Lesezeit: 14 MinutenHYIP News 44: Endet nun das Markt-Tief?

„Wieso der große Abwärtstrend des HYIP-Markts normal ist und er nun endlich vorbei sein könnte…“

Der Winter ist vorbei: Im Oktober begann der Markt einzubrechen. Die großen Programme starben fast zeitgleich. Die Illusion platzte. Eine plötzliche Welle der Demotivation traf den kompletten Markt. Im Winter wurde der Markt bereinigt. Geht er nun wieder Berg auf?

6-Monats-Verlauf des Traffics auf Alexa.com (Linksklick zum Vergrößern)

An den führenden Markt-Seiten lässt sich ein identischer Trend erkennen: Der Traffic aller 6 Seiten verläuft relativ parallel. Das tut er fast immer. Umso älter der Markt wird, desto mehr gleichen sich alle Seiten aneinander an. Genauer gesagt, betrifft es das Alter der jeweiligen Seiten. Eine junge Seite hat noch ein Alleinstellungsmerkmal. Integriert sie sich noch im Markt, kann ihr Traffic trotz Tief steigen. So passierte es etwa beim mittlerweile etablierten HYIP-Tool Investorsstartpage (2015), im Vergleich zu den älteren HYIP-Seiten MoneyNewsOnline (2008) und DavidNews (2013).

3-Jahres-Verlauf des Traffics auf Alexa.com (Linksklick zum Vergrößern)

In Einzelfällen pendelt der Traffic einer Seite demnach aus: Er unterscheidet sich bei einer Relaunch oder Neupositionierung im Markt von allen anderen HYIP-Seiten. Der Traffic einzelner Seiten hat also keine deutliche Aussagekraft für die aktuelle Markt-Phase – alle zusammengefasst schon!

Zuerst hörte der Traffic bei Allmonitors und DreamTeamMoney auf zu sinken. Schon Mitte Februar endete hier der Abwärtstrend. Es folgte der größte Tracking-Monitor Allhyipmonitors. Dessen Traffic pendelt sich seit Mitte März ein. Bei allen anderen markt-internen Seiten verläuft er seit Anfang April horizontal gleichbleibend. Im Gegenteil zum russischen Forum MMGP, passen sich die zwei ebenso stark besuchten Tracking-Monitore dem obigen Seitwärtstrend an.

1-Jahres-Verlauf des Traffics auf Alexa.com (Linksklick zum Vergrößern)

Auch einzeln geben die großen Tracking-Monitore Allhyipmonitors, Allmonitors und Investorsstartpage Aufschluss über das Markt-Verhalten. Communitys von Blogs oder Foren werden anders gehandhabt. Wer Nutzer eines Forums ist, ist selten bei einem anderen Forum zum selben Thema genauso aktiv. Daher verteilt sich der Markt-Traffic auf mehrere HYIP-Seiten. HYIP Tools wie Investorsstartpage werden hingegen von vielen Teilnehmern besucht, die schon ein paar Wochen im Markt sind.

Dort ist seit ein paar Tagen ein Aufwärtstrend zu erkennen. Dieser könnte aber auch durch Werbung ausgelöst sein. Ein deutlicher Knick im Verlauf wie dieser ist für einen natürlichen Umschwung selten. Bei Allhyipmonitors zeigten sich jedoch kurzzeitig auch Ansätze eines Aufwärtstrends. Jedoch tat sich dieser noch sehr beschwerlich. Dennoch deutet alles darauf hin, dass das Markt-Tief beendet ist und ein Zulauf neuer Interessenten schon seit dem Frühjahr existiert.

3-Monats-Verlauf des Traffics auf Alexa.com (Linksklick zum Vergrößern)

Wieso dann der große Abwärtstrends? Der Hauptgrund ist nicht ein Mangel an neuen Interessenten, sondern die hohe Absprungrate fortgeschrittener Markt-Teilnehmer. Da dies nun aber ein Ende nimmt, fällt die leichte Zunahme neuer Interessenten erst wieder in der Traffic-Grafik auf. Bislang hatten eben mehr Leute den Markt verlassen, als neue dazu kamen.

 

Warum sind so viele Teilnehmer vom HYIP Markt abgesprungen?

Die Hoffnung stirbt zuletzt in einem Markt-Crash: Umso stärker der Markt dabei publiziert ist, desto länger ist das darauffolgende Markt-Tief. Die notgedrungene Einsicht des Markts löst eine Welle der Demotivation aus. Diese Kettenreaktion dehnt das Tief immer weiter aus – bis alles bereinigt und wieder vergessen ist.

Der große Absprung an Markt-Teilnehmern begann im Dezember, aber ließ sich schon vorher erahnen. Im Sommer häuften sich die Probleme bei Questra und MerchantShares. Der Irrglaube des Markts fing an zu bröckeln. Einige Teilnehmer wendeten sich bereits vom HYIP Markt ab. Der Crypto-Boom zog sie mehr an. Darauf hin brach der Markt im Oktober großflächig ein. Mit dem Tod von AurumBank, BizNet und CrypTrade starben die letzten großen Programme. Bei diesen mangelte es an neuen Teilnehmern. Potentielle Interessenten richteten ihre Aufmerksamkeit auf die angebliche Rettung alter Programme. Als klar war, dass kein HYIP seine Aktivität normal weiterführt, gaben die meisten Leute auf.

„Nicht nur der Hype um die Crypto-Spekulationen, sondern vielmehr das Festhalten des Markts an der Illusion der Anti-Ponzis und an alten Programmen machte dem Markt letztendlich zu schaffen…“

Der Grund? Man könnte sagen, das Fass war übergelaufen! Kaum jemand investiert gerne absichtlich in Ponzis. Die meisten Menschen benötigen dafür Ausreden. Drum lassen sie sich ein gutes Gewissen vom Staat einreden: „Wenn es legal ist, dann ist es okay.“ – Dieser Teil der Leute ist schon mal auf die Illusion des Markts angewiesen. Ein anderer beachtlicher Teil des Markts verdient bewusst mit dem Irrglauben dieser Menschen – alle Monitore, Blogs und HYIP-Seiten die nicht aufklären.

Die Illusion der Anti-Ponzis treibt den Markt an. Nur dann fließt auf allen Seiten genug Geld. Doch keine Illusion kann ewig aufrecht erhalten werden. Dessen Teilnehmerschaft wächst zum Schluss so rasant, dass sich der Markt übersättigt. Dann braucht es nur noch ein Markt-Tief, um die Blase dieser Illusion zum platzen zu bringen – so wie jede Spekulationsblase.

Merke: Die größten Hochs und Tiefs entstehen im HYIP-Markt durch das Auf- und Ableben der Illusion.

Der Markt selbst ist ein riesiger Ponzi: Über seine Illusion saugt er sich wie ein Ballon mit Wasser voll. Bevor sich die Neulinge weiterentwickeln können, ziehen sie schon weitere in den Markt. Dann besteht nicht nur der größte Teil des Markts aus Neulingen, sondern fast der ganze. Ihre Bindung an die Illusion macht den Markt instabil. Kein Markt erfüllt die Nachfrage nach der Illusion so gut wie dieser. Doch mit jedem Tief zeigt sich die Realität ein Stück mehr. Es entsteht Druck und der Ballon muss platzen.

Die meisten Leute geben nach 2-3 Markt-Tiefs auf. Nur wenige halten viele Jahre durch. Umso größer der Crash, desto mehr geben auf. Ist der Markt von Neulingen überlaufen, so schrumpft die Publikation auf ein Minimum. Verlassen die ersten Promoter den Markt, springen auch einige Neulinge aus ihren Gefolgschaften ab. Wird die kritische Masse von enttäuschten Teilnehmern erreicht, bricht der Markt nicht nur zusammen, sondern gerät in ein andauerndes Tief.

 

Ist das jetzige Markt-Tief normal und gab es so etwas schon mal?

Nicht nur normal, sondern notwendig: Ein so großes Markt-Tief wie das jetzige tritt alle paar Jahre auf. Seit der Gründung von X-Invest im Jahr 2009 ist dieses das dritte. Der Glaube entsteht und wächst, sowie die Hoffnung stirbt und der Markt vergisst. Es ist der normale Prozess bis alles wieder von vorne beginnt.

Der Glaube des Markts kann auf mehrfache Weise erschüttert werden. Das kann geschehen wenn ein großes HYIP mehrere kleine in den Abgrund reißt, die ihre Einnahmen dort anlegten um ihren Cashflow zu stützen. Es passiert wenn die aktuell wachsende Generation ein Markt-Tief zuviel erlebt oder wenn große Veränderungen im Markt geschehen: Probleme bei Zahlungsanbietern, dem größten Programm oder wenn Leader und Supporter inaktiv werden – oder alles zugleich!

„Erst geschieht die Erschütterung des Glaubens, dann das verstärkte Festhalten an der Illusion und gerade dadurch platzt die Blase mit einer verheerenden Kettenreaktion die den Markt fast gänzlich leer fegt…“

Den letzten Crash erlebte der Markt als das führende Zahlungsmittel LibertyReserve staatlich dazu gezwungen wurde zu schließen. Man stelle sich vor AdvCash würde heute schließen. Unmengen an Konten mit potentiellen Auszahlungen würden verschwinden. Dann würden vermutlich ebenfalls 90% der HYIPs innerhalb von 2-3 Wochen schließen. So war es 2013.

Weiß der Markt zuviel, so ist er empfindlich: Doch der Tod von LibertyReserve war nur der Auslöser. Die Veranlagung existierte schon zuvor. Diese war das bereits dämmernde Wissen über die Wahrheit. Akzeptieren tut der Markt sie aber erst wenn etwas großes passiert ist. Man könnte denken, die Profis haben was sie wollten: „Der Markt hat eingesehen.“ – Doch nicht nur Einsicht war ihre Lehre, sondern auch der Umgang mit ihr. Eventuell hätte der Markt dann nicht Monate zur Erholung benötigt.

Doch es kann wohl nicht anders laufen. Es geht nur dann weiter wenn sich der Markt alle paar Jahre komplett bereinigt hat. Das tut er automatisch. Alte Teilnehmer verlassen ihn und neue treten ihm bei. Dieser Generationswechsel muss zwangsläufig immer mit einem längeren Markt-Tief verbunden sein. Derweil die alte Generation den Markt recht schnell verlässt, braucht die Zunahme der Publikation Zeit. Der Markt muss erst seinen aktuellen Nachruf verlieren und sich wieder neu aufbauen. Da kaum noch Teilnehmer da sind, die neue Interessenten in den Markt führen, müssen diese selber auf ihn stoßen.

Also musste auch jetzt erst wieder etwas passieren. Einige Dinge sind passiert. Advcash hat seine Kreditkarten eingestellt, der Crypto-Markt bot eine alternative Illusion und viele große HYIPs starben. Hinter diesen Zu-Fällen steckt vielmehr ein Zusammen-Fall – vieles beeinflusste sich gegenseitig.

 

War der letzte Crash des HYIP Markts intensiver als der von 2013?

Der Einbruch war weniger stark, aber das Tief länger: Das Angebot brach 2013 stärker ein. Ein Massensterben der HYIPs, wie beim Tod von LibertyReserve gab es kein zweites Mal. Aber die Nachfrage ließ noch nie so sehr nach wie zur Zeit. Schuld ist nicht nur der Crypto-Markt, sondern dass es keinen Sündenbock gibt.

Beim LR-Crash schoben die meisten Teilnehmer die Schuld auf LibertyReserve, bzw. den Staat der zu dessen Schließung führte. Daher verließen weniger den Markt, aber zugleich starben aus dem selben Grund mehr HYIPs. Beides geschah in einem Zeitraum von nur wenigen Tagen. So konnte der Markt früher beginnen sich zu erholen. Hingegen haben über die letzten 4 Monate hinweg fast 80% aller Teilnehmer den Markt verlassen. Erst jetzt fängt der Markt an sich zu erholen.

„Bei jedem Crash ist die Intensität und Dauer dieser 3 Phasen unterschiedlich: 1. Markt-Einbruch (Programm-Sterben), 2. Markt-Tief (Teilnehmer-Absprung) und 3. Erholungszeitraum (Vergessen der Wahrheit & Rückkehr der Illusion).“

2013 war der Markt-Einbruch stärker, aber dafür das Tief kürzer. Das Angebot brauchte dann trotzdem lange um wieder auf ein normales Niveau zurückzufinden. Erst Anfang 2014 war mit MerchantShares das erste große HYIP der Neuzeit geboren. Darauf folgte die erste Wachstumsphase des HYIP-Markts.

Davor zogen die Adshares mehr Aufmerksamkeit auf sich. Unter dem Motto der Werbeplattformen nahmen sie den Platz der HYIPs ein. Nach dem LR-Crash erfüllten sie die Nachfrage nach scheinbar realen Programme. Als diese Illusion auch platzte, wechselten viele enttäuschte Teilnehmer den Markt. 2015 zog Pokeram wieder verstärktes Interesse auf die HYIPs. Der Adshare-Markt war für Networker eine Brücke zum HYIP-Markt. Die Ära der Promoter war somit das erste Hoch nach dem LR-Crash. Sie hielt von Anfang 2015 bis Ende 2017 an.

Die Ära der Promoter in Deutschland: Viele Deutsche haben den Markt über X-Invest kennengelernt. Der florierende Markt förderte das Wachstum von X-Invest. Doch das Markt-Tief ist mit keinem Trend von X-Invest zu verwechseln. Die abfallende Aktivität des Forums ist ein Spiegel des gesamten Markts. Unterschiedliche Marktphasen der Länder existieren nicht. Die meisten HYIPs kommen aus Russland. Was bei X-Invest passiert, zeigt sich auch im internationalen (DTM) und vor allem im russischen Markt (MMGP). Es ist ein globaler Indikator, dass im Forum bereits wieder die gewohnten Begriffe fallen: „Networker“, „reale Firma“ und „Business“. – Die Illusion lebt bereits wieder auf.

Über 1 Jahr brauchte der Markt um sich vom LR-Crash zu erholen. Doch je mehr Teilnehmer während des Tiefs abspringen, desto schneller setzt das Vergessen des Markts ein. Ist kaum noch jemand da, der sich an die Wahrheit erinnert, kehrt die Illusion ungehindert zurück. Den Wenigen glaubt man nicht. Die alten Hasen scheinen pessimistisch. Die Wahrheit über den Markt vertreten und trotzdem an ihm teilnehmen, ist für viele ein unannehmbarer Widerspruch. Die Wahrheit akzeptieren und das beste aus ihr machen liegt hinter dem Schein von „Pessimismus und Unterstützen der Betrüger“. Also bleibt die Akzeptanz aus und die Suche nach den Ausnahmen der Wahrheit geht weiter.

 

Wie lange wird es noch dauern bis sich der HYIP-Markt erholt hat?

Mit dem hohen Teilnehmern-Absprung wurde der HYIP-Markt gründlich bereinigt. Die Illusion der Anti-Ponzis könnte schneller in den Markt zurückkehren als 2013. Doch die Urlaubszeit und der Crypto-Markt beeinflussen den HYIP-Markt indirekt. Braucht der HYIP Markt doch wieder 1 Jahr um ein normales Level zu erreichen?

Der Markt zeigt gerade eine starke Volatilität und versucht sich wieder einzupendeln. Potential ist da, aber ein deutlicher Aufwärtstrend ist noch nicht sichtbar. Der Markt hat den Boden des Tiefs erreicht. Noch mehr Teilnehmer springen nicht ab. Ab jetzt könnte der Markt wieder wachsen. Das Vergessen der Wahrheit hat bereits eingesetzt. Wie schnell die Illusion in den Markt zurückkehrt, hängt auch von den Admins ab. Mit jeder weiteren Quelle der Illusion wird der Aufwärtstrend wieder mehr entstehen. Doch große HYIPs werden erst entstehen, wenn die Admins erkennen, dass die kleinen Erfolg haben. Nun da der Abwärtstrend geendet hat könnte zumindest dies wieder mehr gegeben sein.

„Seit Anfang April verläuft der Traffic im Markt-Kern flach (ISA, MNO, ISP & X), sowie das internationale Forum DTM und der Tracking-Monitor Allmonitors seit Mitte Februar und AHM seit Mitte März – nur MMGP sinkt noch weiter.“

Im Frühling blüht der Markt für normal auf: Geldsuchende werden motivierter und offener für Neues. Bereits ein leichter Aufwärtstrend würde die kleineren HYIPs fördern. Geschieht das vor dem Sommer, könnte der Markt die ersten mittelgroßen HYIPs wieder ab Spätsommer hervorbringen. Wenn nicht, würde dies erst im Herbst möglich sein. In der Urlaubszeit wird das Markt-Wachstum gebremst.

Der Crypto-Markt blüht bereits jetzt wieder auf. Das muss dem Wachstum des HYIP Markts nicht im Wege stehen. Viele Investoren konnten ihr Kapital für Crypto-Spekulationen im HYIP Markt generieren. Zudem holten sich Anfang des Jahres einige ehemalige HYIP-Teilnehmer ein blaues Auge mit Cryptos. Einige von ihnen könnten wieder in den HYIP Markt zurückkehren.

Im Trend liegt, was leicht scheint: Wo mehr ans leichte Geld gelaubt wird, dort zieht es die Masse hin. Der Glaube an den Crypto-Markt wurde mit dem Platzen der Spekulationsblase von Bitcoin erschüttert. Nun lebt der Crypto-Markt ein zweites Mal auf. Wird der Glaube vor dem Sommer nochmal erschüttert, bietet sich der HYIP Markt wieder als Illusion des leichten Geldverdienens an. Dieser lässt sich immer wieder Neues zum Verkaufen der Illusion einfallen. Dafür ist der HYIP Markt geschaffen. Doch solange der Crypto-Markt noch als Neuheit gilt, werden nur wenige zu den HYIPs zurückkehren. Welchen Markt die Neulinge wählen ist aber entscheidender: Crypto- oder HYIP-Markt – oder beides?

Auf dem ersten Blick scheinen die HYIPs anwenderfreundlicher. Doch dem Crypto-Markt wird künftiger Reichtum vorhergesagt. Viele Teilnehmer folgen daher dem Aufruf mit Crypto-Währungen statt HYIPs zu spekulieren. Ist die Illusion des schnellen Geldes dort ebenfalls durchschaut, werden sich Neulinge wieder mehr für die HYIPs interessieren. Hier bräuchte man nichts tun und keinerlei Fähigkeiten oder Wissen wie auch im Forex-Markt. Als der Forex-Boom ins Internet kam schien der Handel auch simpel. Jeder neue Markt zeigt eine niedrige Volatilität. Ebenso galten die Adshares am Anfang als langfristig. Dann vergaß der HYIP-Markt die Wahrheit und blühte auf. Schließlich muss man dort nicht mal klicken wie bei Adshares. Die perfekte Illusion gewinnt immer: Mehr Geld für weniger Aufwand!


FAZIT: Es wird wieder eine Zeit geben in der viele Neulinge den HYIP-Markt wählen. Unabhängig davon ob das eine gute Wahl ist oder nicht, ist er die Quelle aller Online-Geld-Verdienen-Illusionen. Ist diese in anderen Märkten erschöpft, wird sie hier wieder neu geboren. Solange die Menschen nach ihr suchen, wird der HYIP-Markt immer wieder aufleben. Doch der Crypto-Markt wird lange ein fester Bestandteil der Online-Investment-Welt bleiben. In nächster Zeit wird er immer eine Alternative der HYIPs bleiben. Neulinge werden somit weniger an den HYIPs festhalten. Nach den ersten Enttäuschungen werden sie zu den Cryptos wechseln. Ein enormes Wachstum wie 2015-2017 wird so lange ausbleiben. – Gut so:

Dieses Jahr wird sich der Markt nur langsam bewegen. Das würde dem Portfolio gar zugute kommen. Was ein zu rasantes Wachstum bringt lehrte die Vergangenheit. Kommt im Mai und Juni einen leichter Aufwärtstrend hervor, könnte der Sommer recht unbeschwert verlaufen. Der Herbst würde zwar kein gewohntes Hoch, aber wieder ein durchschnittliches Level erreichen, das vom Winter unberührt bliebe. Frühestens Ende des Jahres könnten es aber erst wieder Big-HYIPs à la Questra oder Pokeram geben.

Viele Grüße, Peter

PS. Mein erster HYIP-Artikel dies Jahr: Nach meiner Pause hat er mehr Spaß gemacht, aber auch mehr Mühe gekostet als gedacht. Das Thema ist eine Herausforderung und ich musste wieder reinkommen. Zudem versuche ich immer besser zu schreiben. Ich hoffe es ist mir gelungen und die Zeit ist es wert. Ich tue das nicht für mich. – Ich freue mich über positive Kommentare oder gut gemeintes Feedback, sowie ernst gemeinte Fragen zum Inhalt der News.

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Bislang 4 Kommentare zu diesem Artikel! Deiner fehlt noch?

  1. Hey Peter,

    Vielen Dank, dass du deine Erfahrungen mit uns teilst. Es macht Spaß deine Texte zu lesen und sie sind sehr lehrreich. Einfach Genial.

    Ein Kritikpunkt habe ich aber: Die Bilder zu den Analysen von Alexa sind irreführend. Erst auf dem dritten Blick habe ich gemerkt, dass die Downkurve eine Highkurve ist, weil die Skala anders herum verläuft. Ist das Absicht?

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    1. Hallo,

      vielen lieben Dank für deinen Kommentar – ich freue mich sehr über jedes Feedback!

      Der Alexa-Traffic funktioniert „umgekehrt“: Je niedriger die Zahl, desto höher ist der Rang. Zum Beispiel besitzt Google.com Rang 1, da Google den höchsten Traffic verzeichnet.

      Alle Downkurven sind somit tatsächliche Abfälle im Traffic. Die großen Downkurven sind der Verlauf des Teilnehmer-Absprungs der letzten 4 Monate. Offensichtlich ist danach nur der Seitwärtstrend aller Seiten seit Anfang April (außer MMPG.ru). Die im Artikel erwähnten Ansätze eines Aufwärtstrends sind nur klein am rechten Rand des Bildes zu sehen (je nach Einstellung des Zeitfensters mal sichtbarer oder kleiner: 3, Monate, 6 Monate, 1 Jahr oder 3 Jahre – unter jeder Grafik steht das Zeitfenster). Nur die Ansicht bei InvestorsStartPage wurde auf 3 Monate vergrößert (hier ist er offensichtlich). Am unteren Rand stehen auch die Monate der X-Achse aufgelistet. Eine Grafik startet z.B. im Mai und eine im Februar.

      Die Grafiken sind gewöhnungsbedürftig, aber bitte nicht verwirren lassen. Man muss sich etwas Zeit nehmen um sie einmal zu verstehen. Danach geht es leichter. Viel ändern kann ich daran nicht, da sie so von Alexa.com stammen. Ich werde aber spätestens beim nächsten Mal wieder Markierungen einfügen.

      Ein Artikel zum Thema Alexa ist auch geplant. Dort werde ich erklären wie genau das funktioniert und ihn bei kommenden HYIP News und Traffic-Analysen verlinken.

      Ich hoffe das konnte vorerst weiterhelfen und danke für deinen Hinweis! 🙂

      Viele Grüße
      Peter

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  2. Danke Peter für Deinen Beitrag.
    Ist ja ermutigend zu lesen, dass es vielleicht/ wahrscheinlich/ hoffentlich bald wieder bergauf gehen soll – wäre ja Zeit. Deine Analyse ist wie üblich fundiert und auf Deinem Erfahrungsschatz aufgebaut.
    Mir ist aber besonders aufgefallen, dass Dein Schreibstil jetzt prägnanter erscheint – war während der 14 Minuten nicht einmal versucht, das Lesen abzubrechen wie das bei früheren Beiträgen öfters mal der Fall war.
    Also, alles in allem, ein positives Erlebnis. Herzlichen Dank
    Konsti

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    1. Vielen Dank, dein positives Feedback bedeutet mir viel.

      Ja, tatsächlich arbeite ich am Schreibstil. „Prägnanter“ trifft es recht gut. Meine Artikel bleiben lang, aber die Sätze werden kürzer. Sind Sätze zu lang, dann ließt es sich schlecht und alles scheint langatmig. Nun mache ich aus 2 Sätzen immer wieder einen. Das ist wohl die Lösung der Längen-Kritik: Es liegt nicht an der Länge, sondern am Lesefluss. Bei jedem Punkt verarbeitet das Gehirn die Information. Darauf muss man erstmal kommen. Der Autor verarbeitet lange Sätze eben einfacher, als der Leser.

      Freut mich zu hören, dass dir das aufgefallen ist – dann hat es wohl geklappt!

      Viele Grüße
      Peter

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