Lesezeit: 6 Minuten„Neuanfang wie er schon immer sein sollte.“

Liebe Leser, herzlich willkommen auf meinem Blog!

Nach 2 Monaten Schreibpause bin ich wieder da. Ich freue mich auf dich, denn für meine Leser schreibe ich. Es ist ein Neuanfang, denn so sollte es schon immer sein: Fokus auf die Zielgruppe!

Nach einer kleinen Erholungszeit, möchte ich dir mein Fazit und meinen Plan für die Zukunft mitteilen. Ich habe mir Zeit zum Nachdenken genommen. Die Fehler, die ich machte, waren die richtigen Fehler.

„Es gibt keine Leistung ohne Fehler.“ – Theodore Roosevelt.

In meinen Augen, waren meine Handlungen notwendige Vergehen. Unser moralischer Kompass sagt: Es ist falsch, einen dicken Mann auf die Bahngleise zu schubsen, um 100 Menschen dahinter zu retten. Was ist aber wenn der dicke Mann unmoralisch handelt und die 100 Leute auf die Bahngleise brachte?

Die Antwort darauf soll nicht mehr meine Bürde sein. Stattdessen habe ich nun mein Lager 2 Meilen vor dem Bahnhof aufgebaut. Etwas abseits, aber nahe genug, um rechtzeitig Rauchzeichen zu geben, wenn der Zug kommt. Aufmerksame Leute werden sie sehen. So rette ich vielleicht 50 Leute, statt 100, aber niemand kann mir vorwerfen, dass ich Menschen auf die Gleise schubse.

Alle werden zufrieden sein (bis auf die 50 Leute, die vom Zug überfahren werden, aber sie wissen nicht, dass ich sie hätte retten können). Vielleicht muss ich mich auch nur an den Gedanken gewöhnen, dass 50 Menschen vom Zug überfahren werden wollen – auch auf meinem eigenen Bahnhof.

Also kann ich nur Reklame auf dem Bahnhof aufstellen, den Schaffner bitten mein Lager zu erwähnen und dieses zu einem einladenden Ort für Reisende machen, die auch mal Lust haben, zu Fuß zu gehen.


Der eigenständige Fußmarsch ist schwerer und lohnenswerter!

Lass mich dein Wegweiser sein: Ich will dir nicht sagen, wo und mit welchem Stock du laufen sollst. Ich möchte dir aber sagen, welcher Wanderstock zu welchem Weg besser passt. Ich möchte dir auch keine Pfade vorenthalten. Ich will dir lediglich sagen, welche steiniger sind, damit du dir der Gefahren bewusst bist. Je nach Weg, möchte ich dir zur passenden Ausrüstung raten.

Ich bin schon sehr viel in diesen Gebieten gewandert. Hier gibt es viele andere Wegweiser, die dir ihren Weg als den Einzigen verkaufen möchten. Kein Weg ist besser oder schlechter. Alle haben zwei Seiten. Einige sind anstrengender und lohnen mehr. Andere versprechen weniger und sind leichter. Die kurzen Wege machen am meisten Spaß und die besten fordern das meiste Durchhaltevermögen.

Ich möchte dir keinen Weg zum besten Ziel empfehlen, sondern eine Karte mit allen Zielen, damit du selber abwägen kannst, welcher Weg zu dir passt. Wenn du dir unsicher bist, wohin es geht, kann ich dir leichte Wege sagen und später wenn du gut wandern kannst, die schweren.

Es ist nicht ausgeschlossen, dass mir ein Weg neu ist, den du gehen wirst. Es ist nur unwahrscheinlich, weil ich schon eine längere Strecke hinter mir habe. Zudem sind die ersten Wege neuer Wanderer oft die selben wie meine ersten Wege. Manchmal kommt jemand ganz aufgeregt zu mir, wenn er einen neuen Weg entdeckt hat. Sobald ich über die dortigen Fallen erzähle, wenden sich viele enttäuscht ab.

Hast du schon viele Wege versucht? Gut, aber hast du schon einmal den selben Weg versucht anders zu gehen? Auf allen mir bekannten Wegen war ich schon abgerutscht. Dann habe ich immer wieder neue Wege probiert, weswegen ich schon viele kenne. Probiert man den selben, rutscht man ja nur wieder ab. Und nochmal, nochmal und nochmal? Aber dann klappt es auf einmal! Was ist passiert?

All diese Wege haben alle etwas gemeinsam: Du lernst sie zu gehen und wirst ein besserer Wanderer. Irgendwann kommst du also ans Ziel. Viele denken dann, es liegt am Weg. In Wahrheit liegt es daran, dass sie ein besserer Wanderer geworden sind. Die Wegwahl ist daher gar nicht so wichtig. Wichtig ist, wie du den Weg gehst. Umso bewusster du den Weg gehst, desto mehr lernst du auf ihm. Umso mehr du lernst, desto schneller absolvierst du das erste Mal einen Weg erfolgreich.

Auch ich habe viel auf meinem heutigen Weg gelernt. Ich erkenne mich in neuen Wanderern oft wieder. Selten treffe ich einen, der eine Karte zu einem Weg besitzt, der mir völlig fremd ist. Auch wenn es auf dem ersten Blick manchmal so aussieht, erinnere ich mich auf einmal an einen Weg, der diesem sehr ähnlich war. Später verstehe ich dann oft, es ist genau der selbe Weg. Mittlerweile hat ihn nur jemand gepflastert und reinwachsene Pflanzen mit der Machete entfernt. Die Fallen bleiben aber die selben.

Das jemandem zu erklären, ist oftmals nicht leicht. Zu lernen wie, ist mein jetziger Weg.

7 wichtige Dinge die ich auf meinem Weg als Admin gelernt habe

1. Ein Forum ist der falsche Ort für meine Artikel; weil ich mich in Diskussionen einmische. Jeder darf frei seine Meinung äußern. Ich war eher beschäftigt, etwas richtigzustellen, als Fragen zu beantworten.

2. Menschen kann man nicht ändern: Man kann Hilfe anbieten, aber nicht aufdrängen. Man kann nie sicher sein, wer Hilfe will. Einige wollen ungestört für sich lernen. Wer Hilfe will, muss sie sich holen.

3. Chef und Lehrer zugleich sein funktioniert nicht: Keiner weiß, wann er als Lehrer oder Chef spricht. Man merkt nur, dass der Lehrer anders spricht. So scheint der Lehrer überheblich, wenn er Chef ist.

4. Hat man viel zu sagen, muss man den passenden Raum suchen: Die Umgebung muss harmonieren. Wer es gerne hört, muss das ohne Ablenkung können. Wer das nicht will, sollte es ignorieren dürfen.

5. Privat & Geschäft trennen: Zu viel Nähe bei unterschiedlichen Hierarchie-Ebenen führt zu Konflikten. Kritik wird empfindsamer aufgenommen. Lob scheint wie Loyalität, aber Kritik erwartet man nicht.

6. Distanz wahren: Seriosität ist wichtiger als Authentizität. Gibt man zu viel von sich persönlich preis, verwenden es manche gegen einen. Niemand muss den Autor mögen, sondern die Informationen.

7. Schreiben für die Zielgruppe: Man kann niemanden motivieren sich für seine Texte zu interessieren. Man kann nur motivierte Leser begeistern. Der Versuch Kritiker zu überzeugen, führt zu mehr Kritik.


Das führt uns Anfang zurück: Ein neuer Weg wie er schon immer sein sollte…?

Doch vielleicht geschieht alles zur rechten Zeit und hätte nicht früher oder anders geschehen können. Vielleicht musste alles genau so passieren, wie es das tat. Hätte es doch anders geschehen können, bleibt noch die Frage: Hätte es auch anders geschehen sollen?

Eventuell hätte selbst ein Superheld, der sich nur für Gutes einsetzen will, nicht anders handeln können. Selbst Superhelden machen sich bei ihren Rettungsversuchen oft schmutzig, zerstört die Umgebung, lasen den Bösewichten entwischen, um andere zu retten und scheitern ebenso an ihren Schwächen.

Und ich bin kein Superheld, sondern nur ein Mensch. Meine Taten sollten dem Allgemeinwohl dienen. Der Versuch Dinge zu verändern, muss wohl Übel mit sich bringen. Ja, es muss gar Scheiße passieren. Unangenehme Dinge, aber es gibt keinen Dünger für fruchtbaren Boden ohne Dung.

Ich freue mich, dich auf meinem Blog begrüßen zu dürfen und mit dir zusammen nach vorne zu sehen!

Viele Grüße, Peter

PS. Auf meinem Blog wird es nicht nur um HYIPs gehen, sondern um alle Wege die mit Geld verdienen im Internet zu tun haben. Trage dich daher am Besten gleich hier rechts oben in meinen Newsletter ein. Dann erhälst du nicht nur Tipps, um deinen Weg zu finden, sondern auch Inspiration, um sogar deinen eigenen Weg zu entwickeln – so wie ich es seit 2009 mit X-Invest anstrebe.

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