wirklich funktionieren – ohne Kontrolle.

Doch zu viele Menschen fühlen sich zu schnell in diesem Forum benachteiligt und unfair behandelt.

Fairness kann man in einer Gemeinschaft aber ebenso wenig an einer Relation von sich selbst und „dem Rest“, sowie an einer Gegenüberstellung zweier Menschen messen. Fairness ist nur an einem Gleichgewicht der ganzen Gemeinschaft auszumachen. Jeder muss sich als Teil des Ganzen sehen.

Und nun die Herausforderung: Das soll in einem Markt geschehen der aus Egoismus entstanden ist.

Und für manche mag das wieder „unmoralisch“ klingen, da es nicht richtig ist einen dicken Mann auf die Bahngleise zu schubsen um 100 Leute dahinter zu retten. Ja, doch dann sage ich zunächst einmal, dass die Gründung einer Gemeinschaft nicht darauf abzielt, durch die Benachteiligung eines einzelnen, den anderen einen Vorteil zu verschaffen. Genauso empfinden es aber viele, wenn die Moderation ihren Job macht! Vielmehr geht es dann aber darum, die Gemeinschaft vor einer Benachteiligung durch den einzelnen zu schützen. Und das ist richtig, weil viele die Community schon ausnutzen wollten.

Weiterhin werden hier bei einigen die Moral-Wahn-Leuchten aufblinken und dann frage ich wofür wird denn eine Gemeinschaft gegründet? Sollen Einzelne einen Vorteil haben oder soll die Gemeinschaft einen Vorteil gegenüber anderen außerhalb dieser haben?

Jene die das nicht verstehen, denken meine Kommunikation mit diversen Usern wäre falsch gewesen.

Die Kommunikation war hier, wie in so vielen Situationen, schon an dem Punkt gescheitert, als der Zuhörer nicht mehr zuhören wollte, sondern das Sender-Empfänger-Problem zunichte machte, indem er beim Sender das Bedürfnis entwickelt, sich mit einem Samurai-Schwert vereinen zu wollen.

Es ist nicht fair, Fairness und Kommunikation anzusprechen und den Satz zugleich so weiterzuführen, als gebe es nur einen Verantwortlichen: Den Sender – der sich angeblich mit etwas brüsten würde.

Flex bezieht hier durch seine gute Kommunikationsfähigkeit nämlich viel zu vieles regulär auf mich. Viele übersehen in ihrer negativen Sichtweise „Team vs. Community“, dass beide Seiten symbiotisch miteinander agieren und harmonieren müssen. Das Ergebnis davon ist, dass selbst wenn man sich wirklich wünscht, dass sich etwas verbessert, man dies nicht durch Zusammenarbeit, sondern durch Widerstand versucht. Ist die rechte Einstellung und positive Denkweise vorhanden, tritt eine anständige Kommunikation von ganz alleine ein – und zwar auf beiden Seiten.

Was einige hier wohl auch übersehen werden ist, dass das Echo auch in diesem Artikel nun einmal immer so erfolgt, wie man es auslöst. So traditionell bin ich dann nämlich nicht, um meinen Kunden nur zu antworten „Ja, Sir. – Sehr wohl, Sir – Darf es sonst noch etwas sein, Sir?“.

Schaut man genau hin, basiert der Vorwurf des schlechten Umgangs und Kommunikation nur darauf, dass wir auf respektlose Kritik und naives Verhalten nicht mit „Der Kunde ist König“ reagieren möchten. Ein toller Spruch, der mir spätestens dann nicht mehr zusagt, wenn der Kunde in meinen Laden kommt und seine Exkremente auf dem Tisch verteilt, wofür ich ihm nicht auch noch die Füße küssen werde, sondern ihn zum Teufel nochmal rausschmeiße, damit andere Kunden nicht mehr gestört werden.

Letztendlich muss noch einmal daran erinnert werden, dass ich hier nur Beispiele erbringe und es mir nicht darum geht, irgendwem irgendetwas zu unterstellen, weswegen ich bis auf Flex und InvestyCat auch keine Namen nenne. Da diese Personen, durch Flex seine Vorlage, jedoch bereits bekannt sind, erwähne ich auch hier noch, dass sich meine Antwort nicht um Flex dreht. Man kann seinen Namen an jeder beliebigen Stelle als Synonym für „den Kritiker“ sehen.

Und selbst wenn, wie hier, konstruktive Kritik hinter dem Aufschrei steckt, übersehen die meisten Kritiker, dass in dem Problem einer Sache nicht automatisch die Lösung steckt – nach dem Motto: Lasst doch mal endlich das Problem sein und die Lösung taucht von alleine auf.

Wenn man schon mit den Problemen um sich schmeißt, sollte man den Kontext aus Aktionen und Reaktion nicht verfehlen, um einmal wirklich konstruktive Lösungsvorschläge erbringen zu können.

Leider sehe ich in Flex seiner gesamten Ausführung nicht einen solchen relevanten Lösungsansatz, denn wie ich schon sagte: Vorzutragen sich Probleme wegzuwünschen, bringt keine einzige Lösung.

Zwischen Problem und Ergebnis steckt der Lösungsweg, den ich gerne ergänze: ZUSAMMENARBEIT


28. Flex: „Sondern etwas wirklich Gutes zu tun, ohne unterschwellig darauf hinzuweisen, dass man Dankbarkeit und Arschgekrieche dafür erwartet.

Daraus wird nie etwas, wenn man mit seinem Tonfall mehr Gegen- als Zusammenarbeit signalisiert.

Etwas wirklich Gutes wäre zunächst einmal, wenn man verstehen würde, dass es ein Unterschied ist, sich Undankbarkeit und Respektlosigkeit wegzuwünschen, statt angebliche Schleimerei zu erwarten.

Aber entschärfen wir es etwas und sagen nicht mehr, dass der Fortbestand durch Zusammenarbeit gesichert wäre, sondern dass aus dem Portal etwas wirklich Gutes werden würde, wenn alle die oben erklärte Denkweise mitbringen würden. Fortbestehen wird das Forum solange es den Markt gibt, womit auch Vorwürfe wie, dass wir Schleimerei erwarten, weiter fortbestehen werden.

Interessant ist, wie der Vorwurf lautet, dass wir nicht wirklich etwas Gutes tun. Wer so denkt, dem fehlt der Blick für das Ganze. Viele betrachten das Gute was anderen zukommt als Nachteil für sich selbst. Sie haben eine falsche Vorstellung davon, was es heißt „Gutes zu tun“ – gar religös verzerrt.

Beispiel: Viele würden sich freuen, wenn alles auf X-Invest kostenlos wäre. Somit würden sogar die Vorwürfe der „Abzocke“ aus bleiben, da wir nur „Gutes tun“? Die meisten glauben das, weil sie mehr Gutes nur für sich selbst wünschen und dabei alle Beteiligten übersehen. Es wäre jedoch nichts Gutes darin getan, die Moderatoren eines Forums ausnutzen und nicht als normale Angestellte zu bezahlen. Das würde sich zudem in der Qualität der ausgeübten Arbeiten niederschlagen. Dies wäre wiederum schlecht für alle. Eine kostenlose Seite ist daher nichts Gutes (nur als Beispiel).

Gutes tun heißt in diesem Markt zusammenzuarbeiten. Es bedeutet, sich gegenseitig hochzuziehen, statt vom Gegenüber mehr Gutes für sich selbst zu verlangen. Tut man das, dann erhält der Gegenüber mehr Gutes, damit er auch mehr Gutes für dich leisten kann.

Eine solche Symbiose zu erhalten, in der allen Seiten Gutes zukommt, erfordert Zusammenarbeit.

Nur das Denken welches Mangel sieht spricht dagegen. Statt Ärger rauszulassen, wäre Gutes getan, keine Undankbarkeit für unsere Mühe zu zeigen. Dann bringt man nämlich automatisch die Offenheit für das Team mit, dass dieses wirklich Gutes tun möchte. Dann lässt sich besser zusammenarbeiten und wirklich gemeinsam zu Verbesserungen beitragen.

Würden Leute wie Flex die Einstellung haben, durch Zusammenarbeit mit dem Team zur Verbesserung der Plattform beizutragen, würden sie die Offenheit besitzen, um sich in die Lage des Teams und die echten Probleme hineinversetzen zu können. Man darf aber gerne annehmen, dass man es besser könnte, doch dann sollte man dies auch beweisen und zum Beispiel sein eigenes Forum gründen.

Hierbei muss gesagt sein, dass ich das Team nicht für perfekt halte und ich nicht leugnen möchte, dass auch wir Fehler machen oder falsche Entscheidungen treffen. Gerade in solchen Situationen ist es aber von enormer Wichtigkeit, Kritik nicht in einem respektlosen Ton zu erbringen, sondern erst einmal nichts Böses zu vermuten und im Sinne einer Zusammenarbeit konstruktiv und lösungsorientiert vorzugehen. Das bringt zudem die besseren Ergebnisse.

Das benötigt aber eine offene Haltung für den Gegenüber und gemeinschaftliches Denken, sowie die Fähigkeit sich in andere hineinzuversetzen. – Doch Flex scheitert an all dem, was er selber bemängelt.

Würde das Flex zum Beispiel tun, würde er besser verstehen können, dass ich nicht etwa Dankbarkeit, sondern Respekt für meine Arbeit erwarte. Zudem könnte er beim Hineinversetzen eben diesen Respekt aufbringen, um seine Intelligenz nicht mehr in der Wut zu verlieren und das Wort „Arschkriecherei“ anzuhängen – gute Kommunikationskultur.

In der Hinsicht stimme ich zu, dass diese Art der Kommunikation die Zusammenarbeit erschwert, aber letztendlich kommt so eine Wortwahl nur aus Unverständnis und einer falschen Einstellung zustande. Es zeigt aber auch wie Menschen ticken: Sie erwarten vom Gegenüber etwas was sie selber nicht leisten können. Hier rechtfertigt das die Einstellung, dass man es innerhalb der Community mit Menschen zu tun hat, aber innerhalb des Teams mit Leistungs-Maschinen, die alle Anstandsregeln immer zu befolgen hätten, selbst wenn ihnen dieser Anstand nicht geboten wird – ziemlich PERVERS.

Viele Menschen haben die Einstellung, dass solange jemand seinen Job macht, habe er alles über sich ergehen zu lassen, da er ja quasi dafür bezahlt wird. Selbst wenn man ihn anschreit, erwartet man im Gegenzug, dass die Person freundlich bleibt – vor allen Dingen in Bereichen der Kundenbetreuung, Service und Gastronomie kann man das beobachten.

Ja, schriftliche Kommunikation ist missverständlich, wie ich auch in meinem allerersten Video erklärte, aber letztendlich bleibt das Hauptproblem etwas anderes: Fehlendes Verständnis einer guten Absicht.

Ich verstehe die gute Absicht hinter Flex seinem Beitrag. Er setzt sich für ein Mitglied ein, das sich als verletzt zeigt. Ohne weiter auf dem Thema rumreiten zu wollen, verstehe ich das. Er ist eben sauer und bringt Verständnis für InvestyCat auf – sowie ich das ebenso für den Grund seiner Rede kann.

Würde jedes Mitglied das selbe Verständnis für die gemeinschaftliche Arbeit des Team aufbringen, wären alle Probleme der Zusammenarbeit zwischen Community und Team noch vor morgen gelöst.

Und ich habe bereits mehrfach beschrieben, welche Einstellung von vielen Menschen dagegen spricht. Wir sprachen über Feindbilder, Groll und Eifersucht, sowie die Verteufelung einer nützlichen Hierarchie und der wohlgewollten Ausübung einer Autorität. Man könnte noch über so viele Gründe sprechen, warum oben beschriebener Zustand wohl ein Traum bleibt. Denn es gibt reichlich davon, weil die meisten Menschen einfach viel zu negativ eingestellt sind, um etwas wirklich Gutes gemeinsam schaffen zu können. Ich habe in der Hinsicht die Hoffnung aufgegeben, aber wenn die Community wirklich will, kann sie mir gerne beweisen, dass ich falsch liege.

Aber dafür muss man erst einmal beginnen, nicht alles dem Team oder dem Admin aufzulasten, wenn eine Gemeinschaft nicht funktioniert. Daher heißt es ja Gemeinschaft – jeder hier ist mitverantwortlich.

Dazu müssen aber ALLE an einem Strang ziehen, damit Einzelne nicht immer die Gesamtheit stören. Jeder kennt das aus anderen Gemeinschaften: Wenn einer Mist baut, leidet die ganze Gruppe darunter. Die meisten Ergänzungen der Regeln haben wegen solcher Einzelfälle stattgefunden. Für den Großteil des Forums sind viele Regeln, wie seinen Werbelink nicht im Thema zu posten selbstverständlich, aber man sieht den Nachteil solcher Regeln, da es bereits einen Fall gab, bei dem das der Gemeinschaft geholfen hätte. Das ist nur ein Beispiel und ich finde die Regeln so gut.

Das ist vielleicht nicht das beste Beispiel, aber es verdeutlicht den Standpunkt, dass eine Gemeinschaft entweder als Ganzes funktioniert oder im Endeffekt gar nicht. Soll aus dem Forum mehr als nur eine Plattform zum Austausch von oberflächlichen Informationen und Traffic-Maschine zum Werben von Referrals werden, muss eine echte Zusammenarbeit existieren.

Jeder muss an seinen Nachbarn denken und ich meine nicht im Nachhinein, sondern im Voraus.

Eine weitere Frage wäre, ob das überhaupt über das Internet möglich ist. Dass die Menschen im Internet eine Maske tragen, ist so gesehen kein zusätzliches Problem, denn das tun sie im wahren Leben ebenso. Es mag aber sein, dass sich der Ausdruck dieser Maske im Internet noch verschärft. Trotzdem fällt beim Verhalten im Internet eine andere Eigenart auf: Sobald Menschen ihre Gedanken im Internet aussprechen, sind sie viel hemmungsloser als in direkter Gesellschaft von Menschen.

Den selben Effekt kann man manchmal schon am Telefon erleben – im Internet hoch 10 gerechnet.

Um so distanzierter die Kommunikationsmethode, desto hemmungsloser sind die Menschen. Und ich spreche nicht von einer guten Hemmungslosigkeit oder bloßer Direktheit. Es gleicht einer Verrücktheit.

Es ist gar so, als ob in vielen Situationen einfach der Filter zwischen Gedanken und Sprache fehlt. Es ist eine Art Faulheit die bei vielen einsetzt, sobald sie sich an den Computer setzen. Dieser Filter, der aus Selektion von Gedanken und Ausdrucksvermögen besteht fällt weg. Stattdessen sprechen viele einfach gleich die ersten Gedanken aus, die sie zu einer Sache haben.

Und da die meisten Gedanken der Menschen verrückt sind, sieht man im Internet nur Verrückte.

Jeder kann das Phänomen z.B. auf Youtube & Facebook beobachten. Gutes Schreiben ist eine Sache, die sich normalerweise als etwas Formelles entwickelt hat. Das heißt, man hat sich einmal hingesetzt und sich Zeit genommen, um vorher zu überlegen, was man eigentlich formulieren möchte. Heute wird das Schreiben als Durchfall-Produkt der eigenen Gedanken genutzt. Kaum jemand setzt sich vor einem Text wirklich noch hin und überlegt, um dem Text eine FORM zu geben. Geschweige denn, dass man noch einmal rüber geht. Sonst hätte sich Flex das Wort „Arschkriecherei“ vielleicht noch mal überlegt.

Nun gibt es einige Leute, die da anders denken und natürlich davon überzeugt sind, dass sie sich vor dem Schreiben Gedanken machen, was sie sagen möchten. Ja, aber Gedanken darüber machen, was man sagen möchte und darüber machen, was man formulieren möchte, sind zwei verschiedene Dinge. Und dazwischen ist der Filter für Anstand und Freundlichkeit.

Fällt der so wie beim Flex aus, weil er wie von der Katze gestochen schreibt, sieht man was passiert.

Ich erwarte keine Schleimerei; sondern einfach nur Respekt und nicht so einen Ton wie von Flex hier. Es ging mir nie darum, dass ich Dankbarkeit erwarte. Lob und Dank kam von alleine. Ich war immer froh drüber. Es ist auch auffällig, dass Neulinge die sich im Forum vorstellen, oftmals mehr diese Dankbarkeit mitbringen, als längere Nutzer – das ist schade.

Ich erwarte, dass man erkennt, dass nichts anderes mein innigster Versuch war außer GUTES zu tun!

Worum es mir dabei tatsächlich ging ist, dass man keine Undankbarkeit zeigt, denn das ist respektlos. Auch der Text von Flex hier zeigt Respektlosigkeit bzw. Undankbarkeit. Wann immer ich darauf hingewiesen habe, habe ich mir gewünscht, dass man diese Haltung für eine angenehme Zusammenarbeit lässt. Wie könnte man sonst konstruktiv zusammenarbeiten?

Es ist ein Unterschied sich Gutes zu wünschen oder einfach nur das Schlechte wegzuwünschen.

Zudem ist Dankbarkeit nicht das selbe wie „Arschkriecherei“. Und man muss das X-Invest Team auch nicht mit Dankbarkeit überströmen aber die allgemeine Tendenz ist eine extrem undankbare Haltung. Das sieht man auch daran, wie einige Menschen auf meinen Austritt aus dem Forum reagiert haben.

Der Gastgeber seines Hauses verlässt tatsächlich das Haus, das er erbaut hat und der Ruf hallt nach: „Der Gastgeber war ein Arschloch.“ – Wenn er so ein Arschloch ist, wie konnte er das Haus errichten?

Ich erwarte keinen Dank, aber auch keine Arschloch-Kritik, sondern Respekt und konstruktive Kritik.


29. Flex: „Ps, im Sommer, wenn diese (für viele Gemüter) deprimierende Jahreszeit vorbei ist, wird alles wieder seinen gewohnten Gang gehen. Ich habe letzte Nacht auch emotionell gekocht, war dabei aber Gott sei Dank in keinem Chat, in dem ich mich austoben konnte. Das war eben früher einfacher, man hatte ich nicht jederzeit eine Plattform, um seinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen.“

Zum Glück gibt es ein Forum, wo man das einfach in irgendeinem Thema mit Offtopic tun kann. 😉

Der freudscher Versprecher des versehentlich eingebauten „Ich“ zwischen „hatte“ und „ich“, bestätigt eventuelle die These, dass er seine aufgekochten Emotionen, dann alternativ einfach mal in diesen Text hier gepackt hat. Das beherrschen die Menschen im Forum allgemein gut und verlieren so Unmengen an Objektivität – hinsichtlich Markt und X-Invest.

Es ist so einfach: Ist der Markt in einer guten Phase, haben alle gute Laune. Kommt dieser jemand in die Quere, ist er Pessimist. Meistens war hier der Ex-Admin schuld. Ist der Markt in einer schlechte Phase, haben alle schlechte Laune und lassen sie am Team und anderen Mitgliedern aus. Meistens war hier der Ex-Admin schuld. Die Leute nehmen den Markt einfach viel zu ernst und sind von Grund auf negativ eingestellt. Sie verlangen nur, aber wollen nichts geben.

Selbst in scheinbar positiven Zeiten ist das so, da der negative Schatten im Untergrund schlummert. Das ist der Grund für die krasse Abwehrhaltung gegen kritische Meinungen zu diversen Programmen.

Was immer „seinen gewohnten Gang“ also heißt. Ich bin sehr gespannt drauf und auch darauf, ob einige sich noch einmal zurückerinnern werden, wie es war, als ein Admin noch versucht hat, das Verhältnis aus Naivität und Wachsamkeit wenigstens auf einer Balance zu halten.

Die neuen Streitereien beginnen bereits, wie man im Leniex-Thread sehen kann. In diesem wurde wieder eine Menge Offtopic gepostet, wo es um den Markt insgesamt und vor Allem um den Vorsteller geht. Eben diese Kritik an den Vorsteller Hoodies gehört, meiner alten Admin-Meinung nach, eigentlich in den Feedback-Bereich ausgelagert. Berichte über gute Lern-Ergebnisse und rückwirkende Analysen zum Programm, in denen man sich darüber austauscht, was man wohl hätte besser machen können, werden somit nämlich verdrängt. Wie man sieht, nimmt alles seinen gewohnten Gang.

Edit: Wurde mittlerweile von Homer verschoben – gute Arbeit und ich denke so ist es auch richtig.

Ich werde mich wiederum immer mehr aus der Foren-Verwaltung raushalten und ich werde auch nicht ins Forum zurückkehren. Ich kann mir eine direkte Zusammenarbeit mit der Community, auf Grund einiger dort anwesenden Mitglieder einfach nicht mehr vorstellen.

Ich gebe allerdings nicht meinen „Trainerschein“ ab, wie Wunni in seinem Artikel erwähnt hat, sondern ich gebe meinen „Admin-Schein“ ab, um mich nun intensiver dem Coachen von Investoren ungestört widmen zu können. Mein Admin-Job kam mir dabei aus mannigfaltigen Gründen immer in die Quere – nicht nur zeitlich, sondern wegen der Umstände und Eigenschaften eines Forums, und dieses Forums.

Nun habe ich etwa 80% Zeit und Freiheit gewonnen, um störungsfrei zu coachen. Dabei stört mich das Forum nicht mehr und ich störe das Forum nicht mehr, mit zu langen Texten, Einmischungen in Diskussionen oder durch direktes Zugehen auf Mitglieder.

Bei mir geht also hoffentlich nichts den gewohnten Gang, aber ich kann nicht für das Forum sprechen. Dies ist davon abhängig, welches Fazit eventuelle Leser und Community-Mitglieder aus meinen letzten Worten ziehen werden, die ich der Gemeinschaft hiermit mitgegeben habe – sofern tatsächlich jemand bis hier hin gelesen haben sollte.

Ich ziehe nun auch mein Fazit und nach all meiner Kritik, wird es positiv – inklusive Selbstreflexion, die ich in meinem Video angeblich nicht erbracht hätte. Die dortige Erkenntnis, dass mein Konzept für ein Forum ungeeignet ist, übersieht man wohl als Selbstreflexion.

Vielleicht reflektiert Flex sich ja auch einmal selbst und erkennt die vielen Fehler in seinem Beitrag.


30. Flex: „Und Eskalationen geschehen doch fast ausschließlich, weil man aneinander vorbeiredet. Aber umso höher man steht, auf der Nahrungskette – desto dicker sollte eben auch das Fell sein, das man trägt.“

Dem dicken Fell stimme ich absolut zu, aber aneinander vorbeigeredet wurde nie: Es ging um Bitclub.

Niemand steht so hoch auf der Nahrungskette, wie der „höchste in der Hierarchie“, wie man ja sieht. Verschießt jemand in nur 41 Sätzen ungefähr 100 Pfeile, weil er gerade in Jagd-Fieber ist, ist man geradezu dazu gezwungen sich eine Rhinozeros-Haut zuzulegen. Dementsprechend muss man bei jedem Pfeil ins Detail gehen, denn 30 Sekunden Gülle versprühen, bedeutet 8 Stunden lang putzen.

Kann jemand wie Flex selber nichts von all dem vorweisen was er an anderen als fehlend kritisiert, kann es nur so sein, dass er etwas bemängelt, was ihn in Wirklichkeit an sich selbst stören müsste.

Wenn Flex das Sender-Empfänger-Problem schon erwähnt, wäre es nett gewesen, wenn er in seiner Ausführung all die Schuld nicht nur dem Sender zugeschoben hätte. Wenn er aber schon versucht hat konstruktive Kritik, in einem zwar falschen Ton anzubringen, möchte ich mal aus meiner Sicht erklären, was ich falsch gemacht habe und dann ein letztendlich positives Fazit, nach diesem kritischen und mit Sarkasmus gespickten Text in Ebook-Länge ziehen.

Flex kritisiert das Ergebnis als Ursache und übersieht dabei die kritische Ursache für das Ergebnis.

Die Kritik die ich all die Jahre erhalten habe ist angekommen. Zum Schluss wurde sie immer stärker. Deshalb bin ich ausgetreten. Je mehr ich mich wehrte, desto stärker wurde sie. Sie hat mich verändert. Meine heutige Haltung ist das Resultat dieser Kritik. Sie hat nicht zur Kritik geführt. Der Markt hat zu der Kritik geführt. In der Gegenwehr habe ich mich selbst verloren. Flex und andere kritisieren das, wozu mich die Kritik gemacht hat, als Ursache für die Kritik. Sie übersehen den Weg dort hin.

Umso mehr ich kritisiert wurde, desto mehr wollte ich helfen und umso mehr wurde ich kritisiert.

Menschen kann man nicht ändern: Es ist klar, dass jemand der im Grund genommen versucht, die Einstellung von anderen Menschen (zum positiven) zu verändern, das Karma dafür abkriegen muss. Jeder Mensch hat sein eigenes „Karma“ (Erfahrungen, Programmierungen, Persönlichkeit etc.) und einen freien Willen, sich so zu entwickeln, wie sein Weg ihn geleitet. Versucht man hier einzugreifen, bekommt man natürlich Widerstand zu spüren. Ich bin regelmäßig auf Leute zugegangen, die sich nicht von mir helfen lassen wollten. Ich habe das viel zu stur gemacht und habe dadurch Menschen vernachlässigt, die meine Hilfe vielleicht mehr gebraucht hätten.

Das tut mir wirklich Leid und das sage ich ganz ernsthaft und ohne Sarkasmus oder Übertreibung.

Ich war so vernarrt darauf, Menschen die mich nicht mögen, zu beweisen, dass ich nur helfen will, obwohl sie diese gar nicht wollten, anstatt Menschen zu helfen, die sich beispielsweise über einen neuen Artikel oder Termin-Beratungen gefreut hätten. Meine Pläne, wie z.B. das eBook zu schreiben sind immer mehr in den Hintergrund gerückt, weil ich Angst hatte, dass sich die Negativität mancher Menschen auf mir positiv gestimmte Menschen überträgt, womit sie meine Hilfe ebenfalls nicht mehr annehmen würden. An dieser Einbildung habe ich mich verausgabt.

Das war mein persönliches Karma / meine Illusion und in den 3 Jahren im Forum sollte ich das lernen.

Sicherlich habe ich Fehler gemacht, doch ich denke, das ist normal und in der Gesamtheit waren meine Handlungen trotzdem richtig. Den größten Fehler den ich gemacht habe war, dass ich mich von Usern bei der Ausübung meiner Autorität provozieren habe lassen, welche ich versuchte einzusetzen um das Gleichgewicht in der Community zu wahren, damit sich Einzelne nicht in den Vordergrund drängen. Eben dadurch, dass ich auf Provokationen eingegangen bin, konnte die gute Absicht, hinter der Ausübung meiner Autorität, für immer weniger Leute sichtbar hindurchscheinen.

Es schien gar so, dass manche Nutzer immer besser zu wissen schienen, welchen Knopf sie bei mir drücken müssen, damit ich meine Haltung verliere und auch wenn nicht, hat man viele ausprobiert.

Zudem möchte ich einmal sagen, dass ich mich für einen sehr empathischen Menschen mit großem Einfühlungsvermögen halte, was ich denke ich auch oft im Forum gezeigt habe, auch wenn sich einige vielleicht nicht mehr so recht daran entsinnen mögen oder können. Das dicke Fell, dass ich mir mit der Zeit antrainiert habe, hat mich zuweilen mit Sicherheit härter erscheinen lassen, als ich vieles meinte. Da ich aber nie mehr so recht wusste, was auf mich zurückkommt, habe ich mich immer mehr darauf eingestellt direkt zu sein, was mir offen gesagt auch immer öfters als gefordert vorkam (zumal man mir sagte, meine Texte seien zu lang und ich solle zum Punkt kommen). Habe ich mich deswegen in Diskussionen kürzer gehalten habe, habe ich mich selber in die Verrücktheit ziehen lassen, oftmals gleich den ersten Gedanken auszusprechen den ich hatte.

Die zuweilen versprühte Negativität im Forum hat mich mit der Zeit ebenso in ihren Bann gezogen.

Ein anderer Fehler war, wie bereits erklärt, dass ich beim Foren-Start auf Neulinge unvorbereitet war. Als mir das klar wurde, versuchte ich die ersten Neulinge aufklären, damit sie diese Aufgeklärtheit an die nächsten Neulinge weitertragen würden. Zuerst schien das zu funktionieren, aber der Großteil des Forums wurde durch das rasche Wachstum durch immer weitere Neulinge überlaufen. Ich war immer mehr davon überwältigt, wie der offene Markt zunehmend in das Forum einkehrte. Also versuchte ich ein Lern-Konzept zu erschaffen, doch das Chaos der Gegeneinander-Arbeit war auch beim Investieren bereits ausgebrochen. Provisorische Zwischenlösungen um Schadensbegrenzung einzuleiten, haben das Lern-Konzept nur noch weiter verzögert – doch ich wollte nicht aufgeben und blieb stur.

Meine Vision, ein Portal für erfolgreiche Investoren aufzubauen, fühlte sich immer mehr bedroht an.

Als ich gemerkt habe, dass das nicht funktioniert, habe ich immer mehr dagegen ankämpfen wollen. Ich stand mir selbst im Weg, indem ich Staudämme für einen reißenden Strom baute, statt dahinter Rettungsboote zu schaffen. Daher habe Unmengen Energie verschenkt, ein Forum, welches bereits vom Markt verschluckt wurde, zu kontrollieren. Doch wie ich im Video bereits sagte und mich dort selbst reflektierte: Man kann den Markt nicht kontrollieren – denn er ist mit der Schaffung neuer Illusionen immer einen Schritt weiter.  Es wäre zudem auch paradox, wenn jemand den Markt kontrollieren könnte, denn das würde letztendlich dazu führen, dass er aufhört zu existieren.

Und ich zitiere aus dem Video: „Trotzdem habe ich Trottel es 3 Jahre lang versucht.“ – um Menschen vor Unheil und falschen Versprechungen anderer, die sie in meinem Forum machen zu schützen.

Doch nichts hat geholfen: Weder das Einführen von Regeln, meine Beratungs-Kurse, die Artikel oder Markt-News oder meine Einmischungen in Diskussionen. Denn wie ich weiterhin im Video erwähnte, muss es in diesem Markt Leute geben, die Geld verlieren, aber ich hatte immer den Wunsch, dass es nur wenige auf dieser Plattform wären. Doch der Markt ist mit der Promoter-Welle 2016/2017 komplett in das Forum eingekehrt. Auch Regeln werden nicht helfen, sie künftig fernzuhalten. Sie tarnen sich, umgehen Regeln und passen sich an. Auch die Hürden von CL1 und CL2 helfen nicht.

Im Newsletter vom 09.05.2016 habe ich vor dieser Entwicklung bereits gewarnt – passt auf euch auf!

Man kann an den Newslettern allgemein die Entwicklung des Forums und auch die meinige erkennen, da ich mich mit dieser natürlich immer verbunden gefühlt habe. Einen Monat nach dem Start, habe ich bereits das erste Mal gemerkt, dass sich die Leute auf Grund des Markts, wie kaum in anderen Forum, nicht an die Regeln halten wollen [hier]. Trotzdem war ich im ersten Jahr noch sehr gut motiviert [hier]. Die User waren das am Jubiläum auch, sowie sie für X-Invest noch positiv gesinnt waren [hier].

Man sieht an den Newslettern auch, dass ich selber dazugelernt habe, da ich früher Dinge dachte, die einige heute noch denken [hier] (zum Thema gute vs. schlechte Programme). Erst durch das Forum lernte ich viel zur Markt-Beeinflussung und das die Qualität eines Programms nicht unwesentlich auch von seiner Entwicklung und seinem Wachstum abhängt, aber keine Vorauswahl in der Form getroffen werden kann, sondern man mit einer solchen maximal als guter Markt-Beeinflusser agiert.

Am 16.03.2016 merkte ich wie mich die zudehnende Negativität des Forums runterriss und schrieb meinen Newsletter mit dem Titel „Ein Bisschen Tacheles zum 1-jährigen Foren-Jubiläum„. Und ich meine wirkliche Negativität und nicht kritische Sichtweisen zu Programmen, sondern viel mehr wie negativ man bis heute mit der Realität des Markts umgeht, statt es einfach locker zu sehen. In dem Newsletter hatte ich einen letzten Versuch gewagt, die Einstellung dieser Community hochzuziehen. Die meisten lassen sich aber nicht hochziehen. Sich untereinander runterziehen, das können viele gut. Der erste Kommentar zu meinen Herzens-Worte, spiegelt genau das wieder. Er zeigt mehr Widerstand, als die Offenheit seine Einstellung zu bessern (zu lang, interessiert nicht, unpassend zum Thema).

Da denke ich bis heute anders, denn es gibt kein passenderes Thema zum Markt als die Realität.

Im Newsletter vom 04.05.2016 habe ich dann das erste Mal groß versucht, wenigstens wieder an die untergeordneten Realität zu erinnern, dass jedes Programm sterben muss. Das ist über 19 Monate her.

In vielen weiteren interessanten Newslettern, habe in mich z.B. zur Einstellung beim Geld verdienen, der Negativität nach Programm-Schließungen oder sogar bereits zur von Flex kritisierten Kommunikationskultur geäußert, noch lange bevor er das hier tun konnte.

Auch mit anderen Newslettern wie „Behandelt das Forum gut“ oder „Investoren vs. Admins“ habe ich mich zu vielen weiteren Themen geäußert, als ich merkte, dass sich das Forum immer mehr verändert. – Der Markt hat das Forum verändert und diese Entwicklung erkennt man an vielen meiner Newsletter.

Am 09.05.2016 schrieb ich wie bereits gesagt den Newsletter, in dem ich die Mitglieder dazu aufrief, auf sich Acht zu geben, weil sich der Markt immer mehr ins Forum integriert [hier]. Dort sprach ich die Warnung aus, aber hatte zugleich noch die Hoffnung, alles in seine richtigen Wege und Bahnen lenken zu können. Doch das ist vergebens, denn der Markt sucht sich immer seine Wege durch die Menschen hindurch zu wirken. Nur wenige können die Wachsamkeit mitbringen, dass ihnen das nicht passiert und nur diese in einem öffentlichen Forum Freiraum geben zu wollen, derweil man andere daran hindert den Markt durch sich auszudrücken, ist nicht möglich.

Also was nun? Wie geht es weiter? Was passiert mit dem Forum? Und mit mir?

Ganz ehrlich, ich weiß es nicht. Ich bin mir nicht einmal sicher, ob das hier irgendwer gelesen hat, ob es irgendjemanden interessiert und ob es irgendwer überhaupt versteht, was ich alles meine oder die Probleme dieser „Gemeinschaft“ versteht. Vor meinem Fazit also nochmal das Problem in Kurz:

Spaltung im Forum: Die Community hat sich gespalten. Einerseits gibt es Leute, die im Forum sind, weil es keine Alternative gibt, obwohl sie dieses, den Markt oder das Team nicht mögen (oder alles 3). Andererseits gibt es Leute im Forum, die das total klasse finden was wir machen und zu uns halten. Die neutrale Mitte, welche für einen engeren Zusammenhalt im Forum sorgen würde, ging bereits schon 2016 verloren. Die Gefahr besteht, dass auch dieser lange Artikel hier die Spaltung verstärkt.

Natürlich trifft das nicht auf alle, manche neutralen Mitglieder zu, aber vor allen Dingen auf den Kern der Community. Solange dieser Kern der aktiven Mitglieder gespalten ist und sich eine Seite gegen das Team auflehnt, derweil dieses genau deshalb von anderen verteidigt und gestützt wird, wird sich auf diesem Fundament keine funktioniere Gemeinschaft aufbauen. Beide Seiten vergrößern die Spaltung.

Das ist der psychologische Effekt, der geschieht, wenn man den Spruch verfehlt: „Don’t feed the Troll.“ Die Erklärung dafür, kann man den Antworten oben entnehmen. Dadurch dass ich auf Trolls reagierte (was ich hier das letzte Mal und daher so ausführlich tue), sieht man mich zum Beispiel als jemanden, der einen Gegenspieler bräuchte. Das regt andere auf, die mich deswegen für arrogant halten, woraufhin sie dies wiederum verkünden müssen. Dann konter ich das usw. usw. usw.

Diese Spaltung richtet sich vor allen Dingen an mich. Das hat nichts mit mir persönlich zu tun, sondern es geht dabei nur um meine Position. Die einen sind total für mich und die anderen total gegen mich. Jeder ist gegen die andere Seite, wobei die Gegner stärker gegen die Befürworter sind. Diese sind hingegen die vermeintlichen „Arschkriecher“. Je stärker einer für mich ist, desto mehr wird er von der Gegenseite bekämpft. Daher hat das Team für die Ausübung seiner Aufgaben am meisten abgekriegt.

Das Problem ist, diese Spaltung hätte sich immer weiter verstärkt, wenn ich im Forum geblieben wäre. Also um mal etwas Positives zu sagen: Beruhigt sich das, dann gewinnt die Community wieder an Zusammenhalt und arbeitet dann ja vielleicht doch wieder kooperativ mit dem Team zusammen.

Hier darf gerne ein anderer psychologischer Effekt eintreten, den man auch beobachten könnte, wenn eine böse Alien-Rasse die Erde angreifen würde und plötzlich alle Nationen ihre Konflikte niederlegen, um sich gegen den Feind zu verbünden. Wird dieser Effekt benötigt, biete ich mich gerne als Buhmann für die Community an, was ich ja nun vielleicht durch diesen Text endgültig erreicht habe. 😛

Generell provoziert der Markt aber diese Spaltung bereits von sich auch. Auch die Mitglieder, die nicht zum Forum passen, aus diesem zu entfernen verstärkte diese Spaltung noch mehr. Und die Diskussion mit InvestyCat sorgte ebenfalls dafür, zumal sie Leute wie Flex auf ihre Seite zieht. Ohne aber nun noch mehr Namen zu nennen, sorgt jede destruktive Diskussion zwischen dem Team und der Community zu einer Spaltung in der Gemeinschaft, was wieder weitere destruktive Diskussionen aufbringt usw.

Dazu muss ich sagen, dass ich glaube, dass Homer hier ein viel besser geeigneter Admin ist als ich. Der Job eines Verwalters sollte nicht mit dem eines „Lehrers“ vermischt werden. Homer hält sich eher aus dem Markt-Geschehen und vor allen Dingen den Programm-Themen raus und konzentriert sich auf die Foren-Verwaltung. Hier geht er diplomatischer vor als ich, was ich an einer Stelle des Textes schon etwas kritisiert habe, da man so manchmal übersieht das Richtige zu tun, aber in jedem Fall wird diese Diplomatie keine weitere Spaltung zwischen Team und Community mehr fördern.

Positives Fazit für die Community? Dieses kann nur dann wirklich positiv sein, wenn diese erkennt, dass sie als Ganzes nicht funktioniert. Die Community funktioniert nur für bestimmte einzelne Leute und diverse Gruppen, in der die Mitglieder auf einer Wellenlänge sind. Zudem haben einzelne Mitglieder regelrechte Gruppen von Fans und Gegnern und derweil es einer Seite nicht in den Sinn kommt, dass der Inhalt eines Beitrages auch gut sein kann, wenn sie sich ein Bild über den Autor gemacht haben, ist die andere Seite dazu geneigt jeden Beitrag für einen Like in Betracht zu ziehen, unabhängig davon was drin steht, da man bereit ist jemanden alles zu glauben. – Alle sind gar zersplittert, statt gespalten.

Ich möchte es nicht negativeren: An und für sich funktioniert das Forum als Informations-Austausch. Es gibt viele spaßige Momente und an vielen Stellen eine gute Atmosphäre und auch Zusammenarbeit. Aber man muss sehen, dass es ein Problem gibt. Dieses wird spätestens dann wieder offensichtlich, wenn der Markt wieder in eine Hochphase kommt. In den meisten Programm-Themen werden die Neulinge dann wieder die Oberhand gewinnen. Dadurch sinkt die Lust bei den erfahrenen Mitgliedern, sich an diesen zu beteiligen. Dieses Verhalten zieht wiederum weitere Neulinge an, die das Forum wieder überlaufen und für Chaos, Problemen und Streit sorgen – sowie die Spaltung verstärken.

Dies wiederholt sich seit Monaten immer und immer wieder, aber wird das jemals enden können?

Der Markt spaltet bereits die Community in Gewinner und Verlierer auf. Diese fühlen sich schnell unfair behandelt. Das lassen sie das Team spüren. Wehrt es sich, vergrößert das die Spaltung.

Die Verlierer zu Gewinner machen, damit diese Spaltung nicht vergrößert wird, klappt ebenso nicht.

Positiv ist, dass meine Arbeit immerhin einige fortgeschrittene Investoren hervorgebracht hat, doch eine richtige Lern-Plattform für Investoren, die zusammenarbeiten und sich mit Tipps und Strategien helfen ist dieses Forum nicht. Dafür fehlt es zu vielen Nutzern an der richtigen Einstellung. Das erkennt man schon alleine daran, wie einige nachträglich mit dem Wissen über den Markt umgehen, welches sie durch mich erhalten habe – nach dem Motto: „Danke Peter, ich habe durch dich so vieles über die Schwierigkeiten beim Investieren in HYIPs gelernt und endlich verstanden, dass das nicht klappt.“ 😀

Das Problem am Markt haben viele schon erkannt, aber die Lösung die ich dazu lehren wollte nicht. Viele flüchten sich nun daher erst einmal in den Crypto-Markt, bis es auch dort nicht mehr so einfach ist Geld zu verdienen. Dann wird alles wieder von vorne beginnen und die selbe Hoffnung, stecken die meisten dann wieder in die nächsten Top-Programme.

Es bleibt alles ein ewiger Kreislauf der Geld-Umverteilung, in der die letzten immer verlieren werden.

Die Frage ist, können die meisten Leute auf dieser Plattform Gewinner sein? Aktuell sind die meisten auf dieser Plattform Leute, die Geld verloren haben. Das schlimme ist, dass gerade diese Leute das Wort oftmals am lautesten ergreifen. Nicht die erfolgreichen Leute gehen mit Beispiel voran, sondern zumeist jene die es nicht sind. Manche führen sogar ein Portfolio, obwohl sie selber keine reinen Investment-Gewinne vorweisen können. Andere die es können, halten sich hingegen zurück.

Meine Vision war es also, eine Plattform zu gründen, auf der die erfolgreichen Investoren als Vorbild für die Neulinge dienen, damit sie sich an ihnen orientieren und selber erfolgreich werden. Da dieser Plan misslungen ist, muss die Zeit zeigen was möglich ist. Es ist vorstellbar, dass in 2-3 Jahren oder eher 5, die Community dermaßen gereift ist, dass das Forum mehr zu einer solchen Plattform wird. Dazu wird das Forum aber noch einige Hochs und Tiefs durchmachen müssen. Wie viele das sein müssen, ist letztendlich davon abhängig, wie viele Investoren dran bleiben und längerfristige Mitglieder bleiben.

Ich sehe es also als realistisch, dass die längerfristigen und erfolgreichen Mitglieder irgendwann einen so starken Zusammenhalt entwickelt haben, dass die Negativität oder auch Verträumtheit der nicht erfolgreichen Mitglieder nicht mehr die Oberhand gewinnt. Dazu müssen sich aber auch die Mitglieder aus dem Forum aussortieren, die eigentlich gar nicht mehr wirklich aktiv sein möchten, weil ihnen der Markt gar kein Spaß macht oder sie gar keinen Erfolg haben (wollen) – und ich hoffe das passiert.

Leider bleibt das aber alles ungewiss und die Gründe dafür habe ich hier sehr ausführlich erklärt.

Vielen Mitgliedern geht es um so viele andere Dinge. Für einige ist es ein Zeitvertreib, eine Art soziales Netzwerk oder eine Plattform zum Ausdruck für ihr Schein-Ich. Und für wiederum andere ist es nur eine Plattform um durch Referrals Geld zu verdienen. Bis hier eine Mitte gefunden ist und das Forum als eine Plattform für „Sportler“ gesehen wird, die sich gemeinsam über ihren Sport austauschen, indem sie gut sein wollen, muss noch einiges passieren.

Und ob das überhaupt passieren wird, hängt nicht mehr von mir ab, sondern von der Community.

Nur wenn die Community, sowohl untereinander als auch mit dem Team, auf Zusammenarbeit achtet, wird sie weiter reifen können. Das scheitert aber bereits dort, wenn sich die neuen Mitglieder nicht mal den Begrüßungstext durchlesen. Ich nehme an, kaum jemand kann sich noch daran erinnern was dort geschrieben steht. Die Philosophie von X-Invest geht zunehmend im Forum und dem dort eingekehrten Chaos des Markts unter. Will sich niemand mehr daran erinnern, was das Wort „Gemeinschaft“ einmal bedeuten sollte, dann ist das Forum, so wie es jetzt ist, perfekt und bereits an seinem Ziel.

Egal wie es kommen wird, so will ich meine Energie nicht mehr in etwas stecken, was mir keine gibt.

Die gute Nachricht ist; dass ich verstanden habe, dass man keine demotivierten Leute motivieren, sondern nur motivierte Leute ausbilden kann. Daher folgt nun mein persönliches positives Fazit, denn für das Forum möchte ich mir nicht einfach eins aus den Fingern ziehen. Da mir aber immer wieder versichert wird, dass es so viele stille Mitleser gäbe, die viel von mir gelernt und gerne gelesen haben, werde ich eventuell weiter machen. Zuvor werde ich aber 3 Monate Pause machen.

Nach diesen 3 Monaten werde ich entscheiden, ob ich noch die Motivation für den Aufbau einer Akademie und das Schreiben des eBooks aufwenden kann. Sollte ich zwischenzeitlich bereits das Verlangen haben, unbedingt ein Video aufnehmen oder Blog-Artikel schreiben zu wollen, dann werde ich das tun. Das hängt überwiegend davon ab, wie viel Hate und Ablehnungen ich noch erhalte oder ob es positive Resonanzen auf meine hier stehende Erklärung gibt. Der Grund für meine nun endgültige Demotivation war nämlich nicht die Vorgeschichte zu meinem Austritt, sondern die Reaktionen auf mein Video, die teilweise komplettes Unverständnis für mich als Menschen zeigen.

Werde ich in nächster Zeit wieder das Gefühl haben, dass ich hier als Mensch willkommen bin, dann werde ich gerne mit ausgewählten Leuten versuchen, meine Vision einer Akademie zu verwirklichen: Eine Lern-Plattform für Investoren, wo sich „Sportler“ gemeinsam treffen um sich zu verbessern. – Sollte ich das umsetzen, werde ich dort hin nur Leute einladen, mit denen ich wenigstens einmal im Voice-Chat persönlich gesprochen habe, damit man sich für eine gemeinsame Zusammenarbeit kennen lernen konnte. Wenn es in Kombination mit meinem Konzept funktionieren kann, dann so – aber womöglich nicht im Forum, denn da hoffe ich kaum noch auf gute Zusammenarbeit… Und ihr?

Das waren all meine Gedanken zu den Gründen meines Ausstiegs und Absichten meiner 3-jährigen Arbeit als Admin. Konnte das die Meinung einiger nicht ändern, wird es die Zeit tun, sobald die Subjektivität in der Retrospektive verblasst und sich Sinn und Wahrheit meiner Taten auftut.

Das war’s, ich bin fertig. Man merkt schnell, wenn man alles gesagt hat – wenn man es dann mal hat.

Für alle, die tatsächlich bis hier gelesen habe: Vielen lieben Dank, das bedeutet mir viel!

In diesem Sinne, freue ich mich über eure Kommentare und Gedanken.

Viele Grüße, Peter

PS. Kein Peter-Roman ohne PS: Wie am Anfang gesagt, respektiere ich Flex und möchte das bitte nochmal hervorheben. Auch wenn viele meiner Textstellen sarkastisch, schlagfertig und kritisch ihm gegenüber geäußert waren, empfinde ich Respekt für Flex und auch für seine Ausführung. Das klingt vielleicht komisch, aber gerade wenn man 3 Wochen damit verbracht hat, sich zu den Gedanken eines Mitglieds zu äußern, hat man diese Zeitspanne quasi in seinem Kopf verbracht und konnte da auch Gutes sehen (zumindest in einem Teil davon, auch wenn vieles negativ war). Trotzdem verstehe ich seine Sichtweise und vielleicht ist es ihm (sofern er das gelesen habe sollte) oder Leuten, die seine Sichtweise teilen auch möglich meine zu verstehen.

Davon abgesehen gibt es aber einige andere Menschen aus dem Forum, mit denen ich leider nichts mehr zu tun haben möchte. Hingegen gibt es aber auch viele wunderbare Mitglieder, die enorm tolle Leistungen vollbracht haben und die Community nach wie vor bereichern. Mit diesen hatte ich eine tolle Zeit und ich möchte hiermit auch meinen Respekt an diese aussprechen. Dies betrifft vor allen Dingen längerfristige Mitglieder, mit denen ich schon einmal an einer persönlichen Diskussion oder Kontakt teilgenommen habe. Ich bin mir sicher, einige von ihnen wissen genau das sie gemeint sind. Mich freut auch, dass der Content Creator Contest gut gelaufen ist und es noch viele Teilnehmer gab. Dinge wie diese fördern das Forum. Ich diesem Sinne wünsche ich der Community nochmal viel Glück, alles Gute und viel Erfolg – und meine es auch so!

Was den Moment im Chat vor meinem Austritts anbelangt, so lasse ich diese Geschichte hinter mir. Ich habe viel nachgedacht, sehe es aber nicht als gerechtfertigt, wenn von mir erwartet wird, dass ich mich bei InvestyCat entschuldige. Persönlich habe ich nichts gegen sie. Das sehen einige lediglich so, weil sie es womöglich ebenso empfunden hat. Ist man sensibel, kann eine simple Kritik zur eigenen Meinung zu sehr zu Herzen genommen werden. Dafür kann ich nichts. Nur weil man etwas persönlich genommen hat, muss das aber nicht heißen, dass etwas auch persönlich gemeint war. Im Chat und in ihrem Portfolio erklärte sie jedoch ausführlich, dass es so gewesen wäre, weshalb ich ehrlich gesagt gar selber eine Entschuldigung erwartet hätte.

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Bislang 2 Kommentare zu diesem Artikel! Deiner fehlt noch?

  1. Ich wünsche dir das beste! Du hattest wirklich nur gute Absichten, wer den Blogpost liest sieht das hoffentlich auch. Aber ich habe auch viel Hass abbekommen auch wenn ich mir mit meinem Veganer YouTube Channel viel Mühe gegeben hatte. Der Spruch von Teddy Roosevelt hat mir dann viel geholfen. Grob auf Deutsch übersetzt:

    Es ist nicht der Kritiker, der zählt; nicht der Mann der aufzeigt wo der starke Mann stolpert oder wo der Macher guter Dinge diese hätte besser machen können. Das Lob gehört dem Mann der tatsächlich in der Arena ist, dessen Gesicht von Staub und Schweiß und Blut verschmiert ist, der mutig weiterschreitet; der Fehler macht, wieder und wieder zu kurz weg kommt, weil es keine Leistung gibt ohne Fehler und Mangel; der tatsächlich Mühe aufbringt, die Taten zu vollbringen; der großen Enthusiasmus zeigt; die große Aufopferung; der sich selbst für einen wertvollen Grund aufgibt; der im besten Fall am Ende den Triumpf der großen Errungenschaft kennt und wenn er dennoch versagt, zumindest versagt während er großen Wagemut zeigt, sodass sein Platz niemals bei denen mit kalten und ängstlichen Seelen sein kann, die weder Sieg noch Niederlage kennen.

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  2. Es ist soweit !
    Ich muss zugeben ich war schon ein paar Mal hier und habe Deinen ellenlangen Text durchforstet und mir immer wieder überlegt was ich Dir denn dazu schreiben soll.
    Leider konnte ich mich nicht entscheiden da zu diesem Thema zwei Herzen schlagen, das eine das immer noch versucht zu verstehen warum Du diesen Schritt gewählt hast, und dann noch das Andere, das der Meinung ist „Du hast das alles aufgebaut, deine Vision von einer Community die sich gegenseitig in diesem Markt voller egoistischer, geldgieriger Menschen und Phantasten als starke und intelligente Einheit präsentiert. Du und deine Vision haben das erst zu dem gemacht was es heute auch noch ist und es ist egal was andere darüber denken und sagen, denn damit hast Du Dir das Recht verdient in anderen Augen als unmenschlich und arrogant angesehen zu werden.
    Meinen Respekt wirst Du immer haben.
    Danke für Deine Arbeit und deine Arroganz 😀

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