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Wie Gebühren HYIPs zerstören - ein Meinungsaustausch (Diskussion) - Diskussion

#1
Diskussion / Umfrage 
Mir ist aufgefallen das viele Programm komplett ohne Gebühren arbeiten. Bei Payeer und Perfect Money spielt das nur eine kleinere Rolle, aber bei Kryptowährungen wie Bitcoin eine umso größere.

Auf der einen Seite macht es Sinn für die Investoren, denn wenn ein kleiner Investor mit nur 100 $ in ein Programm wie Loantech investiert, erhält er pro Tag 3,33 $. Er kann also jeden Tag seine 3,33 $ ohne Gebühren auszahlen und freut sich über seinen Gewinn.

Auf der anderen Seite steht, das dies Programme komplett zerstört.
Denn die Netzwerkgebühren schwanken stark und machen in den Hochzeiten auch mal mehrere Dollar aus. Im obigen Beispiel zahlt der Investor seine 3,33 $ pro Tag aus, Loantech zahlt aber fast das doppelte. Das heißt die ausgeschüttete Rendite für diesen Investor beträgt keine 3% pro Tag, sondern eher 6%, in diesem Beispiel.

Mir ist oft aufgefallen das viele Investoren Wert darauf legen keine Gebühren zu bezahlen, aber wie steht ihr dazu?
Natürlich will jeder sein Geld schnell auszahlen, aber zu welchem Preis?
Das Programm wird früher schließen und niemand hat etwas davon. Weder der Investor noch das Programm an sich, welches die Gebühren bezahlt hat, denn diese gehen vollständig an das Netzwerk um die Transaktion zu senden.

Bei reinen Bitcoin Programmen mit großen Userzahlen und niedrigen Invest- und Auszahlungslimits hat dies einen deutlich größeren Einfluss als bei den anderen Zahlungsarten. Aber es trägt trotzdem einen Teil dazu bei.

Wie steht ihr dazu?
Wollt ihr täglich euer Geld ohne Gebühren abziehen oder ergibt es Sinn für euch, wenn das Programm mit Gebühren arbeitet, dafür aber länger lebt und alle einen größeren Profit erzielt?

Habt ein schönes Wochenende!
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#2
(23.10.2020, 18:35)raz0r1987 schrieb: Wollt ihr täglich euer Geld ohne Gebühren abziehen oder ergibt es Sinn für euch, wenn das Programm mit Gebühren arbeitet, dafür aber länger lebt und alle einen größeren Profit erzielt?

Ich glaube das würde sehr sehr viele Investoren stören, wenn Sie bei der Einzahlung Gebühren zahlen müssen und dann auch noch bei der Auszahlung auch. Das Ganze ist hauptsächlich, wie du schon schreibst, ein Problem bei Cryptoinvests, wo Gebühren stark schwanken können. Bei zB PerfectMoney sehe ich da nicht so ein großes Problem.

Und, dass das Programm dann deswegen länger zahlt nur weil die Investoren die Gebühren bei Auszahlungen zahlen wird man auch nicht generell sagen können wenn mann sowas überhaupt sagen kann.

Ob nun Gebühren Hyips zerstören würde ich mit NEIN beantworten.

(23.10.2020, 18:35)raz0r1987 schrieb: Bei reinen Bitcoin Programmen mit großen Userzahlen und niedrigen Invest- und Auszahlungslimits hat dies einen deutlich größeren Einfluss als bei den anderen Zahlungsarten. Aber es trägt trotzdem einen Teil dazu bei.

Da hat meiner Meinung nach eine Konvertierung von Cryptoeinzahlungen in USD auf viele Hyips einen größeren Einfluss wie sich der Kurs zB von BTC entwickelt. Fällt der Kurs und muss der Admin für Auszahlungen beim Zurückkonvertieren deutlich mehr BTC auszahlen, kann das schon eher einen Einfluss nehmen und eventuell auch den Admin dazu veranlassen das Programm zu schließen.
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#3
(24.10.2020, 17:11)Nuggiator schrieb: Ich glaube das würde sehr sehr viele Investoren stören, wenn Sie bei der Einzahlung Gebühren zahlen müssen und dann auch noch bei der Auszahlung auch. Das Ganze ist hauptsächlich, wie du schon schreibst, ein Problem bei Cryptoinvests, wo Gebühren stark schwanken können. Bei zB PerfectMoney sehe ich da nicht so ein großes Problem.

Und, dass das Programm dann deswegen länger zahlt nur weil die Investoren die Gebühren bei Auszahlungen zahlen wird man auch nicht generell sagen können wenn mann sowas überhaupt sagen kann.

Da hat meiner Meinung nach eine Konvertierung von Cryptoeinzahlungen in USD auf viele Hyips einen größeren Einfluss wie sich der Kurs zB von BTC entwickelt. Fällt der Kurs und muss der Admin für Auszahlungen beim Zurückkonvertieren deutlich mehr BTC auszahlen, kann das schon eher einen Einfluss nehmen und eventuell auch den Admin dazu veranlassen das Programm zu schließen.

Aber hier liegt ein wesentlicher Unterschied: Bei der Einzahlung fallen einmalig Gebühren für den Nutzer an, im Beispiel von Loantech wären das 3$ auf seine 100$ Einzahlung. Wenn jetzt jeden Tag vom Investor die Renditen ausgezahlt werden von 3$ (3% daily), fallen auch täglich die Gebühren für das Netzwerk an, welche wiederum der Betreiber übernehmen muss. Das heißt wenn der ROI bei 100% steht, also der Betreiber und Investor eigentlich bei +-0 stehen sollten, steht der Betreiber in Wirklichkeit bei MINUS 100 $.
Es ist schon ein großer Unterschied ob das Programm 3% daily ausschüttet oder 6%. Der Admin zahlt nämlich in diesem Fall 6% daily aus. Jeder kann sich ausrechnen was das mit der Laufzeit anstellen kann, die wird einfach halbiert.

Je größer die Einzahlungen sind, desto weniger fällt das ins Gewicht. Die Realität ist aber das die meisten Leute solche kleinen Summen einzahlen.

Die Konvertierung hat auch einen großen Einfluss klar. Wenn der Kurs im Gegensatz steigt muss der Betreiber in dem Fall aber quasi keine Gewinne auszahlen weil das ganze Geld mit dem Kursgewinn reinkommt. Das ist ein zweiseitiges Schwert.
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#4
Grundsätzlich hast Du natürlich Recht - "Gebühren belasten Investprogramme" aber sie zerstören diese nicht !
Erfahrene Admins können recht gut mit den Gebühren umgehen, zwar kann es bei den Kryptowährungen etwas komplizierter sein, da hier kaum absehbar ist wie sich die Gebühren bei den Kryptos entwickeln. Wenn sich ein Admin hier stabiler aufstellen will, dann wählt er in seinem Programm entsprechende Mindestauszahlungsbeträge und auch eine manuelle Auszahlung, damit bekommt er mehr Zeit und auch mehr Flexibilität in Bezug auf höhere Gebühren.
Wenn wir jetzt mal Perfectmoney als Zahlungsystem betrachten, dann ist für die Admins relativ einfach die Gebühren mit in ihren Gesamtplan miteinzukalkulieren, da diese normalerweise den Cashflow kaum belasten. 99,5% der Admins arbeiten mit verifizierten PM-Konten und zahlen dadurch pro Zahlungvorgang 0,5% an Gebühren. Wenn wir hier Loantech als Besipiel nehmen und Dein 100$ Investitionsbeispiel, für die Du mit einem Nicht-verifizierten Konto 1,99$ Gebühren bezahlts, so bezahlt der Admin bei Auszahlungen von Dir mit 3,00$ gerade mal 0,015$ an Gebühren.
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#5
(26.10.2020, 12:43)raz0r1987 schrieb: Aber hier liegt ein wesentlicher Unterschied: Bei der Einzahlung fallen einmalig Gebühren für den Nutzer an, im Beispiel von Loantech wären das 3$ auf seine 100$ Einzahlung. Wenn jetzt jeden Tag vom Investor die Renditen ausgezahlt werden von 3$ (3% daily), fallen auch täglich die Gebühren für das Netzwerk an, welche wiederum der Betreiber übernehmen muss. Das heißt wenn der ROI bei 100% steht, also der Betreiber und Investor eigentlich bei +-0 stehen sollten, steht der Betreiber in Wirklichkeit bei MINUS 100 $.
Es ist schon ein großer Unterschied ob das Programm 3% daily ausschüttet oder 6%. Der Admin zahlt nämlich in diesem Fall 6% daily aus. Jeder kann sich ausrechnen was das mit der Laufzeit anstellen kann, die wird einfach halbiert.

Aber einer der 10 Dollar investiert wird dann nicht in ein Programm investieren wenn er beim Auszahlen auch noch Gebühren zahlen muss.
Eines muss dem Admin halt recht sein und ich glaube da ist es im 1000 mal lieber Gebühren zu übernehmen als auf die Kleininvestoren zu verzichten.
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#6
(26.10.2020, 13:40)HooDies schrieb: Grundsätzlich hast Du natürlich Recht - "Gebühren belasten Investprogramme" aber sie zerstören diese nicht !
Erfahrene Admins können recht gut mit den Gebühren umgehen, zwar kann es bei den Kryptowährungen etwas komplizierter sein, da hier kaum absehbar ist wie sich die Gebühren bei den Kryptos entwickeln. Wenn sich ein Admin hier stabiler aufstellen will, dann wählt er in seinem Programm entsprechende Mindestauszahlungsbeträge und auch eine manuelle Auszahlung, damit bekommt er mehr Zeit und auch mehr Flexibilität in Bezug auf höhere Gebühren.
Wenn wir jetzt mal Perfectmoney als Zahlungsystem betrachten, dann ist für die Admins relativ einfach die Gebühren mit in ihren Gesamtplan miteinzukalkulieren, da diese normalerweise den Cashflow kaum belasten. 99,5% der Admins arbeiten mit verifizierten PM-Konten und zahlen dadurch pro Zahlungvorgang 0,5% an Gebühren. Wenn wir hier Loantech als Besipiel nehmen und Dein 100$ Investitionsbeispiel, für die Du mit einem Nicht-verifizierten Konto 1,99$ Gebühren bezahlts, so bezahlt der Admin bei Auszahlungen von Dir mit 3,00$ gerade mal 0,015$ an Gebühren.

Ja, bei Payeer und Perfect Money spielen diese Probleme keine Rollen, da hier mit Prozenten gearbeitet wird. Für kleine Investments ist das auf jeden Fall die richtige Wahl in diesem Fall, für große Investments lohnen dann ab einer gewissen Summe wieder Kryptowährungen.

Wobei die manuelle Auszahlung ja wieder dafür sorgt das Zahlungen nicht instant gehen sondern die User länger auf Ihre Auszahlungen warten müssen. Aber auch wenn hier eine Hochphase ist, ist diese oft nicht direkt in den nächsten 12 Stunden wieder bei dem Normalzustand angelangt.

Vielleicht macht es die Mischung, bei Kryptowährungen mit Fees zu arbeiten und bei Perfect Money auf Fees zu verzichten. Ich wüsste gerne in wie weit die User dies als Kriterium sehen in ein Programm zu investieren, abhängig davon wie die Fees sind.

(26.10.2020, 14:27)Nuggiator schrieb: Aber einer der 10 Dollar investiert wird dann nicht in ein Programm investieren wenn er beim Auszahlen auch noch Gebühren zahlen muss.
Eines muss dem Admin halt recht sein und ich glaube da ist es im 1000 mal lieber Gebühren zu übernehmen als auf die Kleininvestoren zu verzichten.

Stimmt, die Investoren fallen dann wohl weg. Aber jemand der dem Programm nur 20$ einbringt, aber doppelt so schnell diese 20$ mit Auszahlungen und den Gebühren "vernichtet" wie alle anderen Investoren, ist es vielleicht ja nicht wert?
Das kommt natürlich auf die Summen an, aber bei einer 10$ Einzahlung und nur 3 Tagen Auszahlungen mit jeweils 3$ Fee sind schon 90% des Investments für die Fees draufgegangen. So schnell kann der Admin gar nicht das Geld abziehen, wenn es so schnell wieder raus fließt.
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