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Regelmäßige News zu Online Investments: „Marktübersichten, Einschätzungen und Rückblicke“

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News Nr. 38 02.06.2017 um 17:29

Scheidepunkt zur Urlaubszeit: So viel Zeit hat der Markt noch um wieder in Schwung zu kommen, bis das Tief zu einem noch ruhigeren Sommer wird!

Wie könnte sich der Juni-Markt verhalten & wie beeinflusst der Mai das Sommerloch? Hier erfährst du es:

Hallo liebe Community, Investoren oder Leser,

Zugegeben, eine dramatische Headline, denn so dramatisch sieht es gar nicht aus: Die letzten Tage ist ein kleiner Aufschwung im Markt zu spüren, doch viel Zeit ist wirklich nicht mehr, bis die ruhige Sommerzeit beginnt, in der viele, von dem Geld das sie noch haben, einfach lieber in den Urlaub fahren, als in Programme zu investieren (oder wenige vom Geld, dass sie gewonnen haben?).
Die Frage ist, ob dieser Aufschwung VOR der Urlaubszeit stark genug sein wird, bzw. schnell genug geschieht. Das wird darüber entscheiden, ob der Markt im Sommerloch lediglich auf Standby bleiben wird (was gut ist) oder womöglich sogar noch ruhiger wird als er den Mai über war. Lasst uns das gemeinsam raus finden - schauen wir uns den Markt einmal genauer an...

Rückblick: Der letzte Markt-Einbruch (Ende März), der mit einer mehrwöchigen Welle an Programm-Ausfällen bis in den April hinein verbunden war, hat den Markt etwas lahm gelegt. Viele Programme, darunter auch einige von erfahrenen Programm-Gründern verließen ziemlich zeitgleich den Markt, der zu diesem Zeitpunkt noch dazu begann, sich immer mehr an den Gedanken zu gewöhnen, dass auch 2 Programme mit einem großen Marktanteil womöglich Geschichte sind - Recyclix und Adpackpro, was nun schon den meisten gewiss ist.
Kurz zuvor begann auch noch EvoBinary und MerchantShares Probleme zu machen. All diese führenden Programme enttäuschten den Markt so sehr, dass die meisten Teilnehmer, wenn überhaupt nur noch auf ein Programm hofften: Auf das mittlerweile riesig ausgebaute HYIP Questra (Agam), welches durch die verstärkte Projektion der Idee, dass sämtliche Renditen durch reales Trading finanziert seien, nicht nur die ganze Aufmerksamkeit des Markts an sich riss, sondern auch etliche Neulinge zu sich führte.
Das bisherige Ende vom Lied: Die Nachfrage nach klassischen HYIPs, die sich zwar von der Masse abheben und sich auch auf eingespielte Weise im Ponzi-Markt integrieren (aber nicht über ihn hinaus wachsen) sank zunehmend stark. Die Glaubenssätze über das "nachhaltige Trading für die Masse durch Dritte", statt abstrakte Geschäftsideen, waren wieder im Trend, und so begann sich die innere Marktstruktur allmählich anzupassen und spuckte "Cryp-Trade-CapitalBizNet und LavidaNuevaaus - nicht zu vergessen der Trend der Telegram-Bots bei den kleineren HYIPs.

So oder so; der Markt bewegt sich. Aber in welche Richtung? Eine neue Ära an Hybrid-Programmen ist angebrochen! Während zuvor die Adshares die Zielgruppe der "MLM-Networker" und "Online-Marketer" ansprach, sind es jetzt die MLM-Trading-HYIPs. Wenn das Affiliate-System nicht mehr als 1 Ebene hat, tut es für die überdurchschnittliche Publikationsfähigkeit eines Programms nicht genüge und ist daher für den aktuellen Promoter-Kern des Markts uninteressant. Der Markt befindet sich demnach in einer transformativen Phase, in der dieser vorerst eine gewisse "Starre" aufweist, da er Zeit braucht um mit diesen neuen Elementen verschmelzen - was er aber scheinbar noch nicht so recht will...
Es sind allerdings nicht nur Anhaftungen an alten Mustern, die dafür verantwortlich sind, sondern auch die einseitige Fokussierung auf neue Trends. Dazwischen befindet sich die Kluft, die für die ruhige Markt-Zeit im Mai sorgte. Diese Spannung muss schlussendlich dazu führen, dass sich der Markt wieder zu einer ganzheitlichen Struktur festigt, doch derweil immerhin wenige Admins mutig genug sind, sich an den neuen MLM-Trend anzupassen, wollen sich die Teilnehmer des größten Vorreiters der MLM-Trading-HYIPs Questra nicht in den Markt integrieren.
Diese Distanz zum eigentlichen Programm-Markt verstärkt die Spannung und wird bei einem weiteren Anstieg des Trends zu einer Überlastung führen, womit die Spannung reißt und sich der eigentliche Programm-Markt mit den Nachzüglern der MLM-Trading-HYIPs wieder stabilisiert. Die zur Zeit führenden 3 Programme dieser Art (CTC, Biznet und Lavida) würden somit weiterhin an Publikation und Cashflow gewinnen. Eine sich im Ansatz befindende Markt-Bewegung gibt dafür der aktuelle Zahlungs-Stopp bei Questra zum Anlass.

Wie auch immer es kommen möge, jetzt wirkt der Markt unbeholfen und porös. Noch dazu steht die Urlaubszeit vor der Tür, doch in den letzten Tagen ist ein deutlicher Anstieg der Neuankömmlinge im Markt zu spüren. Eventuell haben gerade die Problem diverser real wirkenden Programme, wie ETH-Trade und EvoBinary den Markt bewegt - und dazu bewegt, zu merken, dass kein "Unternehmen" unverwundbar ist.
Eines der ersten Programme, dass auf die steigende Nachfrage der herkömmlichen Marktstruktur reagiert hat ist SwissCredit. Trauen sich in den nächsten Tagen noch mehr Programm-Gründer auf den Schirm der "wissenden Bevölkerung der Ponzi-Spieler", könnte das dem Markt wieder mehr Halt verleihen. Zu guter Letzt würde sich die neuen Trends mehr in die herkömmliche Marktstruktur integrieren, ohne sich mehr mit dem Versuch einen eigenständigen Markt zu erschaffen von ihr abzulösen, wie es damals mit den Adshares begann.
Eines der letzten stark publizierten Adshares, welches sich ebenfalls vom Markt verabschiedet hat, war bislang das Programm Adsino. Seitdem fährt der Teilmarkt, der damals eine Reaktion auf den Verlust des führenden Zahlungsmittels LibertyReserve war immer mehr runter. Berücksichtigt man dies ebenso, stehen die Chancen nicht schlecht, dass der Markt im Juni an genügend Zusammenhalt gewinnt, dass er während der Urlaubszeit über sogar ein leichtes aber konstantes Wachstum verzeichnen könnte.

Die letzten Stunden scheint es sogar so, dass der gesamte Markt allgemein wieder mehr auflebt. Sowohl das Interesse für Bitcoin, als auch anderen tatsächlichen Investments steigt nun noch mehr und Teilnehmer aus diesen Märkten werden nun wohl wieder offener für alternative Möglichkeiten. Vereinzelt wird das bewusste Investieren in Ponzis wieder mehr in Betracht gezogen.
An das warme Wetter hat man sich allmählich auch gewöhnt und nun, da es quasi nichts all zu besonderes mehr ist, bewegt man sich vielleicht wieder mehr zum Computer. Der Sommer hat ja gerade erst begonnen und ist noch lang, womit man ihn jederzeit noch genießen könnte. Da diese Erfüllung der Vorfreude auf den Sommer nun vorüber ist und bemerkt wurde, dass sowohl das Wetter Deutschlands, als auch jenes einiger Programme Gewitter mit sich bringen, fühlen sich die Teilnehmer des Markts nun ein wenig mehr bereit für neue Herausforderungen - oder zumindest für Ablenkungen? Wenn der Markt also noch einen Aufschwung vor dem Sommerloch erleben kann, dann jetzt. Und es sieht gut aus!
Einiges spricht dafür, dass man zur momentanen Marktlage nicht lange zögern sollte, was größere Neuerscheinungen bestimmter Admins oder auch unbekannter Admins, mit einem Konzept, welches sich an den MLM-Trading-Trend des Markts anpasst anbelangt. Wenigstens den Juni über sollte noch ein Bisschen Luft sein, um das Portfolio wieder etwas mehr befüllen zu können. Im schlimmsten Fall ist das eine gute Vorbereitung für einen wiederum ruhigen Juli. Im besten Fall wächst der Markt in diesem Sommer ungewöhnlich stark, womit er im Herbst einen neuen Höhepunkt erreicht. Was danach passiert, hängt sowohl vom weiteren Verlauf der führenden Programme, als auch der kommenden Neuerscheinungen ab.

Vielen Dank fürs Lesen. Ich hoffe man merkt, dass ich mir von News zu News mehr Mühe gebe, wirklich gezielt aber auch verständlich zu erklären, was meiner Einschätzung nach auf dem Markt passiert. Mir persönlich macht das News schreiben immer noch viel Spaß und mit jedem weiteren Mal geht es flüssiger von der Hand. Bei Fragen freue ich mich bei so einem komplexen Thema vor allen Dingen über Gespräche im Voice-Chat. Kommentiert werden darf gerne auch HIER und natürlich freue ich mich über Likes.

Wie immer alles Gute und viel Erfolg und bleibt auch wachsam, wenn ihr einmal aufgewacht seid! =)

Viele Grüße
Peter

News Nr. 37 01.05.2017 um 18:34

Ruhiger Frühlings-Markt: Stagnation des Markt-Wachstums nach Einbruch oder Verlagerung des Anstiegs außerhalb der typischen Markt-Grenzen...?

Kommt es einem nur so vor oder ist der Markt gerade sehr ruhig? Woran liegt das? Lasst uns das gemeinsam raus finden, denn wenn man sich etwas im Markt umschaut, scheint es nicht nur Einbildung zu sein. Im Gegenteil, der Markt gewinnt gerade wenig an neuen Investoren - zumindest was seine innere Struktur bis hin zum Marktkern anbelangt. Ich habe mich darauf hin, wie vor jeden News hingesetzt und versucht meine Beobachtungen mit einer These zu decken, die sich als recht nachvollziehbar zeigte: Verantwortlich sind die Klasse-A-Programme!

Hinweis: In diesen News wird sich viel auf die Programm-Klassen bezogen. Beispiele und eine Beschreibung dieser, findest du auf unserem Monitor.

Über 4 Wochen sind seit dem in den letzten News berichteten Einbruch vergangen. Viele Programm verließen zeitgleich den Markt und mit diesen auch einige enttäuschte Investoren, die den Markt ein für alle Mal abgeschrieben haben oder zu den Klasse-A-Programmen geflüchtet sind, um ihren Verluste wieder reinzuholen. Der Markt erlebte somit auf beiden Seiten ein Tief, nach dem er sich wieder erholen, neu ausrichten und aufbauen muss. Weil nichts unbegrenzt wachsen kann, ist das normal, denn indem sich der Markt ausdehnt und zusammenzieht, um sich anschließend wieder erneut auszudehnen, formt er sich neu, um sich selbst am Leben zu erhalten - was durch unterschiedliche Markt-Phasen spürbar wird.

Nun sollte die Markt-Publikation aber, wie eigentlich nach jedem Tief wieder an Wachstum zunehmen, doch derweil der Markt auf seiten der Admins wieder vielversprechende Klasse-B-Programme mit sich bringt, scheint die Nachfrage nach diesen nicht hinterher zu kommen. Stattdessen sind es die Programme mit Klasse-A-Potential und vor allen Dingen jene die es schon erfüllt haben, die gerade einiges an Aufmerksamkeit an sich ziehen und so für Wachstum außerhalb der Markt-Grenzen sorgen. Die innere Marktstruktur des klassischen HYIP Markts scheint darunter zu leiden, denn für normal sorgt diese gewöhnliche Markt-Bewegung für die Ausdehnung des Markts - zur Zeit geht diese aber nur schwerlich von statten.

Während die Kompression nach der vorangegangenen Markt-Übersättigung deutlich zu spüren war, lässt die Ausdehnung also noch auf sich warten. Mit anderen Worten werden die Klasse-B-Programme von den Neuankömmlingen des Markts gar ignoriert oder eher unabsichtlich weniger bemerkt. Auch manche Anfänger, die schon länger am Markt teilnehmen, scheinen immer mehr dazu zu neigen, überwiegend die Klasse-A-Programme an die Neuankömmlinge weiterzuempfehlen. So kommt es, dass die Neulinge, die von außerhalb kommen, sich vorerst keinem strukturierten Teilmarkt, wie dem der HYIPs oder Adshares anschließen. 

In gewisser Hinsicht ist das normal, denn dies kann erst dann passieren, wenn diese Neulinge ihr erstes Erwachen erleben, sobald eines der größer publizierten Programme den Markt verlässt. Geschieht das, dann kehren die meisten Teilnehmer den Investment-Programmen den Rücken zu aber die übrig gebliebene Masse schließt sich dem Markt an und sorgt so für seine erneute Ausdehnung. Manchmal fällt dieser Ablauf hinsichtlich der Marktphasen günstig, doch zur Zeit scheint sich dies durch die Anhaftung an Klasse-A-Programme zu verschieben.

Ein Mitgrund dafür ist natürlich das weit verbreitete Programm Questra, welches mittlerweile soweit über seine Markt-Grenzen gewachsen ist, dass es regelrecht über den Markt-Phasen steht, aber nicht nur. Auch Klasse-A-Programme die Probleme machen, werden vom Markt noch nicht losgelassen (Evo Binary und Merchant Shares). Aus markt-analytischer Sicht, wäre dies für den Markt sogar vorteilhaft, wenn dies innerhalb diesen Monats (Mai) geschehen würde, denn manche reine Klasse-B- und vor allen Dingen Klasse-C-Programme könnten sich gerade deswegen bis dahin nur schwer im Markt verbreiten. So gesehen deutet einiges drauf hin, dass dies den Markt dann wieder etwas von Innen heraus fördern könnte.

Daneben entstanden nämlich zumindest auch einige (B+) Programme, die sich, wie in den News Anfang des Jahres berichtet, bei ihrer Ausarbeitung an den älteren Klasse-A-Programme orientiert haben (z.B. an HYIPs wie, Cryp-Trade-Capital und Lavida-Nueva oder dem Hybrid-Programm Adsino). Diese wurden durch die reale Erscheinung der Konkurrenz, wie RecyclixAdPackPro oder eben Questra belebt. Ohne diesen Fortschritt des Marktes, würden diese Programme der Klasse B+ womöglich nicht existieren. Diese künftig angehenden Klasse-A-Programme halten die innere Struktur des Markts momentan weitestgehend alleine zusammen und werden vor allen Dingen dann wieder für die Ausdehnung des Markts sorgen können, wenn ältere Klasse-A-Programme den Markt schlussendlich wieder verlassen.

Der Mai könnte weiterhin ruhig verlaufen: Das heißt, einige Admins trauen sich womöglich nicht, ihr neues Programm auf den Markt zu bringen, wenn diese spüren, dass noch zu viel Aufmerksamkeit der Investoren bei diversen Klasse-A-Programmen mit Problemen oder jenen, die sich in der Verzögerungsphase befinden fest hängt. Dies scheint zumindest jetzt die allgemeine Ursache für das fehlende Wachstum des HYIP Markts zu sein, sowie dass Klasse-A-Programme zudem die Messlatte so hoch gesteckt haben, dass sie die Aufmerksamkeit potentieller Markt-Investoren direkt so fest an sich ziehen, bevor diese auch nur ansatzweise auf den gesamten Markt fallen könnte.

Eines der größten Ponzi-Schemen ist immer noch der Programm-Markt selbst und da dieser immer in Bewegung bleiben muss, wird sich vermutlich schon bald zeigen, welches Feedback sich der Markt einfallen lassen wird, um für seine erneute Ausdehnung zu sorgen. Passiert allerdings nichts, müssen sich wohl oder übel einige Markt-Teilnehmer damit abfinden, dass in diesem Frühling nicht viel erneutes inneres Markt-Wachstum stattfindet, welches die Teilmärkte auf seine vorherige Größe zurück bringt. Die aktuelle Ausrichtung des Markts auf scheinbares "Network-Marketing" wird sich eventuell als unverzichtbarer Trend herausstellen, an dem sich auch die Klasse-B-Admins mehr und mehr anpassen werden müssen.

Für die Investoren mit einem Portfolio ist es zur Zeit ratsam die Ausdehnung des Gesamtkapitals nicht über die Anhebung der Programm-Anzahl zu vollziehen, sondern bis zur nächsten Markt-Veränderung nur über die Erhöhung der einzelnen Zellen zu bewerkstelligen (höhere Ausgleichs-Anlagen). Auf gut Deutsch, ist besonders jetzt darauf zu achten, nicht gleich jedes Programm ins Portfolio aufzunehmen, dass groß angepriesen wird. Weist das Portfolio genug Stabilität und eine konstante Programm-Anzahl auf, dann macht es Sinn auch mal "Nein!" zu sagen, bis der Markt wieder hoch geht. Eine persönliche Hoffnung, dass der Markt wieder lebendiger wird, darf dann gerne noch das Wetter bleiben, wenn dann vielleicht nun endlich alle Feiertage vorbei sind und die Menschen mit den wärmeren Tagen wieder offener werden und ja vielleicht doch noch Lust auf das Internet haben.

Danke für's Lesen! Der letzte Teil war übrigens kein Sarkasmus. =) Ich hoffe, die News helfen dem ein oder anderen weiter. Ich freue mich darüber, wenn du kommentieren oder liken möchtest, damit ich weiß, dass es gelesen wurde. Bei Fragen besuche uns in VC oder frage mich im Support-Chat!

Wie immer alles Gute und viel Erfolg und bleibt natürlich so gut es geht wachsam! :)Viele GrüßePeter

News Nr. 36 27.03.2017 um 17:01

Überganszeit zum Frühling: Markt-Einbruch und darauf folgender Eintritt in die neue Marktphase

Der Winter wurde recht glimpflich überstanden. Es gab weder einen derartigen Einbruch der Nachfrage, als dass ein sogenannter "Black December" ausgemacht werden konnte, noch gab es ein längeres Frühjahres-Tief. Gründe kann es dafür mehrere geben, doch wirklich spürbar ist, dass sich die Einstellung der langfristigeren Markt-Teilnehmer in Bezug auf den scheinbaren Mythos "Black December" zum einen verändert hat und zum anderen, die führenden Programme das Interesse für den Markt über den Winter hin aufrecht erhielten. So hat der Markt genügend neuen Zulauf erhalten, dass fast alle Programme, die das Potential mitbrachten den Winter zu überstehen, dies auch geschafft haben. Dementsprechend ist das Jahr gut gestartet aber jedes Wachstum zieht in diesem Markt nachträgliche Belastung mit sich.
Die längerfristigen Markt-Teilnehmer bestimmen mit ihrer Einstellung die Einstellung ihrer Gefolgschaften, die zu meist aus Neulingen bestehen, die sich noch nicht lange genug mit dem Markt auseinander gesetzt haben, um ihn eigenständig verstehen zu können. Was der Marktkern für richtig hält, bestimmt somit den gesamten Markt. Jeder erschafft den Markt mit und die Teilnehmer die das nicht wissen, halten sich an diejenigen, die dies tun und somit den Kern des Markts bilden, der die Bewegungen im Markt vorgibt. Gibt es ihrer Meinung nach keinen "Black December" mehr, dann ist es so. Bleibt dafür aber jeglicher Einbruch am Ende einer Hoch-Zeit wie dieser aus? Nein - der Markt sucht sich somit eigene Wege. 

Aktuell erlebt der Markt deshalb einen Einbruch. Durchaus ist das regelmäßige Sterben von Programmen normal, doch der Verlauf einzelner Marktphasen geschieht nicht zufällig. Durch diese formt sich der Markt neu, um sich anders aus- bzw. aufzurichten. So rekonstruiert sich der Markt selbst. Trifft das Wachstum des Markts auf Widerstand, müssen neue Trends und Wege entstehen. Dies kann ohne Einbrüche nicht von statten gehen. So erhält sich der Markt am Leben, um wieder wachsen zu können, denn ohne wiederkehrenden Wachstum würde er sterben. Bevor dieser stirbt, sterben Programme, damit wieder neuer Entwicklungs-Raum freigegeben werden kann. Der Markt muss immer in Bewegung bleiben. Nur Wachstum erhält den Markt am Leben. Da auch dieser nicht unendlich wachsen kann, muss neues Potential freigegeben werden - wenn nötig, auf Kosten gefestigter Publikations-Ströme.
Akkurat betrachtet bedeutet das, dass sich die Sterbe-Rate der Programme an manchen Tagen einer jeden Marktphase überdurchschnittlich erhöht. Auch ohne den Einfluss der Marktbewegungen können an manchen Tagen zwar mehrere Programme den Markt gleichzeitig verlassen, obgleich sie zu unterschiedlichen Zeitpunkten gegründet wurden, doch dann schließen diese nur deshalb gleichzeitig, weil ihre Geschwindigkeit unterschiedlich ist, und ihr Potential zufällig am selben Zeitpunkt aufgebraucht ist. Ein Programm mit drei Mal so hoher Rendite, hat grundsätzlich die Beschaffenheit sein Potential auch drei Mal so schnell aufzubrauchen (zudem verengt sich seine Entwicklungs-Zeit). Ist die Rate der Schließungen jedoch so hoch, dass diese die Neuentstehung neuer Programme einige Zeit deutlich überwiegt, kann von einem Markt-Einbruch gesprochen werden.

So wie die meisten Einbrüche ist auch der jetzige als Übergangszeit zu betrachten, denn meist geschehen diese beim Wechsel von einer in die nächste Marktphase. Mit diesen Marktphasen und den damit verbundenen Übergangszeiten ist, unabhängig der darin enthaltenen Marktbewegungen und davon abhängigen Anomalien, konstant zu rechnen, da sie auf Grund ihrer Anlehnung an die normalen Jahreszeiten wiederholungsfähig sind. Diese Marktphasen sind Marktbewegungs-übergreifend. Genaugenommen werden die Marktbewegungen von den Marktphasen beeinflusst, indem sie durch diese begünstigt oder zurückgehalten werden. Auch wenn Marktbewegungen eigenständig erscheinen, passen sich diese der jeweiligen Marktphase an und werden durch den Einfluss des Marktkerns komprimiert, gedehnt oder verzögert - gar soweit bis man einer solchen Marktbewegung einen Namen gibt, sobald sich der Markt routiniert darauf einstellt (Beispiel "Black December").
Diese Anomalie trat seit der neuen Marktzeit, nach der Schließung von Liberty Reserve, durch die auch neue Teilmärkte wie der Crypto-Currency- und Adshare-Markt immer weiter in den Vordergrund traten, immer weniger intensiv auf. Der Markt stellt sich auf dieses Markt-Tief nicht mehr ein, um nicht zu sagen, dass er es nicht mehr beschließt, womit die darauf folgende Übergangszeit nun ein größeres Loch hinterlässt, da der Markt auch diesen Frühlingsanfang wieder übersättigt scheint. Unabhängig davon ob man dies als Marktphasen-Verschiebung oder als zufällige Wiederholung betrachten möchte, lässt sich nicht leugnen, dass in den letzten 3 Jahren zunehmend ein anderes Muster heraus gelesen werden konnte: Derweil der Markt im Winter relativ ruhig verläuft, kann beim Winter-Frühlings-Wechsel oftmals ein verschärfter Umschwung erlebt werden, bei dem sich die Programm-Trends und Markt-Teilnehmer neu ausrichten. Vereinfacht ausgedrückt; läuft es einige Zeit zu lange gut, muss etwas passieren.

Gerade jene Verkettungen im Markt, durch die versucht wird mehr Stabilität zu erzeugen, fungieren bei solchen Einbrüchen als Hebelwirkung, die den Markt instabil macht. Dies hängt auch damit zusammen, dass die Programme dieses Markts ihren Cashflow oftmals nicht so eigenständig aufbauen, wie es scheint. Manche Gründer von kleineren bis mittelgroßen Programmen investieren einen Teil ihrer eingenommen Gelder etwa in größere Programm, da sie so hoffen ihren Cashflow solange stützen zu können, bis ihr Programm eine ähnliche Größe erreicht (dies kann auch diesen größer publizierten Programmen schaden). Ein für Ponzi-Gründer weniger risikoreiches Vorgehen findet man beispielsweise bei Monitor-Admins vor. Auch diese gründen immer wieder mal eigene Programme und listen diese meist weiter oben auf ihrem Monitor auf. Auch wenn sie das nicht tun, werden die Einnahmen des Monitors oftmals für einen Puffer des Cashflows ihres eigenen Programms verwendet. Läuft der Markt dann schlechter, läuft auch jeder Monitor schlechter und der Puffer verringert sich.
Kurzum investieren Ponzis in Ponzis, womit der Markt in diesem Licht ebenfalls als ein gigantisches Ponzi-Schema erscheint, in dem die Programme selbst zu Investoren werden, was den Markt wiederum höchst instabil macht. Ein anderer Dominoeffekt der mit Markt-Einbrüchen einher geht ist beispielsweise die Tatsache, dass einige Programm-Gründer direkter Ponzi-Schemen auch mehrere Programme bewusst parallel am Markt betreiben. Meist handelt es sich dabei um ein größeres Haupt-Projekt, das durch 2-3 kleinere Programme, die eher untergeordnet gepflegt werden, gestützt wird. Tritt eine Übergangszeit im Markt ein, schließt der Programm-Admin die kleineren Projekte zu Gunsten seines Haupt-Programms, damit dieses Chancen hat das Markt-Tief zu überstehen und noch einen größeren Cashflow aufzubauen.

Mit welchen Ereignissen die jetzige Übergangszeit wann genau abschließt, hängt deshalb auch vom bisherigen Marktverlauf ab. Je nach Menge und Reichweite der aufgebauten Verkettungen, können Dominoeffekte ausgelöst werden, die einige Tage oder sogar Wochen nachwirken. Dabei gilt meist, je intensiver spürbar ein Einbruch ist, desto kürzer ist seine Dauer. Hinzu kommt jedoch, dass umso schwieriger es dem Markt fällt alte Programme loszulassen, desto länger kann sich dieser Prozess ziehen. Erst wenn sich der Markt überwiegend auf die neue Marktphase einstellt, kann diese eintreten, denn neue Teilnehmer orientieren sich an den aktuellen Markt-Strömen. Erst wenn der Markt dafür bereit ist sich nach diesem Einbruch neu auszurichten, kann der Markt in die fruchtbarste Jahreszeit für neue Programme eintreten, damit diese dann nachhaltig aufblühen können, um auch über den eher ruhigeren Sommer noch einige Zeit hinweg gedeihen zu können, welcher meist ohne nennenswerte Einbrüche oder Anstiege verläuft, oder eventuell sogar noch den Jahres-Höhepunkt im Spätsommer bis Herbst mitnehmen zu können. 
Dies realisiert sich auch dadurch, dass die kommende Marktzeit des Frühlings meist eine weitere Zunahme an neuen Markt-Teilnehmern hervorbringt. Auch in diesem Jahr ist in der nächsten Marktphase eine verstärkte Zunahme an Markt-Neulingen zu erwarten, welche sogar aller Wahrscheinlichkeit nach den bisherigen Anstieg überwiegen wird. Auch diverse Programm-Admins wirken bei diesen Marktbewegungen mit, indem sie beschließen, wann sie ihr neustes Programm auf den Markt bringen. Im Frühling erblicken für normal viele Programme das Licht des Markts, deren Admins einen gewissen "Plan" im Hintergrund mitbringen. Für größer publizierte Programme gilt, dass sich besonders jetzt herauskristallisieren wird, welche von diesen widerstandsfähig genug sind, um in der bald folgenden Hochzeit bis Anfang Sommer noch deutlich wachsen zu können.

Die Übergangszeit begann sich etwa Mitte März anzukündigen. Aktuell scheint der Markt-Einbruch am intensivsten gewesen zu sein. Somit sollte das Schlimmste schon überstanden sein und trotz allem befindet sich der Markt gerade in einem aufstrebenden Flow. Sowohl das aktuelle Angebot ermöglicht eine überdurchschnittliche Programm-Wahl, als auch der Anstieg der Nachfrage wurde seit Anfang des Jahres durch nichts zurückgehalten. Im Februar reagierte das Angebot an Programm darauf und zog weitere Aufmerksamkeit in den Markt, welche sich zum Teil weiterhin in den führenden Programmen stark bündelte. Doch gerade wegen dieses guten Starts und des fehlenden Filters vor dem Frühjahrshoch, scheint der Markt nun deswegen stellenweise überlaufen. Eine zu hohe Programm-Anzahl teilt die übrig gebliebenen Markt-Ströme zu weit auf. Eben weil das diesjährige Markt-Wachstum auf dem stabilen Niveau des vorherigen Jahresendes aufgebaute, hat sich dieses Jahr ein so großer Markt-Cashflow entwickelt, dass dieser für seine Ausdehnung über weitere Teilnehmer von außerhalb, nun erst einmal zusammenbrechen muss.
Nun sortiert sich das überschüssige Angebot aus, welches sozusagen etwas übermütig auf die steigende Nachfrage reagiert hat und zu lange ohne Rückhalt und Hindernisse angestiegen ist. Wegen der real wirkenden Beschaffenheit der zeitweise führenden Programme, die auch für eine zuversichtliche Einstellung der längerfristigen Markt-Teilnehmer sorgte, entstand ein deutlicher Anstieg der Neuankömmlinge im Markt. Der Anstieg der Nachfrage ist nicht zu stoppen, doch jedes Programm kann zudem auch daran erschöpfen. Zu wenig Inflow bremst ein Programm ab aber jeder hohe Inflow kann unter Umständen einen zu hohen Outflow nach sich ziehen. Das Angebot bestimmt die Nachfrage, doch überwiegt das eine das andere, kippt das Gleichgewicht und der Markt formt sich neu, um es wieder herzustellen. Der Markt erschafft seine eigenen Phasen, doch die Investoren sorgen für deren potentiellen Rhythmus, der jedoch immer wieder Schwankungen, Veränderungen und Verschiebungen ausgesetzt ist.

In wenigen Tagen sollte auf Seiten des Angebots bereits wieder ein Aufleben des Marktes spürbar sein. Durch die weiterhin exponentiell ansteigende Nachfrage, werden einige Admins versuchen das Loch des Angebots schnell zu füllen, wobei bei diesen fraglich ist, ob diese die richtige Einstellung mitbringen, um für einige Investoren mit einer guten Performance abzuschließen. Viele Admins werden die jetzige Markt-Situation lediglich als Momentum für ihr Programm betrachten, da einige Konkurrenz den Markt verlassen hat. Daher kann es bereits wenige Tage nach dem jetzigen Einbruch so erscheinen, als habe der Markt sein Gleichgewicht wieder hergestellt, doch erst wenn die ersten neuen Angebot sich verflüchtigt haben, ist der Boden für nachhaltigere Programme geebnet - wenn die spürbare Zunahme an "Fast Scams" vorüber ist.
Mindestens für die nächsten 2 Wochen, maximal aber etwa 4 Wochen ist es daher ratsam, es mit Ausgleichs- und Neuanlagen etwas behutsamer angehen zu lassen. Dann werden einige Programme mit gutem Potential entstehen können, wobei sich das Angebot an für die Masse interessanteren Programmen in einer passenderen Menge an die Nachfrage anpassen sollte als zuvor. Einige von diesen Programmen werden dann von den fortgeschrittenen Markt-Teilnehmern wieder unterstützt werden und manche davon werden den Sommer oder sogar Herbst überstehen können, oder womöglich sogar bis ins nächste Jahr halten können. Beginnt dieser Marktaufbau, machen Neu- und Ausgleichs-Anlagen wieder mehr Sinn, sowie auch die Programmanzahl bis zum Sommer auf ein höheres Niveau zu bringen. Als Investor sollte man also den kommenden Schub nach der Übergangszeit für den Aufbau bzw. Ausbau seines Portfolios nutzen, um den Sommer über viele Gewinne generieren zu können.

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Danke für`s Lesen! - Und wie immer alles Gute, sowie viel Erfolg und bleib wachsam!

News Nr. 35 06.03.2017 um 18:12

Geld von Recyclix droht abzubrennen: Äußerer Auslöser der Sättigung oder interne Stagnation - oder gar beides zugleich?

Durch Müll recyceln Geld dazu verdienen? Ist das überhaupt möglich, könnte man sich fragen. Alleine die Frage genügt, um mit dieser innovativen Idee Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. das hat Recyclix vor allen Dingen ab Mitte 2016 zunehmend getan. Bis dahin hat sich das Adshare-ähnliche Programm schrittweise im Markt integriert. Die Zielgruppe die Recyclix ansprach, waren weniger große Marketer, als Anfänger des Programm-Markts. Durch diese hat das angebliche Müll-Recycling-Programm gleich zu Beginn einen immer stabileren Marktkern um sich herum aufgebaut. Dieser Aufbau war Anfang September 2015 abgeschlossen, womit sich durch die rückwirkende Traffic-Analyse eine etwa 3,5 monatige Aufbauphase erkennen lässt. Start des Programms war bereits im Mai 2015. Das erste zugriffsbereite Snapshot bei Archive.org tauchte zwar erst am 12. August auf, doch der erste Thread unter den großen internationalen Communitys erschien am 21.05.15 bei "MoneyMakerGroup". Definitiv eines der ältesten Programme des Markts, welches nun aber schwächelt...

Alles in Allem ein rhythmischer Aufbau mit einer auffallend langgezogenen Integration, in der sich das Programm nur langsam innerhalb des Markts ausdehnen konnte, später dann aber, durch die Unterstützung der Messen und Events Anfang Juni 2016 in eine steile Wachstumsphase einkehrte. Seit Dezember letzten Jahres scheint diese einschließlich des Alexa-Traffic-Rangs nicht nur zu stagnieren, sondern seit Anfang dieses Jahres fällt der Traffic nun auch rapide ab. Dort erreichte Recyclix bereits einen empfindlichen Punkt, dessen Wirkung sich nun durch den Einfluss eines zusätzlichen äußeren Umstands wohl bewahrheiten muss. Die Rede ist von einem Vorfall, der nicht nur seitens der Betreiber, sondern auch durch manche Medien kommuniziert wurde. So soll durch den dort berichteten Brand, einer 2 Hektar (20.000m²) großen Lagerfläche am 14. Februar, auch mehrere von Recyclix deponierten Plastikabfälle, sowie auch verwendete Maschinen betroffen sein, wird in ihrem Newsletter behauptet. Nicht zu leugnen ist dabei natürlich, dass das betroffene Gelände in Brozek, nahe der deutschen Grenze einer Firma mit dem Namen "Eco Recykling" angehört. Auch wenn durchaus Firmen existieren, die eine solche Lagerfläche zur Miete bereitstellen, bleibt offen, wieso Recyclix seinen Teilnehmern erst so spät von dem Vorfall im BackOffice berichtet.

Auffällig am Verlauf der letzten Wochen ist, dass unserer Community seit 10.02.2015 auffiel, dass eine erneute Verifizierung für die Auszahlungen notwendig wurde. Bereits am 17. November 2016 verbreiteten sich Gerüchte über die Umstellung des Systems von Recyclix, welche kurz darauf von offizieller Seite bestätigt wurden. 3 Tage danach wurde nämlich auf Facebook bekannt gegeben, dass Recyclix plant ab Oktober 2017 keine weiteren Neuanmeldungen mehr zuzulassen. Eine etwas längere Erklärung folgte weitere 3 Tage später direkt auf der Internetseite von Recyclix (sowie am selben Tag in der Facebook-Gruppe in deutscher Fassung). So wird dort berichtet, dass nach der dieser Phase der letzten Teilnahme-Möglichkeit eine "10-Zyklus-Übergangszeit" starten soll, in der alle bis dahin eingezahlten Gelder gewinnbringend rückvergütet werden sollen. Zusätzlich wurde damals der Start einer neuen Plattform für Anfang 2017 bekannt gegeben, welcher bislang noch nicht umgesetzt wurde. Skeptisch betrachtet tut sich hier in Anlehnung der bisherigen Lebensphasen ein Gesamtbild auf, welches Raum für Spekulationen lässt. Im Prinzip könnte man die aufgelisteten Veränderungen auch als Signale einer bewusst eingeleiteten Verzögerungsphase deuten. Nicht selten verlassen Programme kurz nach Bekanntgabe einer Teilnahme-Frist den Markt. Indirekt bezieht sich Recyclix bei der Bekanntgabe der künftigen Ausrichtung ihres nach außen hin beworbenen Crowdfunding-Geschäftsmodells, auf eine dann nicht mehr benötigte finanzielle Unterstützung.

Unabhängig davon ob dieses Konzept nun uneingeschränkt oder nur zum Teil umgesetzt werden konnte, oder dies womöglich gar nicht getan wurde, bleibt die Wiederaufnahme des regulären Teilnahme-Programms so oder so ungewiss. Am 27. Februar wurde auf eine am 23. Februar in den ABGs integrierte Klausel eines Notfallplans zurückgegriffen, die exakt 8 Tage nach dem oben beschriebenen Vorfall des Brands nachträglich eingefügt würde. Der Plan beinhaltet die Kürzung aller Güter der Nutzer, die vor dem 14.02 investiert haben, und diese in 3 Gruppen eingeteilt werden. Es liegt nahe, dass die Einteilung in diese Gruppen nach dem Prinzip stattfindet: "Wer bereits Gewinne erhalten hat, wird eine intensivere Kürzung erleiden und Teilnehmer mit weniger Gewinn, eine etwas kleinere." Auch wenn eine Normalisierung bis Juni 2017 geplant ist, besteht neben der wie auch immer gearteten Realität im Hintergrund des Programms die Gefahr, dass einige Teilnehmer nun versuchen werden, ihr Kapital immer mehr vom Programm abzuziehen. Zumindest wird die aktuelle Situation, welche sich durch viele Aspekte wahrnehmen lässt, es unausweichlich machen, dass Recyclix in seinem Ansehen bei Markt-Neulingen, die eine Investition eventuell noch vor dem aktuellen Szenario in Betracht zogen sinkt, während sich die Publicity innerhalb des Hypes relativ aufrecht hält. 

Produktionsausfälle und Unfälle in Fabriken sind generell etwas, was nicht selten Schlagzeilen macht. Die Überzeugungen der Teilnehmer, dass Recyclix zu 100% ein "Ponzi-freies System" sei, nehmen vielleicht gerade deswegen in den letzten Tagen enorm zu. Sicher sein kann man sich hier jedoch nicht, gerade weil auf der gegenüber liegenden Meinungs-Front immer wieder einmal auf eine weitere Klausel der AGBs hingewiesen wird. Diesbezüglich wird davon ausgegangen, dass man sich damit einverstanden erklärt, dass eingezahltes Guthaben der Nutzer für die Auszahlung anderer Nutzer genutzt werden darf. Nichts anderes macht eine in sich geschlossene Geld-Umverteilungs-Maschine (Ponzi-System). Ob dies nun aber ausschließlich nur angestrebt wird, bliebe, angesichts des Aufwands, den ein Programm wie dieses, für eine annähernd lückenlose Fassade ableisten müsste, eine Illusion, die auch mit einfacheren Mitteln umgesetzt werden könnte. Bei weniger Komplexität, gibt es weniger zu faken. Vielleicht rührt das Gefühl der Illusion mancher Leute aber gerade daher, dass selbst die Betreiber denken, dass ihr Programm real-isierbar sei - obgleich sie sich ihrer Geldflüsse innerhalb des Systems bewusster scheinen, als manch andere Admins, die das Unmögliche als möglich verkennen.

Als nicht realisierbar, muss sich in diesem Markt jedoch wohl oder übel leider jedes Programm später oder früher herausstellen. Und so ergeht es auch Recyclix gerade. Ob direkt oder indirekt, ob durch äußere Einflüsse oder interne Geldfluss-Erstickung, so lässt sich in diesem Markt beobachten, dass jedes Programm (warum auch immer) die immer selben Lebensphasen durchläuft. Logisch zu begreifen ist das nur schwer aber es ist etwas, dass man nach einiger Zeit einfach akzeptiert. Irgendetwas passiert immer und jede Veränderung ist bei einem Programm quasi ein schlechtes Zeichen - eines durch das sich der Wandel zeigt, denn dieser lehrt uns, dass nichts von Dauer sein kann.Diesen Wandel scheinen auch die Betreiber nicht vorhergesehen zu haben, obwohl sie sich auf vieles vorbereitet haben. Nichts steht still und nichts geht immer Berg auf. Einmal in einem Tal angekommen und dann äußeren Einflüssen wehrlos ausgesetzt, zeigt sich der Wandel plötzlich sofort. Recyclix wird sich noch lange gegen diese Selbstverständlichkeit des Lebens wehren, doch schien bereits zuvor in ein Loch ausgebrannten Geldes gefallen zu sein, was es sehr unwahrscheinlich machen wird, den nun schlagartig geäußerten Rückstand aufzuholen - begründet durch ein Feuer. Könnte man etwas draus lernen, dann wäre es wohl: "Nichts ist sicher, selbst dort wo es sicher scheint."

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News Nr. 34 20.02.2017 um 00:42

Übergangsphase: Stößt EvoBinary an seine Marktgrenzen oder erfüllt es sein Klasse-A-Potential?

EvoBinary war letztes Jahr eines der größten Überraschungen des Markts. Es kam wie aus dem Nichts und erhielt seit Ende Mai sofort wachsende Aufmerksamkeit im klassischen Programm-Markt. Mit ähnlich aufgestellten Renditen wie Questra, machte es auch diesem Programm bald annähernd Konkurrenz. Realistisch wirkende Konditionen mit Banküberweisung und das "Trading-Thema" sind wieder in. Schon bald begannen viele Teilnehmer des Markts sich zu fragen, ob sie nicht nur in den neusten aktuellen Trend "Questra", sondern auch in den Newcomer "EvoBinary" einsteigen sollten - sicherlich zur Zufriedenheit der Programm-Betreiber, wobei vielleicht genau diese Erwartung und das dahinter liegende Ziel erfüllt wurde. Doch nicht nur das; vielleicht wurden die Erwartungen übertroffen - zum Guten oder Schlechten?

Gerüchte sprachen sich im Markt herum, dass es zufriedene Teilnehmer geben würde, die bereits mehrere Monate bei EvoBinary aktiv sind und dies kann vereinzelt auch zutreffen, doch schaut man sich die Entwicklungen im Markt an, so wird eindeutig wie und wann sich das Programm erst effektiv im Markt integrierte. Das allererste Forum für HYIPs & Co, entdeckte das Programm am 23.05. - Seit diesem Tag ist EvoBinary im russischen Forum MMGP vertreten und setzte somit erstmals seinen Fuß, über den national größten Teil des Markts, in diesen hinein. Vorher war die Seite zwar auf Portugiesisch schon seit November 2015 online, verzeichnete jedoch laut dem damaligen Alexa-Rang kaum Traffic. Erst am 22. Januar übertrat dieser lediglich die Millionen-Grenze, womit der grafische Verlauf bei Alexa überhaupt erst sichtbar wird. Am 10 November 2015 wurde der erste Post auf der Facebook-Fanpage veröffentlicht. Bis Mitte des Jahres 2016 folgten immer wieder vereinzelt portugiesische Posts. Die erste wesentliche Veränderung der Seite erfasste Archive.org mit einem Snapshot am 08.03.2016, als das Design umgestellt wurde und immerhin ein Button zur Umstellung der Sprache ins Englische über den Google-Translator auftauchte. Erst 3 Monate später erschien am 14. Juni der erste Snapshot mit dem noch heutigen Design. Ungefähr zur selben Zeit erschien das Programm erstmals bei MoneyMakerGroup (16.06.16) und auf X-Invest (20.06.16).

Aus publikations-technischer Sicht war bis dato, obgleich seiner mehr-monatigen Existenz, die Aufbauphase noch nicht abgeschlossen. Auch wenn sich das Programm in seiner vorangegangene Zeit nicht explizit als Sleeper betiteln lässt (maximal unwillkürlich), erklärt dies zumindest, wieso es sich so plötzlich im Markt integrieren konnte. In der nachfolgenden Zeit erlebte EvoBinary einen raschen Aufbau seiner Publikation, der ab Ende September seinen zweiten großen Anstieg verzeichnete. Kurz darauf trat bei einem Nutzer unserer Community erstmals ein Advcash-Auszahlungs-Problem auf. Außerdem waren in diesem Zeitraum auch Verzögerungen bei der Bearbeitung der Verifikationen und des Supports zu bemerken. Daraufhin sank etwas die Stimmung des Hypes um EvoBinary. Die Gedanken einiger Teilnehmer kreisten darum, die Authentizität der "Trading-Firma" allmählich in Frage zu stellen oder zumindest in Betracht zu ziehen, ob EvoBinary nicht ein zu hohes Risiko mit dem Money-Management ihrer Trades eingeht. Unabhängig der wie auch immer gearteten dahinter liegenden Realität, hielt die Anziehung des Programms, trotz der vereinzelten negativen Ereignisse, sowie der Skepsis mancher Investoren an und das Wachstum setzte sich fort - bis Ende Dezember.

Ende Dezember scheint in Abwägung des Traffics mit dem Marktverhalten zumindest die Markt-Integration innerhalb des gesamten Programm-Markts absolviert, bzw. das maximal mögliche Potential innerhalb der Marktgrenzen aufgebraucht zu sein. Bis dahin wurde von EvoBinary viel unternommen um eben diese Integration direkt voranzubringen. Es wurden neue Zahlungsmittel wie Bitcoin eingeführt und jede Menge Offline-Veranstaltungen organisiert, die für "das passende Feeling unter Online-Marketern" gesorgt hat. Dies sind gute Voraussetzungen für das Überwinden der Grenzen des gesamten Online-Investment-Markts. Für die Überwindung dieser benötigt ein Klasse-A-Programm den Aufbau einer Art "Hype" und eine starke gefühlsmäßige Zusammengehörigkeit unter den Teilnehmern, die gegenseitig bestätigend und aufladend wirkt. Dieser Aufbau findet für normal innerhalb der Integrationsphase statt (also der mittleren Phase zwischen Aufbau- und Wachstumsphase), womit im übertragenen Sinne ein Druck entsteht, der durch den wachsenden Hype zustande kommt. Dieser "Druck" bläht sich bis zu den Grenzen seines Markts auf, staut sich dann dort an und sucht sich etwas später neue Wege um entweichen zu können, sobald das Potential für neu geworbene Teilnehmer innerhalb der Marktgrenzen größtenteils aufgebraucht ist. So passiert es, dass ein Klasse-A-Programm in die Wachstumsphase eintritt und neue Teilnehmer von außerhalb des Markts anzieht, für die dieses Programm dann ihre erste Online-Investment-Erfahrung ist. 

Die aktuellen Ereignisse bei EvoBinary könnten ein Ausdruck der eben beschriebenen Übergangsphase sein. Zusammenfassend lässt sich erahnen, dass EvoBinary die Integrationsphase so schnell abgeschlossen hat, dass deren Erfolg vermutlich die eigenen Erwartungen der Betreiber selbst übertroffen hat. Der verwaltungs-technische Aufwand innerhalb des Projekts dürfte somit im Rhythmus der oben erklärten Zyklen zugenommen haben. Auch dass, wie seitens EvoBinary offiziell berichtet, nicht genügend Finanzmittel auf Bitcoin zur Verfügung stehen, kann als Zeichen gesehen werden, dass man auf das rasche Wachstum nicht vorbereitet war. Steigt der Erfolg eines Programms, steigt auch die damit einhergehende Verantwortung, der nicht immer alle Betreiber gerecht werden. Nimmt der Erfolg überhand, kann dies zu gar chaotischen Gegebenheiten am Ende einer Integrationsphase führen, die auch an die Signale einer Verzögerungsphase erinnern aber auch nicht unbedingt viel weniger Risiken mit sich bringen. Der Übergang von der Integrations- in die Wachstumsphase bleibt für jedes Programm eine Hürde, weswegen überhaupt nur Klasse-A-Programme das Potential dafür mitbringen. EvoBinary befindet sich höchstwahrscheinlich nun genau an diesem Wendepunkt. Die aktuellen Geschehnisse und Problematiken, die eher an "Kinderkrankheiten" erinnern, sind erfahrungsgemäß also nicht immer ein schlechtes Zeichen. Dies ist letztendlich vom Kontext abhängig, der sich aus der aktuellen Lebensphase und dem bisherigen Verlauf zusammensetzt. Es ist wie eine Art Test: Ist EvoBinary bereit für die größte Lebensphase? - Besteht EvoBinary den Test, wird es voraussichtlich noch Ende dieses Monats in die Wachstumsphase eintreten und sich über die OI-Marktgrenzen hinaus ausdehnen. Erste Anzeichen dafür sind bereits jetzt vorhanden, doch auch die Betreiber müssen sich dieses Fortschritts gewahr sein, wonach es nun zunehmend aussieht.

Nichtsdestotrotz befindet sich das Programm gerade deswegen an einem zurzeit empfindlichen Punkt. Jedem Markt-Teilnehmer der über eine Investition bei EvoBinary nachdenkt, raten wir dazu, diese empfindliche Phase zu beobachten und erst einmal abzuwarten, ob und wie EvoBinary die aktuellen Umstände in den Griff bekommt. Besonders eine solche Übergangsphase eines Klasse-A-Programms bewusst und distanziert zu beobachten, kann viel Aufschluss über das noch künftige Potential, sowie die Dauer der letzten aber auch längsten positiven Lebensphase eines Programms geben (Wachstumsphase). In den nächsten Tagen wird sich bereits mehr herausstellen. Laut des Betreibers werden binnen der nächsten 2-3 Tage alle Bitcoin-Zahlungen nachgeholt, da nun eine Möglichkeit gefunden wurde, um über mehr als das auf einem Bitcoin-Konto mögliche Guthaben zu verfügen (durch mehrere Konten?). Auch wenn es teils kein gutes Licht auf EvoBinary wirft, warum ja an eventuell genau diese doch sehr einfache Lösung nicht schon früher gedacht wurde, wirken die erbrachten Statements in Hinsicht auf den bisherigen Verlauf des Programms nachvollziehbar. Sollte alle Probleme, sowie auch die eventuell noch übrig gebliebenen Schwierigkeiten mit Advcash binnen der nächsten Tage zur Zufriedenheit aller Teilnehmer gelöst werden, sollte dem Programm für den Übertritt der Marktgrenzen und den Eintritt in die Wachstumsphase nichts mehr im Wege stehen. Beides steht durch die gewöhnlichen Arten von Markt-Bewegungen untrennbar in Verbindung.

Zu guter Letzt könnte man den Gedanken aufgreifen, dass man hoffen könnte, ob neben all diesen Problemen dann noch genügend Aufmerksamkeit zum Traden bleibt, oder womöglich ist eben dies der normale Werdegang eines jeden Programms, welches mehr Erfolg als erwartet an sich zieht, für den es noch nicht bereit ist und somit die Anfangs vorgenommene reale Handelsaktivität im Chaos des Alltags immer mehr in den Hintergrund rückt. Doch dieser Zeitpunkt ist aller Wahrscheinlichkeit noch nicht jetzt, denn Wachstums- oder Geldprobleme scheint EvoBinary in Abhängigkeit der geschätzten Publikation so oder so nicht zu haben. Lediglich etwas Überforderung der Verantwortung sticht hervor, die mit dem Wachstum des Programms jedoch nicht abnehmen, sondern im Gegenteil zunehmen wird. Dies ist ein wesentlicher Aspekt an dem jeder indirekte Ponzi in diesem Markt zum Schluss wohl scheitern muss - sowohl kleinere Privat-Projekte von Einzelpersonen, wie z.B. Betshare, als auch organisierte Unternehmen wie EvoBinary, bildeten hier bislang keine Ausnahme.

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News Nr. 33 10.02.2017 um 02:08

Verzögerung oder Weitsicht: Versucht AdpackPro kritischen Punkt der Sättigung zu überwinden?

Mit einer Lebenszeit von mehr als 1 Jahr zählt Adpackpro zu den längerfristigeren Programmen des Markts. Eine solche Lebenszeit macht für sich genommen noch kein Klasse-A-Programm aus aber umgekehrt macht eine solche Klasse eine lange Lebenszeit aus. Die Zuordnung in diese Klasse hatte Adpackpro vor allen Dingen durch die Art und Weise seines Publikations-Aufbaus innerhalb Deutschlands zu verdanken, und nicht durch die weltweite Publikation an sich, wie z.B das Klasse-A-Programme Questra von Anfang an aufweist. Doch die weite Zielgruppe und Reichweite innerhalb des Adshare-Markts ermöglichte einen rhythmische Aufbau, der zum Durchlaufen aller maximal möglichen positiven Lebensphasen eines Programms führte: Aufbau-, Integrations- und Wachstumsphase, welche nun aber endgültig ihr Ende gefunden haben könnte.

Durch den Verlauf des Alexa-Traffic-Rangs lässt sich in Verbindung mit dem bisherigen Markt-Verhalten darauf schließen, dass Adpackpro nach seiner starken Markt-Integration bis Juli 2016 rasch in eine steile Wachstumsphase einkehrte, die allmählich begann das Programm stark zu belasten. Darauf wurde reagiert und das war gut, denn Adpackpro bewies zumindest dahingehend immer so viel Weitsicht, um dem Resultat des Grundprinzip welches jedes Programm früher oder später zu Fall bringt, lange Zeit auszuweichen - um nicht zu sagen "hinauszuzögern"?

Nun wird sich zeigen, wie clever das Team von Adpackpro ihr System wirklich durchdacht haben, denn Fakt ist, seit ein paar Tagen verzögern sich allmählich die ersten Auszahlungen spürbar und sprunghaft. Meinungen und Überzeugungen existieren im Markt, dass dies nur die Reaktion auf die Umstellung des Systems wäre - oder gibt es eine Umstellung, wegen des Rückgang des Cashflows? Unabhängig des Blickwinkels, lässt sich durch die aktuelle Situation retrospektive eine Tendenz erkennen. So ließen sich, beginnend ab Mitte 2016, erste Veränderungen beobachten, die chronologisch gesehen, mit zunehmender Intensität, zu einem nachträglichen Anstieg der Refinanzierungs-Dauer der Packs führten. Somit bleibt augenscheinlich offen, ob nicht umgekehrt ein Abfall des Cashflows zu den Veränderungen des Systems führte, die lediglich als Rechtfertigung dafür herhalten sollen.

Auch wenn beispielsweise die Umstellung am 31.05.2016, bei der der Algorithmus der Ausschüttungen von 30 auf 60 Minuten angehoben wurde, nur als Nebensächlichkeit zur Entlastung des technischen Systems scheint, lässt sich nicht leugnen, dass sich nachträglich die Refinanzierungs-Dauer von ca. 90-100 Tage auf 125-134 Tage vergrößerte. Obgleich dies schon als offensichtliche Tatsache ausreichen sollte, dass auch jedes Adshare-Programm im Kern seiner Funktion zum größten Teil immer nur ein direktes Ponzi-System sein kann, wurden einige Monate später, am 12.09.2016, die Richtlinien zur Schaltung von Werbung, mit der Begründung angepasst, dass keine Konkurrenz mehr beworben werden darf (wie z.B. Recyclix oder GetMyAds), da es sich bei dieser "nachweislich um Ponzi-Systeme handle", was zugleich suggerieren sollte, dass dies auf AdPackPro selbst nicht zutreffen würde. Ironischer weise sank genau in diesem Zeitraum der Durchlauf eines Poolruns auf durchschnittlich 160 Tage.

Den ersten ausdrucksstarken kritischen Punkt erreichte AdPackPro um die Weihnachtszeit herum, als genau am 24.12.2016 bekannt gegeben wurde, dass nun Montag bis Freitag ausgezahlt werden würde. Gleichzeitig stieg der Auszahlungs-Zeitraum jedoch auf 5 Werktage an. Ende Januar benötigten Auszahlungen bereits 10-12 Werktage. Gleichzeitig spiegelte AdPackPro in diesem Zeitraum ein Signal einer Verzögerungsphase wieder - nicht Verifikationen, sondern ein anderes Mittel, welches sich letztendlich in der Kompression des Outflows, sowie der weiteren Geldbeschaffung äußern wird. Beides wird durch eine zusätzliche Mitgliedschaft gerechtfertigt, die 95€ monatlich kostet und von Mitgliedern benötigt wird, die über mehr Packs als 100 Stück im System verfügen. Fallen lediglich nur 20% raus, die es "nicht einsehen, diese Mitgliedschaft zu bezahlen", hat sich AdPackPro somit einen weiteren Puffer zur Verzögerung der reellen Ausschüttungen geschaffen. 

Wie man sieht, hat AdPackPro, so oder so, nach und nach viele Kleinigkeiten unternommen, die beim genaueren Hinschauen in ihrer Summe eine große Wirkung auf die Entlastung des Cashflows haben sollen - funktioniert es? Ja, es funktioniert und das ist an sich positiv, doch wo zieht man die Grenze zwischen Weitsicht und Verzögerungsphase? Sogar scheinbare positive Veränderungen am System, zogen immer eine negative Wirkung nach sich. Blickt man zurück, fällt noch dazu auf, dass eben diese negative Wirkung des Anstiegs der Refinanzierungs-Dauer, seitens der Betreiber von AdPackPro folglich immer auf die Veränderung des Systems geschoben wurde - es ist die typische Huhn-oder-Ei-Frage.

Zu guter Letzt muss man sich immer fragen, wie bewusst die Betreiber den Verlauf ihres eigenen Projekts wirklich wahrnehmen. Einige Indizien sprechen dafür, dass das Team von AdPackPro dies durchaus tut und das war einige Zeit lang positiv, doch irgendwann kommt der Zeitpunkt eines jeden Programms, an dem sich Maßnahmen zur Aufstellung der Langlebigkeit in einer immer enger werdenden Spirale bewegen. Ob die Betreiber bei ihrem dennoch bewussten Umgang mit dem Cashflow auch diese Verengung wahrnehmen, bleibt zu bezweifeln - nicht nur weil die Maßnahmen immer radikaler werden, sondern auch, weil AdPackPro bei seiner Ausdehnung innerhalb und außerhalb des Markts bereits Ende Dezember erste Anzeichen einer Erschöpfung andeutete, was durch die aufgeregte Stimmung der Fans, sowie der Handlungsweise der AdPackPro-Betreiber untermalt wurde. Genau in diesem Zeitraum nahm auch die Zensur von Kritik und beängstigten Stimmen auf Facebook zu. Der leider schlechte Beigeschmack daran ist, dass sich die betreffenden Kritiker auf Facebook fragen müssen, welche Wahrheit man leugnen und zensieren aber nicht verhindern kann.

Zieht man alle Eigenschaften dieses Kontextes zusammen, lässt sich zumindest eine deutliche "Nervosität" und Unsicherheit im Hintergrund erspüren, die versteckt und versucht wird zu überspielen, sowie auch mit der vermutlichen Uneinsichtigkeit der APP-Betreiber in Verbindung gebracht werden kann, dass ihr Adshare-Programm letztendlich doch keinen so großen Unterschied zu anderen ausmachen kann. Denn das bleibt das Gesetz des Marktes und etwas was nur hinausgezögert werden kann, unabhängig davon mit welcher Voraussicht man diesen Prozess implementiert.

News Nr. 32 13.01.2017 um 04:29

Aufstreben im Jahr 2017: Wachsende Konkurrenz führt zur Rückkehr der alten Massen-Trends und der alten Schule der Firmen- & Trading-HYIPs

Das Investment-Jahr 2016 war ein Jahr mit Hoch und Tiefs, so wie jedes Jahr. Auch dieses Jahr wird es mit Sicherheit Hoch und Tiefs geben, doch betrachtet man die Entwicklung des Markts über eine weitere Distanz, fallen Zusammenhänge auf, die bis ins Jahr 2013 zurückgehen. Führte die damalige Transformation des Markts zu den heutigen Entwicklungen?

Gewiss ist, dass seit Sommer 2016 die allgemeine Nachfrage nach typischen HYIPs zunehmend sank und es ist unwahrscheinlich, dass dies einfach zufällig geschah. Für dieses Jahr macht sich daher im Markt eine Reaktion bemerkbar, die seine ursprüngliche Ausrichtung wieder vollständig aufgreifen könnte und sich bereits letztes Jahr im Ansatz ankündigte.

In diesen News möchten wir diese Zusammenhänge klären und die Frage beantworten, ob der Markt dieses Jahr wieder zu der Beschaffenheit zurückkehrt, wie sie noch vor dieser Transformation existiert hat, sowie erklären, was diese Transformation war, wie sie zustande kam und welche Auswirkungen wir durch diese noch für das Jahr 2017 erwarten können.

Im Frühling 2013 veränderte sich der Markt so enorm, wie es nur alle paar Jahre geschieht. Neben den jährlichen Marktphasen, die von Aktionen und Reaktionen innerhalb des Markts abhängen, gibt es noch übergreifende Markt-Bewegungen, die von externen Einflüssen außerhalb des Markts herbeigeführt werden. Einer der größten Einflüsse entstand Ende Mai 2013, als das Zahlungsmittel Liberty Reserve plötzlich offline genommen wurde und der Betreiber festgenommen wurde [ausführlicher Bericht].

Von ein auf den anderen Tag war das führende Zahlungsmittel des HYIP-Markts verschwunden und somit auch Unmengen an Rücklagen verschiedenster Programme. Unvorstellbar viele Programme verließen in den nächsten Tagen den Markt - fast alle, bis auf vereinzelt neuere. Darunter waren auch führende Klasse-A-Programme - auch solche, die unter der Masse als sichere Trading-Firmen galten.

Daraufhin brach der ursprüngliche Marktkern vollständig zusammen und ein neuer kleiner Marktkern entstand aus den letzten übrig gebliebenen Investoren. Sehr viele Investoren verließen zuvor den Markt - auch erfahrene Teilnehmer oder solche, die über die Stabilität und Unabhängigkeit "größere Programme" enttäuscht wurden. Seitdem versucht der Marktkern zum "alten Niveau" zurück zu kehren, indem er den damaligen Orientierungspunkt, der früher durch jene Konkurrenz auf natürliche Art zustande kam, die mit ihrer ausgestrahlten Qualität automatisch die Entwicklungen an der Spitze anführte, auf künstliche Art wiederherstellt. Ist es gelungen?

Indirekt scheint es sich nun zu verwirklichen: Das Bestreben der fortgeschrittenen Markt-Teilnehmer, bzw. des von 2013 bis 2016 größten geschlossenen Marktkerns, nur "die richtigen Programme der besseren Admins" zu publizieren, scheint den Prozess zur Rückkehr der alten Markt-Verhältnisse zumindest beschleunigt zu haben. Nun festigt sich ein Paradigmen-Wechsel, der wieder an die alte Zeit vor dem Zerfall des führenden Zahlungsmittels Liberty Reserve erinnert und den vorübergehenden künstlichen Marktkern ablösen könnte: Nicht mehr nur die "guten Admins", sondern viel mehr die "realen Firmen" finden jetzt immer mehr Beachtung.

Gerade jetzt scheinen diese für den überwiegenden Teil aller Markt-Teilnehmer eine Neuheit zu sein, weswegen die Rekonstruierung eines vollständig natürlichen Marktkerns ziemlich schnell geschehen kann. Neu sind Programme, die wie reale Firmen wirken jedoch nicht, denn der Markt musste sich nur lange Zeit von der oben erklärten Transformation erholen. In dieser Zwischenzeit veränderte sich das Internet und somit auch das Webdesign. Die heutigen Programme die nun eine Position an der Spitze einnehmen, unterscheiden sich auch deshalb von den führenden Programmen, die noch vor der Transformation existierten - jedoch nicht nur deswegen:

Da der allgemeine Bewusstseinszustand über die Markt-Gegebenheiten, welcher auch wegen der Transformation des Markts und dem damit einhergehenden Massen-Erwachen 2013 gestiegen ist, sind die neuen führenden Programme dazu gezwungen kreativere Ideen mitzubringen und mehr Professionalität auszustrahlen. Dieser hohe Anspruch führte zur Integration einer neuen Konkurrenz, die nun die Programme, die durch den künstlichen Marktkern unterstützt wurden, zunehmend herausfordert. Dies sorgt nun für ein allgemeines Aufstreben im Markt, da sich auch die typischen Admins bemühen müssen, mit diesem neuen Potential im Markt mithalten zu können.

Alle paar Jahre transformiert sich der Markt und bringt neue Programm-Arten hervor. So waren die Adshares eine Reaktion auf die letzte große Markt-Veränderung im Mai 2013. Die Nachfrage für HYIPs fiel und anstatt die Markt-Umstände so anzunehmen, wie sie sind, neigt der Mensch dazu, sich nach Ausweichmöglichkeiten um zu sehen. So verlagerte sich die Nachfrage der Masse nach Geld-Verdien-Programmen in den Adshare-Markt. Dort schien es zunächst die ersten Nicht-Ponzis zu geben, doch auch große Adshares verließen den Markt.

Alles scheint sich nun zum genau richtigen Zeitpunkt zusammenzufügen. Liberty Reserve riss alles, inklusive der führenden Programme in den Abgrund und hinterließ ein Loch im HYIP Markt dass auf mehrere Arten versucht wurde zu stopfen. Die Adshare-Programme scheiterten hier, obgleich sie nun einen neuen Markt neben dem HYIP Markt gebildet haben und auch die Bemühungen des künstlichen Marktkerns trugen nur teilweise zur Ausdehnung und Stabilisierung des HYIP Markts bei. Doch die heutige Markt-Struktur ist interessanter und auch vielseitiger. Diese Vielseitigkeit fusioniert nun zu einem stärkeren und größeren Marktkern.

Wie man so schön sagt, heilt die Zeit alle Wunden - sogar die tiefsitzenden im Marktkern? Aus heutiger Sicht, scheint es nie mehr gebraucht zu haben, als Zeit. Der künstliche Marktkern hat lange Zeit die Nachfrage für die ältesten aller Online-Investment-Programme (HYIPs) über Wasser gehalten. Somit kann man diese Markt-Entwicklung als Investor nur begrüßen, auch wenn diese Nachfrage durch den Marktkern selbst nie wirklich gestillt werden konnte - aber sie wurde am Leben erhalten, bis der Markt selbst wieder eigenständig dazu fähig sein würde. 

Genau dieser Ansatz scheint sich nun erfüllen zu können.

Zusammenfassend und in Rückblick auf die Ereignisse der letzten Jahre, kann man sagen, dass es zwar noch nie einen so intensiven Crash des Markts wie 2013 gab, und noch nie eine so lange Erholungsphase wie seit diesem Zeitpunkt bis heute, aber dies zu einem reiferen Markt geführt hat. Sowohl auf Seite der Investoren, als auch der Seite der Programm-Gründer ist dies zu spüren.

Trotzdem lehrt uns gerade die Vergangenheit, dass der oberflächliche Schein trügen kann. Eine wirkliche Sicherheit, Stabilität oder auch nur Vorausschau gibt es im Markt nicht, denn dafür ist er zu chaotisch und immer in Bewegung. Lediglich eine metaphorische Waage des Niveaus aus Investoren und Programmen ist wiederhergestellt und auf beiden Seiten wiegt sowohl mehr Verständnis als auch Hingabe, doch nichts spricht gegen ein erneutes Kippen dieses ganzheitlichen Gleichgewichts, welches auch 2013 niemand erwartet hätte.

Vorerst scheint das Jahr 2017 aber ein aufstrebendes Jahr und das Jahr 2018 gar so etwas wie der Höhepunkt bis zum nächsten Markt-Crash in ein paar Jahren werden zu können. Die aktuell führenden Programme, die wir auf unserem Monitor in der Klasse A kategorisieren, sind ein deutliches Zeichen für die Stabilisierung des natürlichen Marktkerns. Dieser wird sich nun zunehmend neue Wege suchen, womit auch Klasse-B-Programme in ihrer Qualität zunehmen sollten, was sich 2016 bereits im Ansatz ankündigte und 2014/15 über versucht wurde. 

Somit ist deutlich: Der Schock von 2013 sollte der Markt nun endlich verarbeitet haben.

Wir wünschen euch gute Gewinne für dieses Jahr und steigende Wachsamkeit für die Programme im Jahr 2017, denn auch diese beweisen eine steigende Wachsamkeit bei ihrer Ausstrahlung. So holt der Markt auf - aber kein Grund, um sich aus der Ruhe bringen zu lassen!

Falls es ernst gemeinte Fragen zu diesen News gibt, kannst du diese gerne hier im Thema stellen.

Alles Gute und viel Erfolg - Bleib wachsam!

News Nr. 31 20.12.2016 um 10:23

Merchant Shares fast 3 Jahre alt: Hat sich das HYIP wieder aufgerappelt?

Eines der langfristigsten Programme des Markts beweist Durchhaltevermögen: Merchant Shares zahlt nun seit fast 3 Jahren und hat in dieser Zeit schon mehrere Hürden überwunden. Es gab seit Bestehen des Online-Investment-Markts kaum Programme, die eine längere Lebenszeit aufweisen konnten. Somit beweist Merchant Shares eine überdurchschnittliche Konstanz, um nicht zu sagen "Stabilität". Doch das erfahrungsgemäße Gesetz des Markts lautet: "Mit zunehmendem Alter, steigt das grundsätzliche Risiko jedes Programms exponentiell an, dass es plötzlich den Markt verlässt" - und hier gibt es auf Grund der Markt-Gegebenheiten keine Ausnahmen.

Trotz dessen macht jede Hürde, die wirklich überwunden wird, ein Programm erst einmal stärker. Ob die letzte Hürde von Merchant Shares eindeutig überwunden ist, zeigt die Zeit nun immer mehr, doch bis zum Schluss bleibt ungewiss welchen Einfluss diese auf den weiteren Verlauf nimmt. Hier zählt quasi die Mentalität des Markts, der regelrecht Angst vor dem Verfall eines so großen Programms hat, wie manch konservativ eingestellter deutscher Bürger vor dem Verfall einer Großbank. Der Glaube des Markts lenkt ihn. Wie das Programm eine bis jetzt so lange Lebenszeit aufweisen konnte und ob unserer Einschätzung nach, trotz der vergangenen Umstände alles ausgeglichen weiter laufen kann, möchten wir in diesen News thematisieren.

Die letzte große Hürde für die problemlose Fortführung von Merchant Shares, waren die im Ansatz vorhandenen Auszahlungs-Verzögerungen und vor allen Dingen die Limitierung für das Zahlungsmittel "Solid-Trust-Pay" Ende September. Seitdem sind für dieses die Auszahlungen auf 25$ und bei Perfect Money übrigens auf 100$ limitiert. Es handelt sich zwar um keine Tages- sondern Transaktionslimits aber es liegt nahe, dass sich auch größere Anlagen im System befinden. Zumindest könnte man so, bei einer durchschnittlichen Rendite von 1% und einer Anlage von mehr als 2.500$, nicht mehr alle Gewinne mit einer unterbrechungsfreien Transaktion zu Solid Trust Pay auszahlen. Je nachdem wie schnell die Auszahlungen erledigt werden, könnte die Teilung größerer Transaktionen so immerhin zu einer schleichenden Verzögerung des Outflows führen. Erklärungen offizieller Seite gibt es dafür nicht, obgleich Solid Trust Pay vermutlich wenig genutzt wird.

Durch solche oder ähnliche Signale kündigen normalerweise 95% aller Programme ihre Schließung an, und zwar unabhängig davon ob die angegebenen Gründe der Wahrheit entsprechen oder nicht! Auch bei Merchant Shares bestand der Eindruck, dass die angegebenen Gründe zur Sättigung des Programms führen (weil sie wahr sind), oder umgekehrt, seine Sättigung zur Angabe der Gründe führte (als Vorwand). Es gibt nur diese beiden Möglichkeiten; Wahrheit oder Vorwand. So oder so haben die Beobachtungen vieler Programme gezeigt, dass es in letzter Konsequenz nebensächlich ist "wie rum man es dreht". Wie Dominosteine die nacheinander umfallen, können Ereignisse Kettenreaktionen auslösen, die erst nach längerer Zeit ihre Wirkung zeigen. Sehr oft führt in diesem Markt das eine immer zum anderen, egal ob sozusagen zuerst das Huhn oder das Ei da war. 

Nach längerer Angespanntheit heißt es im Falle von Merchant Shares nun aber scheinbar vorerst Aufatmen. Zumindest ist es das, wovon die Masse bei einer so langen Laufzeit eines Programms ausgeht, und das ist auch der Hauptfaktor für die Liquidität eines Programms. Vor allen Dingen innerhalb des HYIP Markts gilt Merchant Shares zum einen, bei längerfristigen Markt-Teilnehmern als ein klassisches "High-Yield-Investment-Programm" wie es sein sollte und bei mittelfristigen Markt-Teilnehmern zugleich als eines "an das nichts ran kommt". 

Es ist ein Hype, aber ein stiller Hype. Das ist nach unserem Konzept genau die richtige Dosis die Programme dieser Klasse benötigen (B+), um sich ähnlich langfristig wie höher klassifizierte Programme aufzubauen (A). Dies hat auch das von August 2014 bis März 2016 aktive Programm "Pokeram" geschafft, welches vorgemacht hat, dass HYIPs klein anfangen können aber unter besonderen Umständen über ihr anfänglich ersichtliches Potential hinauswachsen können (so wird aus einem B+ ein A). Auch die Weiterentwicklung der Homepage von Merchant Shares ist dafür ein gutes Zeichen. Oft geschieht eine Veränderung des Designs vor einem Wachstumsschub. Merchant Shares geriet mit seiner neuen Seite jedoch in ein paar Probleme, welche das Programm aber im Laufe seiner Zeit nun meisterte. 

So gesehen ist es kein schlechtes Übel, wenn ein Programm, wie Merchant Shares manchmal durch kleinere oder auch größere Steine, die ihm in den Weg gelegt werden etwas ausgebremst wird. Zu viel "Hype" ist besonders für Programme dieser Klasse nicht gut, denn das sorgt für eine zu schnelle Ausdehnung außerhalb des Anfangs-Markts und bringt die "Cashflow-Welle des Programms" zu einem verfrühten Überschlag (früher als es sein müsste). Genau das passiert vielen Programmen dieser Klasse, so wie es auch "Pokeram" widerfuhr oder das deutsche Programm "Betshare" kurz nach Übertreten der Markt-Grenzen zu Fall brachte. 

Ein konstantes aber leicht exponentielles Wachstum ist das beste Verhältnis für eine lange Laufzeit eines Programms. Das bewahrt das Programm davor mit seinem Hype zu früh abzuheben und sich durch zu viel Belastung zu übernehmen, noch bevor es sein gesamtes Potential ausbauen konnte. Verändert sich dieses Verhältnis, so wie es aktuell auch bei Merchant Shares aussieht nicht, kann das Programm sein Potential weiterhin in einem für die Investoren bestmöglichen Rhytmus entfalten und erfüllen. Zieht man die Geschehnisse im Gewahrsein des aktuellen Blickwinkels zusammen, lässt sich retrospektiv sogar eine seit 2 Monaten aktive Wachstumsphase erkennen, deren Eintritt sich nun mit einer höheren Gewissheit bestätigen lässt. Ob neben dem konstanten Wachstum noch genügend Schubkraft für eine langanhaltende Wachstumsphase besteht, wird sich voraussichtlich erst im Frühling feststellen lassen.

Positiv in der Problem-Zeit von Merchant Shares war, dass der Admin nie großen Wind um auftauchende Probleme beim Programm erzeugte. Auch als die Seite fast 6 Tage wegen Wartungsarbeiten offline war, oder bei den auftretenden Auszahlungs-Problemen, hielt sich der Admin immer kurz aber gab dennoch sehr regelmäßig den aktuellen Stand durch und zeigte daher keinerlei Interesse jemanden von etwas überzeugen zu wollen [News-Seite]. Je mehr dies bei Admins zu spüren ist, desto mehr ist für gewöhnlich davon auszugehen, dass es ein größeres Anliegen des Admins ist, von den wahren Ursachen eines Problems ablenken zu wollen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Merchant Shares eine schwierige Zeit überstanden zu haben scheint, welche augenscheinlich nur die Auswirkungen des Übergangs von der Integrations- in die Wachstumsphase waren. Die neue Seite ist mittlerweile ausgereift und das Wachstum hält sich konstant. Setzt es sich in dieser Form fort, könnte an den postulierten Gründen für die Limitierungen etwas dran sein. Diese sollen nämlich laut Meinungen im Markt seitens Solid-Trust-Pay eingeführt worden sein. Eine Garantie gibt es dafür nicht und andere Fragen bleiben dennoch ungeklärt aber wie gesagt; was so oder so am meisten zählt ist, was der Markt denkt - dieser hat "entschieden", dass sich Merchant Shares nach einer 1-jährigen Integration nun immer mehr über seinen Markt hinaus ausdehnt.

Falls es ernsthafte Fragen zu diesen News gibt, kannst du diese gerne hier im Thema stellen.

Alles Gute und viel Erfolg - Bleib wachsam!

News Nr. 30 10.12.2016 um 17:03

Questra-Hype nicht zu stoppen: Wie viel Potential hat Questra noch offen?

Nach aktuellen Schätzungen ist es geschehen: Questra hat nun den höchsten Cashflow von allen Programmen im Markt erreicht! Hindeuten darauf tut auch der Traffic der drei Questra-Seiten. Zuvor war das Programm Onecoin das meist publizierte Programm im Markt, dessen Traffic am 25. November 2016 von der meist genutzten Seite, von Questra (antlanticgam.es) überholt wurde. Recyclix weist zwar einen höheren Traffic auf, richtet sich jedoch eher an Klein- bis Mittel-Investoren, derweil sich Questra, hinsichtlich der hier vorzufindenden Marktverhältnisse, generell mehr an Groß-Investoren richtet.

Da Questra aller Wahrscheinlichkeit nun also das größte Programm im, und mittlerweile auch außerhalb des Markts ist, fragen sich manche Investoren, die bereits mehr Erfahrungen mit "Online-Investment-Programmen" gesammelt haben, wie viel Potential Questra noch mitbringen kann. Und genau dieser Frage möchten wir uns in diesen News annehmen, indem wir euch rückblickend den bisherigen Verlauf zusammenfassen, und Faktoren für den weiteren Verlauf in der Vordergrund rücken.

Questra ist Ende Juli 2015 erstmals online gegangen und startete somit in die erste Lebensphase (Aufbauphase). Diese endete aller Anzeichen nach erst ca. 5 Monaten später (Mitte November), womit Questra in die eigentliche konstante Integration im Markt überging (2. Lebensphase), die bis zu 9 Monate andauerte. Bestätigen tun dies Detail-Veränderungen beim Übergang dieser beiden Lebensphasen und auch danach. So hat sich die authentische Erscheinungs-Art der Seite von Questra im Laufe der Integrationsphase immer mehr intensiviert, was Schritt für Schritt zu einer größeren Überzeugung der Glaubwürdigkeit von Questra im Markt sorgte. 

Ein Beispiel dafür ist, dass Anfang des Jahres immer mehr Grafiken mit dem Logo von Questra, wie dieses Bild hier, oder Videos und Artikelstellen (wie die über Facebook) auf der damaligen "About-Us-Seite" mehr und mehr auf der Seite auftauchten und den realen Handelsbetrieb einprägen sollten.

Seitdem begann der überwiegende Teil des Markts zunehmend damit "die Echtheit einer realen Handelsfirma" in Betracht zu ziehen, womit sich bis Anfang Juli ein ansehnlicher Hype aufbaute. Dessen Publikation stieß dann an die Grenzen seiner Reichweite im Online-Investment-Markt, die strukturell nicht genau eingegliedert werden können, da Questra seinen Marktkern aus den ersten Unterstützern unserer Vermutung nach 2015 auf künstliche Art aufbaute. Man könnte sagen: Questra erschuf sich seinen eigenen Markt. - Zumindest sind die Zielgruppen relativ gemixt.

Das gesamte Marketing-Verhalten von Questra erinnert eher an ein MLM-Unternehmen, als an ein einfaches HYIP, was jedoch den Betrieb eines direkten Ponzis unserer Ansicht nach nicht 100%ig ausschließt, sondern die Notwendigkeit einer steigenden Publikation womöglich gar untermalt. So, oder so befindet sich Questra, durch den damit zusammenhängend fortschreitenden Wachstum des Cashflows, bei der Geldvermehrung ohne ein reales Verbrauchsprodukt, nicht nur in einer scheinbaren Verantwortung, sondern setzt sich auch einem verwaltungstechnischen Aufwand aus, der auf Dauer nicht tragbar sein kann.

Die gesamte Ausstrahlung des Unternehmens, die auf viele Teilnehmer übergreift, war auch bei der kürzlich stattgefundenen Veranstaltung in Berlin zu spüren. Der Vorsteller des Programms (Sensation) hat diesbezüglich hier einige Informationen und Fotos veröffentlicht. So wurde auf dieser Veranstaltung die neue Kreditkarte der "Ecobank" angepriesen (die 5 führende Teilnehmer aus Deutschland bereits erhielten), sowie die nächste postulierte Veranstaltung in Dubai, Ende März, beworben.

Seit Veranstaltungen, wie dieser insgesamt sechsten, die allgemein Ende August mit der Promotion in Antalya begannen und der Integration der neuen Questra-Seite(n), konnte die Intensität des Hypes um Questra zu einer Ausdehnung der Publicity des Programms über seine Markt-Grenzen hinaus führen, womit sich die nun seit 3 Monaten erreichte Wachstumsphase klassifizieren lässt. Somit befindet sich Questra in der dritten und längsten, aber auch letzten Lebensphase, in der ohne Probleme ausgezahlt wird, dessen Einkehr sich nun zum aktuellen Zeitraum als nachhaltig bestätigen lässt.

Auch wenn die Wachstumsphase ihren Abschluss immer mit einem kritischen Sättigungspunkt findet, ist davon auszugehen, dass diese auch hier bei Questra die Länge der Integrationsphase überbieten kann, denn nach wie vor ist bei Questra, jetzt wo das Programm sich quasi ungehindert im Internet ausbreiten kann, noch weiteres Potential offen. Dies bestätigt auch die schätzungsweise hohe Publikation, in Abhängigkeit des Traffics, bzw. des Alexa-Rangs von rund 21.000 (Tendenz weiterhin steigend). Je höher der Traffic-Rang bei Alexa steigt, desto mehr Traffic ist für einen höheren Rang notwendig. Ab etwa 10.000 ist nur noch eine langsame Steigerung möglich, jedoch gab es in der nun 20-jährigen Geschichte des Online-Investment-Markts bereits schon vereinzelte Programme, die eine enorm hohe Publikation und Aktivität für einen vierstelligen Alexa-Rang aufwiesen.

Unter Anbetracht des gewöhnlichen Risikos, welches dieser Markt nun einmal mit sich bringt, lässt sich Questra dennoch zu den absoluten Top-Programmen der jetzigen Marktzeit zählen. Auch wenn es nicht im typischen Kern des HYIP Markts gestartet ist, was auch daran zu erkennen ist, dass es bei keinerlei Monitoren, wie ISA oder David News gelistet ist, konnte es die Massen des Adshare- und HYIP-Markts in einem guten Rhythmus anziehen, um auch jetzt noch lange halten zu können - unabhängig seiner inneren Funktion, sondern auch (oder nur) beeinflusst durch das Marktverhalten absehbar.

Falls es ernsthaft interessierte Fragen zu diesen News gibt, kannst du diese gerne hier im Thema stellen.

Alles Gute und viel Erfolg - Bleib wachsam!

News Nr. 29 03.12.2016 um 01:53

Comex Premier nun endgültig geschlossen? Wie die Verzögerungstaktik des Admins ihren Lauf nahm - welche Signale weiterhin dafür sprechen!

Um Comex-Premier herrscht seit der Veröffentlichung des Newsletters am Sonntag den 27.11 eine ziemliche Unruhe. Bereits lange zuvor, fiel eine gewisse Angespanntheit seitens der Investoren auf. Diese begann sich zu entwickeln, als erste Kleinigkeiten den routinierten Ablauf des Programms störten und man so spüren konnte, dass der Admin unruhig wurde.
Diese Unruhe übertrug sich vor ein paar Tagen auf manche übrig gebliebene Investoren, die noch an eine Weiterführung des Programms glauben, oder durch seine wahre Beschaffenheit überrascht sind, obgleich dies der normale Werdegang eines jeden Programms ist - ein Werdegang, der sich schon vor rund 3 Monaten angekündigte, als damit begonnen wurde viele Änderungen vorzunehmen (neue Seite, neue Regeln, neue Renditen).
Wieso hier die ersten Anzeichen einer Verzögerungsphase begonnen (4. Lebensphase) und was nun passiert, erfährst du in diesen News.

Die ersten deutlichen Ungereimtheiten, traten bereits am 29.09 auf, als sich Veränderungen bei den Auszahlungen feststellen ließen. 4 Tage später, am 03.10, entdeckte ein Nutzer (Paffi) aus unserer Community, dass ab diesem Zeitpunkt an, ohne Verifikation der eigenen Identität, nicht mehr ausgezahlt werden konnte. Bereits hier war damit zu rechnen, dass dies die ersten Signale für einen sinkenden Cashflow waren.
Vor allen Dingen die Einführung von Verifikationen zu einem solchen Zeitpunkt und nicht gleich zu Beginn des Programms, wirft dabei die Gefahr von Identitätsdiebstahl und Dokumentenmissbrauch auf, da es sich dann zumeist um die direkte Art der Ponzis handelt. Da sich einige wenige Teilnehmer dieser Gefahr bewusst waren, zogen sie sich bereits von dem Programm zurück.
Am 11.10, haben wir vorsichtshalber den Status des Themas auf "Problem" gesetzt (Icon: rotes Schild), da erste ausstehende Zahlungen trotz erledigter Verifikation auftauchten. Da kurz darauf gleich noch eine auftauchte, wurde ein Tag später am 12.10, der "rote Daumen" gesetzt (Status: nicht zahlend).

Den restlichen Oktober über spalteten sich die Meinungen. Nicht nur die Intervalle in denen der Admin Newsletter verschickte verkürzten sich, sondern dessen Texte wurden ebenso länger, was beides ein weiteres Indiz für einen nervösen Admin ist, der die Sättigung des Programms bewusst oder unbewusst wahrnimmt und versuchen möchte, ihr so oder so entgegenzuwirken. Zwischenzeitlich war zudem immer wieder mal die Webseite von Comex Premier offline.
Trotzdem wurde am 13.10, kurzzeitig sogar wieder der grüne Daumen durch den ehemaligen Vorsteller gesetzt. Anlass zu glauben, dass das Programm normal weiterlaufen würde, waren für einige die erfolgreich abgeschlossenen Verifikationen. Wie viele Verifikationen zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht erledigt waren, blieb unbekannt! Unabhängig davon auf wie viele oder wenige dies zutrifft, war es dem Programm so möglich den Cashflow zu entlasten und Geld einzusparen, um die vollständige Sättigung hinauszuzögern.
Am 20.10, wurde dem Nutzer "steas" aus unserer Community telefonisch bekannt gegeben, dass Auszahlungen 3-4 Tage, statt wie zu vor 48 Stunden andauern können. Am 22.10, erfolgte das erste offizielle Statement seitens X-Invest und das Programm sollte zu den "geschlossenen Programmen" verschoben werden, was jedoch auf Widerstand innerhalb der Community traf, womit auch viel nicht themen-relevante Beiträge gepostet wurden, die wir löschen mussten und der ursprüngliche Vorsteller (urquattro89) wegen Regelverstößen leider vorübergehend aus dem Forum ausgeschlossen werden musste.

Die Unruhen legten sich einen Tag (23.10) später vorerst wieder, als unser Community-Mitglied "Knipper23", der im Kontakt mit dem Admin stand, sich engagiert für die Klärung der noch offenen Unstimmigkeiten einsetzte (ausstehende Verifikationen & Auszahlungen), bzw. die Pflege der Programm-Vorstellung auf unseren Vorschlag vom 25.10 hin übernahm. Am selben Tag erwähnten wir einen weiteren Risikohinweis, der trotz der Neuvorstellung des Programms, zugleich die Begründung für den zu diesem Zeitpunkt aktuellen Status "Problem" war. Gewissermaßen wurde sich für die Mitte der Meinungen, dass das Programm problemlos zahlt und unserer Meinung, dass es das bald nicht mehr wird, entschieden und das Programm weder als "nicht zahlend" aber auch nicht als "zahlend" geführt, sondern wurde unserer Entscheidung nach auf dem Problem-Status belassen, bis das Programm endgültig schließen würde, was nun der Fall zu sein scheint.
Nach der kurzen Ruhe vor dem endgültigen Sturm Anfang November, zeigten sich nämlich auch im Außen wieder die ersten Indizien für Unstimmigkeiten beim Programm. Am 12.11, berichtete der wieder von uns freigeschaltete Nutzer "urquattro89", dass sein Account bei Comex Premier gelöscht wurde.

Auszahlungen wurden, seit unserer Freischaltung der neuen Vorstellung von "Knipper23" am 04.11 zwar seitens der Community und auch unsererseits gepostet, doch einige Signale wie die kurzen Abstände der Newsletter oder auch sehr offensichtliche Veränderungen, die X-Invest seit 2009 schon sehr häufig bei anderen Programmen beobachten konnte die sich in einer Verzögerungsphase befanden, ließen nicht nach, sondern nahmen sogar noch zu. Die typische Schachzüge seitens von Programm-Admins, deren Programm sich in einer Sättigung befinden, sind beispielsweise Bonus-Aktionen, in denen versprochen wird, dass bei einer Investition ab einer bestimmten Summe eine Gutschrift von zusätzlichem Kapital erfolgt, so wie es am 05.11 im Newsletter von Comex Premier bekannt gegeben wurde.
Solche Tricks der Admins haben den Sinn, den Cashflow künstlich nach oben zu pushen, denn eine Verzögerungsphase dient nicht immer nur der bewussten Verzögerung der Programm-Schließung, sondern oft auch dem unbewussten Wunsch, "das Programm noch retten zu können", wenn man mit seinem natürlichen Lebensverlauf nicht gerechnet hat. In den restlichen Fällen dient es jedoch dem einfachen Zweck, kurz vor der bewussten Schließung (die eintreten muss weil der Cashflow sinkt) noch zusätzliche Gelder einzunehmen, um als Admin nicht leer auszugehen.

Anfang November brachen immer mehr Streitereien im Foren-Thema von Comex Premier aus, womit die Angespanntheit der Teilnehmer deutlich nach außen trat. Wir wollten uns eigentlich letztmalig zu diesem Thema äußern und posteten am 10.11 eine erneute Erklärung in unserem Newsletter.
Immer öfter geriet in dieser Zeit ein bestimmter Post von Xing in Umlauf, der dort erstmals am 22.10 veröffentlicht wurde. Da die Länge einer Verzögerungsphase auch durch das "Festhalten der Teilnehmer" bestimmt wird, begann sich die Verzögerungsphase bereits zu diesem Zeitpunkt dem Ende zu neigen, denn das was immer schon einigen dämmerte, aber anderen von Anfang an als Wahrscheinlichkeit bewusst war, wurde allmählich für alle offensichtlich: Comex Premier ist und war nie etwas anderes, als ein direkter Ponzi - denn wo immer Gerüchte in diesem Markt entstehen, haben sie auch ihre Bewandtnis.
Am 13.11 folge in diesem Sinne eine weitere Stellungnahme mit Erklärung unsererseits, sowie in weiterer Risikohinweis in Anbetracht unserer allgemeinen Beobachtungen und Erfahrungen im Markt.
Letztendlich zeigten sich immer mehr Merkwürdigkeiten und die Länge der Newsletter nahm weiter zu, wie man beispielsweise am 17.11 erkennen konnte. Jede Menge Nebensächlichkeiten wurden bekannt gegeben, die bald wie ein zusammengewürfeltes Gericht wirkten.

Am 27.11 folgte dann das Schlusslicht dieser Zutaten im bislang letzten Newsletter, als ein angeblicher Aufkauf der Firma des Programms Comex Premier bekannt gegeben wurde. Einigen wurde durch diese Bekanntmachung der Prozess, die Schließung dieses Programms, schlussendlich bewusst und manch andere tragen vielleicht noch einen Hoffnungsschimmer in sich, für den es unserer Ansicht nach jedoch keinerlei nachhaltiger Raum mehr existieren kann, was die Stille, die seit einigen Tagen herrscht, bestätigt.
Manche Nutzer scheinen über den Verlauf des Programms, der durch seinen jetzigen Abschluss nun an die Oberfläche getreten ist, sogar ziemlich sauer, obgleich der Werdegang dieses Programms, wie bereits zu Anfang dieser News geschrieben wurde, kein ungewöhnlicher ist, sondern einer der in diesem Markt schon sehr oft beobachtet werden konnte.

In letzter Konsequenz, ist nämlich jedes Programm auf direkte oder indirekte Art ein Ponzi, und zu aller zumeist trifft dies direkt zu. Somit sollte man sich nach wie vor auf den Werdegang eines jeden Programms (egal ob direkt oder indirekt) einstellen können, denn dieser ist immer gleich und richtet sich nach den typischen Lebensphasen der Programme in diesem Markt - beginnend bei einer oder maximal allen drei Startphasen (Aufbau, Integration und Wachstum), bis hin zum kritischen Sättigungspunkt, mit dem oftmals eine Verzögerungsphase ausgelöst wird, die letztendlich immer in einer Verfallsphase enden muss, in die auch bei Comex Premier nun einkehrt.
Erahnen konnte man dies bereits Ende September, da das Programm zu diesem Zeitpunkt auch bereits ein beachtliches Alter für seine Publikations-Größe und Klasse (B) aufwies. Nichtsdestotrotz, wurde Comex Premier nun im Community Portal von X-Invest nochmals zu den geschlossenen Programmen verschoben, wo es unserer Ansicht nach nun endgültig auch bleiben sollte, unabhängig davon, wie sehr sich das Programm noch durch vergebliche Rettungsversuche "rumquält", die dem einfachen Naturgesetz, dass nichts im Universum unendlich wachsen kann jedoch nicht entgegen halten können.

Tipp: Wer den Verlauf eines Programms in dieser Weise einschätzen möchte, braucht nichts anderes zu tun, als die Summe seiner Einzelteile genau zu beobachten und als Ganzes intuitiv und skeptisch zu interpretieren - jede Veränderung - sei sie noch so klein - kann ein Signal für eine bestimmte Lebensphase sein.

Falls es Fragen zu diesen News gibt, kannst du diese gerne hier im Thema stellen.

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