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Über Geld spricht man…doch! (Diskussion) - Diskussion

#1
Diskussion / Umfrage 
Aus dem Onlinebroker Thread rausgezogen und hier neu eröffnet.
Über Geld spricht Mann/Frau doch!

Hier geht es um Finanzielle Ziele, wie man diese Erreichen will, tauscht Erfahrungen aus oder frägt im allgemeinen um Rat. Hier gibt es kein Richtig und Falsch sondern einfach nur verschiedene Ansätze die bestimmt für viele spannend sind.

Mein Ansatz im Kurzen.
Ein kleines Dividenten ETF Portfolio um den Freisparer Betrag in Deutschland auszunutzen. Wenn dieses gefüllt ist geht es weiter im klassischen 70/30 Etf Portfolio weiter. Dieser soll Tesaurisierend sein um den Zinseszins Effekt mitzunehmen.

Kryptos und Einzelaktien sehe ich als Beimischung, und diese werden bestimmt in unregelmäßigen Abständen weiter ausgebaut. Gelten aber nicht als mein großes Standbein. Hier wird nicht gezockt sondern eine buy and hold Strategie verfolgt.

Warum ich das mache? Ich möchte meine Rentenlücke füllen.
Außerdem macht es mir Spaß mich mit Geld zu beschäftigen.
Im Moment sieht man das hier stark am Bücher Thread zu Geld, Aktien und co. Da lese ich mich gerade durch verschiedenste Bücher.

Ich freue mich auf eure Ansätze, eure Gedankengänge dahinter und auf euer Warum. Smile
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#2
Ein sehr schönes Thema hast du hier eröffnet Lächeln

Ich möchte mehr Freiheit genießen, daher spare ich Geld. Mehr Freiheit bedeutet für mich: mehr Reisen, weniger Abhängigkeit, eventuell früher in Rente, andere Prioritäten setzen können.

Dafür spare ich mind. 250€ im Monat an und zusätzlich kaufe ich immer bei günstigen Gelegenheiten Einzelaktien nach. Nebenbei halte ich natürlich auch noch Kryptos.

Bei meinen ETFs setze ich vor allem auf ein Weltportfolio, welches ich mit den Vanguard All-World abdecke. Das ist meiner Meinung nach die einfachste Methode.

Thesaurierend vs. ausschüttend ist schon lange ein kleiner Krieg. Ich selbst würde ausschüttende ETF/Aktien besparen bis etwa der Freibetrag aufgebraucht ist. Danach ist ein Thesaurierer klar überlegen
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#3
Ich fahre im Prinzip ein 70/30 Weltportfolio und parallel ein Portfolio für monatliche Dividenden bis der jährliche Freibetrag ausgeschöpft ist.
Dazu einige Einzeltitel.

Ich fand das ganze Thema anfangs äußerst interessant. Unternehmen, Wirtschaft und Aktien sind immer noch spannend, aber je mehr ich mich damit beschäftigt habe, umso mehr tendiere ich zu passivem Buy & Hold, egal ob 70/30, 65/25/10, ACWI oder FTSE All World. Aus reiner Performace-Sicht erscheint mir das am sinnvollsten.

Ein wenig liegt noch bei Bondora P2P im Go & Grow als Quasi-Tagesgeld, der Notgroschen liegt auf einem "echten" Tagesgeldkonto.

Warum?
Geld nicht weniger werden lassen. Sich zum Sparen motivieren - was aktuell bei steigendem Depot einfach ist. Anlagehorizont ist aktuell noch lang genug. Also momentan ohne konkretes Ziel - im Fall der Fälle hock ich dann halt bis zur Rente drauf. Zwinkern
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#4
Einzelaktien sind bei mir wie gesagt „Lieberhaber“ Stücke, aber solche wo ich auch weiß zum teil was dahinter Steckt. Frei nach dem Motto kaufe nichts was du nicht kennst.

Spannend zu sehen das hier viele auch mit Dividenten den Freisparerbetrag nutzen.
Frage in die Runde welche diese Strategie nutzen. Nehmt ihr dann das Geld um euch unter dem Jahr was zu „gönnen“ oder geht das auch in eure Etfs/Sparplan?

Bei mir soll das Geld aus dem Freisparerbetrag in mein 70/30 ETF Portfolio laufen.
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#5
Da ich mich eher im Vermögensaufbau befinde, wandern die Dividenden direkt wieder in weitere Wertpapiere. Manuell thesaurierend, wenn man so will.
Allerdings gefällt mir dabei der Gedanke, dass ich das in schlechteren Zeiten nicht tun MUSS und dann etwas mehr Cashflow habe, ohne etwas verkaufen zu müssen.
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#6
Bei uns laufen Fonds für den größten Brocken an Vermögen.
Für meine Einzeltitel habe ich meinen Freund an der NYSE Positiv und mache das, was er mir rät zu tun - damit fahre ich bis jetzt extrem gut.
Dazu habe ich noch einen Teil auf ein paar Kryptos aufgeteilt.

Das ist es Dankesehr / Hi

EinblendenZusatz:
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#7
Mein Ansatz ist folgender :

Ich kaufe hauptsächlich Aktien von bekannten Unternehmen in fast allen Branchen.
In denen ich mich auskenne, gerade im Techbereich, was aber an meinem Beruf liegt.

Ansonsten auch viele altbekannte Firmen im Bereich, Öl & Gas, Konsumgüter und Dienstleistungen, Lebensmittel, Drogerie (Sachen die jeder benötigt, täglich)
Und auch REITs (Realty Income zahlt eine monatliche Rendite).

Ich habe auch noch viele weitere Aktien auf meiner Watchlist. Das dürften so um die 50-100 Stück sein. Grinsen
Mein Fokus liegt hier hauptsächlich auf Aktien aus den amerikanischen Markt, Russland und China, Japan.
Ich verfolge die bekannte Dividendenstrategie. Mit den Dividenden kann ich dann immer ein neuen Sparplan eröffnen sobald diese 25€ im Monat erreicht haben. So meine Idee.
Sicher könnte ich auch die ETF Strategie fahren und dann, später wenn man mein in Rente gehen zu wollen 4% jährlich sich auszahlen zu lassen.
Ganz treu dem Frugalisten Motto.

Portfolioaufbau:
- Krypto Buy & HOLD 45% (hauptsächlich BTC, CRO,alte Reste an IOTA, SHIBA INU und neu im "Zockerkonto" MINA)
- Krypto Staking 5% (Stablecoins 12-14,5% p.a , neu im Portfolio Pancake Swap 60-65% p.a jedoch nur 265$ )
- Aktien 20%
- P2P Kredite 15% (Bondora G&G, Estateguru, Reinvest24, Crowdestor) Ja ich weiß, man soll sie nicht als Tagesgeld oder Notfallgroschenkonto nutzen, trotzdem ist das eine nette Alternative.
- Silber 15% (physisch keine Aktien, ETFs richtig was zum in der Hand halten Grinsen )

Von oben nach unten die Aufteilung was aktuell am meisten in Prozenten mein Portfolio ist.
Sicherlich könnte man sagen ich habe in Kryptobereich ein Klumpenrisiko, jedoch fühle ich mit damit gut, neben BTC und CRO wird der Rest langfristig verkauft.

So ungefähr dürfte meine Aufteilung sein. Langfristig Plane ich den Kryptobereich auf 25% zu bringen und den Aktienbereich auch.
Ist aber immer etwas schwierig, wenn die Kurse steigen. Grinsen

p.s.: Aktien kaufe ich hauptsächlich via Sparplan oder auch mal so einzeln, bei Krypto ist das identisch
Das war´s soweit von meiner Seite. Lächeln
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#8
Interessantes Thema Holunder!

Irgendwo hatte ich gelesen, dass du im öffentlich Dienst bist. Bin ich auch seit 14 Jahren und falls ich bis zur 67 durcharbeiten muss, stehe ich dann wohlmöglich bei 50 Jahren im öffentlichen Dienst. Die von dir angesprochene Zusatzversorgungskasse (ZVK) im öffentlichen Dienst ist schon ganz gut. Wer lange genug dabei sein kann, dem hilft diese ZVK doch sehr. Bei meinen aktuellen Zahlen sieht es sogar so aus, dass allein die ZVK meine Rentenlücke schließen könnte...ABER auch der öffentliche Dienst wird regelmäßig rasiert und die Rentenvorsorge umgeworfen...was also heute noch gut aussieht, kann durch Um-/Ab-/Aufwertung auch bald schon wieder mau aussehen. Deshalb ist privater Vermögensaufbau unerlässlich und man sollte sich vom Wort "Vermögen" nicht blenden lassen. Für jede Person ist der Vermögensbegriff individuell...für den Frisör mit 12 € Mindestlohn sind vielleicht 5 oder 10.000 Euro ein Vermögen, für den Hedgefondsmanager bei Goldman Sachs sind dann halt 5 oder 10 Mio. Euro ein Vermögen...man sollte sich hier also nicht blenden lassen und sich selber individuell betrachten. Ich persönlich spare derzeit ca. 15 % meines Nettoverdienstes und bin damit aktuell zufrieden. Klar, könnte mehr sein...aber die Rahmenbedingungen (Hausbau) lassen derzeit halt nicht mehr zu.

Mein Portfolio besteht zu 99% aus Einzelaktien. Dazu habe ich noch einen ETF auf China (Mini-Position) und aktuell ein paar Dogecoin(Mini-Position) zum zocken. Primär setze ich auf Dividendentitel. Natürlich gibt es auch Wachstumaktien und 2-3 "Zockertitel". Aktuell komme ich so auf ca. 20-40 Euro Dividenden pro Monat, die zu 100% über Sparpläne reinvestiert werden.

Für die überwiegend große Mehrheit wird ein Portfolio aus dem All World ETF oder dem MSCI World, ggf. mit einem kleinen ETF-Anteil in den Emerging Markets, mehr als ausreichend sein. Ich find Dividenden und Einzeltitel aber einfach geiler - und nehme dafür am Ende des Jahres ggf. auch eine etwas geringere Rendite in Kauf. Oder auch das Gefühl im Supermarkt, oder im täglichen Leben.. wenn man Produkte/Dienstleistungen "seiner" Firma kaufen/nutzen kann...sowas find ich ich irgendwie mega.
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#9
Hallo StephanH
Ja ich habe auch einige Einzel Titel. Da stimme ich dir zu, wenn man z.b. bei Amazon einkauft oder andere Services Nutzt und denk „ein teil von dir gehört mir!“.
Das war mir igendwie bei meiner aller ersten Einzelaktie wichtig, und ich oute mich ja es war EINE Disney Aktie. Das war was als ich die gekauft habe. Ich habe den ganzen Tag gestrahlt und musste immer lachen wenn ich Disney Filme sehe.
Im Übrigen hat mich die Aktie bis heute nicht im stich gelassen und wenn ich mir ansehe wie die Firma sich macht…bin ich ganz froh sie zu haben.

Bezüglich ZVK da bin ich auch froh dabei zu sein. Irgendwie haben die das damals abgeschlossen OHNE mich zu fragen. Zack war ich drinn….und ehrlich bin auch froh darüber. Weil das zu einer Zeit geschah wo ich mir so noch nicht viel Gedanken über Geld gemacht habe.

Ob ich weiter Einzel Titel kaufe? Mal sehen, ich bin da sehr Unprofessionell Spontan und kaufe hier wirklich nur wenn was „Übrig“ ist. Wobei ich hier auch nur kaufe was ich verstehe vom Geschäft her.
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#10
(24.09.2021, 15:25)StefanH schrieb: Für die überwiegend große Mehrheit wird ein Portfolio aus dem All World ETF oder dem MSCI World, ggf. mit einem kleinen ETF-Anteil in den Emerging Markets, mehr als ausreichend sein. Ich find Dividenden und Einzeltitel aber einfach geiler

Diese 1,5 Sätze unterstütze ich sehr
Daher habe ich ETFs mit einer größeren monatlichen Rate aufgenommen und bespare aber weiterhin Einzelaktien aus Spaß Grinsen


(26.09.2021, 20:33)Holunder schrieb: Bezüglich ZVK da bin ich auch froh dabei zu sein. Irgendwie haben die das damals abgeschlossen OHNE mich zu fragen. Zack war ich drinn….und ehrlich bin auch froh darüber.

Bei mir ist es die VBL, aber da hat der Arbeitgeber sowieso 100% des Anteils bezahlt Grinsen
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